Junge Bürgerliche fordern Umdenken

Rentenalter soll an Lebenserwartung angepasst werden

20.03.14, 10:36
Anian Liebrand, Praesident junge SVP, Maurus Zeier, Praesident Jungfreisinnige und Jean-Pascal Ammann, Praesident junge CVP, von links, vor der Praesentation einer Vernehmlassung buergerlicher Jungparteien zur Reform der AHV am Donnerstag, 20. Maerz 2014, in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Anian Liebrand (SVP), Maurus Zeier (FDP),  und Jean-Pascal Ammann (CVP) zur Reform der AHV Bild: KEYSTONE

Den bürgerlichen Jungparteien gehen die Reformvorschläge des Bundesrats für die Altersvorsorge zu wenig weit. Sie fordern insbesondere, dass das Rentenalter an die Alterung der Bevölkerung gekoppelt wird. 

«Wir haben keine Lust, die Reform der Altersvorsorge alle 5 bis 10 Jahre neu anpacken zu müssen», erklärte der Präsident der Jungen CVP, Jean-Pascal Ammann, am Donnerstag vor den Medien in Bern. Die von Bundesrat Alain Berset vorgeschlagene Reform der Altersvorsorge könnte in einigen Jahren bereits überholt sein, sagte Ammann. 

Das Rentenalter solle nicht fix im Gesetz festgelegt werden, sondern flexibel nach der Lebenserwartung ausgerichtet werden. Auch der Mindestzinssatz und der Mindestumwandlungssatz in der beruflichen Vorsorge sollten nach technischen Kriterien bestimmt werden - beispielsweise mit einem Marktindex. 

«Es ist nötig, den Umwandlungssatz zu entpolitisieren», erklärte der Freisinnige Berner Nationalrat Christian Wasserfallen. Die Vernehmlassungsfrist für die bundesrätlichen Reformvorschläge für die Altersvorsorge läuft noch bis zum 31. März 2014. (jas/sda)

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