Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Armee: Armeechef Blattmann entschuldigt sich bei SRF und Brotz

09.05.16, 16:08


Armeechef Blattmann hat sich bei der SRF-Chefredaktion und «Rundschau»-Moderator Sandro Brotz «in aller Form für die unangebrachte, persönliche Verunglimpfung» entschuldigt. Er sei sich bewusst, dass er die Öffentlichkeit damit allenfalls vor den Kopf gestossen habe.

Das bedaure er, schrieb André Blattmann am Montag in einem Mail an SRF-Chefredaktor Tristan Brenn und «Rundschau»-Redaktionsleiter Mario Poletti, das der Nachrichtenagentur sda vorliegt. Die beiden hatten von Blattmann eine öffentliche Entschuldigung für seine Äusserungen von Anfang Mai verlangt.

Nach einem Bericht der «Zentralschweiz am Sonntag» soll der Armeechef an einem Seminar vor Generalstabsoffizieren im aargauischen Glatt den «Rundschau»-Moderator als «Sandro Kotz, äh Brotz» bezeichnet haben. Der Journalist von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) hatte in einer Sendung im März vertrauliche Dokumente über Probleme im Zusammenhang mit dem sogenannten BODLUV-Projekt - der Beschaffung neuer Boden-Luft-Lenkraketen - publik gemacht.

An seiner Kritik an der Person oder den Personen, welche die Dokumente an Dritte weitergaben, halte er jedoch fest, schreibt Blattmann weiter. Gemäss «Zentralschweiz am Sonntag» soll er vor den Offizieren gesagt haben, er freue sich, wenn diese im übertragenen Sinne auf die Schlachtbank geführt würden. Er werde persönlich beim Demontieren der Gradabzeichen behilflich sein. (sda)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen