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Bevor du das Glück findest, ist die Liebe eine Katastrophe

Bild: sme

simone meier

Ein paar Kürzestgeschichten über das grosse Gefühlschaos und seine Auswirkungen.



Wieso ist jetzt alles mint?

Liebe User, herzlich willkommen zu unserem neuen watson-Blog mint! Ihr findet hier die Themen:

«Flair&Fair» (Design, Streaming, Reisen, Foodwaste)
«Fit&Food» (Katzen-Yoga, Rezepte, fein! – und gesund)
«Fuck&Feel» (selbsterklärend)

In mint schreiben watson-Autoren und freie Autoren aus aller Welt. Die Geschichten erkennt ihr auf der watson-Startseite an einem «m.» im Bild. So, und nun: Viel Spass. :)

Und nun zurück zum Artikel.

Ich frage mich gerade: Wie oft im Leben verliebt man sich eigentlich? So richtig? Bis man endlich den einen, besten, passendsten Menschen gefunden hat, in den man immerzu verliebt ist? Gibt es dafür eine statistische Zahl? Zwei Mal? Fünf Mal? Und wieso macht die Liebe, dass uns zu Beginn grauenhaft schlecht im Bauch und ungeheuer leicht im Kopf zugleich wird? Dass wir an Wunder glauben, obwohl es keine gibt?

Wieso sind wir in der Liebe leichtgläubiger als in jeder andern Abteilung unseres Lebens?

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Mein aktueller Beziehungs-Gefühls-Status – er ist jetzt schon im 13. Jahr der gleiche – ist sowas wie ein wohlig warmes Leuchten. Ein grossartiges Gefühl. Ich bin meinem Liebesleben sehr dankbar dafür. Aber ich habe versucht, mich daran zu erinnern, wie das früher war. Als die Liebe noch nicht lieb war, sondern immer eine Katastrophe.

Wahrscheinlich ist es mit der Liebe wie mit Peter Maffay: «Über sieben Kummer musst du gehn ...» – Oder so.

Also, schauen wir mal.

Da war A. Blond, blauäugig, ein Jahr älter als ich. Gut, ich war damals erst 15. Also noch sehr klein. Leider liess ich mir Dauerwellen machen. Wir machten das damals. Die Dauerwelle war das Ende jeder noch so schwachen Möglichkeit, dass wir jemals zusammen kommen könnten. «Ich geh doch nicht mit einer Bohnenstange, die mit ihrer Zahnspange in eine Steckdose geraten ist», kritzelte er mir in die Schulbank, die wir uns in verschiedenen Lektionen teilten.

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Dann war da M. Aus Wien. Viel Weisswein in einem Wiener Heurigen führte uns schnurstracks zusammen. Er war super. Ich war gemein. Heute ist er Psychoanalytiker und immer noch ein guter Mensch.

K. war eigentlich Mönch. Ich machte schnell wieder Schluss mit ihm. Mönche kann ich nicht empfehlen.

H. war meine erste Frau. Ich war zwei Jahre lang in sie verliebt, bevor wir uns endlich paarten. Es war wie eine Neugeburt. Das Beste, was mir in meinem jungen Leben schon passiert war. Als ich sie einmal im Sommer über eine Strasse gehen sah, war ich neidisch auf den Asphalt unter ihren Füssen. Sie sagte: «Du bist einfach zu wenig männlich.» Ähm, nein. Das wars.

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M. hatte halt schon eine Freundin. Das machte das Ganze schwieriger. Und sein Kokain. Nebenfrau sein ist immer scheisse. Fangt erst gar nicht damit an. Oder seid stärker als die Hauptfrau oder der Hauptmann. Was allerdings eine wahnsinnige Nervenstärke voraussetzt.

P. war ganz einfach zu schön für eine einzige Frau. Eines Tages schenkte er mir ein Buch mit dem Titel «The Heart Is a Lonely Hunter». Das Herz ist ein einsamer Jäger. Ich hätte merken müssen, was er mir damit sagen wollte, ich hätte mir mehrere Wochen schmerzhafter Beziehungsdiskussionen erspart. 

Und, und, und ...

Und dann kam das Glück. Alles Liebe euch allen, die ihr euer Glück schon oder noch ganz knapp nicht gefunden habt!

Liebe Leute, ...

... ich hab hier mal den Anfang gemacht. Und bin ganz schrecklich neugierig. Eure eigenen Kürzestgeschichten sind in der Kommentarspalte enorm herzlich willkommen.

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