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epa06551664 US President Donald J. Trump listens to Marjory Stoneman Douglas High School student Carson Abt during a listening session with high school students and teachers in the State Dining Room of the White House in Washington, DC, USA, 21 February 2018. Families from the Parkland, Newtown and Columbine communities attended the meeting.  EPA/SHAWN THEW

Trump hört einer Schülerin zu. Bild: EPA/EPA

Teenager gegen Trump – und die Teenager sind am Gewinnen

Nach den Frauen und den Minderheiten wendet sich eine neue Gruppe gegen den Präsidenten: die Teenager. Die Proteste nach dem Schulmassaker in Florida treffen den Nerv der Nation.



Protesters rally against gun violence on the steps of the old Florida Capitol in Tallahassee, Fla., Wednesday, Feb 21, 2018. Students at schools across Broward and Miami-Dade counties in South Florida planned short walkouts Wednesday, the one week anniversary of the deadly shooting at Marjory Stoneman Douglas High School.  (AP Photo/Mark Wallheiser)

Protestierende Schüler vor dem Rathaus in Tallahassee. Bild: AP/FR171224 AP

Warum sollen diesmal tatsächlich griffige Massnahmen gegen die grassierende Waffen-Epidemie in den USA ergriffen werden? Die Frage ist mehr als berechtigt. Vor fünf Jahren wurden in Newtown im Bundesstaat Connecticut 27 Schüler und Lehrer erschossen, vor fast zwei Jahren starben 49 Menschen in einem Nachtclub in Orlando, und vor fünf Monaten wurden in Las Vegas 58 Menschen Opfer eines Todesschützen.

«Selbst entschlossene Waffen-Enthusiasten glauben, dass die Republikaner es sich nicht mehr leisten können, angesichts der grauenhaften Gewaltszenen weiter die Hände in den Schoss zu legen.»

New York Times

Mehr als «unsere Gedanken und Gebete sind bei Euch» ist den Politikern als Reaktion darauf nicht eingefallen. Damit kommen sie nicht mehr durch. «Wir haben die Schnauze voll von Gedanken und Gebeten», musste sich etwa der republikanische Abgeordnete Mike Coffman bei einer Wahlveranstaltung in Denver (Bundesstaat Colorado) anhören. «Machen wir endlich etwas.»

Das Epizentrum der Proteste gegen die laschen Waffengesetze befindet sich in Florida. An einer Schule in Parkland erschoss letzte Woche der 19-jährige Nikolas Cruz 17 Schüler und Lehrer. Gestern protestierten in der Hauptstadt Tallahassee überlebende Schüler, unterstützt von Kolleginnen und Kollegen aus dem ganzen Staat, gegen diese Bluttat.

Im Fadenkreuz des Protests stand Gouverneur Rick Scott. Er ist ein stockkonservativer Republikaner und steht der Waffenlobby, der National Rifle Association (NRA), nahe. «Schäm dich! Schäm dich!», schrieen ihm die protestierenden Teenager entgegen. Der ebenso konservative und einflussreiche Ratspräsident Richard Corcoran musste sich anhören: «Stell dich! Stell dich!».

Der Protest der Teenager ist weder chaotisch noch gewalttätig. Er ist friedlich und bewusst überparteilich gehalten – und er ist effektiv. Die Schüler können sich vor den TV-Kameras sehr gut ausdrücken und ihre Botschaft kommt an, selbst in Florida, dem Staat, in dem die NRA sehr grossen Einfluss hat und der die waffenfreundlichsten Gesetze der USA hat.

Waffenlobby steckt in Schwierigkeiten

Alessandra Mondolfi holds a sign against AR-15 weapons as she yells,

Die Forderung der Schüler sind unmissverständlich: Verbietet das AR-15, ein halbautomatisches Sturmgewehr. Bild: AP/AP

Mit dieser Taktik bringen die Teenager die Waffenlobby in Schwierigkeiten. «Selbst entschlossene Waffen-Enthusiasten glauben, dass die Republikaner es sich nicht mehr leisten können, angesichts der grauenhaften Gewaltszenen weiter die Hände in den Schoss zu legen», stellt die «New York Times» fest.

Das gilt auch für Donald Trump. Der Präsident hat am Mittwoch  im Weissen Haus eine gemischte Gruppe von Schülern, Lehrern und Eltern empfangen und sich rund eine Stunde lang ihre Voten angehört. Ob Trump sich davon beeindrucken liess, ist nebensächlich. Entscheidend ist die Tatsache, dass die TV-Bilder dieses Treffens auf allen wichtigen TV-Stationen im ganzen Land verbreitet wurden.

Die Bilder sind eindrücklich. Der 18-jährige Samuel Zeif schildert unter Tränen, wie sein bester Freund getötet wurde. Die 17-jährige Tochter von Andrew Pollack war eines der Opfer, und der Vater machte aus seinem Herzen keine Mördergrube. «Es kotzt mich an», sagte er. «Ich werde nicht mehr ruhen, bis endlich etwas geschieht.»

Bisher nur leere Versprechungen

epa06551639 Marjory Stoneman Douglas High School shooting survivor Samuel Zeif (L) cries after delivering remarks as US President Donald J. Trump listens during a listening session with high school students and teachers in the State Dining Room of the White House in Washington, DC, USA, 21 February 2018. Families from the Parkland, Newtown and Columbine communities attended the meeting.  EPA/SHAWN THEW

Samuel Zeif hat seinen besten Freund verloren und bricht in Tränen aus. Bild: EPA/EPA

Der Präsident verspricht zwar, diesmal konkrete Schritte in die Wege zu leiten. Er will die sogenannten «bump stocks» verbieten lassen, eine Vorrichtung, welche die Serienfeuer-Funktion bei halbautomatischen Gewehren erlaubt. Und er will, dass Personen, die eine Waffe kaufen wollen, genauer überprüft werden.

Teenager konfrontiert Senator Rubio bezüglich NRA-Geld

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Video: srf

Bisher sind dies leere Versprechen. Das Bump-Stock-Verbot könnte der Präsident sofort umsetzen. Ein entsprechendes Gesetz liegt vor, Trump und der Kongress müssten ihm bloss zustimmen. Was die Überprüfung beim Waffenkauf betrifft, hat er in seiner bisherigen Amtszeit genau das Gegenteil getan und die entsprechenden Gesetze aufgeweicht.

Waffenlobby, Konservative und der Präsident setzen neben «Gedanken und Gebeten» auf die psychische Gesundheit. Nicht Gewehre seien Schuld an den Massakern, sondern der Geisteszustand der Täter. Das ist zwar zweifellos richtig. Doch weshalb weigern sie sich, Gesetze zu erlassen, die verhindern, dass diese Menschen Waffen erwerben können? Trump hat sich gar dazu verleiten lassen vorzuschlagen, dass Lehrer künftig in Schulen verdeckte Waffen tragen sollten.

FILE - In this Wednesday, Feb. 14, 2018 file photo, students released from a lockdown embrace following a shooting at Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland, Fla. A week after a shooter slaughtered more than a dozen people in the Florida high school, thousands of protesters, including many angry teenagers, swarmed into the state Capitol on Wednesday, Feb. 21, calling for changes to gun laws, a ban on assault-type weapons and improved care for the mentally ill. (John McCall/South Florida Sun-Sentinel via AP, File)

Trauernde Schüler: Der Schock sitzt nach wie vor tief. Bild: AP/South Florida Sun-Sentinel

Erstmals geraten jedoch Waffenlobby und Konservative ernsthaft in Schwierigkeiten. Die Teenager treffen den Nerv der Nation. Deshalb hat bereits eine üble Hetzkampagne gegen sie eingesetzt. So wird etwas behauptet, einer der eloquentesten Vertreter namens David Hogg sei gar kein Schüler, sondern ein Schauspieler. Er sei von Linken und Waffengegnern instrumentalisiert worden.

Nationale Demonstration geplant

Auf YouTube kursierte ein Video, das diese Verschwörungstheorie unter einem Pseudonym «mike.m» verbreitete. Es ist inzwischen gelöscht worden. Doch auch die bekannten Verschwörungstheoretiker wie Alex Jones oder Bill O’Reilly stimmen in diesen Chor ein. Sie stellen die protestierenden Teenager als Marionetten der Demokraten dar oder insinuieren gar, sie seien von George Soros bezahlt worden.

Bisher haben die Teenager souverän darauf reagiert und sich nicht beeindrucken lassen. Sie wehren sich höflich, aber bestimmt gegen diesen Unsinn – und am 24. März wollen sie eine nationale Demonstration in Washington durchführen.

Stolzer Waffenbesitzer zerstört AR-15

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    Alle Leser-Kommentare
  • Waedliman 23.02.2018 20:20
    Highlight Highlight Die USA thematisieren das Thema Mord 24 Stunden am Tag durch Fernsehsendungen, Serien, Filme, Musik. Es ist ein allgegenwärtiges Thema, das zu faszinieren scheint. Es ist bislang noch nie gelungen, die Grausamkeit in den Vordergrund zu stellen, noch immer werden in den Unterhaltungsmedien noch obszönere und explizitere, an Drastik kaum noch zu überbietende Darstellungen feilgeboten, an denen sich viele weltweit delektieren. Warum ist das so?
  • Slavoj Žižek 23.02.2018 07:18
  • rodolofo 23.02.2018 07:12
    Highlight Highlight Ich glaube, die Teenager haben in ihrem noch jungen und möglicherweise bald abrupt endenden Leben noch nicht begriffen, dass sie einen Deal mit dem Republikanischen Präsidenten Donald Trump nur dann erreichen können, wenn sie diesem mehr Geld zustecken können, als die 30 Millionen Dollars, die ihm die NRA (Waffen-Lobby) zugesteckt hat...
    So läuft das nun mal in der unternehmerisch freien Privatwirtschaft!
    Wer kein Geld hat, ist ein Loser und wird abgeknallt.
  • Fabio Ray Rüegsegger 23.02.2018 01:13
    Highlight Highlight Hinweis zum Video. Laut Watson legen sich 17 Jugendliche auf den Boden, jedoch sind es sichtbar mehr.
  • Gsnosn. 22.02.2018 22:58
    Highlight Highlight Der Wix... unterschreibt gegen alles ein Dekret und zerstört dabei die Werte und Natur der Erde aber hierzu kommt nur blablabla. So viele Fluchwörter für den gibt es gar nicht!
  • So en Ueli 22.02.2018 20:14
    Highlight Highlight Es ist naiv zu glauben, dass die USA an Ihrem altertümlichen Waffenrecht nur ein Jota abweicht. Solange es die NRA und deren Marionetten gibt, sind signifikante Veränderungen eine Illusion. Es liegt zu viel Geld auf dem Tisch.
  • Fulehung1950 22.02.2018 19:47
    Highlight Highlight In dieser Runde, angesichts von Menschen, die ihre Kinder oder ihre Freunde verloren haben, selbst dem Massaker entronnen, schlägt Dummy Trump vor, die Lehrer zu bewaffnen. „Hätte einer eine Waffe und könnte damit gut umgehen, wäre so ein Angriff schnell beendet“. Applaus! Nicht von seinen Gästen, aber von der NRA.

    Künftig werden die Lehrer wohl nur noch aus dem Kreis kriegstraumatisierter GI‘s rekrutiert.
  • a rabbit called beast 22.02.2018 18:21
    Highlight Highlight ....die Teenager sind am Gewinnen

    Der Bauer ist die Kuh am Schwanz am raus am ziehen.

    Sorry, das musste mal raus.
  • SocialCapitalist 22.02.2018 17:42
    Highlight Highlight Hahah
    Die Jugend Gewinnt
    Bei was
    Bei Welchem Wettbewerb ?
    Er ist der Präsident in einem Demokratischen Land
    Und nicht in einer Bananenrepublik
    Er kann nicht einfach ein Gesetzt erlassen
    Er hat die Möglichkeiten mit Dekreten
    Und ich glaube nicht das er den Tod durch Schuss Opfer feiert
    • Valon Gut-Behrami 22.02.2018 19:54
      Highlight Highlight Bezüglich Argumenten gewinnt die Jugend. Er feiert die Opfer sicher nicht, aber nimmt sie klar in Kauf...

      Hast du sonst noch Fragen?
    • Raembe 22.02.2018 20:34
      Highlight Highlight Es ist nicht mehr Demokratisch wenn er 30Mio von denen bekommt um nicht gegen sie vorzugehen...
    • Anam.Cara 22.02.2018 21:07
      Highlight Highlight @FuckCommunism
      Die Waffengesetze in den USA sind eine sehr, sehr lange Leidensgeschichte.
      Endlich melden sich die Betroffenen (Jugendliche) lautstark zu Wort. Sie organisieren landesweite Aktionen. Sie konfrontieren die "Mächtigen" und die Waffenlobby. Sie erzeugen "Druck von der Strasse". Und sie lassen die Politiker alt aussehen.
      Die USA sind keine direkte Demokratie. Sie können keine Gesetzesinitiative lancieren. Sie können aber die öffentliche Meinung beeinflussen. Und das tun sie.
      Ich wünsche den jungen Leuten, dass sie diesen Kampf gewinnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 22.02.2018 17:38
    Highlight Highlight Ich glaube es macht Sinn, wie es Trump erwähnt hat, alle Lehrer mit Waffen auszustatten. Nein, noch besser, alle Schüler. Im Kindergarten schon. Vielleicht sollte man noch Handgranaten... (Ironie off: so fühlt sich die Diskussion wohl an, wenn man als Elternteil ein Kind verloren hat)
  • cal1ban 22.02.2018 17:30
    Highlight Highlight Warum müsst ihr immer auf dem US-Präsidenten rumhacken? Schiesst doch mal gegen unsere Politiker.
    • Raembe 22.02.2018 18:44
      Highlight Highlight Er tritt in mehr Fettnäpfchen.
    • N. Y. P. D. 22.02.2018 19:10
      Highlight Highlight Nein.

      Ich warte lieber auf den nächsten Trump - Artikel. Dann gibts wieder ordentlich Saures.
    • Valon Gut-Behrami 22.02.2018 19:55
      Highlight Highlight Okay, das hat mich jetzt überzeugt. Guantanamo inkl. Foltermethoden ist demnach auch super.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fulehung1950 22.02.2018 17:05
    Highlight Highlight Was mich beeindruckt, ist die Art des Protestes:

    Klare Ansagen, aber ohne Beleidigungen
    Gewaltfreiheit
    Konfrontation der Politiker, mit der diese in intelligenter Art und Weise demaskiert werden

    Diese Jugendlichen zeigen damit in respektvoller Art, wie die Opfer gewesen sind: jung, hoffnungsvoll, lebensfroh.

    Gegen diese Macht wird es Trump mit seinen Getreuen schwer haben. Die USA kennen das: es waren kleine Veranstaltungen, die die Bürgerrechtsbewegung ins Rolen brachten, wie z.B. 1961 die Freedom Rides. Oder Berkeley 1964 als Start zur Studentenbewegung. Times they‘re a-changing
  • Citation Needed 22.02.2018 16:55
    Highlight Highlight Kleiner Hinweis: es heisst aus seinem Herzen keine "Mördergrube machen", nicht "Mördergruppe" :-/
    • Philipp Löpfe 22.02.2018 17:31
      Highlight Highlight verdammte Audiocorrect... Danke.
    • rodolofo 23.02.2018 07:21
      Highlight Highlight @ Philipp Löpfe
      Wir sind Leidensgenossen!
      Es ist Zeit, der Autokorrektur dem Kampf anzusagen, Hueregopfertamisiech!
  • Zap Brannigan 22.02.2018 16:52
    Highlight Highlight Weniger Waffen ist immer besser als mehr. Andererseits gibt es in der Schweiz 2-3 Millionen Schusswaffen in Privatbesitz. Da wir kein Waffenregister haben, weiss das niemand so genau. Und trotzdem passieren fast "nur" Suizide. Ähnlich ist es auch in Kanada. Irgendwas ist komisch bei den Amis.
    • loquito 22.02.2018 17:05
      Highlight Highlight Es gibt das schon ein Unterschied. Rekruten haben alle ein Gewehr mit dem Sie geschult wurden (ich finds auch unnötig), welches sicher verwahrt ist. Ausserdem braucht man in der CH immernoch einen Waffenschein soweit ich weiss. Oder eben wie in den USA wo in gewissen Bundesstaaten Waffen einfach von irgendjemandem gekauft werden und geladen neben dem Bett liegen. Viele Sxhusswaffenunfälle geschehen weil sie ballern ohne je geschult worden zu sein, oder weil Kinder an geladene Waffen konmen
    • SemperFi 22.02.2018 17:57
      Highlight Highlight In der Schweiz dient die Waffe seit jeher der Verteidigung der Gemeinschaft und wird im Rahmen der entsprechenden Gruppe eingesetzt. In den USA wird eher der Cowboymythos gepflegt, wonach jeder mit der Waffe für seine eigene Sicherheit verantwortlich ist.
    • Zap Brannigan 22.02.2018 18:21
      Highlight Highlight Der Verkauf von Waffen zwischen Privatleuten ist in der Schweiz unreguliert. Waffenerwerbsschein braucht man nur im Geschäft. Und den kriegt jeder Schweizer Bürger über 18 ohne einschlägige Vorstrafen. Allerdings denke ich auch, dass der Militärdienst hilft. Ich hatte als Off mehrere Rekruten, die ihre Einstellung zu Waffen nach der Gefechtsausbildung überdachten. Ist halt schon was anderes als im Schiessstand oder PC Game.
    Weitere Antworten anzeigen
  • simson 22.02.2018 15:09
    Highlight Highlight Guter Artikel - danke!
    Aber die Werbung der prfektionierten Handykamera des Galaxy 9 kurz vor "Auf YouTube kursierte ein Video..."... Naja.
    Vielleicht könnten die grausamen Bilder nächstes Mal damit besser eingefangen werden? Oder was bezweckt ihr damit? 🤔
    • Philipp Löpfe 22.02.2018 15:25
      Highlight Highlight Nichts. Wahrscheinlich Zufall.
    • Ueli der Knecht 22.02.2018 17:35
      Highlight Highlight Zufall? In der Werbung ist doch längst nichts mehr Zufall sondern alles massgeschneidert. Bei Werbung ist der Zweck naheliegend, simson: Sie will dich manipulieren. Offenbar weiss der Algorithmus, dass dein Geld ein Galaxy 9 besorgen will. Der Algorithmus kennt dich sowieso besser als du dich selbst. Frag dich also besser, warum er dich, deine Wünsche und deine Möglichkeiten so gut kennt. ;)
  • Bene86 22.02.2018 15:07
    Highlight Highlight Ein Amok-Lauf, wie es sie leider in zig Fällen in den USA gibt: Trump ist schuld.

    Übergriffe, Vergewaltigungen, Ehrenmorde, Totschlag, welche seit 2015 massiv zunehmen: Merkel kann mit ihrer Einwanderungspolitik nichts dafür.
    • Blutgrätscher 22.02.2018 15:49
      Highlight Highlight But whatabout this and whatabout that?
      Nur so als kleiner Tipp: es ist nicht mehr 2016.
      Kein Mensch fällt mehr darauf rein, wenn ihr in jeder unangenehmen Diskussion auf absurdeste Art und Weise auf Flüchtlinge/Merkel/Hillary/Sommaruga oder einen anderen Sündenbock de jour umschwenkt um vom eigentlichen Thema abzulenken.
    • N. Y. P. D. 22.02.2018 16:17
      Highlight Highlight Er ist nicht schuld.
      Was man ihm aber vorwirft, dass er nichts unternimmt, um diese Schiessereien zu erschweren, obwohl er es in der Hand hätte.
    • Bene86 22.02.2018 16:50
      Highlight Highlight Das ist keine Ablenkung. Es wäre lediglich wünschenswert, wenn mit gleichen Ellen gemessen würde. That's all. Ausserdem finde ich es zwar gut aber trotzdem auffällig, dass bis anhin noch keine Gespräche zwischen Schülern und ehem. Präsidenten geführt wurden. Das die Medien bei Trump besonders bissig sind, ist ja nun wahrlich kein Geheimnis. Aber hey, ich weiss schon, "Whataboutism".
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 22.02.2018 15:03
    Highlight Highlight «Wir haben die Schnauze voll von Gedanken und Gebeten»

    Dieser Satz ist sackstark. Die NRA, die Reps und Trump werden so richtig vorgeführt.

    Sie sind jetzt in einem ganz beschissenen Dilemma. «unsere Gedanken und Gebete sind bei Euch» und "Es ist jetzt nicht die Zeit" sind definitiv verpönt ab jetzt.
  • smoking gun 22.02.2018 14:43
    Highlight Highlight Interessant, dass es zu dem Thema Blitze gibt. Hab ihr gesehen wie wütend der Vater war, der seine Tochter verloren hat? Er hat gesagt, er könne nicht mit einer Wasserflasche in ein Flugzeug steigen, aber jeder Vollidiot könne in den USA Waffen kaufen und in einer Schule ein Massaker anrichten.
    • Resistance 22.02.2018 16:15
      Highlight Highlight Das isch mal en guete verglich!!!
  • Valon Gut-Behrami 22.02.2018 14:39
    Highlight Highlight Jetzt wird noch auf diesen Teenagern rumgehackt. Absolut peinliche Menschen, die das nötig haben.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 22.02.2018 14:35
    Highlight Highlight Sry aber dieser Artikel reiht sich ein in die Serie "watson und wieso Trump ein Problem hat". Eine in meinen Augen deutlich realistischere Analyse der Lage hat die ZEIT vorgenommen:
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2018-02/florida-protest-schueler-waffengesetz-usa-aenderung/komplettansicht
    • Klaus07 22.02.2018 16:52
      Highlight Highlight Grundsätzlich steht im „Die Zeit“ Artikel genau das gleiche drinn nur mit dem Unterschied, das der Journalist den Teenagern den Warnfinger zeigt: Passt auf, wenn ihr zu früh aufgebt, passiert wieder nichts! Kann der Protest bis Herbst durchhalten, kömnte es für viele Rep. Senatoren ungemütlich werden und die Abwahl droht.
    • JoJodeli 22.02.2018 17:02
      Highlight Highlight Verstehe die vielen Blitze nicht. Guter Artikel der Zeit.
  • TheMan 22.02.2018 14:32
    Highlight Highlight Es ist nicht Trump gegen Teenager, sonder Waffenlobby gegen Teenager. Die Waffenlobby ist viel Mächtiger als Trump. Die Waffenlobby entscheidet wer der nächste Präsident wird. Kein Präsident der USA wird jemals was gegen die Waffenlobby tun. Ob diese nun Trump oder Clinton heissen. In den USa kannst du noch so Links sein. Ohne Waffenlobby hinter dem Arsch, wird keiner USA Präsident.
    • Pana 22.02.2018 14:58
      Highlight Highlight Gemäss dir wurde Obama von der NRA unterstützt?
    • mostlyharmless 22.02.2018 15:01
      Highlight Highlight Doch, das könnte bald gehen. Das Gros der zukünftigen Wählergeneration lässt Idioten von Alex Jones bis Sean Hannity mit abgesägten Hosenbeinen dastehen. Und dann haben die nur noch sowas wie die dumme Kuh da:
      Play Icon
    • EvilBetty 22.02.2018 15:36
      Highlight Highlight Dafuq?
    Weitere Antworten anzeigen
  • smoking gun 22.02.2018 14:27
    Highlight Highlight Allergrössten Respekt vor diesen jungen Menschen, die sich mit der US-Waffenlobby anlegen. Ich hoffe zutiefst, ihre Anti-Gun-Kampagne wird die USA bis ins Mark erschüttern und dazu führen das Land von diesem unsäglichen Waffenwahnsinn zu befreien.
  • Siro97 22.02.2018 14:20
    Highlight Highlight „Deshalb hat eine üble Hetzkampagne eingsetzt. So wird behauptet, einer der eloquentesten Schüler sei gar kein Schüler, sondern ein Schauspieler. Er sei von Linken und Waffengegner instrumentialisiert worden.“ Solche Aussagen sind unter jeder Sau und es zeigt deutlich, dass gewisse keine Empathie, keinen Anstand und keinen Respekt haben. Traurig so etwas. Ehrlich gesagt, traue ich dieses Zitat auch einige Republikaner zu. Ich hoffe, dass die Teenager weiterhin sich nicht unterkriegen lassen und weiter demonstrieren.
  • 4TheHorde 22.02.2018 14:10
    Highlight Highlight Trump hat bis jetzt alles verbockt, was man nur falsch machen kann .. bitte, mach nur ein mal etwas richtig .. und setz ein Zeichen gegen die Waffen lobby ...
    • zombie woof 22.02.2018 18:00
      Highlight Highlight Wird er nicht machen, beiss nicht die Hand die dich füttert
  • Nausicaä 22.02.2018 14:07
    Highlight Highlight Nicht dass ich, generell gesprochen, die VertreterInnen der GOP und/oder Waffenlobbyisten je gross gemocht hätte. Aber Teenager zu verleumden, die nichts weiter wollen als in Sicherheit zur Schule zu gehen, da frage ich mich: Kann man tiefer sinken?
  • Dummbatz Immerklug 22.02.2018 14:05
    Highlight Highlight Ist ja eigentlich klar gewinnen die Teenager. Die sind einem Kleinkind ja meist überlegen 🤔😝
  • banda69 22.02.2018 14:02
    Highlight Highlight Trump und seine Geschwistern im Geiste von der SVP scheren sich einen Dreck um das Volk.

    Deren Hauptaugenmerk liegt bei den eigenen Gewinnen und Steuersenkungen.

    • Resistance 22.02.2018 16:14
      Highlight Highlight Das ist doch bei allen so... leider!
    • banda69 22.02.2018 16:28
      Highlight Highlight @resitance

      Na ja. Trump und SVP verkaufen sich als "Partei des Volkes". Das ist eine hemmungslose Lüge.

      Oder haben die jemals was Gutes für das Volk getan? Ausser Worte und wenns gut kommt ein paar Brosamen - für die das Volk auch noch dankbar sein soll?
    • Juliet Bravo 22.02.2018 16:41
      Highlight Highlight Nein, es ist nicht bei allen so Resistance.
  • reconquista's creed 22.02.2018 14:01
    Highlight Highlight Die Schüler sind von linken bezahlte Schauspieler?
    Also diese Hetze der Trump-Seite gegen alles und jeden (FBI, Medien, etc.) nimmt immer groteskere Züge an.
    Da erschrekende für mich ist, dass sogar in der Schweiz mit hoher Demokratiereife und Bildungsstand Leute diese Sachen glauben.
    • miguelito71 22.02.2018 14:30
      Highlight Highlight Leider ist es so, dass alles was über Facebook, Twitter, Youtube etc von vielen Mitmenschen als Wahrheit aufgefasst wird.
      Die Überflutung und Fehlinformation durch jegliche Art von Medien/Kanälen scheint dem menschlichen Gehirn nicht zu bekommen. Das logische Denken sehr beeinträchtigt. Lieber irgend einen Mist retweeten, als sich auf seriösen Seiten zu informieren.
    • HabbyHab 22.02.2018 14:53
      Highlight Highlight War leider schon bei Sandy Hook so :/
    • reconquista's creed 22.02.2018 15:11
      Highlight Highlight Das wiedersprüchliche daran finde ich, je kritischer die Leute gegenüber den Medien werden, bei umso unseriöseren und diubioseren Orten holen sie sich ihre Inputs. Irgendwie paradox...

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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