Swiss-Ski-Trainer Jörg Roten hat nach der WM-Super-Kombination der Männer im «Blick» Dampf abgelassen. «Das soll ein WM-Rennen gewesen sein? Was die Bedingungen im Slalom angeht, war das schlimmer als ein Junioren-Rennen», polterte er. Seine Athleten Carlo Janka und Beat Feuz waren nach ansprechenden Abfahrten im Slalom im Kampf um eine Medaille bei schwierigen Pistenverhältnissen chancenlos.
Marcel Hirscher hingegen nützte die Startnummer 1 im Slalom weidlich aus und stürmte zu Gold. Roten, der im Slalom Kurssetzer gewesen war, schimpfte weiter: «Hätten die Pistenarbeiter ihren Job richtig gemacht, hätten die starken Abfahrer mit ihren hohen Slalom-Nummern eine bessere Chance gehabt. Aber anstatt die Rillen von der Ideallinie wegzurutschen, haben sie die Piste neben den Toren gebügelt – wirklich unglaublich.» (si)
Die 24-jährige Vorarlbergerin war zusammen mit Lara Gut-Behrami die grosse Figur der alpinen Ski-WM von Cortina. Wer ist die Frau, die selbst von Mikaela Shiffrin bewundert wird?
Es ist 8 Uhr 30. Im Lokal, das halb Bücherei halb Café ist, herrscht eine gemütliche Atmosphäre. Kaffeeduft hängt in der Luft. Zwei, drei Tische sind besetzt. Eine Frau drapiert drei Medaillen auf einem Holztisch. Daneben stellt sie einen Kristall-Pokal. Ich frage sie, ob sie hier arbeiten würde. Sie schüttelt den Kopf und sagt: «Früher mal.» Den Hinweis, dass sie die Mutter von Katharina Liensberger ist, findet die Frau in diesem Moment nicht so wichtig.
Dabei ist ihre Tochter nicht irgendwer. …
