Grossbritannien
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Vergewaltiger missbrauchte über 190 Männer in England – 30 Jahre hinter Gitter



Einer der schlimmsten Serienvergewaltiger Grossbritanniens muss für mindestens dreissig Jahre ins Gefängnis. Das entschied ein Gericht am Montag in Manchester. Der 36-Jährige wurde wegen sexuellen Missbrauchs von 48 Männern verurteilt.

epa08107948 An undated handout photo made available by the Greater Manchester Police on 06 January 2020 shows Reynhard Sinaga at an undisclosed location. A judge on 06 January 2020 convicted Reynhard Sinaga to life for 159 sex offences, including 136 rapes.  EPA/GREATER MANCHESTER POLICE / HANDOUT BEST QUALITY AVAILABLE HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die Opfer vertrauten dem Studenten aufgrund seines harmlosen Aussehens. Bild: EPA

Er filmte seine bewusstlosen Opfer dabei, wie er sie vergewaltigte. Die Polizei geht aber davon aus, dass er sich sogar an mehr als 190 Männern verging. Viele von ihnen konnten bislang allerdings nicht identifiziert werden.

Öffentliche Videoaufnahmen belegten, dass der Täter in den frühen Morgenstunden oft in der Umgebung von Nachtclubs von Manchester war, um sich gezielt seine Opfer zu suchen: Sie waren in der Regel jung, betrunken und allein. Er hatte nach Polizeiangaben die Verbrechen über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren begangen.

Der 36-jährige Student aus Indonesien lockte seine Opfer mit dem Angebot eines Drinks oder eines Schlafplatzes in seine Wohnung. Dort angekommen betäubte der Mann seine Opfer.

Gemäss Einschätzung der Staatsanwaltschaft spielte sein harmloses Aussehen bei der hohen Opferzahl eine entscheidende Rolle, wie der «Spiegel» schreibt: Sein jugendliches Gesicht und seine schmächtige Statur wirkte für seine Opfer vertrauenserregend.

Gemäss Aussagen des Täters haben sich die Männer freiwillig bei Sexspielen filmen lassen und sich dabei tot gestellt. Diese Version der Geschichte hält die Staatsanwaltschaft für absurd, zumal einige der Opfer auf den Aufnahmen schnarchen.

Ertappt wurde der Mann, als eines der Opfer früher erwachte als erwartet. (sda/dpa)

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