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President Donald Trump sits at the Resolute desk, surrounded by members of clergy, to sign H.R. 390, the

Braucht bald mehr als göttlichen Beistand: Donald Trump. Bild: AP/AP

Selbst Trump spricht nun von einem Impeachment

Der Präsident warnt vor einer Revolte seiner Anhänger, sollte er impeached werden. Will er drohen – oder ist er verzweifelt?



Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters gab Donald Trump folgendes Statement ab: «Es ist schwierig, jemanden zu impeachen, der nichts Falsches getan und der die beste Wirtschaft in der Geschichte des Landes geschaffen hat. […] Ich mache mir daher keine Sorgen. Ich bin überzeugt, dass die Menschen revoltieren würden, sollte dies (ein Impeachment) tatsächlich geschehen.»

Bild

Ist überzeugt, dass auch der Präsident angeklagt werden kann: Harvard-Professor Laurence Tribe.

Diese Worte sind idiotisch, nicht nur wegen der lächerlichen Beste-Wirtschaft-aller-Zeiten-Behauptung. Sie verschärfen Trumps ohnehin schon massive Probleme. «Mit dieser Drohung versucht Trump, das ganze Land in Geiselhaft zu nehmen», erklärt der Harvard-Professor Laurence Tribe gegenüber CNN. Tribe ist Spezialist für Verfassungsrecht und Autor eines Buches mit dem Titel «To End a Presidency».

Trump wird in die Enge gedrängt. Nachdem die Strafbehörden letzte Woche ihre Empfehlungen in drei Fällen veröffentlicht haben – sie betreffen den ehemaligen Sicherheitsberater Michael Flynn, den ehemaligen Wahlkampfmanager Paul Manafort und den ehemaligen persönlichen Anwalt Michael Cohen –, hat sich die Lage des Präsidenten schlagartig verschlechtert.

Derweil gehen die Demokraten in die Offensive. Adam Schiff, der im Januar die Führung des House Intelligence Committee im Abgeordnetenhaus übernehmen wird, spricht nun offen davon, dass Trump «im Gefängnis» landen könnte. Ins gleiche Horn stösst der einflussreiche Senator aus Kalifornien, Eric Swalwell.

Selbst Konservative sind beunruhigt. Andrew McCarthy, ein ehemaliger Strafverfolger des Southern District of New York (SDNY) und Trump-Sympathisant, erklärte auf Fox News besorgt: «Der Präsident wird wahrscheinlich angeklagt werden, weil er gegen das Gesetz zur Finanzierung der Wahlen verstossen hat.»

Warum sprechen plötzlich alle wieder von Impeachment und möglichen Anklagen? Bis vor kurzem schien man sich mehr oder weniger damit abgefunden zu haben, dass Trump bis zum Ende seiner Amtszeit im Weissen Haus bleiben wird. Ein Amtsenthebungsverfahren würde ihn zum Märtyrer machen und mehr Schaden als Nutzen zur Folge haben, lautete die gängige Einschätzung.

Nun hat der Wind gedreht. Entscheidend ist dabei die Tatsache, dass nun nicht mehr Demokraten, Journalisten und TV-Experten sich zu möglichen Straftaten von Donald Trump äussern. Es ist sein eigenes Justizministerium. Und zwar wie folgt:

epa07197392 Michael Cohen, US President Donald Trump's former personal lawyer, leaves Federal District Court after pleading guilty to charges related to lying to congress in New York, New York, USA, on 29 November 2018. Cohen plead guilty to charges that he made false statements to Congress about his efforts to build a Trump Tower in Moscow, Russia during the 2016 presidential campaign.  EPA/JUSTIN LANE

Vom «Individual I» angewiesen: Michael Cohen. Bild: EPA/EPA

Das SDNY ist nicht irgendeine Dienststelle, die Verbrechen in New York jagt. Es ist Teil des Justizdepartements und damit ein Teil der nationalen Regierung. Die Strafverfolger des SDNY gehören zu den besten der USA. Sie haben in ihrer Empfehlung im Fall Cohen festgehalten, dass «Individual I» – hinter diesem Pseudonym steckt der Präsident – seinen einstigen Anwalt angewiesen hat, Schweigegelder an den Pornostar Stormy Daniels und das Playboy-Model Karen McDougal zu bezahlen.

Das ist keine Lappalie. Im Bericht des SDNY steht ausdrücklich, dass damit «die Wähler getäuscht wurden, indem ihnen wichtige Fakten vorenthalten wurden, die den Ausgang möglicherweise beeinflusst hätten». Mit anderen Worten: Die Anwälte des SDNY kommen zum Schluss, dass Trump ein Verbrechen begangen hat, und zwar ein gewichtiges.

Es hatte zur Folge, dass er die Wahlen gewann. «Individual I» ist somit in der Sprache der Juristen – und zwar der Juristen des eigenen Justizministeriums – ein «nicht angeklagter Mitverschwörer» (non indicted co-conspirator). Wäre Trump nicht Präsident, müsste er nun vor dem Kadi erscheinen; und die Beweise, die das SDNY in der Hand hat, scheinen wasserfest zu sein.

Die umstrittene Richtlinie des Justizministeriums

Es ist umstritten, ob ein amtierender Präsident angeklagt werden kann. Nach Watergate hat das Justizministerium eine Richtlinie erlassen, wonach dies nicht möglich sei. Ein Präsident, der ein schweres Verbrechen begehe, werde ohnehin impeached, lautete die Begründung.

Harvard-Professor Tribe weist jedoch darauf hin, dass es sich hier bloss um eine unverbindliche Richtlinie handelt. Gemäss dem in den USA sehr hoch gehaltenen Grundsatz, wonach kein Mensch über dem Gesetz steht, kann laut Tribe auch der Präsident anklagt werden. Das Argument, er würde damit von seinen schweren Pflichten abgehalten, hält Tribe für eine billige Ausrede.

Auch im Empfehlungsschreiben des Sonderermittlers Robert Mueller steckt Dynamit. Ein allfälliger Trump Tower in Moskau hätte Trump Einnahmen in der Höhe von hunderten von Millionen Dollar beschert, heisst es darin. Cohen hatte gestanden, dass die Verhandlungen darüber bis in den Sommer dauerten, etwas, das Trump stets bestritten hat.

Der Tower hätte auch nur dann gebaut werden können, wenn die USA ihre Sanktionen gegenüber Russland aufgehoben hätten. Trump steht damit im Verdacht, private und nationale Interessen vermischt zu haben.

Nach der Veröffentlichung der drei Empfehlungsschreiben hatte Trump getweetet: «Totally clears the President. Thank you!» Das war Pfeifen im Dunklen, und zwar auf Stelzen. Inzwischen ist er zurückgekrebst. Das Schweigegeld sei eine Privatsache und ohnehin sei dafür Cohen als Anwalt zuständig gewesen, die Sache mit dem Trump Tower Moskau sei Peanuts, sagt Trump nun.

epa07224219 US President Donald J. Trump (C) and US Vice President Mike Pence (2-L) meet with US House Speaker-designate Nancy Pelosi (L) and US Senate Minority Leader Chuck Schumer (R), in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 11 December 2018. Trump, Pelosi and Schumer had a disagreement on border policy and shutting down the government.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Lächerliches TV-Duell: Trump fetzt sich mit Pelosi und Schumer. Bild: EPA/EPA POOL

Vor allem geht er jedoch politisch in die Offensive. Soeben hat er sich vor laufenden Kameras mit den beiden demokratischen Führern Nancy Pelosi und Chuck Schumer ein eher peinliches Duell über die Mauer gegen Mexiko geliefert. Trump weiss, dass ein Impeachment, sollte es tatsächlich dazu kommen, letztlich ein politisches Verfahren und die letzte Instanz das Wahlvolk ist.

Doch auch diese Front bröckelt. Jüngste Umfragen zeigen, dass der Präsident in der Wählergunst wieder unter die kritische 40-Prozent-Marke gefallen ist, und dass nach wie vor eine Mehrheit wünscht, dass Mueller seine Arbeit ungeschoren zu Ende führen kann. Die Tatsache, dass sehr viele Stellen in den erwähnten Empfehlungen an die Richter eingeschwärzt sind, lässt dabei nichts Gutes für Trump erwarten.

FILE - In a Monday, Dec. 3, 2018 file photo, Nick Ayers, right, listens as Supreme Court Associate Justice Neil Gorsuch waits for the arrival of the casket for former President George H.W. Bush to lie in State at the Capitol on Capitol Hill in Washington. President Donald Trump's top pick to replace John Kelly as chief of staff, Nick Ayers, is no longer expected to fill that role, according to a White House official. The official says that Trump and Ayers could not agree on Ayers' length of service. (Jabin Botsford/The Washington Post via AP, Pool, File)

Abgesprungen: Nick Ayers, der designierte Stabschef. Bild: AP/Pool The Washington Post

Zu dieser Einschätzung scheint man auch im West Wing des Weissen Hauses zu kommen. Der amtierende Stabschef John Kelly geht auf Ende Jahr. Sein designierter Nachfolger Nick Ayers hat dankend abgewinkt. Ayers ist ein junger, aufstrebender und sehr ehrgeiziger Mann. Schlägt ein solcher Typ ein solches Angebot aus, dann kann das eigentlich nur heissen: Die Ratten verlassen das sinkende Schiff.

Endlich kannst du ihn kaufen: Den Trumpy Bear

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Video: twitter.com/atrupar

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59Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Billy the Kid 13.12.2018 08:41
    Highlight Highlight Man erinnere sich daran, dass Nixon von Ford begnadigt wurde und keinen Tag seines Lebens im Gefängnis sass.
    Im Falle von Trump sähe das nicht anders aus. Pence würde ihn begnadigen und gleichzeitig zum Helden der gesammten Rechten aufsteigen. Die erzkonservativen Christen hat er schon auf sicher (er ist ihr trojanisches Pferd!), die Waffenlobby und die Wallstreet zu 100% (man erinnert sich noch sehr lange an die gewaltigen taxcuts) und die hardcore Trumpfans würden ihn sowieso auf Händen tragen.
    Die Demokraten müssten dann schon alle anderen mobilisieren können - eher Wunschdenken.
    • Billy the Kid 13.12.2018 12:12
      Highlight Highlight Trump wird es wie Nixon zu einem Impeachment nie kommen lassen, sondern im Fall der Fälle einfach zurücktreten und sich von Pence begnadigen lassen.

      Trump himself begnadigte einen Regisseur, der rassistische Propagandastreifen für die Ultrarechte dreht und wegen illegaler Wahlkampfspenden verurteilt wurde.
      Desweiteren eine Dame, die wegen Geldwäscherei für ein millionenschweres kolumbianisches Drogenkartell einsass.
      Zwei notorische Brandstifter (!) und Lewis Libby, der wegen Meineid und Behinderung der Justiz angeklagt war - wurden ebenfalls begnadigt.
      Gleich zu gleich gesellt sich gern...
    • Sophia 13.12.2018 16:59
      Highlight Highlight Nun, Trump kann alles und auch darüberhinaus auch alles besser. Wie wäre es denn, wenn er sich selbst begnadigt, das Geld für die Mex. Mauer zum Bau eines überdimensionalen Denkmals - sagen wir mal TrumpKhalifa - verwendet und dann zurücktritt? Zumindest hätte er dann mal wirklich zwei ausserordentliche Dinge geschaffen und müsste nicht diesen Unsinn von der besten Wirtschaft daherschwadronieren, denn die ist ja die Leidtragende seiner Strafzölle. Hat der Kerl denn noch gar nicht gemerkt, dass die Zölle von seinen Landsleuten berappt werden müssen?
    • Billy the Kid 14.12.2018 06:35
      Highlight Highlight @Sophia
      Er übt schon mal:
      Ich, Donald Trump, König dieses Beautycontests und des amerikansischen Kontinents, Erbauer des Taj Mahal und des TrumpKhalifa, Eroberer von China und Bauherr dieser nicht fertig gestellten gigantischen Mauer.... - begnadige mich selbst durch den grössten und fantastischsten Gnadenakt aller Zeiten! (er setzt sich die Krone auf und grüsst königlich in Richtung Kameras). Und cut!
  • Therealmonti 12.12.2018 18:39
    Highlight Highlight Löpfe hat endlich zu seinem journalistischen Niveau zurück gefunden und einen ausgzeichneten Artikel zum Thema Trump abgeliefert. Mit der gewollten Posse vor laufender Kamera mit Pelosi und Schumer wollte der völlig unfähige US-Präsident wie so oft vom eigentlichen Problem (Sonder-Ermittler Muller) ablenken. Das ist ihm eindeutig nicht gelungen, auch wenn er bei seinen treuen (minderbemittelten) Fans vermutlich wieder gepunktet hat. Zu befürchten ist aber: Trump kann noch grossen, irreparablen Schaden anrichten (national und international), bevor ihm endgültig sein übles Handwerk gelegt wird.
  • posti 12.12.2018 18:21
    Highlight Highlight Nicht das ich Trump mag und ein Impeachment würde mich auch freuen aber... dann wird Pence bis zu den Neuwahlen Präsident. Das ist auch nicht gerade eine schöne Idee. Schaut euch mal dem seine Ansichten an *schauder
    • Sophia 13.12.2018 17:07
      Highlight Highlight Nun gut, posti, du glaubst also, es könne noch schlimmer kommen, als es bereits ist?
      Wenn der Pence dann alle Schwulen geheilt, oder zumindest in den Kliniken verwahrt hätte, könnte der vielleicht aber mal mit den Strafzöllen und dem Gequatsche von der Klimalüge sein lassen. Das wären schon riesige Fortschritte, mal abgesehen von den Menschenrechten, wonach jeder schlafen kann, mit wem er will und dass daran nichts krankes sein kann. Der nächste Präsident holt sie dann wieder zurück ins Leben. Bin schon zynisch geworden, aber bei so einem Trumpeltier gehts halt nicht anders.
  • Blitzer, achtung! 12.12.2018 17:57
    Highlight Highlight @reffx

    ...bis jetzt hatte doch jeder so hoch oben in einer Regierung, Dreck am Stecken. Ich wüsste nicht wie einer, ausser im Lotto gewonnen, oder ein ganz gscheiter Bursche, über solche Vermögen verfügt, ergo hatt er es nicht legal erworben.
  • RescueHammer 12.12.2018 17:13
    Highlight Highlight Er tut, was Trump immer tut! Und schlimmer noch; er nimmt die amerikanische Bevölkerung als Geisel. Ob ihn ein Impeachment aus dem Amt hebelt, wird sich weisen. Nixon trat ab, bevor es soweit war... aber Trump wird diesen Schritt nicht tun. Er lässt es drauf ankommen und wenn er im Amt bleibt, gute Nacht!
  • leu84 12.12.2018 15:59
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man DT die Amtszeit auslaufen lassen. Er soll keine Knöpfe drücken und einfach nur ein paar Runden Golf spielen.
  • Raider 12.12.2018 15:38
    Highlight Highlight Wozu saß eigentlich der Vizepräsident dabei? Der hatte ja - wie immer - nichts zu sagen, die Marionette.
    Ich hab noch nie einen so stummen, devoten und langweiligen Vizepräsidenten gesehen. ich schätze, der pudert Trump abends noch den Po.
  • crik 12.12.2018 15:32
    Highlight Highlight Bin ziemlich erstaunt über die Kommentare hier. Schon mal den Begriff gehört, "jemandem den Wind aus den Segeln nehmen"?

    Genau das macht Trump hier. Er redet schon mal ein wenig über ein Impeachment, falls es dann tatsächlich soweit kommt, ist es es längst nicht mehr die grosse Bombe und wird von vielen als Zwängerei angesehen werden.

    Leider wird Trump es selbst im Falle eines Impeachments (das ich nicht erwarte) schaffen, sich selbst als Sieger darzustellen.
    • Raider 12.12.2018 15:43
      Highlight Highlight Naja, aber dann auch nur in seiner Vorstellung. Ein abgesetzter Präsident ist nun wirllich kein Sieger - höchstens als Opfer kann er sich darstellen. Aber das ist dann ja egal - er hat ja nix mehr zu sagen.
  • vescovo 12.12.2018 15:09
    Highlight Highlight Das Krasse ist ja, dass all diese Skandäle bloss aufgedeckt wurden, weil Trump Präsident wurde. Ich möchte gar nicht wissen, wie viel Dreck am Stecken andere Wirtschafts-Gurus haben.
    • Normi 12.12.2018 18:12
      Highlight Highlight Und weil er in der "falschen" Partei ist...
      Wenn man nachschaut ist er immer in der anderen Seite/Partei gewesen wie der amtierende Präsident...
  • Triple A 12.12.2018 14:46
    Highlight Highlight Bleibt zu hoffen, dass sich jene Kräfte in den USA durchsetzen, die sich für Frieden, Demokratie und gerechten Wohlstand einsetzen. Wenn Trump also nächstes Jahr mit Schimpf und Schande davongejagt wird, küre ich 2019 zum besten Jahr des Jahrzehnts!
  • Der Bojenmensch 12.12.2018 14:38
    Highlight Highlight OK, wenigstens spricht er schon mal davon...

    Aber wie sagt man so schön: Talk is cheap...
  • Heinz Dietsche (1) 12.12.2018 14:29
    Highlight Highlight Im Westen nichts neues
  • Linus Luchs 12.12.2018 14:22
    Highlight Highlight Trumps Drohung mit der Revolte lässt ja tief blicken. Es kriecht die Panik empor. "Also wenn ihr mir was tut, dann kommen die alle, und dann und dann...!" Der Mann ist so unglaublich erbärmlich und peinlich.
    • Triple A 12.12.2018 16:42
      Highlight Highlight genau! ....dann gibt es eine Riesenfête!
  • Gawayn 12.12.2018 14:21
    Highlight Highlight Trump hinter Gittern...

    So schwer wäre es nicht. Jedes Mal wenn er spricht lügt er.
    Sogar ganz offensichtlich.
    Es würde reichen ihn EIN Mal an zu klagen und unter Eid aussagen lassen.

    Er wird es nicht schaffen. Garantiert wird er wieder lügen.
    Dann bleibt es, ihn wegen Meineids ein zu buchten,
    Oder als geistig un zu rechnungsfähig, aus dem Amt nehmen und einweisen lassen.

    Sorry so Sprüche wie, das er ganz alleine, innerhalb 2 Jahren die beste Wirtschaft Amerikas aufgebaut hätte,

    Müsste man ihn nur schon deswegen in die Klappse sperren.
    • NocheineMeinung 12.12.2018 17:14
      Highlight Highlight Ist doch gar nicht machbar:
      Donld Trump, der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, hat die Kompetenz den verurteilten Donald Trump zu begnadigen.
      Das würde zwar zum Himmel stinken, aber für Trump wäre es nur Gerechtigkeit. (ist ja alles fake).
  • zombie woof 12.12.2018 14:16
    Highlight Highlight Hoffen darf man ja, schliesslich sind schon weitaus intelligentere Mafiosi als Trump, im Knast gelandet. Herrliche Vorstellung, die Orange im orangen Kombi im Orange County Jail.
    • Yorik2010 12.12.2018 16:02
      Highlight Highlight Intelligenter als Trump ist ja auch schnell möglich ohne gleich ein Einstein zu sein!
    • nJuice 12.12.2018 17:42
      Highlight Highlight Ein Stein zu sein reicht wahrscheinlich schon ;)
    • illoOminated 13.12.2018 00:00
      Highlight Highlight @nJuice bei deinem Kommentar nervt es mich seit langem wieder mal, dass ich nur ein und nicht 100 Herzen für einen Kommentar vergeben kann. Good one! :'D
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ralph Moses 12.12.2018 14:01
    Highlight Highlight Ich bin mir nicht so sicher, ob es gut wäre, ihn abzusetzen... pence würde ihn ersetzen und der ist genauso gefährlich, aber weniger dumm...
    Besser wäre, Trump als Dekoration im weissen Haus zu lassen
    • ChiliForever 12.12.2018 14:42
      Highlight Highlight So...sehr...mir...das...Schreiben...dieser...Zeilen...seelischen...und...körperliche..Pein...verursacht... muß ich dir wohl recht geben...
    • Raider 12.12.2018 15:45
      Highlight Highlight Ich glaube, Pence würde vollkommen versagen.
  • Alter-Sack 12.12.2018 13:49
    Highlight Highlight Ich hoffe allen ist klar was nach Trump folgt! Es gibt keine Neuwahlen. Sein Vitze übernimmt. Obwohl ich sicher kein Fan von Trump bin schein er mir das viel kleinere Übel!
    • Sauäschnörrli 12.12.2018 14:45
      Highlight Highlight Irgendwann kommt dann aber der Punkt, an dem die Dems jegliche Glaubwürdigkeit verlieren, sollten sie nicht auf die Hinterbeine stellen und den Präsidenten versuchen aus dem Amt zu entheben. Sollte dieser eintreten, wird Trump wohl wiedergewählt.
  • TanookiStormtrooper 12.12.2018 13:33
    Highlight Highlight Also Herr Löpfe, wir sind hier im Internet, da kann man das lächerliche Interview nicht nur als simplen Screenshot, sondern auch als Video einfügen. Somit kann sich der geneigte Leser auch gleich selber ein Bild (resp. Video) davon machen, wie lächerlich das Ganze denn nun wirklich war.
    Ich habe es leider nur als Twitter Link gefunden:

    https://twitter.com/PaulLeeTicks/status/1072596513417781249

    Viel Spass damit.
    • TanookiStormtrooper 12.12.2018 13:47
      Highlight Highlight Nachtrag:
      Jetzt auch als Youtube-Filmchen zum direkten ansehen.
      👇👇👇
      Play Icon
  • Alice36 12.12.2018 13:33
    Highlight Highlight Ein Impeachment ist nicht wünschenswert. Pence wäre dann Präsident und würde den Trump Kurs weiterverfolgen, allerdings verdeckt und ohne grosses trara. Lasst "dumb Trump" weitermachen, Amerika braucht eine Lektion die es wahrscheinlich bis in 2 Jahren gelernt hat. Bei den Wahlen dann können die Karten neu gemischt und ein halbwegs vernünftiger Präsident kann gewählt werden. Bis dahin können die Demokraten Trump und Konsorten ausbremsen und sollten sich nicht mit einem Impeachment aufhalten das nur Kraft kostet, nichts bringt (Pence) und auch Jahre dauert.
    • Beobachter 12.12.2018 19:34
      Highlight Highlight @Alice & Waedliman: Aussitzen mag für die USA gehen. Für den Rest der Welt ist das äusserst gefährlich. Russland/Putin tut derzeit alles, um Trump an möglichst vielen "Fronten" zu beschäftigen und zu einer unbedachten Reaktion zu verleiten. Jüngstes Beispiel: Das Manöver mit zwei Atom-Bombern in Venezuela. Wenn Trump so darauf einsteigt, wie er das gerne würde, wird das zu einer Katastrophe in der Region führen. Nein, das Problem Trump muss so rasch wie möglich gelöst werden. Man kann den nicht mehr zwei Jahre lang wursteln lassen. Das ist einfach viel zu gefährlich. Der muss JETZT weg!
  • just sayin' 12.12.2018 13:28
    Highlight Highlight lasst mich raten: trump wird jeden moment impeached?

    https://www.watson.ch/!592935356
  • Nelson Muntz 12.12.2018 13:24
    Highlight Highlight Je mehr Artikel es zu seiner Amtsenthebung gibt, desto klarer ist, das es nie dazu kommen wird. Eher hängt er eine zweite Amtszeit an. Leider.
  • Hans der Dampfer 12.12.2018 13:17
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach ist Trump nur das eine Übel. Das andere sind gewisse Medien die genüsslich Öl ins Feuer werfen. Kritisieren kann man - ohne Frage - aber in der Art und Weise sollten sich mal einige Hinterfragen. Die Begriffe die Teils von Artikelschreiber verwendet werden heizen gezielt die rechts / links Lager gegeneinander auf. Das kann man auch hier schön sehen. Ihre Gegner nennen sie dann Hetzer aber sie selber sehen sich als gute.
    • just sayin' 13.12.2018 13:27
      Highlight Highlight sehe ich gleich.

      es ist mode geworden undifferenziert auf trump einzudreschen.

      dass hillary clinton noch vor ein paar jahren vehement gegen die homo-ehe und für die verstärkung der grenze zu mexiko war und obama diverse neue militärische interventionen angefangen, einen regelrechten drohnenkrieg angezettelt und den arabischen frühling völlig ignoriert (und und und) hat, wird gerne mal vergessen.

      ein wenig mehr differenzierung täte einer richtigen diskussion gut.

      aber polemik und populismus ist halt einfacher.
  • swisskiss 12.12.2018 13:15
    Highlight Highlight Natürlich wird Trump NICHT impeached. Erstens sind die Vergehen kaum genügend schwer für eine Amtsenthebung, noch kriegen die DEMS genügend Stimmen im Senat für ein Verfahren.

    Wieso sollten die DEMS auch? Die midterms haben deutlich gezeigt, dass Trump als Feindbild bestens funktioniert und viele Junge mobilisiert.

    Trump als Wahlkampfhelfer für die DEMS. Bis 2020 Trump in aller Ruhe sich mal ums mal zum lügenden Deppen machen lassen und dann aus dem Amt wählen.
    • roger.schmid 12.12.2018 13:38
      Highlight Highlight @swisskiss: die bis jetzt bekannten Vergehen sind wohl zu gering, ja. Wenn nun aber zweifelsfrei belegt wird, dass er tatsächlich eine reine Marionette von Putins Gnaden ist (und davon gehe ich aufgrund seines Verhaltens aus) ist er selbst für die Republikaner nicht mehr tragbar.
    • swisskiss 12.12.2018 19:10
      Highlight Highlight roger.schmid: Und Du glaubst wirklich, dass Teflon Don, der 40 Jahre lang Strohmänner und Anwälte für seine krummen Geschäfte vorgeschoben hat und nie persönlich in mehr als 300 Verfahren gegen seine Firmen verurteilt wurde, nun plötzlich so blöd ist, sich solch eine Blösse zu geben?

      Wie weit die kriminelle Energie und Umsicht Trumps geht, zeigt sich im Fakt, dass alle Firmenteile der Trump Holding bis in die 2000 er Jahre angewiesen waren, alle elektronischen Dokumente und emails per Ende Jahr vollständig zu löschen.

      Und Trump "bestes Gedächtnis"bei Befragung 62mal kann mich nicht erinnern
    • roger.schmid 13.12.2018 10:18
      Highlight Highlight @swisskiss: Ja, ich denke absolut, dass er so blöd ist. Man erinnere sich nur mal an sein legendäres Lester Holt Interview, als er dummdreist seine Justizbehinderung herausposaunte. "I fired Comey because this Rusar thing with Trump and Russia"

      Mueller spielt in einer anderen Liga als dieser Clown.

      The truth will out.
  • reffx 12.12.2018 12:54
    Highlight Highlight Man sollte nicht als Präsident kandidieren, wenn man Dreck am Stecken hat.
    Ein Impeachment wäre gut. Denn es würde dazu führen, dass sich ungeeignete Personen in Zukunft zwei Mal überlegen, ob sie kandidieren wollen.
    • paulinapalinska 12.12.2018 13:59
      Highlight Highlight recht und gut, aber welcher präsident hatte bis jetzt keinen dreck am stecken?
    • Raider 12.12.2018 15:40
      Highlight Highlight Ich glaube eher, dass diese Geschichte (leider) gezeigt hat, dass gerade solche Typen keine Angst haben müssen, denn man sieht, wie schwierig ein Impeachment ist, und dass selbst die Gegener sich nicht wirklich trauen, es zu fordern.
    • Töfflifahrer 12.12.2018 18:27
      Highlight Highlight Na ja, welcher Politiker hat kein Dreck am Stecken? Impeachment, hmmm ich weiss nicht ob dies Kontraproduktiv ist, Trump würde dann bei seinen Getreuen, und die gibt es noch und nicht wenige, als Märtyrer dastehen. Das will man bestimmt nicht.
      Das beste, aber wohl unwahrscheinlichste, wäre er käme vor Gericht, würde schuldig gesprochen und wir somit unzählbar oder nicht mehr gewählt.
      Na erst wird er wohl seinen Shutdown durchziehen.
  • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 12.12.2018 12:45
    Highlight Highlight Ich sag's mal ohne political correctnes und vollkommen unverblümt: Trump hat die Hosen bis zum Anschlag voll. Er fürchtet sich unheimlich davor, dass ihm jeden Moment alles um die Ohren fliegt und offensichtlich wird, dass er der absolut schlechteste Präsident aller zeiten ist.
    Also will er mit dieser Drohung seine Position stärken.
    Ich wage jetzt zu behaupten, Trump ist nur noch ein politischer Zombie der sich so knapp noch im Amt hält.
    Die Schlinge zieht sich zu.
    • Tilia 12.12.2018 13:46
      Highlight Highlight Ich wünsche mir dass du absolut recht hast!
    • Lester McAllister 12.12.2018 14:19
      Highlight Highlight Der hat die Hosen seit Jahrzehnten bis zum Anschlag voll.
      Das dürfte auch der Grund sein, dass es rausschwappt, wenn er den Mund öffnet
    • redeye70 12.12.2018 18:15
      Highlight Highlight Dennoch hat dieser Mann das Potential, die USA in einen Bürgerkrieg zu führen. Seine Anhängerschaft ist loyal und bewaffnet.
  • Raphael Stein 12.12.2018 12:42
    Highlight Highlight Will er drohen – oder ist er verzweifelt?


    Der blabbert bloss was vor sich hin.
  • no-Name 12.12.2018 12:32
    Highlight Highlight Ruft er zu einer Revolte auf? Will er einen Staatsstreich??
  • El Pepedente 12.12.2018 12:24
    Highlight Highlight You are fake news^^ trump wird 2020 wieder gewählt
    • Hoopsie 12.12.2018 13:08
      Highlight Highlight Wie gross soll die Flasche Wein sein, die wir als Wetteinsatz dagegen aushandeln?

      Trump wird seine Amtszeit vielleicht überstehen, aber sicher nicht wiedergewählt werden. Er hatte keine Mehrheit und hat mit seinem Auftreten die letzten Jahren keinen einzigen Wähler/Wählerin gewonnen. Er wird so um knapp 40% der Stimmen machen und das reicht halt nicht für eine zweite Amtsdauer. Und dann liebe Leute, dann macht mal ein Plätzchen frei in der JVA, dann gibt es Besuch...
    • Hans der Dampfer 12.12.2018 13:21
      Highlight Highlight Ich bezweifle das die US Justiz je einen ex Präsidenten in den Knast stecken würde. Zudem würde ich die zweite Amtszeit für DT noch nicht abschreiben. Er hatte sich schon vor der Präsidentschaft teils daneben benommen. Alle wussten es und trotzdem hat es ihm nicht geschadet.
    • redneon 12.12.2018 13:29
      Highlight Highlight hahahaha zuerst fällt der Mond auf die Erde... aber hey Trämen darf erlaubt sein...
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