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Wahlen 2015 - NR: Ein Viertel ist neu im Nationalrat



Insgesamt 49 Neulinge werden frischen Wind in den Nationalrat bringen. 146 sassen schon in der vergangenen Legislatur in der grossen Kammer, fünf kennen die Bundespolitik aus früheren Zeiten.

Am meisten neue Nationalräte - insgesamt zwölf - schickt der Kanton Zürich nach Bern. Sechs davon gehören der SVP an, fünf der SP, wie eine Auswertung der Nachrichtenagentur sda zeigt. Damit zählt die Zürcher Delegation gut ein Drittel neue Bundespolitiker.

Im Kanton Wallis sind fünf von acht neu. Roberto Schmidt war 2007 schon einmal in den Nationalrat gewählt worden und gilt daher als Rückkehrer. Zu den Rückkehrern zählt auch Daniel Brélaz (Grüne/VD) und der Basler Christoph Eymann (LDP). In der Auswertung tauchen auch die beiden bisherigen Waadtländer Ständeräte Luc Recordon (Grüne) und Géraldine Savary (SP) auf, die dafür noch in den zweiten Wahlgang gehen müssen aber als Nationalräte gewählt wurden.

SVP schickt am meisten Neulinge nach Bern

Der Kanton Waadt schickt derzeit fünf neue Politikerinnen und Politiker nach Bern. Damit wird, Stand Montag, 28 Prozent der Waadtländer Delegation in Bern erneuert. Im Kanton Aargau sind vier von 16 Frischlinge in der nationalen Politik.

Die SVP stellt mit Abstand am meisten Neugewählte. Für fast 40 Prozent ihrer Delegation - nämlich 25 aus 65 - ist Bundesbern neues Terrain. Auch die Grünen durchmischen mit 5 neuen Politikerinnen und Politikern fast die Hälfte ihrer Abgeordneten. Die FDP verzeichnet 9 neue Gesichter, die CVP 4, die BDP eines und die SP 7. Die Grünliberalen schicken keine Neugewählten nach Bern.

Neuling-Anteil liegt im Durchschnitt

Mit einem Neuling-Anteil von einem Viertel liegen die diesjährigen Wahlen im Durchschnitt. 2011 waren es mit 30 Prozent leicht mehr als 2007 mit 26.5 Prozent.

Von 200 Nationalräten und Nationalrätinnen wollten 174 wiedergewählt werden. 146 haben es effektiv geschafft. Vor vier Jahren wollten es 162 Politiker nochmals wissen und 111 wurden wiedergewählt. Die hiesige Quote der Wiedergewählten ist mit rund 85 Prozent höher als vor vier Jahren. (sda)

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