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US-Finanzminister Steven Mnuchin zeigt mit dem Finger auf Syrien und lässt die allfälligen Guthaben von 271 Personen einfrieren. 
US-Finanzminister Steven Mnuchin zeigt mit dem Finger auf Syrien und lässt die allfälligen Guthaben von 271 Personen einfrieren. 
Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

USA reagieren auf Syriens Giftgasangriff und lassen Guthaben von 271 Personen einfrieren

24.04.2017, 21:1525.04.2017, 07:25

Im Zusammenhang mit einem Giftgasangriff in Syrien haben die USA Strafmassnahmen gegen die Regierung in Damaskus erlassen. Das Finanzministerium in Washington setzte am Montag nach eigenen Angaben 271 Angestellte einer staatlichen Forschungseinrichtung auf eine schwarze Liste. Sie seien Chemieexperten oder arbeiteten an einem Chemiewaffenprogramm des Institutes, hiess es.

Mit der Entscheidung sind US-Banken angewiesen, eventuelle Guthaben der Betroffenen einzufrieren. Amerikanische Firmen dürfen zudem keinerlei Geschäfte mit ihnen eingehen. US-Regierungsmitarbeiter sagten, es handle sich um hochgebildete Personen, die wahrscheinlich ausserhalb Syriens reisten und das internationale Finanzsystem nutzten.

US-Finanzminister Steven Mnuchin macht erneut den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad für die Attacke im Ort Chan Scheichun am 4. April verantwortlich. Dabei wurden nach US-Erkenntnissen fast 90 Menschen getötet. Die syrische Regierung hat die Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen.

Die USA bombardierten bereits kurz nach dem Angriff eine syrische Luftwaffenbasis, von der aus der Giftgaseinsatz gestartet worden sein soll. (sda/reu)

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