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Herzegowina-Kroaten erleiden Wahlschlappe in Bosnien



Bei den Wahlen zur dreiköpfigen Staatsspitze in Bosnien-Herzegowina haben die Kroaten aus der Herzegowina eine schwere Niederlage erlitten. Das räumte ihr Führer Dragan Covic am Sonntagabend ein.

Er sei als bisheriger Vertreter im Staatspräsidium des kleinen Balkanlandes nicht bestätigt worden. Jetzt sei «eine nie gesehene Krise» im Land möglich, kündigte er an. An Stelle von Covic wird der aus Sarajevo stammende Kroate Zeljko Komsic die kroatische Nation an der Spitze des Landes vertreten.

Für die muslimischen Bosniaken schaffte es der Vertreter ihrer grössten Partei (SDA), Sefik Dzaferovic, ins Staatspräsidium. Die Serben werden durch ihren langjährigen Führer Milorad Dodik vertreten sein. Beide Politiker verkündeten ihren Sieg.

Während diese beiden Spitzenpolitiker den nationalistischen Flügeln ihrer Völker zugerechnet werden und die Rechte ihrer Nationen sichern wollen, setzt sich Komsic für die Umgestaltung des Landes in einen bürgerlichen Staat ein. «Ich werde allen Bürgern dienen», sagte er vor Anhängern. (sda/dpa)

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