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Neue Beben richten in Italien Zerstörungen an - viele Obdachlose



Die Erde in Italien bebt weiter. Regen und etliche neue Stösse versetzten die betroffenen Menschen in Angst und Schrecken. Einige Ortschaften sind fast komplett zerstört. Das ganze Ausmass wird erst langsam sichtbar.

Nach Angaben des Zivilschutzes gab es nur Leichtverletzte - der tödliche Herzinfarkt eines älteren Mannes in der Region könnte demnach auch andere Ursachen gehabt haben. Bis zu 3000 Menschen waren laut Zivilschutz in der Region Marken obdachlos. Hunderte Einwohner der Region verbrachten die Nacht in Notunterkünften oder ihren Autos.

Die Sachschäden sind immens: «Es ist eine Katastrophe, 80 Prozent der Wohnungen sind wohl unbewohnbar. Und mit den neuen Beben geben die Leute auf», sagte der Bürgermeister des Dorfes Ussita, Marco Rinaldi, am Donnerstag.

Im nicht weit entfernten Ort Castelsantangelo sul Nera ist laut dem Bürgermeister der gesamte historische Ortskern beschädigt. «Das Zentrum ist Sperrgebiet», sagte Mauro Falcucci. 90 Prozent der Häuser hätten Schäden.

Keine Toten - ein «Wunder»

Ministerpräsident Matteo Renzi sagte allen Betroffenen Unterstützung zu. «Ganz Italien legt seine Arme um jene Gemeinden, die schon wieder betroffen sind», schrieb er auf Twitter. Renzi besuchte am Donnerstagnachmittag das Erdbebengebiet.

Italiens Innenminister Angelino Alfano zeigte sich trotz des Ausmasses der neuerlichen Beben vorsichtig optimistisch und sprach von einem «Wunder», falls es wirklich keine Toten in den Trümmern gebe. Trotzdem war das ganze Ausmass der Schäden auch am Donnerstag noch nicht absehbar.

Rom verspricht 40 Millionen Euro

Die italienische Regierung beschloss, 40 Millionen Euro für das Erdbebengebiet zur Verfügung zu stellen. «Unser erstes Ziel ist, die betroffene Bevölkerung zu unterstützen. Danach folgt der Wiederaufbau. Wir werden alles hundertprozentig aufbauen», sagte der bereits nach dem August-Beben ernannte Kommissar für den Wiederaufbau, Vasco Errani.

Italiens Zivilschutz kündigte an, eine Unterbringung von Menschen aus den zerstörten Orten an der Küste zu prüfen. «Wir versuchen, die beste Lösung zu finden, um den Menschen zu helfen, die angesichts des Klimas und der Jahreszeit nicht in Zeltstädten unterkommen können», sagte Behördenchef Fabrizio Curcio bei einem Besuch in dem Ort Pieve Torina in der Nähe der kleinen Stadt Visso laut Ansa. Deshalb überlege man, die Obdachlosen in Richtung Küste zu bringen.

Die betroffene, erdbebengefährdete Region liegt in und um den bergigen Nationalpark Monti Sibillini. Dort wird es im Winter bitterkalt. Die Adriaküste ist etwa eine Stunde Autofahrt entfernt, die Hauptstadt Rom liegt Luftlinie etwa 120 Kilometer südwestlich.

Mindestens 200 Nachbeben

In der Nacht auf Donnerstag kam es zu etlichen Nachbeben. Seit dem ersten heftigen Stoss am frühen Mittwochabend seien mindestens 200 Nachbeben registriert worden, teilte die nationale Erdbebenwarte INGV mit. Unter den Nachbeben waren auch mehrere der Stärke über 4, zuletzt am Donnerstagvormittag.

In Visso war der heftigste Erdstoss gemessen worden. Die Stärke variierte nach Angaben unterschiedlicher Erdbebenwarten zwischen 5.9 und 6.1. Viele Menschen hatten da wegen eines Vorbebens schon ihre Häuser verlassen und hielten sich im Freien auf.

Die Erdstösse ereigneten sich ganz in der Nähe jener Region, die erst Ende August heftig getroffen worden war. Damals kamen 298 Menschen ums Leben, die meisten von ihnen in der Ortschaft Amatrice. Der dortige Bürgermeister Sergio Pirozzi sagte, auch in seinem Ort sei es erneut zu Schäden gekommen.

Nun hat es die Orte Visso, Ussita, Castelsantangelo sul Nera, Muccia, Pieve Torina, San Ginesio, Camerino und Caldarola getroffen. «Es ist eine sehr harte Probe auf psychologischer Ebene», sagte Castelsantangelos Bürgermeister Falcucci auf Repubblica TV. Augenzeugen in der Unglücksregion hatten zunächst von einer «apokalyptischen Situation» gesprochen. Mancherorts war der Strom ausgefallen, es wurden Einstürze erwartet. (sda/dpa/afp/apa)

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