DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Marc Lüthi gibt das Amt als Geschäftsführer beim SC Bern ab.
Marc Lüthi gibt das Amt als Geschäftsführer beim SC Bern ab.Bild: keystone

Marc Lüthi tritt als SCB-CEO zurück – Raeto Raffainer übernimmt

Marc Lüthi tritt kürzer und per Ende August als CEO des SC Bern zurück. Stattdessen präsidiert er künftig den Verwaltungsrat. Zum Nachfolger von Lüthi ernennt der Verwaltungsrat Raeto Raffainer.
30.03.2022, 15:23

Im SCB kommt es zum grossen Sesselrücken auf Funktionärsebene. Nach 24 Jahren als Geschäftsführer und nach gesundheitlichen Problemen in diesem Winter zieht Marc Lüthi die Konsequenzen. Lüthi hatte den Klub 1998 übernommen, als dieser kurz vor dem Konkurs gestanden hatte. Er entwickelte den SCB seither zu einem gesunden Unternehmen und führte ihn zu sechs Meistertiteln.

Diesen Winter fiel Lüthi wegen der Folgen einer Hirnblutung vorübergehend aus – «ein Warnschuss», wie Lüthi an einer Medienkonferenz erneut ausführte, und der Grund, jetzt einen Schlussstrich zu ziehen. Wobei: Lüthi wird dem SC Bern in einer anderen Rolle erhalten bleiben. Als Verwaltungsratspräsident lenkt er den SCB künftig auf strategischer Ebene.

Der neue starke Mann im SCB heisst Raeto Raffainer. Der Engadiner, der auch im Führungsgremium des Internationalen Verbands IIHF sitzt, war erst vor einem Jahr als Sportdirektor zum SCB gestossen und steigt nun eine Stufe hoch. Das Amt des Sportdirektors gibt es künftig nicht mehr, Andrew Ebbett wird nun alleiniger Sportchef.

«Wir haben Raeto auch als potenziellen Nachfolger von Marc geholt», so der bisherige VR-Präsident Beat Brechbühl, der seinerseits «nur» noch als normaler Verwaltungsrat an Bord bleibt. Der Wechsel von Lüthi zu Raffainer sei also im Grundsatz geplant gewesen, komme aber nun früher als erwartet.

Explizit betonten die Exponenten an der Medienkonferenz, dass die personellen Wechsel nichts mit dem schlechten Abschneiden in dieser Saison zu tun hätten. Nebst dem Führungswechsel verkündeten die Berner, dass Trainer Johan Lundskog auch nächste Saison an der Bande stehen wird – trotz der schlechtesten Qualifikation (11. Rang) in der Ära Lüthi. Die Stürmer Kaspars Daugavins und Cory Conacher werden den Klub trotz weiterlaufenden Verträgen verlassen müssen. (abu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

So haben Schweizer Hockey-Stars früher ausgesehen

1 / 36
So haben Schweizer Hockey-Stars früher ausgesehen
quelle: hc davos / str
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Dinge, die Hockey-Fans niemals sagen würden

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

53 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
DerLauch
30.03.2022 15:06registriert Januar 2019
Merci Marc Lüthi
Ein Mann der viel (nicht nur Gutes) für das Schweizer Eishockey geleistet hat.
Wer einen Klub aus den Niederungen der NLB nach ganz oben zu führen und aus ihm einen der grössten Sportklubs der Schweiz zu machen vermag, dem gebührt Respekt.

Ob Fan oder nicht ich wünsche Marc Lüthi alles Gute für die Zukunft und Danke für die unterhaltsamen Jahre. Denn eines wurde es beim SCB nie: langweilig.
786
Melden
Zum Kommentar
avatar
Chalbsbratwurst
30.03.2022 14:41registriert Juli 2020
"Die Analyse zeigt aber, dass der Coaching-Staff mit dem zur Verfügung stehenden Spielermaterial viel herausgeholt hat."

Viel herausgeholt? Ok... "viel" ist ja ein dehnbarer Begriff ;-)
496
Melden
Zum Kommentar
avatar
James R
30.03.2022 15:42registriert Februar 2014
Jetzt ist auch klar, warum Raffainer zum SCB gewechselt hat. Dieser Posten war bestimmt der Anreiz. Und niemand ist auf diese Idee gekommen, nicht mal unser Eismeister Zaugg:-)
356
Melden
Zum Kommentar
53
Captain Sprunger verlängert bei Gottéron vorzeitig bis 2024 +++ Goloubef bleibt beim SCB
Kaum hat die neue Saison begonnen, arbeiten die National-League-Klubs bereits wieder an den Kadern für die Saison 2022/23.

Julien Sprunger hat seinen Vertrag bei Fribourg-Gottéron vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert. Der 36-jährige Stürmer, der in der höchsten Schweizer Klasse ausnahmslos für seinen Stammverein angetreten ist, wird damit mindestens bis im Frühjahr 2024 bei den «Drachen» bleiben. In der vergangenen Saison verbuchte der Captain in 49 Spielen 41 Punkte. (dab/sda)

Zur Story