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US-Gericht setzt Hinrichtung mit Giftspritze aus 

Zwei Stunden vor einer geplanten Hinrichtung im US-Bundesstaat Texas hat die Justiz ein Veto eingelegt. Das im Nachbarstaat Louisiana ansässige Bundesberufungsgericht von New Orleans gab am Dienstag einem Einspruch des verurteilten Mörders Robert James Campbell statt. 

Die Verteidigung erhält dadurch mehr Zeit zu beweisen, dass Campbell geistig behindert ist. In diesem Fall wäre die Todesstrafe verfassungswidrig. Campbell sollte eigentlich am Dienstag mit der Giftspritze hingerichtet werden. Es wäre die erste Vollstreckung der Todesstrafe seit der schweren Panne bei einer Exekution in Oklahoma gewesen. (rey/sda/afp)



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