Österreich
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

FPÖ löst nach Affäre um Ibiza-Video parteinahe Vereine auf



Die rechtspopulistische FPÖ will nach den Enthüllungen im Zusammenhang mit der Ibiza-Affäre zwei parteinahe Vereine auflösen.

In einem weiteren Fall sei eine Untersuchung durch Wirtschaftsprüfer eingeleitet worden, sagte FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker am Samstag nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

Bislang sind laut österreichischen Medien fünf Vereine im Umfeld der FPÖ bekannt. Sie waren wegen der in dem Ibiza-Video dokumentiertem Äusserungen des inzwischen zurückgetretenen Parteichefs Heinz-Christian Strache ins mediale Interesse gerückt.

Die FPÖ kündigte nun an, die Vereine «Wir für HC Strache – Parteiunabhängiges Personenkomitee» und «Reformen – Zukunft – Österreich» aufzulösen. Der Verein «Patria Austria» werde von Wirtschaftsprüfern unter die Lupe genommen, sagte Generalsekretär Hafenecker. Er beklagte eine «mediale Hetzjagd».

Das «Personenkomitee» für Strache sei zwar geplant, aber nie umgesetzt worden. Wie der zweite aufzulösende Verein habe er über gar kein Konto verfügt. Es habe «zu keinem Zeitpunkt direkte oder indirekte Spenden» seitens der Vereine an die FPÖ gegeben, betonte Hafenecker.

Die beiden anderen Vereine hatten zwar grosse Spendensummen eingesammelt, wie Wirtschaftsprüfer nach APA-Informationen ermittelten. Geldflüsse an die Partei seien aber nicht festgestellt worden.

(sda/apa/afp)

Beidlpracker und Co. – Schimpfwörter zu Österreichs Krise.

Wo sind die Verschollenen von Sri Lankas Bürgerkrieg?

Play Icon

Mehr zur Ibiza-Affäre

Neue Spur beim Ibiza-Gate führt zu Wiener Anwalt

Link zum Artikel

«Das könnte strafrechtliche Folgen haben» – Kurz bezichtigt Strache der Korruption

Link zum Artikel

«Das empört uns» – das sagt der Kronen-Chefredaktor zum Skandal-Video aus Ibiza

Link zum Artikel

Wie im Groschenroman: So wurden Gudenus und Strache in die Falle gelockt

Link zum Artikel

Österreichische Regierung zerbricht – Stuhl des Kanzlers wackelt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

Österreich ist im Elend (und wir lernen dabei Dialektwörter)

Das Ibizavideo stürzt Österreich in eine tiefe Krise. Höchste Zeit, mit Hilfe von Strache und Co. ein paar schöne Schimpfwörter kennen zu lernen!

Es sei eine «bsoffne Gschicht» gewesen, sagte der unterdessen zurückgetretene Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache über das Skandalvideo aus Ibiza. Wenn einer über den Durst getrunken hat, so ist er für die Burgenländer aududlt.

Auf dem Video spricht HC Strache mit der vermeintlichen russischen Oligarchen-Nichte über ein mögliches Geschäft: Wenn die Frau der FPÖ verdeckte Parteispenden und wohlwollende Berichterstattung in der «Kronen Zeitung» verschafft, revanchiert sich die …

Artikel lesen
Link zum Artikel