Gesellschaft & Politik
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epa07815350 Ben Cohen (L) and Jerry Greenfield (R), Co-Founders of Ben & Jerry's, unveil the company's newest flavor Justice ReMix'd during a press conference in the National Press Building in Washington, DC, USA, 03 September 2019. This flavor launch is part of Ben & Jerry's partnership with Advancement Project National Office to fight for justice for all, despite race or wealth.  EPA/SHAWN THEW

Jerry Greenfield (rechts im Bild), Mitbegründer der Eiscreme-Marke «Ben & Jerry's», hat ebenfalls den Brief «Millionaires for humanity» unterzeichnet. Bild: EPA

Superreiche wollen wegen Coronakrise mehr Steuern zahlen: «Besteuert uns!»

Über 80 der reichsten Menschen der Welt haben dazu aufgefordert, die Steuern der wohlhabenden Elite zu erhöhen. Das Geld soll der wirtschaftlichen Bewältigung der Coronakrise dienen.



Superreiche – darunter Ben-&-Jerry's-Mitbegründer Jerry Greenfield und Disney-Erbin Abigail Disney – fordern die Regierungen auf, mehr Steuern auf wohlhabende Menschen wie sie zu erheben: «Umgehend. Wesentlich. Dauerhaft».

«Nein, wir sind nicht diejenigen, die sich auf Intensivstationen um die Kranken kümmern [...] Aber wir haben viel Geld.»

Millionaires for Humanity Brief

Millionäre würden eine entscheidende Rolle bei der Heilung der Welt spielen, schreiben die 83 Superreichen in einem Brief an den Guardian. Und: «Nein, wir sind nicht diejenigen, die sich auf Intensivstationen um die Kranken kümmern. Wir fahren auch keine Krankenwagen. Wir füllen keine Regale für Lebensmittelgeschäfte auf und liefern keine Lebensmittel von Tür zu Tür».

«Aber wir haben viel Geld. Geld, das sowohl jetzt als auch in den kommenden Jahren dringend benötigt wird, wenn sich unsere Welt von dieser Krise erholt.» Die wohlhabende Gruppe warnt davor, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Krise «Jahrzehnte andauern» und «eine halbe Milliarde Menschen zusätzlich in die Armut treiben» könnte.

«Besteuern Sie uns!»

Die Probleme, die durch Covid-19 verursacht bzw. aufgedeckt werden, könnten nicht mit Wohltätigkeit gelöst werden, egal wie grosszügig diese auch ausfallen mögen. «Regierungschefs müssen die Verantwortung dafür übernehmen, die benötigten Mittel aufzubringen und fair auszugeben», heisst es in dem Brief. Die Welt müsse wieder in ein Gleichgewicht gebracht werden, bevor es zu spät sei.

«Wir schulden den Menschen, die an der Front dieses globalen Kampfes arbeiten, eine enorme Schuld» schreiben die 83. Viele in der Krise wichtige Menschen würden für ihre schwierige Arbeit unterbezahlt.

«Anders als zig Millionen Menschen müssen wir uns keine Sorgen machen, dass wir unseren Arbeitsplatz, unser Zuhause oder die Fähigkeit verlieren, unsere Familien zu unterstützen».

Die Gruppe fordert die Politik auf, die globale Ungleichheit anzugehen und anzuerkennen, dass Steuererhöhungen für die Reichen sowie eine grössere internationale Steuertransparenz für eine tragfähige langfristige Lösung unerlässlich seien.

Zahl der Superreichen nimmt zu

Die Zahl der Superreichen wächst trotz der wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise weiter. Amazon-Gründer Jeff Bezos, der reichste Mensch der Welt, hat beispielsweise sein Vermögen im Jahr 2020 um 75 Milliarden Dollar auf einen Rekordwert von 189 Milliarden Dollar gesteigert.

Bezos hat 100 Millionen Dollar in der Krise gespendet. Kritische Stimmen haben darauf hingewiesen, dass dieser Betrag weniger als 0,1% seines geschätzten Vermögens umfasst.

FILE- In this June 19, 2019 file photo, Amazon founder Jeff Bezos during the JFK Space Summit at the John F. Kennedy Presidential Library in Boston. House lawmakers investigating the market dominance of Big Tech are asking Amazon CEO Jeff Bezos to testify to address possible misleading statements by the company on its competition practices. In a letter to Bezos, leaders of the House Judiciary Committee are holding out the threat of a subpoena if he doesn't agree voluntarily to appear. (AP Photo/Charles Krupa)
Jeff Bezos

Ist der reichste Mensch der Welt: Amazon-Gründer Jeff Bezos steht immer wieder wegen schlechten Arbeitsbedingungen bei Amazon in den Medien. Bild: AP

Es gibt mehr als 500'000 Menschen auf der Welt, die als «ultra-reich» eingestuft werden und ein Vermögen von mehr als 30 Millionen US-Dollar besitzen. Es wurde wiederholt gefordert, dass diese Vermögen in der Krise mehr besteuert werden.

Die Bitte des Briefes lautet: «Besteuern Sie uns. Besteuern Sie uns. Besteuern Sie uns.» Es sei das Richtige, die einzige Möglichkeit. (adi via guardian)

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Die Schweiz hat den dritthöchsten Anteil an Millionären

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92
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    Alle Leser-Kommentare
  • GraveDigger 14.07.2020 11:00
    Highlight Highlight Besteuert uns! - Wir haben das Geld bereits in den Steueroasen gesichert.
  • NathanBiel 14.07.2020 00:19
    Highlight Highlight Sie könnten ja auch höhere Löhne zahlen und schon wären die Besteuerungsprobleme gelöst.
    • Superreicher 14.07.2020 12:29
      Highlight Highlight Oder beides.
  • John Henry Eden 14.07.2020 00:11
    Highlight Highlight Reiner Eigennutz. Mit höheren Steuern steigt auch die Macht der Superreichen, da sie ein unverzichtbarerer Budgetposten werden (to big to fail für Private).

    Sie sollen ihren schlecht entlöhnten Angestellten höhere Gehälter zahlen. Ausserdem steht es ihnen frei, Defizite von Schulen oder Krankenhäuser auszugleichen. Auch marode Strassen, Brücken oder Spazierwege können sie auf eigene Kosten instand setzen lassen.
    • lilie 14.07.2020 11:39
      Highlight Highlight @John: Ich fände es nicht gut, wenn Superreiche anfangen würden, die Infrastruktur instand zu stellen. Das ist Aufgabe des Staates. Ansonsten kommt es zu Einmischung, Ungleichbehandlung, Vorteilnahme, Klüngelei. Superreiche sollten Bürger bleiben, mit Rechten und Pflichten. Für die Instandhaltung der Infrastruktur, welche allen dient, sollte der Staat aufkommen.
    • Superreicher 14.07.2020 12:28
      Highlight Highlight Wenn Steuern zahlen reiner Eigennutz wäre, weshalb wird dann optimiert, was das Zeug hält? Warum werden dann die Steuern nicht erhöht, sondern mit Vorliebe gesenkt?
    • lilie 14.07.2020 19:35
      Highlight Highlight @John: Übrigens sind Superreichen schon jetzt "too big to fail". In der Schweiz zahlen die reichsten 10% der Steuerzahler 50% der Einkommenssteuer. Bei der Vermögenssteuer ist es ein noch grösserer Anteil.

      Die Sozialwerke werden praktisch von den Reichen getragen, da sie zwar hohe Beiträge einzahlen, aber viele der Sozialleistungen gar nie in Anspruch nehmen werden (z.B. Sozialhilfe, Ergänzungsleistungen).

      Es gibt einen Grund, warum Reichen das Leben in einem Staat gerne erleichtert wird.
  • Törtl_Boiii 13.07.2020 23:05
    Highlight Highlight Wenn der Bauer seine Kuh melken will, muss er sie ernähren.

    Tut er das nicht verhungert die Kuh und der Bauer selbst ebenso.

    Hinter dieser Aktion stecken mehr eigennützliche Motive als man denken mag.
    • lilie 14.07.2020 11:42
      Highlight Highlight @Törtl: Ein reicher Bauer kauft einfach eine neue Kuh. Ein armer Bauer hingegen verhungert.

      Natürlich profitieren Superreiche auch davon, wenn Wirtschaft und Staat funktionsfähig bleiben. Aber jeder weiss, dass ein Zusammenkrachen des Systems den einfachen Bürgern massiv viel mehr schaden wird als den Reichen. Deshalb ist es eben doch uneigennütziger, als mancher verbitterter Zeitgenosse glaubt.
    • Superreicher 14.07.2020 12:27
      Highlight Highlight Nun ja. Aber wenn alle profitieren, ist es trotzdem nicht schlecht.
  • Luki Bünger 13.07.2020 22:11
    Highlight Highlight So folgt nun auf die 40 Jahre lang gebeteten Mantras der Eigenverantwortung und des bösen Staats der Appell an – man glaubt es kaum – den Staat. An Scheinheiligkeit kaum zu überbieten.
    Das einzige, was ich diesen Fritzen grade noch so abkaufe ist, dass sie inzwischen wohl einsehen, dass eine verarmende Zivilgesellschaft – nur die zuhause natürlich – auch ihnen bzw. ihrem power trip mittelfristig schadet. Und saubere Mindestlöhne würden sie wohl alle vehement ablehnen.

    Buchtip: «Winners Take All: The Elite Charade of Changing the World» von Anand Giridharadas.
  • Shaun 13.07.2020 21:49
    Highlight Highlight Und die Schweizer Firmen wandern aus, um den Steuern zu entgehen. Ja, man kriegt den Hals halt niemals voll?!
    • Herbibi 14.07.2020 02:51
      Highlight Highlight Die Frage ist offen, ob Firmen und Superreiche wirklich auswandern würden. Tatsache ist, dass die diesbezügliche Drohung der Rechten meistens schon genügt. Anders wäre es vielleicht erst, wenn ein weltweiter Trend zur Umkehrung der Reagonomics einsetzen würde.
  • T13 13.07.2020 21:40
    Highlight Highlight Ist schon so.
    Wenn ein Bezos sein halbes Vermögen Spenden würde hätte der das nach 2-3 Jahren wieder zurück.
    Wenn er aber ordentlich besteuert würde hätten viele Amerikaner ein einfacheres Leben.
    Obwohl die Amis würden mit den Steuern eher ihr Armee Budget aufpumpen. 🤔
  • Bivio 13.07.2020 20:31
    Highlight Highlight Frage, warum zahlen diese dann nicht mehr Steuern? Es steht jedem/jeder frei mehr Steuern zu zahlen als man müsste.
    • Froggr 13.07.2020 20:58
      Highlight Highlight Bei solchen Reaktionen werden sie in Zukunft auf solche Angebote gerne verzichten.
    • swisskiss 13.07.2020 23:10
      Highlight Highlight Bivio: Nein natürlich nicht! Freiwillige Steuer gibt es nicht und ist in keinem Steuergesetz vorgesehen. Zuviel bezahlte Steuern werden zurückerstattet, oder mit der nächsten Steuerrechnung verrechnet.

      Schreib doch nicht solchen Unsinn, wenn Du keine Ahnung hast!
    • John Henry Eden 13.07.2020 23:57
      Highlight Highlight Dem Staat kann man Geld spenden, diese Gelder werden gleich verwendet wie Steuereinahmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Faethor 13.07.2020 19:55
    Highlight Highlight Irgendwie traue ich denen trotzdem nicht
  • loquito 13.07.2020 19:51
    Highlight Highlight Sie unterschreiben. Palafern... Aber wenn die Steuererklärubg kommt, wird optimiert und sich zurückerstatten lassen, das es jeden Normalsterblichen umhauen würde. In der CH ginge es ganz einfach, keine Abzüge, das Ver ögen korrekt angeben und gut ist... Aber in % des Gesamtvernögens zahlen Superreiche auch hier weniger als Mittelstand mit 200-300k Einkommen...
  • De-Saint-Ex 13.07.2020 19:37
    Highlight Highlight Wenn dies doch wirklich dazu führen würde, dass endlich eingesehen wird, dass die masslose Umverteilung von unten nach oben auf Dauer höchst ungesund ist... denn auch diese Herren handeln nicht rein altruistisch, und können rechnen... haben in kurzer Zeit hunderte Millionen das Geld nicht mehr, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu kaufen, kucken die irgendwann auch in die Röhre...
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 13.07.2020 19:21
    Highlight Highlight Dann sollen sie spenden. Damit können sie das Geld effizient einsetzten.
    • Platon 13.07.2020 20:25
      Highlight Highlight @neoliberaler
      🤦🏻‍♂️ Unreflektierter geht‘s nicht mehr!
    • T13 13.07.2020 21:45
      Highlight Highlight Eben nicht wenn ein Milliardär spendet ist das einmalig und das Geld ist nach ein paar Jahren wieder bei ihm.
      Diese Leute sind nicht einfach so reich geworden sondern haben profitable Systeme aufgebaut welche ihnen ein ansehnliches Vermögen erwirtschaftet haben.
      Wenn sie ordentlich besteuert würden, könnten diese Systeme auch den Leuten dienen welche am anderen Ende der Kette stehen.
    • Füdlifingerfritz 13.07.2020 21:54
      Highlight Highlight Definitiv besser als es dem Geldverschwender Nummer 1, also dem Staat zu geben, das stimmt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 13.07.2020 18:31
    Highlight Highlight Da sieht man mal wie absolut überholt und ideologisch die bürgerliche Mär um die Kapitalflucht ist. Sogar die Reichen selbst sehen ein, dass die massiven (und wir reden hier wirklich von MASSIVEN) Steuersenkungen für Reiche der letzten Jahrzehnte weder eine moralische noch eine ökonomische Grundlage besitzen. Piketty hat es überzeugend dargelegt mit einer unumstösslichen Datengrundlage. Steuersenkungen für Reiche haben rein gar nichts gebracht, das Wachstum lag bei hohen Steuern sogar höher! Die gesamte globale Volkswirtschaft leidet unter den Auswirkungen chronisch leerer Staatskassen.
  • SBP 13.07.2020 18:20
    Highlight Highlight Sie können dem Staat ja auch freiwillig Zuwendungen machen, oder geht das nicht?
    • Hana Meier 13.07.2020 19:12
      Highlight Highlight Machen sie ja. Siehe Gates und WHO. Allerdings sieht man ja auch wie das den Ruf der WHO zerstört und wie sehr Gates dafür angefeindet wird.
    • lilie 13.07.2020 19:53
      Highlight Highlight @SBP: Ich bin ehrlich gesagt nicht sicher, ob das überhaupt möglich wäre in der Schweiz. Der Staat verwaltet öffentliche Gelder und muss über jeden einzelnen Franken Rechenschaft ablegen.

      Freiwillige Steuerzahlungen von Superreichen könnten als Bestechungsversuche ausgelegt werden. Das könnte böses Blut geben.

      Eine einmalige (oder auch dauerhafte) "Coronabesteuerung" von Superreichen wäre transparenter und fairer.

      Oder man müsste irgendeinen Fonds einrichten, in den jeder freiwillig einzahlen könnte oder sowas.

      Es darf keine Bevorteilung von Spendern geben.
    • Ana64 13.07.2020 22:13
      Highlight Highlight Und wie viel willst du spenden?
  • DeDanu 13.07.2020 18:20
    Highlight Highlight Grosse Vermögen sollten auch entsprechend besteuert werden. Die meisten grossen Vermögen werden mit sehr zweifelhaften Mitteln gemacht und Menschen dafür oft ausgebeutet. Jetzt den Wohltäter zu spielen ist keine Wiedergutmachung dafür. Niemand sollte so unverschämt viel Geld besitzen, während ein grosser Teil der Menschheit kein Essen oder Dach über dem Kopf hat.
    • Superreicher 14.07.2020 12:23
      Highlight Highlight Leider an der Urne so gut wie chancenlos.
  • Autokorrektur 13.07.2020 18:16
    Highlight Highlight Bezos und Co. könnten damit anfangen, ihre Arbeiter anständig zu bezahlen...
    • loquito 13.07.2020 19:53
      Highlight Highlight Jep, das wär ein erster Schritt, dann gäbs euch nicht 160 000 000 000.auf das Konto, niemals...
  • Pius C. Bünzli 13.07.2020 18:04
    Highlight Highlight Wenn die Reichen Steuern zahlen müssen ist das reinster Sozialismus...Kappa
    • Superreicher 14.07.2020 12:23
      Highlight Highlight War wohl ironisch gemeint. Deshalb von mir ein Herz.
  • kann(nid)verstaan 13.07.2020 17:57
    Highlight Highlight Jetzt habe ich verstanden, weshalb Herr Dr. Blocher die Rente verlangt, auf die er lauthals und werbewirksam verzichtet hatte: er braucht das Geld, um wiederum werbewirksam bei den Superreichen mithalten zu können!
  • CalibriLight 13.07.2020 17:55
    Highlight Highlight Gerade Amazon ist ja berühmt dafür, jetzt schon überall Steuern zu bezahlen.....

    *ironieoff*
  • Pachyderm 13.07.2020 17:51
    Highlight Highlight Bezos hat also in 2020 jeden Tag fast 400 Millionen Dollar "verdient". Respekt, wie produktiv ein einzelner Mensch sein kann! 😳
    • Samurai Gra 13.07.2020 18:02
      Highlight Highlight Du meinst wie Produktiv seine schlecht Bezahlten Leute es sind?
    • Froggr 13.07.2020 21:00
      Highlight Highlight Oder meinst du wie hervorragend ein einzelner Mensch verschiedene Ressourcen einsetzen kann und damit Wert generiert?
    • südfüessler 13.07.2020 22:29
      Highlight Highlight "Nur"sein wochenendgeld würde so manchen teller füllen.
      wahnsinn.
  • Rethinking 13.07.2020 17:46
    Highlight Highlight Die Schere geht immer weiter auf, auch in der Schweiz...

    1. Die Vermögenssteuer ab 5 Mio sollte erhöht werden
    2. Die Erbschaftssteuer sollte am 5 Mio wieder eingeführt werden
  • Jaichwill1968 13.07.2020 17:40
    Highlight Highlight Toll, wenn es nicht ein Prestigestreich der Reichen ist. Wer gibt verschafft sich oft auch Vorteile. Schön ist, wenn Menschen mit Geld, anonym, ohne dass den Empfängern Verpflichtungen entstehen, geben. Wie auch immer: Ich bin dafür, dass der Staat, den Reichen ihr Geld durch hohe Steuern reduziert. Ich sage immer, - und das ist ein rudimentäres Bild - wenn jemand 3 Millionen Einkommen pro Jahr hat, sollte der Staat durch Steuern dem Millionär 2 Millionen „abknöpfen“. Er hat dann immer noch 1 Million. Davon können die Meisten die das lesen nur träumen. Und: ds‘letscht Hemli het kei Sack!
  • Barracuda 13.07.2020 17:39
    Highlight Highlight Erzählt das mal dem Chrigel :-)
    Und es soll mir jetzt nicht irgendein naiver SVP-Büetzer kommen und erzählen, dass die 10'000 Reichsten in der Schweiz XY Prozent am ganzen Steuerertrag ausmachen. Diese Rechnung ist schwachsinnig, da bei solchen Vermögen praktisch immer andere darunter leiden und ausgepresst werden. Man kann schlicht und einfach nicht Milliarden "VERDIENEN", dazu gehört immer ein hässliches soziales Gefälle, dass sich durch nichts rechtfertigen lässt.
    • N. Y. P. 13.07.2020 19:04
      Highlight Highlight Wenn ich einen Wunsch frei hätte für einen Artikel:

      Wie hat es alt Bundesrat und Gottvater der SVP, Christoph Blocher, geschafft innert 40 Jahren von 0 auf 4'000'000'000.- Vermögen zu kommen. Insbesondere die ersten 250 Millionen Franken.
    • Superreicher 14.07.2020 12:22
      Highlight Highlight @N. Y. P.

      Die erste Million ist bekanntlich die schwerste ;-)

      Nachdem er erst einmal die erste Million im Trockenen hatte, hatte er den Rest im Nu beisammen...

      Seine Geschäftspraktiken sind allseits bekannt... Kaufen und ins Ausland verhökern.
  • N. Y. P. 13.07.2020 17:37
    Highlight Highlight @Bezos

    Behalte deine 100 Millionen Dollar.

    Zahle anständige Löhne. Halte deine Mitarbeiter nicht wie Sklaven. Dort gilt es den Hebel anzusetzen. Werden deine Mitarbeiter krank, heisst es Abmarsch.

    Du raffst Geld, es geht auf keine Kuhhaut.

    Reine PR deine 100 Millionen Dollar.
  • Eron 13.07.2020 17:25
    Highlight Highlight Besteuern Sie uns ist leider etwas hinterfotzig. So können Superreiche die Verantwortung auf die Politik abschieben, die Mehrheit hinter den Parteien ist aber gegen eine höhere Besteuerung, sonst hätte man das bereits vor Jahren in die Wege geleitet.
    Wenn die Superreichen tatsächlich Gutes tun wollen, dann sollen sie all ihren Angestellten die nicht den Rang eines Abteilungschefs haben einfach mehr Lohn bezahlen, das wirkt direkt und indirekt. Superreiche haben es in der Hand etwas zu tun und nicht zu warten bis etwas gefordert wird.
    • Raber 13.07.2020 19:00
      Highlight Highlight Also die Mehrheit der Bürgerlichen Rechten Parteien ist gegen höhere Steuern. Links sieht das anders aus. Auch kommen von den Rechten praktisch nur Vorschläge und Initiativen, die dem Staat Gelder wegnehmen will. Weil sie eben Angst vor einem starken Staat haben.
  • Emil Eugster 13.07.2020 17:19
    Highlight Highlight Solange viele Menschen geld- uznd machtgierige Menschen zu Volksvertretern wählen (mehr oder weniger demokratisch), wird das nicht passieren.
    Aktuelles Beispiel in der Schweiz. Der Mann der nachträglich 2,7 Millionen fordert, auf die er vorher medienwirksam verzichtet hatte.
    Das ist im Verhältnis wie wenn einer der grossspurig für Fr. 2997.30 ,it den Kollegen konsumiert und der Serviertochter auf Fr. 3000.- aufgerundet hat, um dann später, wenn die Kollegen weg sind, dann doch noch die Fr. 2.70 Trinkgeld von ihr zurückverlangt.
  • _andreas 13.07.2020 17:13
    Highlight Highlight Naja viele Superreiche sind natürlich daran intressiert, dass die Wirtschaft schnell wieder in fahrt kommt, schlussendlich werden sie dadurch ja noch reicher.
    • Superreicher 14.07.2020 12:14
      Highlight Highlight Letztlich profitieren wir alle von der Wirtschaft, die einen mehr, die anderen weniger.
  • Merlin.s17 13.07.2020 17:10
    Highlight Highlight Sehr gut.

    Und Blocher so, die Schweiz hat das Geld nicht verdient.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 13.07.2020 17:09
    Highlight Highlight Wenn von von einem System überproportional profitiert und dann feststellt, dieses System könnte ernsthaft wegen Convid19/Klima ernsthaft in Frage gestellt werden, dann muss man handeln und dieses System mit "Unterhaltszahlungen", "Finanzspritzen", usw. weiterhin am Leben erhalten.

    Es gibt auch Humanisten unter den Reichen, gewiss, aber wenn Reiche für andere Reiche millionenschwere Galas organisieren müssen, damit es da zu Spenden kommt, dann steckt da ein anderer Geist dahinter.
    • loquito 13.07.2020 19:57
      Highlight Highlight Unter dem Superreichen gibt es kaum echte Humanisten. Die würden Löhne erhöhen und zulieferer besser bezahlen, lange bevor 160! Milliarden zusammenkommen..
  • El Vals del Obrero 13.07.2020 17:08
    Highlight Highlight Am Ende habe die Reicheren den Ärmeren so lange erfolgreich eingeredet, dass Steuern immer grundsätzlich gesenkt werden müssen und dass nach oben verhätschelt und nach unten getrumpelt werden soll, dass man das nicht mehr aus der Welt bringt.
  • June 13.07.2020 17:02
    Highlight Highlight Zu diesem Thema empfehle ich das Buch Kapital und Ideologie von Thomas Piketty, in dem er erklärt, wie finanzielle Ungerechtigkeit von jeher dem Volk als natürlich und nötig verkauft wird. Cool, dass einige Superreiche nun selber die Initiative übernehmen. Schade, dass sie die Initiative übernehmen müssen, weil es die Politik nicht macht. Dies zeigt doch auf, wie sch*** es an einigen Orten um die Politik steht und wer wirklich an der Macht steht. Jedoch bezweifle ich, dass alle Superreiche damit einverstanden sein werden.
  • Fairness 13.07.2020 17:01
    Highlight Highlight Das ist eben auch Amerika. Es gibt nicht nur die Gierigen. Vor vierzig Jahren haben sie noch 70% Steuern bezahlt. Reich wurden sie auch damals schon. Mit wenigstens etwas mehr Mass.
  • lilie 13.07.2020 16:52
    Highlight Highlight Bravo! 👍👍👍

    Es ist wirklich Zeit zu verstehen, dass viele Reiche gerne ihren Beitrag leisten möchten - und sie das anbieten, was die haben, nämlich Geld. Es ist so wichtig, alle ins Boot zu holen und die Krise gemeinsam zu meistern. Ich hoffe sehr, dass diese Bitte, substantiell helfen zu dürfen, gehört wird.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 13.07.2020 17:05
      Highlight Highlight Die Reichen sind es, die von diesem System profitieren. Einer wie Sie kommt wohl nicht auf den Gedanken, dass die Reichen auch weiterhin profitieren wollen und darum ist das mehr eine "Unterhaltszahlung" für zukünftige Gewinne.

      Ich finde, es gehört viel Naivität dazu, wenn man glaubt, die Superreichen seien alles verkappte Sozialarbeiter und Gewinne unerwünschte Nebeneffekte.
    • Stratosurfer 13.07.2020 17:16
      Highlight Highlight @ Stefan
      Das ist kompletter Unsinn. Es gibt zig Millionäre (teils durch Erbschaft) die sehr wohl ein soziales Gewissen haben.
    • Eron 13.07.2020 17:26
      Highlight Highlight Sorry du lässt dich hinters Licht führen. Die vielen Reichen können jetzt handeln und konnten es schon immer, wenn sie denn wirklich wollen .... sie sollen ihren Angestellten endlich mehr Geld als Lohn bezahlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maya Eldorado 13.07.2020 16:43
    Highlight Highlight Blocher könnte da auch mitmachen.
    • NiemandVonNirgendwo 13.07.2020 17:16
      Highlight Highlight Er spendet bald 2.7 Mio. für die SVP Abstimmungskampagne
    • Emil Eugster 13.07.2020 17:24
      Highlight Highlight Nein das könnte er nicht.
      Da fehlt ihm absolt die Grösse dazu ebenso auch noch andere charakterliche Eigenschaften.
    • Eron 13.07.2020 17:27
      Highlight Highlight Viele LInke Unternehmer auch.
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