Nordkorea
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Kim Yong Chol, vice chairman of North Korea's ruling Workers' Party Central Committee, watches the closing ceremony of the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Sunday, Feb. 25, 2018. (AP Photo/Patrick Semansky, Pool)

Der nordkoreanische General Kim Yong Chol an der Schlussfeier der Olympischen Spiele.  DP

Nordkorea erklärt sich zu Gesprächen mit USA bereit

25.02.18, 13:32 25.02.18, 14:03


Nordkorea ist nach südkoreanischen Regierungsangaben zu Gesprächen mit den USA bereit. Das habe der nordkoreanische General Kim Yong Chol bei einem Treffen mit Südkoreas Präsidenten Moon Jae In am Sonntag erklärt.

Südkoreas Präsident habe bei dem Gespräch betont, dass der Dialog zwischen Nordkorea und den USA «zu einem frühen Zeitpunkt» abgehalten werden müsse, um die innerkoreanischen Beziehungen zu verbessern und auch zu einer grundlegenden Lösung im Atomkonflikt zu kommen. Dies gab das südkoreanische Präsidialamt gemäss der Nachrichtenagentur Yonhap bekannt.

Die nordkoreanische Delegation hätte zugestimmt, dass sich die Beziehungen zwischen Nordkorea und den USA entlang den Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea entwickeln müssten. Nordkorea beabsichtige, einen Dialog mit den USA zu halten, sagte ein Sprecher des Präsidialamtes laut Yonhap.

Umstrittener Empfang

Die Delegationen beider Länder hatten sich vor der Schlussfeier der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang zu einem einstündigen Gespräch getroffen. Der Empfang des Generals war in Südkorea heftig umstritten. Als früherer Auslandsgeheimdienstchef wird er für Provokationen und einen tödlichen Torpedo-Angriff auf ein südkoreanisches Kriegsschiff 2010 verantwortlich gemacht.

Der nordkoreanische General Kim führt die Delegation an, die Machthaber Kim Jong Un zu der Abschlussfeier und einer zweiten Runde innerkoreanischer Gespräche entsandt hat.

Von Seiten der USA ist die Tochter von US-Präsident Donald Trump, Ivanka Trump, mit einer Delegation angereist. Dazu gehört auch eine für Korea zuständige Vertreterin des Nationalen Sicherheitsrates der USA. Die Anwesenheit der Delegationen weckte Hoffnungen, es könnte zu einem ersten Treffen beider Seiten in dem Konflikt über das nordkoreanische Atomwaffen- und Raketenprogramm kommen.

Scharfe Kritik aus Pjöngjang

Nach der Verhängung der neuen Sanktionen der USA übte das Aussenministerium in Pjöngjang allerdings scharfe Kritik. Ungeachtet der Annäherungspolitik von Kim Jong Un habe Trump die Spannungen damit wieder verschärft. Jede Art von «Blockade» werde als «kriegerische Handlung» betrachtet, zitierte Yonhap das nordkoreanische Aussenministerium.

Die Sanktionen zielten darauf ab, Nordkoreas Seehandel komplett zu blockieren, wurde in Pjöngjang beklagt. Wenn Korea durch dieses «rücksichtslose Vorgehen» an den Rand eines Krieges gedrängt werde, seien die USA verantwortlich für «alle Tragödien» in der Situation. (kün/sda/dpa)

Reiseziel: Nordkorea. Eine Fahrt ins Ungewisse

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Ein Sprint über 42.195 Kilometer: Wie kann ein Mensch so schnell sein?

Du fängst also an zu studieren? Diese 7 Überlebenstipps wirst du brauchen

präsentiert von

Viraler Post: Nein, du siehst auf Facebook nicht nur 25 Freunde

Insgesamt leben mehr Männer als Frauen auf der Welt – aber wie sieht's pro Land aus?

Ein Pausen-Rücktritt, zwei One-Hand-Catches und 6½ weitere NFL-Highlights des Wochenendes

Ist diese Familie der schlimmste Drogen-Dealer der USA? 

Studentin ist auf dem Weg zum ganz grossen Coup – dann kommt diese knifflige Frage

Warum beim Hurrikan «Florence» das Worst-Case-Szenario droht

Von Mimose zu Mimose: Ein offener Brief

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wäre Trump eine Aktie, müsste man sie jetzt verkaufen

Woodward-Buch und Blaue Welle: Der US-Präsident steht arg im Gegenwind.

Anleger werden in zwei Kategorien unterteilt: Value- und Momentum-Investoren. Die Value-Investoren richten ihre Kaufentscheide nach dem Wert einer Aktie. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist Warren Buffett. Die Momentum-Investoren hingegen schauen darauf, welche Aktien am meisten gefragt sind, und springen auf einen fahrenden Zug auf.

Wäre Trump eine Aktie, müssten beide Investoren-Typen verkaufen. Und das sind die Gründe:

Dass Donald Trump ein charakterloser Narzist ist und niemals …

Artikel lesen