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epa05079061 A handout picture made available by Nasa on 23 December 2015 shows NASA's Interior Exploration using Seismic Investigations Geodesy and Heat Transport (InSight) Mars lander spacecraft in a Lockheed Martin clean room near Denver, Colorado, USA, 30 April 2015. NASA has cancelled a planned unmanned mission to Mars after repeated failures to repair an instrument crucial to the mission's goal, the space agency said on 22 December 2015. The launch of NASA's InSight Mars lander was set for March 2016 with the goal of studying the planet's interior. However, an extremely sensitive instrument used to measure seismic activity developed a leak in its vacuum seal, which continued to fail after twice undergoing repair. Officials from the US space agency said the needed fix was not possible before the scheduled launch.  EPA/NASA/JPL-CALTECH/LOCKHEED MARTIN  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Der Roboter «Insight»: Ein Seismograph ist kaputt.
Bild: EPA/NASA

Mission abgeblasen: Roboter «InSight» geht doch nicht auf den Mars

Die US-Weltraumbehörde NASA hat ihre für März geplante Mars-Mission abgesagt. Sie begründet dies mit einem Problem mit einem Seismographen, den die französische Weltraumbehörde CNES mit dem Roboter «InSight» zum Roten Planeten mitschicken will.



Versuche, ein Leck an der Vakuumdichtung des Geräts zu reparieren, seien fehlgeschlagen, teilte die NASA am Dienstag mit. Für einen Start im März 2016 sei die Mission daher «nicht bereit», sagte der NASA-Wissenschaftler John Grunsfeld.

Der Roboter «InSight» sollte auf der Marsoberfläche die Entwicklung des Planeten erforschen und herausfinden, ob sein Kern fest ist oder flüssig wie bei der Erde. Dazu sollte «InSight» unter anderem seismische Aktivitäten messen und Tiefenbohrungen vornehmen.

Nächster Starttermin Mai 2018

Der geplatzte Starttermin im März dürfte die Mission nun drastisch verzögern oder sogar ganz gefährden: Marsflüge sind nur alle zwei Jahre möglich. Der nächste Starttermin wäre im Mai 2018.

Die NASA ist noch nicht sicher, ob sie angesichts enger Budgetgrenzen an der Mission festhält. Die Entscheidung werde «in den kommenden Monaten» fallen, sagte Grunsfeld. Andere Mars-Missionen seien von der Absage nicht betroffen. Auch eine bemannte Mars-Mission werde weiter für die 2030er Jahre anvisiert.

CNES-Leiter Jean-Yves Le Gall sagte, die Absage der Mission sei «ein harter Schlag». Die einzige gute Nachricht sei, dass das Problem mit dem französischen Gerät noch auf der Erde entdeckt wurde. Der Chef des CNES-Raumfahrtzentrums in Toulouse, Marc Pircher, versprach, eine Lösung für das Problem zu finden. Bis zu dem Zeitfenster für einen Start im kommenden Jahr werde dies aber nicht gelingen. (dwi/sda/afp)

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