Gesellschaft & Politik
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Bundesrat Ignazio Cassis spricht an einer Medienkonferenz ueber die Beziehungen Schweiz - EU, am Mittwoch, 4. Juli 2018, im Medienzentrum Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

FDP-Bundesrat Ignazio Cassis möchte gerne drei Frauen im Bundesrat haben. Bild: KEYSTONE

«Nicht angebracht»: Kritik an Cassis’ Frauenoffensive

Ignazio Cassis empfiehlt dem Parlament, zwei Kandidatinnen in die Regierung zu wählen. Damit stösst der FDP-Bundesrat auf Kritik – auch in der eigenen Partei. 

LORENZ HONEGGER UND PATRIK MÜLLER / az



Sich zurückhalten, ja nicht öffentlich anecken. Das gehört nicht zu Ignazio Cassis’ Stärken. Auch an diesem Wochenende nicht. Im Interview mit dem «SonntagsBlick» äussert der FDP-Aussenminister – für ein Regierungsmitglied überraschend deutlich – seine Präferenzen im Hinblick auf die anstehenden Bundesratswahlen. Was er sich wünscht, ist simpel: Das Parlament soll für die Nachfolge von Doris Leuthard (CVP) und Johann Schneider-Ammann (FDP) zwei Frauen wählen. «Es ist gut, wenn Männer und Frauen ausgewogen im Bundesrat vertreten sind. Bei zwei Vakanzen sollte man jetzt dafür sorgen, dass dieses Verhältnis wieder gefunden wird.» Also drei Bundesrätinnen und vier Bundesräte. Nicht in einem oder in ein paar Jahren, sondern jetzt.

Bundesraetin Simonetta Sommaruga spricht im Nationalrat an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 17. September 2018, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Simonetta Sommaruga ist sich mit Ignazio Cassis einig: Zwei neue Bundesrätinnen sollen nachrücken.  Bild: KEYSTONE

Damit stellt sich der Tessiner auf eine Linie mit Frauenorganisationen und seiner SP-Bundesratskollegin Simonetta Sommaruga, die letzte im Bundesrat verbleibende Frau.

Der bewegende Abschied von Doris Leuthard:

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Video: srf

Hegglin: «Nicht angebracht»

Seine eigene Partei bringt Cassis mit seiner Aussage nicht in Verlegenheit, zumindest vorläufig. Mit der Ständerätin Karin Keller-Sutter als Topfavoritin ist die FDP in Sachen Frauen bereits jetzt gut aufgestellt. Vorausgesetzt, die St. Gallerin kandidiert.

Anders sieht es bei der CVP aus, wo die Forderung nach zwei neuen Bundesrätinnen kritische Reaktionen auslöst, besonders bei jenen Parlamentariern und Regierungsräten, die sich selber eine Kandidatur überlegen.

Peter Hegglin, Praesident der kantonalen Konferenz der Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren (FDK), spricht an einer Medienkonferenz zur Erbschaftssteuerreform, am Dienstag, 21. April 2015, in Bern. Eine nationale Erbschaftssteuer wuerde dem Bund Geld einbringen. Trotzdem lehnt der Bundesrat die Initiative fuer eine solche Steuer ab. Aus seiner Sicht wuerde ein Ja zur Initiative die Finanzhoheit der Kantone einschraenken und die Position der Schweiz im internationalen Steuerwettbewerb schwaechen. (KEYSTONE/Peter Schneider)

CVP-Ständerat Peter Hegglin Bild: KEYSTONE

Zu ihnen zählt der Zuger Ständerat und ehemalige Finanzdirektor Peter Hegglin (CVP). «Ich finde die Aussage von Ignazio Cassis, wonach es bei der Ersatzwahl zwei Frauen brauche, sonderbar und nicht ganz angebracht», sagt er auf Anfrage der «Nordwestschweiz». «Dann könnte man ja auch die Frage stellen, warum er sich als Mann nominieren liess. Er hätte ja auch zugunsten einer Frau verzichten können.» Ständerat Hegglin hält es für «verkraftbar», wenn bei den Bundesratswahlen im Dezember nur eine Frau gewählt würde. «Es kann schnell wieder eine Vakanz geben, dann könnte auch eine andere Partei eine Frau nominieren.»

ZU DEN EIDGENOESSISCHEN WAHLEN VOM 18. OKTOBER 2015 STELLEN WIR IHNEN AUS UNSERER PORTRAITSERIE

CVP-Nationalräting Ruth Humbel Bild: KEYSTONE

Klar ist: Das Feld der potenziellen CVP-Kandidatinnen wächst. Mit der Aargauer Nationalrätin Ruth Humbel will jetzt eine weitere Parlamentarierin die Kandidatur prüfen. Hegglin betont, er würde es akzeptieren, wenn die CVP in einer Ausmarchung ein reines Frauenticket ins Rennen schicken würde. Aber: «Ich hätte Mühe damit, wenn man Männer schon von vornherein ausschliesst.» Noch schärfer formuliertes ein Parteikollege gegenüber der «NZZ am Sonntag: «So weit kommt es noch!», meinte dieser.

Doris Leuthard – ihre Karriere im Rückblick:

Andrea Caroni, FDP-AR, spricht an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 26. September 2018 im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

FDP-Ständerat Andrea Caroni Bild: KEYSTONE

Aber auch im Freisinn könnte Cassis’ Forderung nach zwei Frauen noch für längere Diskussionen sorgen. «Wenn Frau Keller-Sutter nicht kandidieren würde und die nächstbesseren Kandidaturen männlich sind, dann darf das Frauenkriterium nicht alleine massgebend sein», sagt FDP-Ständerat Andrea Caroni (AR), der sich Anfang dieser Woche entscheiden will, ob er für den Sitz von Schneider-Ammann kandidiert. Man dürfe die Geschlechterfrage nicht verabsolutieren, findet Caroni. Auch er habe Mühe damit, wenn gesagt werde, bei den Ersatzwahlen im Dezember müssten zwingend zwei Frauen gewählt werden. «Diese Fixierung auf ein Kriterium ist zu starr.»

SVP-Bundesrätin Blocher

Sollte es bei den Bundesratswahlen am Ende nur eine Frau schaffen, gibt es dennoch bereits jetzt ein Szenario für eine baldige dritte Bundesrätin. Wie die «Zentralschweiz am Sonntag» schreibt, rechnen in der SVP nicht mehr alle damit, dass Ueli Maurer noch einmal eine Legislatur bleibt. Dann, so schreibt die Zeitung, könnte die SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher die Nachfolge des 67-Jährigen antreten. Die Unternehmerin meinte dazu diesen Frühling in gewohnt Blocher’scher Manier: «Das wäre der Worst Case, wenn ich noch Bundesrätin werden müsste.»

Die lustigsten Auftritte von Bundesrat Schneider-Amman:

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Video: watson/nico franzoni

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    Alle Leser-Kommentare
  • alina95 01.10.2018 14:33
    Highlight Highlight 50.4% der Wohnbevölkerung sind gem. BfS weiblichen Geschlechts. Rein rechnerisch hätten wir also 4 Sitze im Bundesrat zu gut. Für einmal gebe ich Cassis recht. Es braucht 2 neue Frauen in der Exekutive.
  • sheimers 01.10.2018 10:25
    Highlight Highlight Logisch: Wenn der Frauenanteil im Bundesrat jetzt sinkt, wird bei den nächsten regulären Wahlen der Ruf nach einer weiteren Bundesrätin laut. Und wer würde dann ersetzt? Am ehesten einer, der sich links und rechts unbeliebt gemacht hat. Also unterstützt der jetzt bei der Ersatzwahl vorsorglich die Frauen.
  • Calvin Whatison 01.10.2018 10:20
    Highlight Highlight Die Humbel prüft eine Kandidatur!!!

    Jetzt kommts aber dick. 😂😂😂
  • R. Peter 01.10.2018 09:56
    Highlight Highlight Slso sollen Männer keine Chance auf das Amt haben, weil sich Männer mehr politisch engagieren und häufiger in den Räten sitzen,was sich auch im BR spiegelt? Wer BR wegen ihres Geschlechts wählt, handelt sexistisch - egal ob sie einen Mann wählt, weil sie Frauen weniger zutraut oder eine Frau, weil mehr Männer in der Regierung sitzen (weil sie sich häufiger zur Wahl stellen und damit häufiger im Parlament vertreten sind).

    Für die FDP ist ohnehin KKS die beste KandidatIn, für die CVP sollte ein nicht sexistisches Wahlverfahren ohne Rücksicht auf Hoden oder Eierstöcke hoffentlich möglich sein.
  • Trompete 01.10.2018 07:50
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht sollte die junge Generation bei diesen Wahlen eine Vertretung erhalten, denn diese hat im Gegensatz zu den Frauen, seit Jahren, keine einzige Vertretung. Während Nachbarländer von Kurz respektive Macron angeführt werden, tut sich die Schweiz schwer, nur schon einen Sitz mit einer/einem "U40er" zu besetzen. Für mich persönlich ein viel grösseres Problem, als das ständige lamentieren um das Geschlecht von kandidierenden Personen.
  • Sherlock_Holmes 01.10.2018 07:45
    Highlight Highlight «Das wäre der Worst Case, wenn ich noch Bundesrätin werden müsste.»

    Ich hätte nicht gedacht, dass ich einmal wortwörtlich Frau Martullo beipflichten würde.🤨
    Ich hoffe, dass sie dieses Opfer nicht auf sich nehmen muss.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 01.10.2018 05:38
    Highlight Highlight Cassis wurde gut daran ein bisschen mehr an konkreten Projekten zu Arbeiten und zu liefern als ständig seine Meinung in den Medien zu platzieren. Unabhängig davon ob ich sie jeweils teile oder nicht, seine Aussagen bezüglich Verhandlungen mit der EU, die Aussagen zum Nahost-Konflikt und jetzt wieder zur Frauenfrage im Bundesrat sind in meinen Augen nur dazu geeignet, unruhe zu stiften. Und der Hinweis auf die italienische Politik und Streitkultur der dann jeweils kommt konnte ich schon beim zweiten Mal nicht mehr hören.
    Meh liefera weniger lafera.
  • Hackphresse 01.10.2018 04:12
    Highlight Highlight Och neee....
    Nicht nochmal ein(e) Blocher im Bundesrat 🙄🤦‍♂️ darauf kann die Schweiz verzichten!

    Gibt doch genug SVP-Frauen im Nationalrat. Arbeiten ja eh alle nach Parteibuch.
    -Alles von 'links' versuchen zu verhindern
    -Nur etwas machen wenn jemand schaut und dann erst noch schlecht, so kann mans den Linken oder der EU in die Schuhe schieben
    -Die Unterschicht und ärmere Ausländer bestrafen, um die Verbrecher in Chefetagen zu beschenken. Ausser es sind Staatsbetriebe! Die muss man privatisieren und im 'freien Markt' runterwirtschaften.
    -Sich selbst dafür dann auf die Schulter klopfen.

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