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Wicky über Bord

Trainer Raphael Wicky muss aufpassen, dass er bei seiner zweiten Saison beim FCB nicht über Bord geht. Bild: shutterstock, keystone, watson

Der FCB-Kahn muss zurück auf Meisterkurs, sonst fliegt Wicky über Bord

Erneut hat sich viel verändert beim FCB, nur die Erwartungen in Basel sind gleich geblieben: Der Titel muss her.

19.07.18, 22:24

sébastian lavoyer / Aargauer Zeitung



Stürmische Zeiten sind das beim FC Basel. Zuerst den Titel verloren, dann drei Teamstützen und zuletzt auch die Testspiele. Mitunter auch gegen Challenge-Ligist Aarau. Der FCB-Kahn ist unter der neuen Führung so richtig vom Kurs abgekommen, so der Eindruck vieler Fans kurz vor Beginn der neuen Saison.

Dabei dachte man, die Leute um Präsident Bernhard Burgener hätten die Lehren gezogen aus dem verpassten Titel 2018, hätten analysiert, warum die Meisterserie nach acht fetten Jahren riss. Zu viele Wechsel, einen zu tiefen Einschnitt im Winter machte man als einen der Gründe aus. Zu viele verlorene Punkte im Joggeli auch. Das sagten Sportchef Marco Streller und Trainer Raphael Wicky vor wenigen Wochen. Deshalb wollte man das Team zusammenhalten, am liebsten gar keine Veränderungen zulassen

epa05560998 Basel players (L-R) Mohamed Elyounoussi, goalkeeper Tomas Vaclik, Michael Lang, and Marek Suchy show their dejection after the UEFA Champions League group A soccer match between Arsenal FC and FC Basel 1893 in London, Britain, 28 September 2016. Arsenal won 2-0.  EPA/GIAN EHRENZELLER

Elyounoussi, Vaclik, Lang: Sie verlassen den FC Basel allesamt.  Bild: EPA/KEYSTONE

Es kam anders. Der Torhüter Tomas Vaclik (Sevilla), der stürmende Verteidiger Michael Lang (Gladbach) und der unermüdliche Flügel Mohamed Elyounoussi (Southampton) sind dem Lockruf der grossen Ligen erlegen. «Es gab Spieler, die haben sich persönlich bei mir gemeldet, um zu fragen, ob sie gehen dürften», erzählt FCB-Präsident Burgener gestern.

Er und seine Führungsriege haben ihnen keine Steine in den Weg gelegt. Nicht bloss aus Nettigkeit, sondern auch, weil der FCB dafür fürstlich entlöhnt wurde. Über 30 Millionen Franken haben die Basler mit den drei Transfers eingenommen.

«Die Situation ist komplett anders als im vergangenen Winter.»

Sportchef Marco Streller über die Abgänge beim FC Basel.

Aber damit haben sie doch genau den gleichen Fehler gemacht wie im Winter. Ein neuerlicher tiefer Einschnitt ins Team. Man hat den Titel verkauft, könnte man meinen. Sportchef Marco Streller widerspricht entschieden: «Die Situation ist komplett anders. Wir haben dieses Mal drei Spieler geholt, die in ihren Klubs einen Stammplatz hatten. Silvan Widmer in der Serie A (für Lang, d. Red.), Aldo Kalulu, der von vielen Klubs umworben war, bei Sochaux in der Ligue 2 (für Elyounoussi) und Jonas Omlin bei Luzern (für Vaclik). Diese Spieler haben Rhythmus.»

Frei und Stocker müssen Lücken füllen

Im Gegensatz zu den vielen Wechseln im Winter ist jetzt etwas passiert, das in den letzten Jahren zu den Basler Sommern gehörte wie das Schwimmen im Rhein: Die Besten wurden abgeworben, man hat neue, talentierte Leute geholt.

Zudem soll sich jetzt bezahlt machen, dass man die Transfers von Valentin Stocker und Fabian Frei vorgezogen hat. Jetzt haben sie schliesslich den Rhythmus, der ihnen im Winter noch fehlte – und was als ein Grund des Scheiterns ausgemacht wurde. An Persönlichkeit hat es ihnen ohnehin nie gefehlt. Und damit soll die Lücke, die insbesondere Lang und Vaclik im Teamgefüge hinterlassen, durch Frei und Stocker möglichst geschlossen werden.

Basels Valentin Stocker, links, und Albian Ajeti, rechts, bei ihrem Torjubel nach dem 5:1 im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Thun im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Sonntag, 29. April 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Valentin Stocker muss eine Leader-Position übernehmen. Bild: KEYSTONE

Der Druck auf die beiden, die Erwartungen an sie, sie sind enorm. Von ihnen wird vieles abhängig sein, sie werden vieles abfedern müssen, um die Jungen, die Neuen, den Rest des Teams zu schützen. Stocker und Frei müssen funktionieren, Eingewöhnung hatten sie eigentlich nie, aber jetzt definitiv nicht mehr.

Wicky, das schwächste Glied

Dass sie diese Situation meistern, davon ist insbesondere Trainer Raphael Wicky abhängig. Denn er ist zum einen das schwächste Glied in der Kette, zum anderen geniesst er – obwohl er das anders sieht – nicht den unbedingten Rückhalt aller FCB-Exponenten. Dass er bei der gestrigen Pressekonferenz als Einziger im T-Shirt statt im Hemd erschien, dürfte nicht gerade helfen. Er wird der Erste sein, der die Koffer packen muss, sollte der Kahn nicht schleunigst auf Meisterkurs kommen.

Basels Trainer Raphael Wicky im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC St. Gallen im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Samstag, 17. Februar 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Wickys Position wackelt schon vor der Saison. Bild: KEYSTONE

Denn obwohl das Konzept ein neues ist, man viel stärker auf eigene und junge Spieler setzt und damit ein grösseres Risiko eingeht, sind die Ansprüche gleich geblieben. Der FCB muss Meister werden. Der FCB muss in den Cupfinal, muss europäisch spielen. Am liebsten Champions League. Das sind übrigens nicht nur die Erwartungen der Fans, es sind die Ziele des Klubs. So hat man das gestern kommuniziert.

Basel muss liefern. Allen voran Trainer Raphael Wicky. Schon gegen St. Gallen (Samstag, 19 Uhr). Und vor allem am Dienstag, denn dann geht es schon um die Königsklasse. Die Reise nach Saloniki steht an. Hinspiel gegen Paok. Da darf es keine Rolle mehr spielen, dass man lange um Widmer gefeilscht hat und er entsprechend wenig Eingewöhnungszeit hat (obwohl er die eigenen Angaben zufolge noch bräuchte).

Da darf der desaströse Auftritt gegen Feyenoord am Uhrencup (0:5) nicht mehr in den Köpfen sein. Der FCB-Kahn muss Kurs aufnehmen, sonst fliegt Wicky über Bord.

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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Timo L. 20.07.2018 18:56
    Highlight „ Der FCB muss Meister werden. Der FCB muss in den Cupfinal, muss europäisch spielen. Am liebsten Champions League. Das sind übrigens nicht nur die Erwartungen der Fansei sind.“

    Da muss ich widersprechen.
    Die Fans fordern lediglich, dass sich die Spieler auf dem Feld für das Trikot zereissen und mit Leidenschaft und Freude Fussball spielen.

    0 0 Melden
  • Linus Luchs 20.07.2018 09:05
    Highlight Vorher Bernhard Heusler und Georg Heitz, jetzt Bernhard Burgener und Marco Streller. Der Vornamen des Präsidenten ist gleich geblieben, ansonsten bedeuten diese beiden Wechsel den Kern des Abstiegs. Burgener ist ein halbherziger Präsident, der vor allem mit seinen sonstigen Geschäften beschäftigt ist, Streller ist ein netter Kerl, aber an die Akribie und Professionalität von Heitz kommt er nicht heran. Dafür ist er viel zu emotional (vgl. Stocker-Transfer). Die "arme Sau" in dieser Geschichte ist Raphael Wicky. Für ihn gilt ein Massstab, als wären Heusler und Heitz noch da.
    18 1 Melden
  • Switch_On 20.07.2018 08:19
    Highlight Ich denke das Hauptproblem liegt bei Burgener. Ihm geht es in erster Linie um den schnellen Gewinn. Er hat selbst gesagt er ist Unternehmer.

    Bei Heusler wurde langfristiger gearbeitet.
    11 4 Melden
  • Cpt Halibut 20.07.2018 08:06
    Highlight Noch nicht ein Spiel ist in der neuen Saison gespielt und beim FCB wird bereits eine veritable Krise heraufbeschworen. Das nimmt ja ganz neue Züge an...
    19 3 Melden
    • Barracuda 20.07.2018 08:29
      Highlight Wieso neue Züge? Das war ja letzte Saison bereits der Fall (aufgrund der haarsträubenden Personalpolitik von Streller). Und wie wir alle wissen, hat sich am Schluss alles bewahrheitet. Es beschwört hier niemand eine neue Krise herauf, wir reden hier über die noch nicht überstandene Krise, die bald ein Jahr andauert. Ob Basel mit den gewichtigen Abgängen und dem gleichen Staff die Wende schafft, ist zu bezweifeln. Ein nationaler Titel liegt natürlich immer drin, aber mehr wird's nicht mehr. Schön für die Liga, Streller kann gerne bleiben ;-)
      10 1 Melden
    • Cpt Halibut 20.07.2018 10:59
      Highlight Und genau in diese Richtung wird das Boot gelenkt.

      Früher oder später wird es nicht mehr jedes Jahr möglich sein international zu spielen, nicht nur für den FCB. Folglich müssen kleinere Brötchen gebacken werden, das hat die Clubführung von Anfang an komuniziert und zieht das konsequent durch. Hört mir auf von einer Krise zu reden.
      3 4 Melden
    • Barracuda 20.07.2018 12:10
      Highlight Hä? Hat Basel irgendwann gesagt, dass Sie keine Ambitionen mehr haben auf europäischer Ebene und sich in erster Linie auf die CH-Meisterschaft konzentriert? Sorry, aber das ist absoluter Quatsch und das ist definitiv nicht der Anspruch vom FCB! Da kannst du dich rausreden wie du willst.
      2 0 Melden
  • Laborchef Dr. Klenk 20.07.2018 07:07
    Highlight Basel verliert Teamstützen und kauft meiner Meinung nach gut ein. Und alle hacken auf Basel rum.

    Das kann man machen, wenn es nach einem Viertel der Saison schon einen deutlichen Abstand auf andere Teams gibt. Doch vergesst bitte nicht: YB hat keine Spieler verkauft, aber den Mann verloren, der aus diesen Männern Meister gemacht hat.

    Mit Seoane kommt einer, der bei Luzern gute Leistungen gezeigt hat, doch hat sich auch offenbart, dass er ein Golddigger ist und kein Problem damit hat, nach einer halben Saison sein Team wieder zu verlassen. 💰

    Welcher Klub nun das grössere Risiko eingeht...?
    17 12 Melden
  • Mr. Alto 20.07.2018 05:42
    Highlight Es ist doch nett, dass Basel die schweizer Meisterschaft wieder spannender macht - mit ihren Personalentscheidungen Streller , Wicky , Stocker und Frei. Eigentlich war ja Basel über Jahre hinaus schon durch, aber so... 🤓 Wünsche ich mir auch für die Bayern.
    39 2 Melden
  • Barracuda 20.07.2018 01:22
    Highlight Vor Wicky müsste eigentlich der Grünschnabel Streller den Sessel räumen. Wicky ist halt einfach das Bauernopfer. Aber mit Bauernopfer kennt sich Streller und seine Führungsriege bestens aus. Wie sich jetzt nämlich rausstellt, ist die aktuelle FCB-Führung nicht nur erfolglos und unerfahren, sondern auch ziemlich verlogen. Der Erfolgstrainer Fischer musste gehen mit dem Vorwand, dass man in Basel mehr Identifikationsfiguren und eigene Talente integrieren will. Wieso erstaunt es mich nicht, dass immer noch nichts auf die Umsetzung dieses Versprechens (bzw. diese Lüge) hindeutet.
    32 12 Melden
    • Switch_On 20.07.2018 08:24
      Highlight Von den 27 im Kader aufgeführten Spieler kommen 13 aus der Region Basel oder wurden schon früh beim FCB ausgebildet (Frei, Stocker). Das ist eine wesentlich höhere Quote als noch unter Fischer.

      So viel zu der "Lüge".
      13 8 Melden
    • Barracuda 20.07.2018 12:27
      Highlight @Switch_On
      Es geht mir nicht um das bestehende Kader, das weisst du genau. Wenn man mit dieser konstruierten Rechnung hantiert, wie du es hier machst, dann waren auch schon unter Fischer viele "Basler". Viele Basler gibt es auch nicht unter den Neuverpflichtungen. Und dass du die Verpflichtung der beiden gescheiterten Bundesligisten als Beispiel hervorhebst, verstehe ich auch nicht. Vielleicht solltest du mal die relevanten "Quoten" zwischen Fischer und Wicky vergleichen ;-) Ich bleibe dabei: Es gab keinen glaubwürdigen und vernünftigen Grund, Fischer in die Wüste zu schicken.
      3 3 Melden
    • Switch_On 20.07.2018 18:19
      Highlight Ich gebe dir was Fischer angeht. Aber das Selbe konnte man auch bei Vogel, Yakin und Sousa sagen.

      Das Stockers Zeit in Berlin nicht nur positiv war stimmt. Hatte aber auch mit Verletzungen zu tun.
      Frei als gescheitert zu bezeichnen deutet auf sehr hohe Ansprüche ihrerseits hin.

      Was erwarten sie denn von der Clubleitung?
      0 0 Melden
  • RiiseHolzchopf 20.07.2018 01:10
    Highlight Meiner Meinung nach wird das alles ein wenig objektiv betrachtet. Dass man Spieler wie Mo oder Lang bei passenden Angeboten ziehen lassen würde, war ja wohl klar. Schliesslich ist und bleibt die Schweiz eine Ausbildungs-Liga. Bei Vaclik war das ein wenig unerwartet, aber trotzdem nachvollziehbar. Keinen dieser Spieler wollte man, und sollte man, keine Steine in den Weg legen. Dass das so kam, war unglücklich, aber völlig ok. Das Gebashe hier kann ich deswegen nur halb verstehen. Von der Klubführung wurden da keine Fehler begangen. Im Winter wäre die Kritik eher nachvollziehbar gewesen.
    21 7 Melden
  • FyRn4d4 20.07.2018 00:55
    Highlight Never touch a running system.

    Ich frage mich, wieso der FCB überhaupt einen Systemwechsel gemacht hat. Mit dem Alten lief es ja nahe zu perfekt.

    Finde es zwar super, dass der Ligakrösus vermehrt auf eigene junge Talente setzen will, aber aus neutraler Sicht kann ich es nicht nachvollziehen.

    P.S.:
    Hopp Lozärn - Meister 2019
    #30JahreSindGenug #HopeDiesLast
    10 21 Melden
    • Amboss 20.07.2018 09:59
      Highlight Der Systemwechsel war zwingend und richtig - weil das System eben nicht mehr "running" ist.

      Antrieb der Erfolge des FCB der letzten Jahre war die regelmässige Teilnahme an der Champions League. Dies hat dem FCB Geld gebracht, viele Saisonabos und, am wichtigsten: (Zu) gute Spieler. Spieler die, eigentlich zu gut sind für die Super League. Die sich sagten: Besser beim FCB CL spielen als bei Mainz BL.
      Jetzt muss der CH-Meister in die CL-Playoffs, eine Teilnahme schwierig. Um fürs Publikum trotzdem attraktiv zu sein, braucht es Identifikationsfiguren, Spieler aus der Region.
      5 1 Melden
  • Illuminati 20.07.2018 00:04
    Highlight Ausser YB und Basel kommt wohl leider keiner als Meister in Frage. Und ja YB hat 1-2 gute Spieler eingekauft aber Kracher sind das jetzt auch nicht gerade. und 2-3 spieler (evtl. Mbabu, nuhu, nsame oder sanogo?) werden wohl noch gehen. Sanogo wäre wohl der grösste Verlust, sehr wichtiger Mann! Auch Basel hat bis jetzt noch keine Kracher verpflichtet Omlin hätte das Potenzial in 2-3 Jahren ein Kracher zu werden. Aber sonst scheint man den Transfers letztes Jahr und der eigenen Jugend zu vertrauen. we will see ein dritter Player um den Meistertitel wäre schön, ich wüsste einen Mannschaft;)
    9 3 Melden
    • Troxi 20.07.2018 07:01
      Highlight Ich bin da etwas optimistischer. Luzern und Sion darfst du gerne auch als Meisterkandidat setzen. Allerdings ist bei diesen Vorsicht angesagt. Wenns läuft läufts, wenn nicht ist schnell Feuer im Dach. Wenn bei beiden Teams mal eine ruhige Saison herrscht können sie YB und Basel Paroli bieten im Kampf um den Meistertitel.
      4 9 Melden
    • Schlingel 20.07.2018 11:03
      Highlight Also der einzige Verein, welcher YB oder Basel noch in die Quere kommen könnte, wäre der FCZ. Magnin ist ein super Trainer und das Team hat sich auf viele Positionen verstärkt, was man z.B. von Basel gar nicht sagen kann. Sie sind schwächer als letzte Saison. Ich denke YB wird Meister und der FCZ wird knapp zweiter vor Basel.
      5 2 Melden
  • B. Bakker 19.07.2018 23:49
    Highlight Ich denke diese Saison ist YB die Mannschaft welche es für den FCB zu schlagen gilt, wollen sie Meister werden. Nicht nur weils der amtierende Meister ist, sondern weil YB die wichtigsten Schlüsselspieler halten konnte und damit bereits eingespielt ist. Zudem hat sich YB auf 1-2 Positionen sehr gut verstärkt.
    37 24 Melden
    • Eifach öpis 20.07.2018 00:28
      Highlight Die grossen Ligen haben mit Ihren Transfers erst begonnen und werden bestimmt auch noch bei yb anklopfen.
      Ich denke, dass Basel mit den bereits getätigten Transfers einen klaren Virteil gegenüber eines Bscyb hat, welches wohl währen der laufenden Saison Spieler ersetzt muss.
      10 2 Melden
    • deka 20.07.2018 08:39
      Highlight Ich denke nicht das YB noch gross Spieler abgeben wird.

      Wohl eher erst im Winter oder in einem Jahr sofern man in der Champions League gute Leistungen zeigt.
      4 5 Melden
    • Kii 20.07.2018 13:16
      Highlight Das transferfenster (international) ist noch bis am 31.8 offen. In dieser zeit, kann noch sehr viel passieren.
      3 0 Melden
  • Asmodeus 19.07.2018 23:36
    Highlight Falls Wicky versagt und gehen muß, soll Streller wenigstens mitgehen.

    Haben immerhin beide die Vetternwirtschaft nach Basel geholt mit ihrer "Make Basel Great Again"-Idee.
    86 27 Melden
  • Luca Brasi 19.07.2018 23:30
    Highlight Wird noch interessant sein wie wichtig das erste Spiel in der Meisterschaft für Basel überhaupt ist. Man stelle sich vor einer der Schlüsselspieler verletzt sich in Runde 1 und ist dann nicht im emminent wichtigen CL-Quali-Spiel dabei.
    20 17 Melden
  • c_meier 19.07.2018 23:13
    Highlight "...Pressekonferenz als Einziger im T-Shirt statt im Hemd erschien"
    bei YB war das ja vor einigen Tagen sehr anders (oder doch nicht? ;)
    46 2 Melden
  • Angelo C. 19.07.2018 22:58
    Highlight Ein Artikel, dessen Inhalt ich - als jahrzehntelanger eingefleischter FCB-Fan (Karl Odermatt ist u.a. ein alter Freund von mir) - Wort für Wort unterschreiben würde 🤔

    Sehr gute Schlüsse - Lage klar erkannt....
    27 19 Melden
    • mukeleven 20.07.2018 00:46
      Highlight und gerade weill karli dein guter alter kumpel ist - unterstreicht es deine aussage gleich dreifach! 😜
      17 0 Melden
  • rudolf_k 19.07.2018 22:36
    Highlight Wer wird Meister: Luzern 😂
    21 35 Melden

Darum bleibt der FC Basel der grösste Schweizer Klub

Als Nicht-Basler kann man den FC Basel nur beneiden. Nach dem 1:7 gegen YB liegt der Verdacht zwar nahe, der Satz könnte mit Zynismus oder Sarkasmus gewürzt sein. Ist er aber nicht. Denn selbst ein 1:7, selbst eine Saison ohne Europacup und Meistertitel zwingt diesen Klub nicht in die Knie.

Gewiss, der Marktwert einzelner Spieler wird zusammensacken wie ein abgekühltes Soufflé. Die Transfererlöse werden einbrechen. Wahrscheinlich wird im Verlauf der Saison weiteres Personal ausgetauscht. …

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