Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Korruptionsverdacht

Demonstrators shout an anti-government slogan as they hold a banner reading 'The corruption is the base of our government' during an anti-government rally against the president of the Hungarian Tax Office, Ildiko Vida and the Prime Minister Viktor Orban leaded goverment on November 9, 2014. Several thousand Hungarians marched though Budapest Sunday to demand the resignation of the country's tax office head after she was banned from entering the United States over alleged corruption. AFP PHOTO / ATTILA KISBENEDEK

Ungarn fordern Rücktritt der Regierung. Bild: AFP

Zehntausend Ungarn demonstrieren gegen Regierung

Mindestens 10'000 Ungarn haben am Sonntag in Budapest gegen die Regierung des rechtsnationalen Ministerpräsidenten Viktor Orban demonstriert. Anlass war ein Skandal um die Leiterin des ungarischen Finanzamts, Ildiko Vida.

Es war bekanntgeworden, dass Vida zu sechs regierungsnahen Personen gehört, gegen die die USA wegen Korruptionsverdachts ein Einreiseverbot verhängt haben. Die Demonstranten, die einen kilometerlangen Budapester Boulevard füllten, verlangten Vidas Rücktritt. Sie riefen «Orban, hau ab», wie in Live-Übertragungen ungarischer TV-Sender zu hören war.

Erste Informationen über die Einreiseverbote hatte der US-Geschäftsträger in Budapest, André Goodfriend, im Oktober bekanntgegeben - allerdings ohne Namensnennung. Es seien Interessen amerikanischer Unternehmen geschädigt worden, sagte Goodfriend. (kad/sda/dpa)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Brasiliens neuer Präsident Bolsonaro kündigt radikalen Neuanfang an – Trump gratuliert

Mit der Ankündigung eines radikalen politischen Neuanfangs hat Brasiliens neuer Präsident Jair Bolsonaro am Dienstag sein Amt angetreten. Er rief bei seiner Vereidigung im Kongress zum Kampf gegen Korruption, Kriminalität und linke Ideologie auf.

Bolsonaro sagte in seiner Antrittsrede vor den Abgeordneten, er wolle Brasilien aus der «schwersten ethischen und moralischen Krise seiner Geschichte» herausführen.

Der ultrarechte Politiker rief die Parlamentarier auf, ihn dabei zu unterstützen, das …

Artikel lesen
Link zum Artikel