Fussball
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Swiss defender Timm Klose, Swiss forward Breel Embolo, and Swiss forward Shani Tarashaj, from left, reacts after the friendly soccer match between Switzerland and Bosnia Herzegovina at the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Tuesday, March 29, 2016. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Ratlose Schweizer. Hoffentlich wird das bis zur EM wieder besser.
Bild: KEYSTONE

Enttäuschter Lichtsteiner: «Wir wissen, dass wir in Schwierigkeiten sind. Das Vertrauen fehlt»

Wieder nichts! Auch das zweite Testspiel im EM-Jahr läuft für die Schweizer Nati enttäuschend. Vielleicht war zu Beginn noch eine Steigerung gegen Irland sichtbar, doch diese ging beim 0:2 gegen Bosnien dann unter.



>>> Hier gibt es den Liveticker zum Nachlesen!

Eine wirkliche Reaktion auf die schwache Darbietung in Dublin war dies nicht. Abgesehen von zehn guten Minuten unmittelbar nach der Pause enttäuschten die Schweizer erneut schwer. Von den letzten vier Spielen haben sie nun drei verloren.

Vor mehrheitlich bosnischen Fans unter den 17'000 Zuschauern im Letzigrund wurde die Schweiz zu Beginn überrannt: In den ersten 255 Sekunden kamen die Bosnier zu fünf Cornern. Bis zum ersten Schweizer Schuss auf das gegnerische Tor (Granit Xhaka/28.) stand es längst 1:0 für die Gäste. Nach einem Fehler von Philippe Senderos hatte Pjanic seinen Römer Teamkollegen Dzeko lanciert, der gegen Fabian Schär und Yann Sommer mit einem Flachschuss in die weite Ecke traf (14.).

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Das 1:0 für Bosnien-Herzegowina: Fehler Senderos und Schär agiert zu passiv.
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Trainer Vladimir Petkovic urteilte danach hart: «Beim Gegentor müssen wir cleverer und näher beim Mann sein.» Allerdings verkannte er die Situation etwas, indem er meinte: «Aus einer Chance dürfen wir kein Tor kassieren.» Momentan laufe halt vieles gegen sein Team. «Ja, momentan müssen wir uns Sorgen machen. Aber die Spieler können das Selbstvertrauen hoffentlich in ihren Vereinen wieder holen.» Noch bleiben zwei Monate Zeit.

Auch Captain Stephan Lichtsteiner hat erkannt, dass es eine massive Steigerung braucht: «Wir wissen, dass wir in Schwierigkeiten sind. Das Vertrauen fehlt.» Der Juve-Söldner war dann aber auch um positive Aspekte bemüht: «Was mich positiv stimmt, sind die Chancen und die Aktionen, die wir uns erspielt haben.»

Swiss Breel Embolo, right, fights with Bosnia Herzegovina`s forward Edin Cocalic, left, during the friendly soccer match between Switzerland and Bosnia Herzegovina at the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Tuesday, March 29, 2016. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Doing! Breel Embolo brachte der Schweiz auch keine Impulse.
Bild: KEYSTONE

Aber er erkannte selbst, dass das Team momentan nicht funktioniert. Nicht nur beim 0:1 fiel auf: «Wir müssen ganz sicher viel höher stehen und Vertrauen haben in die Verteidigung. Wir müssen daran arbeiten, dass wir eine kürzere Zone verteidigen müssen, und nicht 50 oder sogar 60 Meter. Sonst passieren immer wieder Fehler. Wir müssen den Gegner einfach weiter vorne stellen. Dazu müssen wir cleverer sein.»

Für die Schweizer war ärgerlich, dass das zweite Tor der Bosnier nach 57 Minute durch einen sehenswerten Freistoss von Pjanic aus 22 Metern in die beste Phase der SFV-Auswahl fiel. Kurz vor diesem Treffer hatten Renato Steffen nach Vorarbeit von Xhaka und Timm Klose nach einer Flanke von Luca Zuffi dem Ausgleich nahe gestanden; der Basler Stürmer scheiterte an der Fussabwehr von Bosniens Keeper Asmir Begovic (52.), Norwich-Verteidiger Klose setzte seinen Kopfball knapp neben das Tor (55.).

Nach dem zweiten Tor der Bosnier war das Spiel dann gelaufen. Die Schweizer zeigten keine Ansätze, um nochmals zurückzukommen. Auf ein Tor im EM-Jahr warten sie auch nach diesem zweiten Spiel innerhalb von fünf Tagen.

Aber hey: Wir wollen den Teufel nicht an die Wand malen. So schlimm wie am «Kackfreitag» war's nicht, oder? Und darum beenden wir den Artikel mit diesem witzigen Versprecher während der heutigen Tagesschau:

(fox/sda)

Telegramm

Schweiz - Bosnien-Herzegowina 0:2 (0:1)
Letzigrund, Zürich. - 17'000 Zuschauer. - SR Delferière (BEL).
Tore: 14. Dzeko (Pjanic) 0:1. 57. Pjanic (Freistoss) 0:2.
Schweiz: Sommer; Lichtsteiner (65. Lang), Schär (46. Klose), Senderos, Rodriguez (65. Moubandje); Fernandes (46. Embolo), Xhaka; Steffen, Kasami (72. Tarashaj), Mehmedi (46. Zuffi); Seferovic.
Bosnien-Herzegowina: Begovic (62. Buric); Vranjes, Spahic (79. Cocalic), Zukanovic (86. Grahovac), Kolasinac; Visca (51. Susic), Pjanic (73. Duljevic), Besic, Lulic; Ibisevic, Dzeko (21. Hadzic).
Bemerkungen: Schweiz ohne Djourou und Shaqiri (beide verletzt) sowie Behrami (krank) und Inler (nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 33. Kolasinac (Unsportlichkeit). 38. Schär (Foul). 41. Visca (Foul).

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • amore 30.03.2016 07:28
    Highlight Highlight Sofort den Trainer auswechseln. Er ksnn's nicht. Der Fisch stinkt vom Kopf her. Alles Andere ist Beilage.
  • pd90 30.03.2016 07:08
    Highlight Highlight Warum man einen Senderos einsetzt, aber einen Elvedi nicht, der sich wohlverstanden gegen Bayern behauptet hat, verstehe ich echt nicht...
  • giguu 30.03.2016 06:19
    Highlight Highlight gestern durfte mehmedi das libli tüschle, das war kein profifussball
  • Töfflifahrer 30.03.2016 01:09
    Highlight Highlight Was war denn das? Sicher keine inspirierende Mannschaftsleistung! Ach ja, wissen die in den roten Leibchen, dass es sich um einen Teamsport handelt, wobei diesmal Team nicht für "Toll ein anderer machst" steht!
    So können wir viel Geld sparen und müssen erst gar nicht nach Frankreich fahren.
  • Stachanowist 30.03.2016 00:35
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe ist, warum die bosnischen Fans das Schweizer Team ausgepfiffen haben, wann immer es zu einer Chance kam. Warum so respektlos gegenüber dem Heimteam?
    • wischimoppi 30.03.2016 03:06
      Highlight Highlight Sie haben immer Seferovic ausgepfiffen, weil er sich vor wenigen Jahren für die Schweizer und gegen die Bosnische Nationalmannschaft entschieden hat. :(
  • Jol Bear 29.03.2016 23:42
    Highlight Highlight Eine völlig neuartige, verwirrende Freistossvariante der Schweizer, "Steffen als zweiter Pfosten" stellt der Kommentator fest, "... als dritter Pfosten" müsste es doch heissen (oder bösartiger "als einer von elf Pfosten" am heutigen Abend? nein, so schlimm war es auch wieder nicht). Aber wie Pjanic diesen Ball im Tor unterbringt, ist eindeutig Weltklasse, da hätten sogar 11+2 Vollpfosten auf der Torlinie nichts auszurichten vermögen...
  • c_meier 29.03.2016 23:35
    Highlight Highlight Was meint Captain Xhaka zum Spiel? Oder sagt er nichts?
    • Ichholeuchalle 30.03.2016 00:10
      Highlight Highlight da schliesst sich der Kreis, man ist wieder da wo man zuletzt in den 80er Jahren war, in Gesellschaft von San Marino, Luxenburg, Spitzbergen und Bikini Atoll.... Letztendlich landet man immer wieder dort wo man hingehört.
    • themachine 30.03.2016 01:35
      Highlight Highlight @ichholeuchalle
      Da du offensichtlich nichts mit Fussball am Hut hast, bitte ich Dich höflichst, meinen auch sonst schon genug strapazierten Nerven zu liebe, weitere Kommentare zu Artikeln, welche in Zusammenhang mit Fussball stehen, zu unterlassen.
      Herzlichen Dank
    • Ichholeuchalle 30.03.2016 07:19
      Highlight Highlight äääh, nein!

Die Fussball-Nati tritt neu in diesem vielfarbigen Trikot an

Das Schweizer Fussball-Nationalteam tritt am Freitag gegen Georgien in einem neuen Trikot an. Es kommt nicht nur in den klassischen Farben Rot und Weiss daher, sondern mit vier weiteren Farben. Diese stehen für die vier Landessprachen und bilden laut einer Mitteilung des SFV und von Hersteller Puma «ein Bergmotiv und ergeben zusammen mit den dezent eingesetzten Farben ein ikonisches Muster, das sowohl Tradition als auch Moderne und Vielfalt der Schweiz symbolisiert.»

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