Justiz
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Schweizer Ex-Soldat kämpfte in Syrien gegen den «IS» – jetzt wurde er verurteilt



ARCHIVBILD ZUM URTEIL GEGEN DEN EX-WACHTMEISTER DER SCHWEIZER ARMEE, DER IN EINER SYRISCHEN MILIZ KAEMPFTE, AM FREITAG, 22. FEBRUAR 2019 ---- Swiss soldier Johan Cosar arrives at the Federal Criminal Court of Switzerland, on Wednesday, 20 February 2019, in Bellinzona, Switzerland. Johan Cosar, Swiss with Syrian roots, fought against the IS terrorist militia in Syria as the leader of a private Christian army. Now he has to answer to the Swiss military justice. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Cosar vor Gericht. Bild: TI-PRESS

Der ehemalige Wachtmeister Johan Cosar ist für seinen Einsatz bei einer Christen-Miliz in Syrien mit einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen bestraft worden. Vom Vorwurf der Rekrutierung für eine fremde Armee sprach ihn das Militärgericht in Bellinzona frei.

Sein mitangeklagter Cousin wurde in diesen Punkten und von allen Vorwürfen freigesprochen. Cosar wurde in St. Gallen geboren und wuchs in Locarno auf. Seine Eltern sind assyrischer Abstammung und damit Christen. Nach dem arabischen Frühling 2011 reiste Cosar nach Syrien, um sich dort vor Ort über die Situation seiner Familie zu informieren.

Ende 2012 kam die Terrormiliz IS immer näher an die christlichen Ortschaften im Norden Syriens heran. Zusammen mit weiteren Personen formierte Cosar deshalb die christliche Miliz Syriac Military Council (SMC), in der er von 2013 bis 2015 im Einsatz stand. Dies geschah ohne die Bewilligung des Bundesrates, was für einen legalen Kampfeinsatz eines Schweizer Soldaten im Ausland notwendig gewesen wäre. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Der Kritiker 22.02.2019 20:31
    Highlight Highlight Ob verurteilt oder nicht, meine Sympathien hat er gewonnen. wenn wir nur alle ein bisschen mehr Füdli hätten wie er. Sein Kampf war ein Kampf gegen Totalitarismus, gegen Faschismus, ein Kampf für Freiheit.
    • Fabio74 23.02.2019 01:01
      Highlight Highlight den Faschismus den die Schweiz unterstütz mit Waffenlieferungen und hofieren des saudischen Regimes
    • Der Kritiker 23.02.2019 14:37
      Highlight Highlight Fabio74, den die meisten von uns persönlich unterstützen, weil wir noch immer mit Benziner oder Dieslern herumkurven...
  • Roterriese 22.02.2019 18:25
    Highlight Highlight Und die IS Mitglieder bekommen ein Sondersetting 🙄
    • Walter Sahli 22.02.2019 21:51
      Highlight Highlight Er muss ja auch nicht resozialisiert werden! Die IS-Faschos hingegen schon. Es sei denn man locht sie für immer ein oder bringt sie um. Und aufgrund von Indizien kriegen die sicher keine lebenslange Verwahrung und die Todesstrafe gibt's in der Schweiz auch nicht. Frag' einen Juristen wenn Du's nicht glaubst.
  • DemonCore 22.02.2019 17:49
    Highlight Highlight Was Johan Cosar begangen hat, ist ein opferloses Verbrechen. Die KZ-Wächter-Verteidigung "Gesetz ist Gesetz" mag faktisch richtig sein, ethisch könnte sie fragwürdiger aber nicht sein.
  • DemonCore 22.02.2019 14:43
    Highlight Highlight Beschämend.
    • Fabio74 22.02.2019 16:37
      Highlight Highlight Was? Dass der Rechtsstaat funktioniert?
    • Caturix 22.02.2019 16:53
      Highlight Highlight Ja der Rechtsstaat funktioniert (auch wenn ich gut finde was er getan hat, viele Staaten waren zu feige) , aber wenn mal ein Is Typ zurück kommt dann glaube ich nicht mehr daran.
    • DemonCore 22.02.2019 17:02
      Highlight Highlight Die Verdingkinder-Shitshow war auch nur Rechtsstaat. Sorry, ich vergass, gewissenlose Juristen sind unantastbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter Kuster 22.02.2019 14:15
    Highlight Highlight Sei klug und akzeptier die milde bedingte Strafe, das Gericht muss eine Strafe verhängen, Gesetz ist Gesetz. Zieh das Urteil ja nicht weiter .. sonst wirst du alle Sympathien verlieren.
    • DemonCore 22.02.2019 16:24
      Highlight Highlight Der ist wahrscheinlich nicht angewiesen auf die Sympathien von Duckmäusern und obrigkeitsgläubigen Angsthasen.
    • Fabio74 22.02.2019 16:38
      Highlight Highlight @demoncore Ekelhaft wie hier Willkür legitimiert wird.
      Gesetz ist Gesetz. Punkt
    • DemonCore 22.02.2019 17:19
      Highlight Highlight Ja, in diesem Sinne ist es dem Gericht anzurechnen, dass es den Spielraum nach unten ausgenützt hat. In meiner Schweiz möchte ich aber nicht, dass Leute dafür bestraft werden, ihre Verwandschaft, oder überhaupt irgendjemanden vor Genozid, religiöser Verfolgung, Vergewaltigung und Sexsklaverei zu schützen. Das Gesetz ist unethisch, und deshalb ist auch dieses Urteil unethisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 22.02.2019 14:01
    Highlight Highlight Ich finde auch diese milde Strafe nicht wirklich gut. Sein Einsatz war nämlich in meinen Augen quasi eine Art Notstandshilfe und deshalb in diesem speziellen Fall in meinen Augen gerechtfertigt. Ich bin deshalb der Ansicht, dass das Gericht hier einen speziellen aussergerichtlichen Rechtfertigungsgrund z.B. im Völkerrecht hätte finden und anwenden müssen. Aber so kreativ und mutig waren sie dann offenbar doch nicht...
    • Leon1 22.02.2019 15:38
      Highlight Highlight Ich bin froh, dass Richter nicht kreativ sind. Das unterscheidet den Rechtsstaat von der Willkür.

      Mit dem Völkerrecht hat das überhaupt nichts zu tun - nein, eine solche Rechtfertigung gibt es nicht.
    • Fabio74 22.02.2019 16:06
      Highlight Highlight Nein. Rechtsstaat heisst das Gericht hält sich an Verfassung und geltendes Recht.
      Völkerrecht ist nicht Betroffen.
      Was du forderst ist Willkür. Und dies ist abzulehnen!
    • Triumvir 22.02.2019 17:26
      Highlight Highlight @Fabio74: Seit wann ist die Anwendung eines Rechtfertigungsgrunds im Strafrecht Willkür!? Vielleicht besuchst du nochmals einen Grundkurs in Strafrecht lieber Fabio🙄
    Weitere Antworten anzeigen
  • Radesch 22.02.2019 13:25
    Highlight Highlight Eine kleine symbolische Strafe, welche mMn aber gerechtfertigt ist. Schweizer sollten nicht auf fremden Boden kämpfen. Das passt nicht zu unserer Neutralität.

    Natürlich ist sein aktiver Einsatz gegen den IS zu bewundern, aber Gesetz ist eben Gesetz. Ich bin froh, dass wir ein funktionierendes Rechtssystem haben.
    • rodolofo 22.02.2019 14:19
      Highlight Highlight Er ist zwar Schweizer, aber in seinem Herzen bleibt er weiterhin mit seiner früheren Heimat verbunden.
      Verständlicherweise ging ihm sehr nahe, was der IS dort anrichtete!
      Er hat "mit dem Herzen" entschieden, gegen den Islamistischen Terror zu kämpfen und nicht mit dem Kopf, der ihm vielleicht gesagt hätte, dass er damit Schwierigkeiten mit der Schweizerischen Militärjustiz bekommen könnte.
      Dieser Mann ist ein Held!
      Ihn noch mit einer Strafe zu belegen, ist äusserst peinlich und beschämend FÜR DIE SCHWEIZ!
      Stellvertretend für diese kleinherzige und feige Schweiz möchte ich mich entschuldigen.
    • Radesch 22.02.2019 14:30
      Highlight Highlight Jetzt habe ich dir aus versehen ein Herz gegeben. Vor dem Gesetz sind alle gleich. Ob du jetzt für die Fremdenlegion dienen gehst oder gegen den IS Milizen ausbildest (Was im übrigen auch kritisch ist, denn die agieren auch nicht immer sauber. Siehe z. B. Balkankrieg).

      Der SRF Korrespondent hat es eigentlich ganz gut gesagt: "Es können alle zufrieden sein mit dem Urteil." Es ist eine symbolische Strafe, die aber trotzdem den Rechtsstaat hochhält.

      Man kann nicht sagen: "schaue mal der schaut so lieb und hat gegen den IS gekämpft". Wer entscheidet denn, für wen kämpfen gut oder schlecht ist?
    • DemonCore 22.02.2019 14:41
      Highlight Highlight Eine Sternstunde der Neutralität, wenn man vor Verbrechen gegen die Menschlichkeit die Augen verschliessen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Markus97 22.02.2019 12:36
    Highlight Highlight Ich denke das ist in etwa die Mindestrafe, ein noch geringeres Strafmass würde eine Gesetzesänderung nötig machen. Das Gericht kann also nichts dafür und hat richtig entschieden.
    • Bert der Geologe 22.02.2019 13:18
      Highlight Highlight Wie sollte so eine Gesetzesänderung ausschauen? Man würde wahrscheinlich nur wieder neue Ungerechtigkeiten schaffen, wenn ein Gericht entscheiden müsste, ob jemand für die Guten oder die Bösen gekämpft hat. Es ist ein seltener Einzelfall, wer ihm helfen will, kann ja was spenden. Grundsätzlich finde ich es aber gut, dass Schweizer Soldaten nicht für fremde Truppen kämpfen dürfen.
    • Markus97 22.02.2019 13:51
      Highlight Highlight Ich stimme dir zu mit dem seltenen Einzelfall. Im Grunde hat er ja nur einen Strafregistereintrag bekommen, den er recht gut erklären kann. Die Busse ist ja sogar auf Bewährung.
    • El Vals del Obrero 22.02.2019 14:01
      Highlight Highlight Und die Geldstrafe ist ja nur bedingt. Sofern er in den nächsten Jahren nicht wieder dort hin zieht, muss er ja nichts bezahlen. Von dem her die sinnvollste Lösung, wenn es grundsätzlich verboten ist, der Richter aber Spielraum für eher symbolische Strafen hat.

      Eine Änderung wäre auch neutralitätspolitisch schwierig. Allerdings: bei Waffenverkäufen sieht man das nicht als Hindernis.Warum soll es erlaubt sein,Waffen zu verkaufen, aber nicht die eigene Kampfkraft?

      Schweizergarde fällt übrigens nicht unter dieses Gesetz,da sie für dieses Gesetz nur als Sicherheitsdienst und nicht als Armee gilt
  • chr1zz 22.02.2019 12:25
    Highlight Highlight Wo kann man Geld spenden?
    • Fabio74 22.02.2019 16:08
      Highlight Highlight Flüchtlingshilfe.ch
    • The Destiny // Team Telegram 22.02.2019 20:01
      Highlight Highlight Die Strafe ist bedingt, es muss also nichts bezahlt werden im Moment.
  • Hexenkönig 22.02.2019 12:18
    Highlight Highlight Weiss jemand wie seine Strafe im Vergleich zu IS-Rückkehrern aussieht?
    • Radesch 22.02.2019 13:51
      Highlight Highlight Für IS Rückkehrer drohen bis zu 5 Jahre haft (Kriminelle Organisation Art. 260ter I StGB), für Dienst in einer anderen Armee bis 3 Jahre (Fremder Militärdienst Art. 94 I MStG).

      Bei diesem Fall kommt wohl eher das Mindeststrafmass zum tragen (bedingte Geldstrafe), wohingegen ein IS Rückkehrer sicherlich eine unbedingte Strafe kriegt. Wobei ich mir das auch je nach Funktion anders vorstelle. Jemand der z. B. "nur" Arzt war kriegt sicher eine andere Strafe als einer der aktiv gekämpft hat.

      Ein "Köpfer"/Kriegsverbrecher würde eher wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt (Art. 264a).
    • Hexenkönig 22.02.2019 14:00
      Highlight Highlight @Radesch: besten Dank für die detaillierten Ausführungen!

      @Blitzer: warum?
    • satyros 22.02.2019 15:18
      Highlight Highlight Ein IS-Rückkehrer, der Ähnliches gemacht hätte wie er (Führungsfunktion, Ausbildung von Truppen, Teilnahme an Kampfhandlungen, "Pressesprecher") wäre wohl nahe an der Höchststrafe. Zu Recht wertete das Gericht aber wohl sein ehrenwertes Motiv ziemlich stark zu seinen Gunsten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paul_Partisan 22.02.2019 12:17
    Highlight Highlight Er sollte einen Orden erhalten und keine Tagessätze!
    • Ehringer 22.02.2019 12:22
      Highlight Highlight Er hat gegen geltendes Schweizer Recht verstossen und wird dafür zu Recht bestraft. Die emotionale Frage, ob sein Einsatz korrekt ist, er einen Orden verdient hat oder was auch immer hat in dieser Schuldfrage keinen Platz.
    • Posersalami 22.02.2019 12:40
      Highlight Highlight Sehe ich komplett anders. Klar kann es Einzelfälle geben wo kein Verbrechen vorlag. Aber die Berichte über das Gebahren von „Verteidigungsmilizen“ lässt mich zweifeln. Auch die haben hindegrichtet und gefoltert.
    • Cédric Wermutstropfen 22.02.2019 13:15
      Highlight Highlight Gesetz ist Gesetz und muss für alle gelten. Ausnahmen davon wären der Tod des Rechtsstaates und führten zu Anarchie. Gönnen tue ich es ihm nicht, dennoch finde ich das Urteil gut.
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Terroristen sollen ausgeschafft werden – auch wenn ihnen Folter droht

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