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Paukenschlag bei der UBS: CEO Ermotti tritt zurück



Die UBS steht Kopf: UBS-CEO Sergio Ermotti hat in der Nacht auf Donnerstag seinen Rücktritt angekündigt. Nach beinahe 10 Jahren als Chef der UBS will er nun ein neues Kapitel aufschlagen.

Der Verwaltungsrat der UBS Group AG (UBS) gibt bekannt, dass er den Niederländer Ralph Hamers per 1. November 2020 zum neuen Group Chief Executive Officer ernannt hat.

ARCHIV --- ZU DEN QUARTALSZAHLEN DER UBS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Sergio Ermotti, CEO of Switzerland's biggest bank UBS, speaks during a press conference in Zurich, Switzerland, Tuesday, February 2 2016. Swiss Bank UBS UBS Group net profit for 2015 increased 79 percent year on year to CHF 6.2 billion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Tritt ab: Sergio Ermotti. Bild: KEYSTONE

Ralph Hamers soll ab dem 1. September 2020 als Mitglied der Konzernleitung zu UBS stossen, um einen reibungslosen Übergang in der Führung sicherzustellen, meldet die UBS in einer Medienmitteilung. Hamers ist zur Zeit CEO der ING Group.

epa07347365 CEO Ralph Hamers (3-L) of ING arrives before an event to announce the annual year results in Amsterdam, The Netherlands, 06 February 2019.  EPA/REMKO DE WAAL

Tritt an: Ralph Hamers. Bild: EPA/ANP

Der Abgang scheint von langer Hand geplant: Gemäss der «Financial Times» war UBS-Verwaltungsratspräsident Axel Weber bereits vor Monaten an Hamers herangetreten – denn schon damals sei klar gewesen, dass Ermottis Vertrag nicht verlängert werde. Hamers ist laut UBS seit 1991 für die ING Group tätig und seit 2013 deren Chef.

«Der richtige CEO»

Hamers verfügt über einen Master in Betriebsökonometrie und Operations Research der Tilburg Universität in den Niederlanden und ist Vorstand der Europäischen Bankengruppe, einer führenden europäischen Bankenvereinigung.

UBS-Verwaltungsratspräsident Axel A. Weber bezeichnete Ralph Hamers in der Medienmitteilung als «der richtige CEO, um unsere Bank durch die nächste Phase ihrer Entwicklung zu führen.» Er sein ein erfahrener und sehr respektierter Branchenkenner mit einer ausgewiesenen Expertise in der digitalen Transformation.

In der UBS-Medienmitteilung dankte der Verwaltungsrat Sergio Ermotti «für seinen ausserordentlichen Einsatz und Beitrag, den er über die vergangenen neun Jahre, in denen er als CEO tätig war, zum Erfolg der Bank geleistet hat.» (sda)

Chronologie: Die teuersten Bussen der UBS

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    Alle Leser-Kommentare
  • wolge 20.02.2020 16:58
    Highlight Highlight Wie relevant ist ein CEO (Manager, nicht der Unternehmer) ernsthaft?

    Ich meine ausser als Schauspieler für die Aktionäre?
  • poschiavin 20.02.2020 10:06
    Highlight Highlight So ein Paukenschlag" ist dies nun auch wieder nicht, wurde doch schon seit längerem im "Paradeplatz Inside"davon gesprochen und war demzufolge auch zu erwarten
    • ursus3000 20.02.2020 10:49
      Highlight Highlight Er hat es selbst seit längerem angekündigt , nur den Zeitpunkt nicht
  • coheed 20.02.2020 08:35
    Highlight Highlight Nach 10 Jahren hat er genug Kohle angesammelt... Dieses Geld würde wahrscheinlich für 100 Menschen ausreichen um eine ganze Lebenszeit zu finanzieren.

    Aber dieser Mann war es definitiv Wert... Unser Wirtschaftssystem ist abscheulich und unmenschlich.
    • ursus3000 20.02.2020 10:51
      Highlight Highlight Neid macht dich nicht besser auch wenn Du es auf 100 unbekannte Menschen abschiebst
  • ManuL 20.02.2020 08:26
    Highlight Highlight Das ist kein Paukenschlag sonder schon länger bekannt.
  • Der Rückbauer 20.02.2020 07:55
    Highlight Highlight Ralph Hamers: Willkommen im Bänkster-Paradies Parade. Die parlamentarisch-demokratischen Holländer haben geschafft, was den direkt-demokratischen Vorzeige-Schweizern verwehrt war: Der Bonus ist in den Niederlanden auf 20% des Lohnes beschränkt, während in der Schweiz trotz positivem Ausgang der Abzockerinitiative neoliberale, neofeudalistische Zustände herrschen. Oder eben afrikanische.
    Aber noch hat es ja für alle genug Kuchen....
  • Ricardo Tubbs 20.02.2020 07:55
    Highlight Highlight noch schnell abgarnieren, bevor man geht...
  • Hans12 20.02.2020 07:46
    Highlight Highlight Meinen Dank an alle Mitarbeitende der UBS die unter diesem Versager mit Würde, Loyalität und Stolz für die Kunden tolle Arbeit geleistet haben.
    • ursus3000 20.02.2020 07:53
      Highlight Highlight Verwechselst du nicht etwas ? Und wer andere ohne stichhaltigen Grund Versager betitelt ist selber einer
    • fabsli 20.02.2020 08:30
      Highlight Highlight Du hättest es besser gemacht, klar.
    • Silent_Revolution 20.02.2020 09:55
      Highlight Highlight "Arbeit für die Kunden" und "UBS" in einem Satz, da lehnst du dich aber ganz weit aus dem Fenster.

      Würde und Stolz wird jeweils mit dem Arbeitsvertrag im Tresor zwischengelagert um dann loyal im Dienste eines Versagers zu malochen.

      Es gibt sicher passendere Attribute um die Untertanen einer Grossbank zu bezeichnen.
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  • -thomi- 20.02.2020 07:30
    Highlight Highlight Rumpeln ist wohl das falsche Wort. Einer geht, ein anderer kommt. Ist doch bei Watson auch nicht anders oder? Da rumpelt nix. Übrigens: Wieso schmeisst Lina nicht mehr Zeug nach Loro?
  • DonSaiya 20.02.2020 07:15
    Highlight Highlight Hat also auch gewartet bis die Bonuszahlung gestern aufs Konto ging bevor er die Kündigung abschickte 🤔
    • ursus3000 20.02.2020 07:56
      Highlight Highlight Bist Du neidisch oder sonst unzufrieden ? Fehlen Deiner Karriereleiter ein paar Sprossen ?
    • TodosSomosSecondos 20.02.2020 08:00
      Highlight Highlight Hast du den Artikel gelesen? Im Verwaltungsrat war das seit Monaten beschlossene Sache...
    • Scaros_2 20.02.2020 08:28
      Highlight Highlight JEDER würde das tun. Absolut jeder in diesen Spähren.
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Offen gesagt

«Lieber Herr Gottstein, jetzt ist Payback-Time... »

Der neue CEO der Grossbank Credit Suisse ist eine der zentralen Figuren hinter dem Finanzhilfs-Paket des Bundes. Er kann zum Helden werden, wenn er für die Abwicklung der Darlehenszahlungen nicht zu viel Zinsen verlangt.

Lieber Herr Gottstein

Sie sind weitherum eher als der hemdsärmlige Manager-Typ bekannt. Hier mal einen Riesenmerger improvisiert an Land bluffen, da mal kräftig auf den Tisch hauen, dort mal eine Beförderung ablehnen, weil Geld auch nicht alles ist im Leben.

Die Bühne Ihres jüngsten denkwürdigen Auftrittes war das Zürcher Restaurant Kronenhalle. Dort sollen Sie dem PR-Berater Ihres Intimfeindes Iqbal Khan dermassen lautstark und in einer Wortwahl die Meinung gegeigt haben, dass man das …

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