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Das Kopf-an-Kopf-Rennen ist eröffnet: Ab jetzt heisst es wohl wirklich Clinton oder Trump.
Bild: Gerald Herbert/AP/KEYSTONE

«Super Tuesday»-Ergebnisse: Ab jetzt heisst es wohl Clinton gegen Trump

Donald Trump und Hillary Clinton sind die klaren Sieger des Super Tuesday. Was bedeutet das für den weiteren US-Vorwahlkampf? Die Blitzanalyse.

Marc Pitzke, Los Angeles



Von Texas bis Virginia: Der «Super Tuesday» in Bildern

Ein Artikel von

Spiegel Online

Donald Trump gibt sich schon wie ein König. Da steht er im Ballsaal seiner Zweitresidenz Mar-a-Lago, einem Prunkschlösschen in Palm Beach, und sonnt sich im Glanz des Goldkitsches und dem Applaus seiner Fans. Ungewöhnlich huldvoll ist er, fast gnädig, heute mal kein Krachmacher. Auch gelten seine ersten Worte nicht den Parteirivalen, die er an diesem Abend deklassiert hat – sondern Hillary Clinton.

Der Super Tuesday ist entschieden – und hat endlich Klarheit gebracht in Amerikas Vorwahldrama (zum Live-Ticker geht's hier >>). Zwölf Bundesstaaten wählten, zwei Namen dominierten: Donald Trump bei den Republikanern, Hillary Clinton bei den Demokraten.

Konkret:

Trump und Clinton dürften nun kaum mehr aufzuhalten sein auf ihrem Durchmarsch zur Präsidentschaftskandidatur ihrer Parteien. 

Zum Live-Ticker >>

Die wichtigsten Erkenntnisse des Superwahltags:

New York, New York

Sollte es nicht doch noch parteiinterne Aufstände geben, dürften die US-Kandidaten für die November-Wahl Hillary Clinton und Donald Trump heissen. Sowohl die Ex-Aussenministerin und frühere First Lady (Wohnsitz New York) wie auch der Immobilienmilliardär (Wohnsitz New York) hängten ihre Vorwahl-Widersacher klar ab – vor allem auch bei der Zahl der Delegierten, die sie für die Parteitage anhäuften.

Trotz des verbissenen Widerstands des Sozialisten Bernie Sanders und trotz sehr unterschiedlicher Sichten in der Partei auf Barack Obama steigt Clinton am Super Tuesday zu dessen Erbin auf – und schiesst sich bereits auf ihren designierten Gegner Trump ein. So wird die Wahl auch zum Lokalderby. Der letzte Präsident, der aus New York kam, war Teddy Roosevelt, der 1901-1909 amtierte.

Der Qual der Republikaner

Die Gegner sehen jedoch keinen Grund, aufzugeben. Der Republikaner Ted Cruz hat seinen Heimatstaat Texas gewonnen – ein Pflichtsieg – sowie Oklahoma. Prompt rühmte er sich: Er sei der Einzige, der Trump schlagen könne. Doch für das «Establishment» der zerstrittenen Republikaner, das immer panischer eine Alternative zu Trump sucht, ist das kein Anlass zum Jubel. Der Tea-Party-Senator wäre aus parteipolitischer Sicht wohl sogar das schlimmere Übel – ein allseits verhasster Erzfeind der Parteihierarchie.

Marco Rubio, der in der Partei viel beliebtere Kandidat, schmierte jedoch am Super Tuesday ab: Am späten Abend hatte er noch keinen einzigen Vorwahlstaat gewonnen – obwohl er sich in den vergangenen Tagen in die Schlammschlacht mit Trump gestürzt hatte. Das brachte ihm Schlagzeilen, aber keine Stimmen. Nun wollen die Parteikollegen, dass der 44-Jährige aufgibt. Seine Zeit sei einfach noch nicht gekommen.

Amerikas politisches Erdbeben

Diese Präsidentschaftswahl wird eine Schicksalswahl. Es geht nicht nur um die Seele der Parteien, sondern um die Seele der Nation. Trumps Erfolg – trotz und gerade wegen seines schamlosen Gebahrens – widerspricht allen Normen, Sitten, Erfahrungen und politischen Gepflogenheiten.

Trump hat einen unterschwelligen Nerv getroffen. Eine unausgesprochene Wut, die seit Jahren gärt: die Wut der Zukurzgekommenen und Verdrängten. Trump hat ihnen eine Stimme gegeben: Endlich dürfen sie sagen, was sie bisher nur dachten. Trumps Autoritarismus kommt in diesem Milieu an – plump, ungebildet, ordnungsbesessen, nationalistisch, fremdenfeindlich, wutgetrieben, kompromisslos, strafend, zentralistisch. Die nächsten Vorwahlen werden von dieser Stimmung geprägt sein.

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    Alle Leser-Kommentare
  • maxi 02.03.2016 10:06
    Highlight Highlight Clinton wird es nicht schaffen. Die Vereinigten Staaten brauchen mal frisches Blut. Die Bevölkerung sieht dies genau so. Schade gibt es keinen Kandidaten hinter dem man stehen kann. Ich wage die Prognose das der oder die nächste Presidänt/in keine zweite amtszeit erreichen wird!
    • satyros 02.03.2016 13:06
      Highlight Highlight "Schade gibt es keinen Kandidaten, hinter dem man stehen kann."

      Feel the Bern!
  • Luca Brasi 02.03.2016 09:37
    Highlight Highlight Sieht wirklich nach einem Wahlkampf Trump vs. Clinton aus. Witzig, deren Töchter sind gute Freundinnen, die Clintons auch schon Gäste bei Trumps Hochzeit und von Trump kommt -glaube ich mal gehört zu haben- die Aussage, dass Bill Clinton einer der besten US-Präsidenten war.
  • blueberry muffin 02.03.2016 09:00
    Highlight Highlight Ist toll, wie selbst Watson immer Sanders bashing betreibt. Die Pro Hillary Zone hat Sanders jetzt hinter sich, von nun an kommen deutlich mehr Staaten in denen Sanders besser da steht als Clinton.

    Und die Super Delegates waren schon gegen Obama nicht ausschlag gebend. Werden sie auch nie sein.

    Es ist eine Schande wie Watson ueber die US Wahlen berichtete...
  • Ricky Baumgartner 02.03.2016 08:16
    Highlight Highlight Mein Gott! Alle redeb von Hillary und Trump, dabei sind beides Kreigstreiber.. zum Glück ist die Welt dumm genug auch noch einem solchen Duell zuzustimmen. Sanders wäre die einig richtige Alternative für das kurrupte Amerika... Kann gerne alte Ansprachen der Hillary-Hexe präsentieren, dann würde euch das Lachen vergehen.. Sanders wäre wie Kennedy der einzig wahre aber ihr werdet alles sehen. Spätestens bei Kriegsbeginn durch Clinton! Ps: Behaltet diesen Post in euren Köpfen!!!
    • Wasmeinschdenndu? 02.03.2016 08:37
      Highlight Highlight Aber im Gegensatz zu Trump ist Clinton heilig 🙂
    • MaskedGaijin 02.03.2016 09:53
      Highlight Highlight kenneddy? dieser überbewertete mit wahlbetrug an die macht gekommene?
  • rodolofo 02.03.2016 08:16
    Highlight Highlight Mir gefällt Hillary immer besser!
    Sie ist jetzt, nachdem ihr gelungen ist, das "Gespenst Bernie" zu verscheuchen, sichtlich entspannter und kann voll aus sich heraus kommen.
    Gegen den "bösen" Trump wird es ihr leicht fallen, Prädidentin der USA zu werden. Die anderen Republikanischen präsidentschaftskandidaten sind ja ebenfalls kaum zum aushalten...
  • Grecko 02.03.2016 08:08
    Highlight Highlight Trump gegen Clinton... das kann ja heiter werden :P
    Trump scheint ja wohl nicht mehr zu stoppen sein bei den Republikanern und Bernie hat auch nur noch geringe chancen gegen Clinton obwohl er meiner Meinung nach der geeignetste Präsident wäre. Aber solange Trump nicht gewählt wird ist ja die Welt noch in Ordnung ;)
  • Maett 02.03.2016 08:04
    Highlight Highlight Wenn am Ende nur noch die beiden Knalltüten (Trump und Clinton) zur Auswahl stehen, ist es, als ob man alternativlos auf Pest oder Cholera hoffen müsste.

    Clinton als starke Stimme der Waffenlobby bedeutet Krieg (ausserdem steht sie für eine "weiter so"-Politik, z.B. die Wallstreet betreffend), Trump ... na, wer weiss das schon. Sein Programm ist zwar nicht so übel wie das von Cruz oder Rubio, eine aussenpolitische Krise wäre hingegen ziemlich sicher, aufgrund seines diplomatischen ... Geschickes.

    Ich hoffe auf Sanders. Oder Bloomberg :-)
    • blueberry muffin 02.03.2016 09:01
      Highlight Highlight Bloomberg will nur eine Kampfkandidatur gegen Sanders machen. Er mag Hillary, sie mag Milliardaere.
    • Maett 02.03.2016 09:45
      Highlight Highlight @blueberry muffin: das wusste ich nicht, schade. Dass Bloomberg nicht gerade der Reformer wäre ist mir klar, er ist im Gegensatz zu Clinton aber nicht mit der Waffenlobby verbandelt, was (in meinen Augen) ein extrem wichtiges Kriterium ist. Zumindest ein klein wenig wichtiger als die Frage, wer der Wallstreet näher steht.
  • Humbolt 02.03.2016 07:58
    Highlight Highlight Ist Palin für Trump die Vize-Kandidatin? Das ist für mich die wichtige Frage. Ich denke spätestens zwei Wochen nach der Vereidigung würde Trump, wahrscheinlich sogar von den eigenen Leuten, aus dem Weg geräumt werden.
  • Ton 02.03.2016 07:25
    Highlight Highlight "Ganz klar"? Liest Watson nur die Establishment-Medien? Bernie hat fünf Staaten gewonnen, welche im November an Demokraten gehen, Hillary hat Staaten gewonnen, welche wohl an die Republikaner gehen. Delegierte werden proportional gewonnen. Sanders hat klar eine Chance. Obama holte Hillery auch erst im Mai ein.

    An alle Amerikaner und Doppelbürger in der Schweiz: Am 5. März sind die Global Primaries in Zürich! :-) Man kann auch per E-Mail abstimmen. Looos, abstimmen! (democratsabroad.org)
    • Hoppla! 02.03.2016 07:52
      Highlight Highlight Welche Staaten von welchen Parteien dominiert werden hat doch gar nichts mit der Nomination der demokratischen Partei zu tun, oder sehe ich den Zusammenhang nicht?

      Klar, Sanders hat Chancen, aber Clinton ist klar vorne. Vor allem auch bei den unverpflichteten Delegierten.
    • blueberry muffin 02.03.2016 09:04
      Highlight Highlight @ Jaing Super Delegates haben noch nicht gestimmt, die staendig dazu zu zaehlen ist gerade Medien Propoganda. Und 870 vs 300 / 4000 deligates is noch nicht alles. :D

      Fuer einen Underdog gegen die ALLE MEDIEN, ausser halbwegs progressive Medien, zu denen Watson scheinbar nicht gehoert, ziemlich gut. Er ist auch in Fuehrung in Californien (ueber 400 delegates) und New York (Hillarys Heimat, haha :D)
  • Kibar Feyzo 02.03.2016 07:17
    Highlight Highlight Es war von Anfang an klar, dass Clinton Präsidentin wird!
    • Ricky Baumgartner 02.03.2016 08:20
      Highlight Highlight Da gibts ein Kartenspiel, dass dies schon in den 90er vorhersagt. Die Kriegstreiberin Clinton.. Diese besagte Kartenspiel hat auch den 9/11 angekündigt, sowie die Tragödie in Fukushima!! Sanders for President auch wenn ich wenig Intelligenz im US Volk sehe..
    • Stefan von Siegenthal 02.03.2016 08:33
      Highlight Highlight
    • Ricky Baumgartner 02.03.2016 10:59
      Highlight Highlight was nö? gibs doch selber eine: Illuminati Kartenspiel Hillary Clinton..

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