Tennis
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
KEY BISCAYNE, FL - MARCH 30:  Martina Hingis of Switzerland and Sabine Lisicki of Germany celebrate match point against Ekaterina Makarova and Elena Vesnina of Russia during their final match during day 14 at the Sony Open at Crandon Park Tennis Cente   on March 30, 2014 in Key Biscayne, Florida.  (Photo by Clive Brunskill/Getty Images)

Bild: Getty Images North America

Pensionärin ganz gross

Martina Hingis feiert ihren ersten WTA-Titel seit 2584 Tagen

Martina Hingis gewinnt in Miami ihren ersten WTA-Titel seit 2007. Die St. Gallerin setzt sich mit ihrer Partnerin Sabine Lisicki gegen Jekaterina Makarowa/Jelena Wesnina (Russ/2) 4:6, 6:4, 10:5 durch.



Für Hingis ist es der 38. Doppeltitel ihrer Karriere. Ihren letzten Sieg hatte Hingis (33) am 3. März 2007 in Doha gefeiert. Die ehemalige Nummer 1 gewann damals an der Seite von Maria Kirilenko (Russ).

Auf Key Biscayne sah es zuerst nicht nach einem erneuten Triumph aus. Den ersten Satz ging mit 6:4 an die russische Konkurrentinnen. Den zweiten Satz sicherte sich das Duo Hingis/Lisicki dann ebenfalls mit 6:4 und erzwangen ein Champions-Tiebreak. Dort setzten sie sich schliesslich mit 10:5 durch.

KEY BISCAYNE, FL - MARCH 30:  Martina Hingis of Switzerland and Sabine Lisicki of Germany pose with the trophy after winning the Doubles Final of the Sony Open at Crandon Park Tennis Center on March 30, 2014 in Key Biscayne, Florida.  (Photo by Mike Ehrmann/Getty Images)

Hingis und Lisicki präsentieren nach dem Coup stolz ihre Trophäe. Bild: Getty Images North America

Der Triumph in Miami kommt überraschend. Zum einen hat Hingis bei ihren zuvor fünf Doppeleinsätzen seit letzten Sommer noch nie zwei Spiele in Serie gewonnen. Andererseits musste die Wimbledon-Finalistin Lisicki am Samstag noch ihren Drittrunden-Match im Einzel wegen einer Grippe absagen. Hingis, die seit dem Australian Open Lisicki coacht, startet auf Key Biscayne mit einer Wildcard.

Der Hunger kommt beim Essen

Hingis kündete an, ihre Doppelkarriere nun fortsetzen zu wollen: «Vor zwei Wochen hätte ich dazu wohl noch die Ansicht vertreten, dass es sich für mich nicht lohnt, in der ersten oder zweiten Runde auszuscheiden. Nach diesem Turniersieg sehe ich das Ganze aber anders. Ich möchte sehr wohl noch einige weitere Doppel-Konkurrenzen bestreiten.»

Die legendäre Martina Navratilova hatte nach ihrem Karriere-Ende im Einzel noch zehn Jahre weiter im Doppel gespielt. Für Hingis ist ein solch langfristiges Weitermachen aber kein Thema. «Ich denke nur ans nächste Turnier. Mir geht es darum, auf dem Platz Spass zu haben. Das steht für mich im Vordergrund.» (dux/si)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Unvergessen

Marc Rosset holt sich an Federers 11. Geburtstag sensationell Olympiagold

8. August 1992: Marc Rosset siegt im Olympia-Final gegen Lokalmatador Jordi Arrese und gewinnt in Barcelona Gold. Mit dem überraschenden Coup hält der Genfer als einziger Medaillengewinner auch die Schweizer Fahne hoch.

Noch einmal nimmt Marc Rosset Mass, noch einmal drückt er die Filzkugel mit Topspin ins Feld, noch einmal degradiert er den Spanier Jordi Arrese zum Zuschauer. Dann: Jubelpose im Sand, Hände über dem Kopf zusammenschlagen, der ungläubige Blick auf die Anzeigetafel. 7:6, 6:4, 3:6, 4:6, 8:6 steht da geschrieben.

Marc Rosset läuft zum Netz, umarmt den glücklosen Lokalmatador. Der Schlaks und sein Gegner, es sieht aus wie bei Vater und Sohn, etwas unbeholfen und fremd. Aber der «Vater» ist …

Artikel lesen
Link zum Artikel