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Atlanta United forward Josef Martinez, center, hugs midfielder Eric Remedi (11) after scoring in the second half of an MLS soccer match against the FC Cincinnati, Wednesday, Sept. 18, 2019, in Cincinnati. (AP Photo/John Minchillo)
Josef Martinez,Eric Remedi

Same procedure as every game, Josef! Bild: AP

Dank Traumtor an Messis Weltrekord dran – der unfassbare Lauf von Ex-YB-Stürmer Martinez



Er hat es wieder getan, der Josef Martinez. In der Nacht auf heute hat der Stürmer von Atlanta United beide Tore zum 2:0-Sieg gegen den FC Cinncinati (mit Leonardo Bertone) erzielt. Sein zweiter Treffer zeigt, wie überlegen der Venezolaner der Konkurrenz ist: Annahme mit der Hacke, Körpertäuschung, noch eine Körpertäuschung und dann der Schlenzer in die Ecke – Martinez macht mit Ball und Gegner was er will.

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Das 0:2 von Josef Martinez. Video: streamable

Für Josef Martinez ist die Tatsache, dass er ein Tor erzielt hat, mittlerweile nichts besonderes mehr. Der 26-jährige hat in den letzten 15 Ligaspielen immer mindestens einmal getroffen und dabei total 21 Tore erzielt.

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Seit dem 25. Mai hat Martinez in jedem Ligaspiel getroffen. screenshot: transfermarkt.ch

Mit seinen 15 Spielen, in denen er immer erfolgreich war, greift Martinez langsam aber sicher den Weltrekord an. Diesen hält Barcelonas Superstar Lionel Messi, der zwischen 2012 und 2013 in 21 Ligapartien in Serie immer traf und dabei total 33 Tore schoss.

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Die Tore zu Messis Rekord. Video: YouTube/s11

Bereits in der letzten Saison stellte Josef Martinez einen Rekord auf – er machte in den 34 Partien der MLS-Regular-Season 31 Buden und wurde damit deutlich vor Zlatan Ibrahimovic (22) Torschützenkönig. Nie zuvor schoss ein Spieler in einer MLS-Saison mehr Tore.

Mit seinen Toren führte Martinez Atlanta letztendlich zum Meistertitel und wurde als bester Spieler der Saison ausgezeichnet. Im Playoff-Finalspiel gegen die Portland Timbers schoss er beim 2:0-Sieg das erste Tor und bereitete das zweite vor.

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Die 31 Martinez-Tore 2018. Video: YouTube/Atlanta United FC

In der Schweiz kennt man Josef Martinez noch von seiner Zeit bei den Young Boys. Die Berner holten den Venezolaner 2012 aus Caracas, liehen in an Thun aus, ehe der Stürmer 2014 für 3 Millionen Euro an Torino in die Serie A weiterverkauft wurde.

In der Schweiz schoss Martinez noch keine Tore am Laufmeter, bei Thun waren es 10 in 32 Spielen, bei YB 3 in 38 Partien. Ein YB-naher watson-Mitarbeiter hat dennoch gute Erinnerungen an Martinez: «Dä isch scho denn geil gsi, dä hani gliebt. Bi mim Barber hängt immer no sis Libli.»

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Martinez-Doppelpack gegen Lausanne. Video: YouTube/SHAGUIDU

Nach drei Jahren in Turin (76 Spiele, 13 Tore) ging es für Martinez weiter nach Atlanta. Dort steht er momentan bei 86 Toren in 95 Spielen.

Ob Martinez trotz seinem unfassbaren Lauf und 26 Toren in 27 Spielen auch diese Saison wieder Torschützenkönig wird, ist noch alles andere als sicher. Mit Carlos Vela (Los Angeles FC, 28 Tore) und Zlatan Ibrahimovic, (Los Angeles Galaxy, 26 Tore) hat er zwei harte Konkurrenten im Kampf um die Krone. Es stehen noch vier Spiele an. Spiele, bei denen Martinez die nächsten Tore, Titel und Rekorde anstrebt.

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wasmeinschdenndu? 20.09.2019 19:56
    Highlight Highlight Mit dem Unterschied, dass Messi den Rekord in einer der besten Fussballigen der Welt aufgestellt hat und Martinez in einer Liga für Gescheiterte, Ausgemusterte und Oldies...
  • daniserio87 19.09.2019 16:50
    Highlight Highlight Martinez war schon bei YB ein ordentlicher Kicker, wenn auch nie überragend. Der brachte in Europa pro Saison ja nie mehr als 3 Tore zustande (ausser in Thun) und in der MLS schiesst er plötzlich 30 Töpfe..
    • hiob 19.09.2019 17:22
      Highlight Highlight liegt wohl an den mitspielern
  • ND_B 19.09.2019 16:24
    Highlight Highlight Ich mochte ihn auch, man hat immer gute Ansätte gesehen. Leider war der Forte-Fussball wohl nicht geeignet um seine Stärken auszuspielen.
  • Dan Rifter 19.09.2019 16:00
    Highlight Highlight Der Moreno Merenda der USA

    Zu gut für die Kackligen, zu schlecht die Oberklasse
  • Gott 19.09.2019 15:37
    Highlight Highlight Ein YB-naher Mitarbeiter mit genügend Haaren um zum Barber zu gehen. Wer könnte das sein 🤔
    • Sandro Zappella 19.09.2019 15:47
      Highlight Highlight Aus Anonymitätsgründen nennen wir ihn Nico F. Oder nein, doch lieber N. Franzoni.
    • Neruda 19.09.2019 16:35
      Highlight Highlight Vor allem heisst das immer noch Barbier. Ist ja nicht so, dass es das deutsche Pendant nicht schon lange gäbe.
    • dho 19.09.2019 16:38
      Highlight Highlight Und ich habe gedacht, es sei der Eismeister... 😉

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