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Brexit: Cameron will Grossbritannien nicht zu «Klein-England» werden lassen



Gut zwei Wochen vor dem Brexit-Referendum hat der britische Premierminister David Cameron in einer TV-Debatte vor einem Bedeutungsverlust Grossbritanniens im Falle eines EU-Austritts gewarnt. Er trat zusammen mit dem EU-Gegner Nigel Farage in einer TV-Sendung auf.

In der ITV-Sendung, bei der die Kontrahenten auf Fragen antworteten, aber keine Debatte führten, sagte Cameron am Dienstagabend, er kämpfe «für ein Grossbritannien innerhalb der EU und nicht für die Klein-England-Option, die Nigel Farage vertritt». Farage ist Chef der rechtspopulistischen UKIP-Partei.

Es sei im britischen Interesse, in der EU zu bleiben und für eine bessere EU einzutreten, sagte der Regierungschef. Ein Austritt aus der EU hiesse, «dass wir uns drücken, und wir sind keine Drückeberger». Cameron warnte zudem, dass ein Verlassen der Union grossen wirtschaftlichen Schaden in Grossbritannien anrichten würde.

Streitthema Migration

Farage versuchte, an den Nationalstolz seiner Landsleute zu appellieren: Er warf der EU eine ständige Gängelung des Königreichs vor. «Wir sind Briten, wir haben Besseres verdient, wir lassen uns von niemandem gängeln, erst recht nicht von dem nicht gewählten Jean-Claude Juncker, so charmant er auch sein mag.»

Farage forderte eine Begrenzung der Zuwanderung nach Grossbritannien und strengere Grenzkontrollen; um diesen Punkt zu unterstreichen, hielt er während der TV-Debatte seinen britischen Pass vor die Kameras.

Cameron gab auch seiner Furcht Ausdruck, dass ein EU-Austritt Londons EU den schottischen Willen nach Unabhängigkeit stärken würde. «Ich befürchte ein zweites schottisches Unabhängigkeits-Referendum, falls wir austreten sollten», sagte er.

Die Schotten hatten erst 2014 mit knapper Mehrheit eine Loslösung von Grossbritannien abgelehnt. Im Falle eines britischen Brexit sind aber bereits weitere Schritte ins Auge gefasst.

Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet

Die Regeln für die Sendung des TV-Senders ITV sahen vor, dass Cameron und Farage sich den Fragen des Studiopublikums stellten, aber nicht direkt miteinander stritten. Zuschauer im Studio richteten mehrfach kritische Fragen an Cameron, die sich mit der Zuwanderung aus EU-Ländern nach Grossbritannien beschäftigten. Die Sorgen vor Zuwanderung gibt den EU-Gegnern Auftrieb.

Die Briten stimmen am 23. Juni darüber ab, ob Grossbritannien in der EU bleiben soll. Cameron steht unter starkem Druck, weil das Ja- und das Nein-Lager weniger als zwei Wochen vor der Abstimmung nahezu gleichauf liegen.

In einer Umfrage vom Montag lagen die Brexit-Befürworter erstmals seit Wochen wieder vorn: 51 Prozent sprachen sich für den Brexit aus, 49 Prozent dagegen. In einer Umfrage vom Dienstag kehrte sich das Verhältnis wieder um. (sda/afp/dpa)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Paco69 08.06.2016 14:23
    Highlight Highlight Vielleicht ermöglicht ein Brexit ja auch neue ungeahnte Möglichkeiten. Vielleicht kann man dann auch endlich damit anfangen den Finanz - und Spekulationssumpf London das Wasser abzugraben und damit den Infektionsherd für viele Wirtschaftskrankheiten beseitigen. Es könnte ja auch sein, dass ein Teil der Insel (Schottland) viel lieber in der EU sein möchte und nicht Teil von Grossbritanien. Mal sehen...