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Erster Streich: Griechenland privatisiert das Pferdewetten-Geschäft



Griechenland hat die erste Privatisierung unter der neuen linksgerichteten Regierung abgeschlossen. Das Parlament in Athen genehmigte am Mittwoch den Transfer der Lizenz für Pferdewetten an den Lotterie- und Sportwetten-Monopolisten Opap.

Die Abgeordneten mussten dazu die Abwicklung des staatlichen Unternehmens Odie absegnen, das zuvor die Lizenz hielt. Insgesamt dauerte das Verfahren damit sechs Monate.

Die Privatisierungen gehören zu den Auflagen, die Griechenland im Gegenzug für internationale Hilfen erfüllen muss. Ursprünglich wurde ein Volumen von insgesamt 50 Milliarden Euro angepeilt. Erzielt wurden seit 2011 jedoch 3.5 Milliarden Euro. Die neue Regierung ist seit Januar im Amt und wurde am 20. September wiedergewählt. (kad/sda/reu)

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