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Ehefrau von «El Chapo» beklagt sich: «Die Medien stellen meinen Mann falsch dar»



Die Ehefrau des mexikanischen Ex-Drogenbosses Joaquín «El Chapo» Guzmán hat nach eigener Aussage nichts mit den Geschäften ihres Mannes zu tun. Sie habe keine Konten mit Schwarzgeld und sei auch sonst nicht in illegale Geschäfte verstrickt, sagte die frühere Schönheitskönigin Emma Coronel.

Emma Coronel, center, the wife of Joaquin

Emma Coronel (m.) im November in New York. Bild: AP/AP

Zudem werde ihr in den USA inhaftierter Ehemann von den Medien falsch dargestellt, «weil sich das gut verkauft», erklärte die 29-Jährige in einem am Montagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Gespräch mit dem spanischsprachigen Sender «Telemundo» in Houston.

Der Prozess gegen den einst mächtigsten Drogenboss der Welt läuft seit Mitte November unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen im New Yorker Stadtteil Brooklyn.

FILE - In this Jan. 19, 2017 file photo provided U.S. law enforcement, authorities escort Joaquin

El Chapo 2017 in Long Island. Bild: AP/U.S. law enforcement

Die US-Justiz wirft dem wegen seiner Körpergrösse von kaum mehr als 1.60 Meter «El Chapo» (Der Kurze) genannten Guzmán unter anderem Drogenhandel, Geldwäscherei und das Führen einer kriminellen Organisation – des mexikanischen Drogenkartells Sinaloa – vor. Er soll tonnenweise Kokain und Heroin in die USA geschmuggelt und damit Milliarden verdient haben. Zudem soll er für bis zu 3000 Morde verantwortlich sein.

«El Chapo» ist nicht allein: Die 34 berüchtigtsten Drogenbarone Mexikos

Bis zu einem Urteil kann es nach Einschätzung noch mehrere Monate dauern. Bei einer Verurteilung droht Guzmán eine lebenslange Haftstrafe. Die Todesstrafe ist gemäss einer Einigung zwischen Mexiko und den USA ausgeschlossen.

Emma Coronel ist Medienberichten zufolge seit 2007 mit Guzmán verheiratet. Sie besitzt die mexikanische und die US-Staatsbürgerschaft, lebt in beiden Ländern und äussert sich kaum öffentlich. (sda/dpa)

Das ist der fleischgewordene Albtraum für Drogenhändler

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Video: srf

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • manhunt 11.12.2018 15:26
    Highlight Highlight tragisch an der ganzen sache ist doch, das diese kartelle ein ganzes land in geiselhaft halten, die politik und behörden grösstenteils unterwandet haben. und alles dank freundlicher mithilfe durch amerikanische geheimdienste.
  • Mnemonic 11.12.2018 11:25
    Highlight Highlight Aha Madamne, wieviele Leben hat ihr Mann auf dem Gewissen? ca. 3000?
  • Lörrlee 11.12.2018 11:16
    Highlight Highlight "Die Medien lügen über meinen Mann und erfinden Geschäfte, die er nie getätigt hat"
    ...
    "Ach ja, ich habe nichts mit den Geschäften meines Mannes zu tun"

    Benutzer Bild
  • rodolofo 11.12.2018 07:48
    Highlight Highlight Ja, diese Mafiosi haben es schon nicht leicht mit der mainstream-Lügenpresse!
    Wenn sie die frechen Journalisten abknallen, stehen hinterher wieder falsche Clichée-Bilder über die Mafia in der Zeitung.
    Dabei sind die doch selber schuld!
    Würden die ihre Nase nicht ständig in Dinge stecken, die sie nichts angehen und einfach wie jeder anständige Bürger im Land die von ihnen verlangten Schutzgelder bezahlen, hätten wir Ruhe und Stabilität!
    So aber kommt es immer wieder zu Schiessereien und Bombenexplosionen, welche die Bevölkerung unnötig in Angst und Schrecken versetzen.
    (enthält Sarkasmus)

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