Interview

Wird offensiv beworben: Die Pille danach, die bis zu fünf Tage nach dem Sex wirkt. Bild: Twitter.com/ellaOneUK

«Pharmafirmen würden die Pille danach am liebsten wie Kaugummi am Kiosk verkaufen»

Indiskrete Fragen von Apothekern und aggressive Werbung auf Club-Toiletten: Immer wieder gerät die Pille danach in die Negativschlagzeilen. Nun gehen die Apotheker in die Gegenoffensive. 

25.09.17, 15:45

Frau Spinatsch, am Weltverhütungstag wollen die Schweizer Apotheken und die Organisation Santé Sexuelle auf die Möglichkeiten der Notfallverhütung aufmerksam machen. Braucht die Pille danach wirklich Werbung?
Esther Spinatsch:
Es geht uns darum, das Thema zu enttabuisieren. Tatsächlich gibt es Frauen, die schlecht Bescheid wissen und beispielsweise glauben, die Pille danach bewirke eine Abtreibung. Dabei verhindert sie nur eine Schwangerschaft. Andere Frauen getrauen sich nicht in die Apotheke – auch dem wollen wir entgegenwirken. Es ist uns wichtig zu betonen, dass wir in jeder Situation eine qualitativ hochstehende und neutrale Beratung anbieten.

«Natürlich gibt es empathischere Apotheker und solche, die schlechter mit Sexualität umgehen können.»

Wundert es Sie, dass sich Frauen vor dem Gang in die Apotheke scheuen? Unlängst machten Berichte von Betroffenen die Runde, die sich von Apothekern erniedrigt fühlten oder sich eine Moralpredigt anhören müssten, weil sie die Pille danach verlangten.
Ja, ein Zeitungsartikel aus der Westschweiz hat diese Debatte ins Rollen gebracht. Man muss sehen, dass es sich dabei um Einzelfälle handelt. Aber natürlich wäre es falsch, solche Rückmeldungen zu ignorieren. Verlangt eine Frau die Pille danach, sind indiskrete Fragen unangebracht. Ich gebe selber Schulungen zum Thema und weise dabei immer auch darauf hin, dass die eigene Meinung in einem Beratungsgespräch nichts zu suchen hat – auch wenn es einem noch so sehr in den Fingern jucken mag. Natürlich gibt es empathischere Apotheker und solche, die schlechter mit Sexualität umgehen können. Ich rate Betroffenen, sich nach einer anderen Apotheke umzusehen, sollten sie sich in einer Beratung nicht wohlfühlen.

Esther Spinatsch ist Mitglied der Interdisziplinären Expertengruppe für Notfallkontrazeption. Sie arbeitet in der Notfallapotheke Basel. bild: zvg

«Wenn eine 15-Jährige mit dem iPod in den Ohren in die Apotheke kommt, zum zweiten Mal im Monat die Pille danach verlangt und beim Beratungsgespräch nicht richtig zuhört, dann ist man schon versucht zu sagen: ‹Reiss dich zusammen›.»

Hatten Sie selber auch schon das Bedürfnis, einer Kundin die Meinung zu sagen?
Naja, wenn eine 15-Jährige mit dem iPod in den Ohren in die Apotheke kommt, zum zweiten Mal im Monat die Pille danach verlangt und beim Beratungsgespräch nicht richtig zuhört, dann ist man schon versucht zu sagen: «Reiss dich zusammen.» Aber es ist klar, dass ich auch mit solchen Kunden respektvoll umgehe. Es ist nicht meine Aufgabe, meine Sexualmoral irgendjemandem aufzuzwingen. Wichtig ist hingegen, dass wir, wo nötig, auf Beratungsangebote aufmerksam machen können. Auch darum geht es uns am Weltverhütungstag.

Von welchen Beratungsangeboten sprechen Sie?
Wir haben in Basel ein Überweisungsformular entwickelt, das einen Überblick über die entsprechenden Stellen gibt. Der jungen Frau im vorherigen Beispiel würde ich etwa raten, eine Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit aufzusuchen. Und wenn eine Person aus einem Umfeld kommt, in dem Sexualität stark tabuisiert ist, ist sie vielleicht froh über einen Flyer mit Informationen. Auch wenn sie ihn dann unter dem Duvet mit der Taschenlampe liest.

«Es ist tatsächlich so, dass die Pharmafirmen ihre Notfallverhütungs-Präparate ziemlich aggressiv bewerben, auch bei uns.»

Seit einem Jahr ist auch die Pille danach «EllaOne» rezeptfrei erhältlich, die bis zu fünf Tage nach dem Sex wirkt. Die Hersteller werben aggressiv dafür, etwa auf WCs in Clubs. Was halten Sie davon?
Es ist riskant, wenn junge Leute als Folge solcher Werbungen das Gefühl bekommen, sie könnten nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr fünf Tage warten, bis sie eine Apotheke aufsuchen. Je später die Pille danach eingenommen wird, desto höher ist das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft. Es ist tatsächlich so, dass die Pharmafirmen ihre Notfallverhütungs-Präparate ziemlich aggressiv bewerben, auch bei uns. Es kommen Vertreter vorbei, wir bekommen Telefonanrufe und Post. Am liebsten wäre es den Herstellern, die Pille danach wäre wie Kaugummi am Kiosk erhältlich. Auch hier ist es Aufgabe der Apotheker, sich nicht beeinflussen zu lassen und eine neutrale Beratung zu gewährleisten.

Haben Sie das Gefühl, dass der Umgang mit Notfallverhütungsmitteln in Zeiten von Tinder und Co. leichtfertiger geworden ist?
Nein, eigentlich nicht. Für die meisten Frauen ist es eine emotionale und finanzielle Belastung, wenn sie die Pille danach kaufen müssen. Klar: Besonders am Sonntag ist die Nachfrage jeweils gross, in der Notfallapotheke in Basel haben wir teilweise mehrere Beratungen pro Stunde. Aber das ist seit Jahren so. Ich habe nicht das Gefühl, dass es die Leute heute mehr darauf anlegen.

(jbu)

Weltverhütungstag am Dienstag

Die Organisation Santé Sexuelle und der Apothekerverband pharmaSuisse rücken am Weltverhütungstag am Dienstag, 26. September, die Notfallverhütung ins Zentrum. Interessierte können sich dann in Apotheken über das Thema informieren lassen. In der Schweiz sind derzeit drei Notfallkontrazeptiva im Handel: Die Präparate Levonorgestrel und Ulipristal werden in Tablettenform eingenommen. Letzteres ist unter dem Namen «EllaOne» erhältlich und erst seit Februar 2016 rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, sich notfallmässig eine Kupferspirale einsetzen zu lassen. Dafür ist jedoch eine Konsultation beim Arzt notwendig.

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • andrew1 26.09.2017 20:41
    Highlight Naja die pille danach wird wohl meistens nach ons verwendet. Diesen hirnis ist aber schon bewusst das auch krankheiten übertragen werden können welche nicht mit einer tablette aus der welt geschaft werden können?
    1 1 Melden
  • Silas89 26.09.2017 16:40
    Highlight Erniedrigende Moralpredigten sind Einzelfälle? Wieso musste ich denn bei einer Kollegin mit und mich als ihren Freund ausgeben, weil sie sich sonst nicht getraut hätte, die Pille danach zu holen? Ich habe von vielen gehört, dass das recht übel ist und einige haben nun Angst überhaupt noch die Pille danach zu holen.
    0 0 Melden
  • piedone lo sbirro 26.09.2017 10:21
    Highlight die profitgeier der pharmaindustrie kennen kein schamgefühl.

    ginge es nach ihnen würden sie sogar asbestfasern am kiosk verkaufen.

    lesen sie wie big pharma krebskranke abzockt:

    http://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/das-geschaeft-mit-krebs-handel-mit-der-letzten-hoffnung

    https://www.blick.ch/news/wirtschaft/krebsspezialist-thomas-cerny-greift-pharmaindustrie-an-die-medikamente-sind-viel-zu-teuer-id50944.html

    kein wunder steigen jährlich die kk-prämien:

    https://www.woz.ch/-628e

    https://www.woz.ch/1608/krankenkassenfilz/wer-unsere-praemien-explodieren-laesst
    4 2 Melden
  • Schmirinskis 26.09.2017 05:48
    Highlight Super, das ihr das thematisiert. Leider habt ihr nicht erwähnt, was diese riesige Hormonbombe für eine Belastung für den Körper ist. Genau der gleuche Hinweis fehlt auch in der Apotheke gerne.
    3 0 Melden
    • chirschi 28.09.2017 09:13
      Highlight Weil zumindest in der ellaOne keine Hormone drin sind.
      In der "alten" PD, der Norlevo, ist ca. gleich viel Gestagen enthalten wie in 10 normalen heutigen Pillen, da hast du ansatzweise recht.
      0 0 Melden
  • Vio Valla 25.09.2017 23:10
    Highlight Aha, darum sind die so schweine teuer. Mich hatte es ja fast nach umgehauen, als ich den Preis dafür hörte. Das Gespräch mit dem alten Apotheker fand ich nicht sonderlich problematisch, aber der Preis... Ich habe mich dann gefragt, wieviele Teenagerschwangerschaften oder richtige Abtreibungen dieser Preis schon bewirkt hat, weil eine 15Jährige das sich auch nicht einfach so leisten kann und dann vielleicht lieber pokert...
    1 0 Melden
    • Fabio74 26.09.2017 18:10
      Highlight Dumm gefragt aber warum macht die 15-jährige ohne Gummi rum?
      0 2 Melden
    • Vio Valla 26.09.2017 22:28
      Highlight Dumm zurück gefragt aber warum gehst du automatisch davon aus, dass man die Pille danach nur braucht, wenn man ohne Gummi rum macht?! Gummis können reissen so wie das bei mir auch passiert ist...
      1 0 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 25.09.2017 18:15
    Highlight Ich fänd's toll, wenn die wie Kaugummi verfügbar wären. Von wegen Überbevölkerung und so.
    23 26 Melden
    • JaneSoda 25.09.2017 20:51
      Highlight Ich nicht - die Pille danach ist kein Verhütungsmittel sondern ein absolutes Notmedikament. Die Nebenwirkungen können erheblich sein.
      29 4 Melden
    • reaper54 25.09.2017 21:34
      Highlight @JaneSoda und genau aus diesem Grund hat jede Frau Anrecht auf die Pille danach, ohne dass jemand ihnen Fragen stellt.
      Jedes Medikament hat Nebenwirkungen, bei einem solch starken Medikament sollte das jede Person bereits Wissen.
      7 21 Melden
    • Rendel 25.09.2017 22:14
      Highlight Solch starken Medikamente mit Nebenwirkungen verschreibt der Arzt. Von dem muss man sich auch Fragen gefallen lassen und er klärt jemanden auch auf, steht beratend zu Seite.

      Die Pille danach ist kein Verhütungsmittel, sondern ein Notfallmedikament, wenn ein Gummi geplatzt ist oder so. Das scheint nicht allen klar zu sein.
      5 0 Melden
    • JaneSoda 25.09.2017 22:15
      Highlight Kagummi kriegt man im Migros oder am Kiosk.
      Die Pille danach in der Apotheke. Und ja, jede Frau hat das Recht darauf.
      5 0 Melden
    • chirschi 26.09.2017 08:05
      Highlight reaper: "ohne Fragen zu stellen". Glaub mir, die Fragen sind im Besten Sinne der Frau.
      Zuerst wird festgestellt, ob eine Notfallkontrazeption überhaupt nötig ist (evtl nimmt die Frau ja die Pille und hat sie bloss 1x in der sicheren Zeit vergessen, sie ist gar nicht in einer fruchtbaren Phase, sie ist nicht sicher, ob Medikamente oder Krankheiten die Wirkung der Verhütung abgeschwächt haben, der Zeitpunkt der Verhütungspanne und des GVs liegen zu weit auseinander?).
      Dann wird festgestellt, ob eine Notfallkontrazeption überhaupt möglich ist (nimmt die Frau andere Medikamente, hat sie eine...
      6 0 Melden
    • chirschi 26.09.2017 08:09
      Highlight (2)... Krankheit, stillt sie, hatte sie schonmal eine Eileiterentzündung?) Es gibt absolute Kontraindikationen für die Pille danach, und nicht beide Präparate sind für jede Frau gleich gut geeignet.
      Drittens können Fragen von einer Fachperson beantwortet werden, (glaub mir, die kommen in jedem Gespräch!), falls nötig Überweisungen an Fachstellen oder ins Spital vorgenommen werden etc.

      Das dies durch eine geschulte Fachperson geschieht ist immens wichtig, ansonsten kann mehr Schaden als Nutzen entstehen. Zum Glück gibt es Fachpersonen wie Frau Spinatsch.
      7 0 Melden
  • niklausb 25.09.2017 17:15
    Highlight Sorry aber das Signal welches mit solchen Produkten ausgesendet wird ist doch falsch. Es soll doch nicht ein usus werden gleich beim 1. Mal mit jemandem ungeschützten vekehr zu haben, so steuert die Gesellschaft mit voller kraft voraus in einen geschlechtskrankheitshammer oder sehe ich da was falsch? gerade wenn die Pillen noch auf Toiletten in Klubs beworben werden finde ich das sehr daneben. Da gehört Kondomwerbung hin und nicht sowas!
    38 21 Melden
    • Randy Orton 25.09.2017 18:07
      Highlight Man kann ja auch jahrelang mit jemandem zusammen sein und erst dann ungeschützt Verkehr haben. Die Pille danach ist nicht nur für one night stands gedacht.
      38 4 Melden
    • Madison Pierce 25.09.2017 18:40
      Highlight Es ist gut, dass es ein Beratungsgespräch braucht und man die Pille nicht aus dem Selecta-Automaten beziehen kann.

      Aber man kann nicht alle Frauen, die diese Pille kaufen, für ihr Sexualleben verurteilen. Es kann auch ein Kondom reissen. Oder sie verhüten hormonell, haben Geschlechtsverkehr, danach wird ihnen schlecht, sie müssen erbrechen und sind dann nicht sicher, ob die Hormone in den Körper gelangt sind.
      37 2 Melden
    • niklausb 25.09.2017 19:37
      Highlight Es geht mir um das signal das durch solche werbebotschaften gesendet wird. So in der Art. Ungeschützter Sex mit einem Onenightstand ist ok du kannst ja danach diese Pille nehmen und alles ist gut.....
      10 2 Melden
    • Wehrli 25.09.2017 19:41
      Highlight Und schon wieder die liebe Moral.
      Wenn Frau möchte, darf Sie sich 5 mal pro Woche ohne Kondom vögeln lassen und dann die Pille nehmen. Freiheit heisst auch Freiheit für Blödsinn und das Recht auf Unglück.
      Sobald mir jemand vorschreibt wie ich glücklich werden soll, kommt mir die Galle hoch.
      25 6 Melden
    • bokl 25.09.2017 20:09
      Highlight @niklausb
      Genau. Die jungen Frauen gingen alle mit guten Vorsätzen in den Ausgang. Dann sahen sie die Werbung und sagten sich, "Ach scheiss drauf, wenn mir der Typ 2-3 Drinks zahlt vor dem Vögeln habe ich die 50 Franken für die Pille danach schon gespart!"

      Kondomwerbung reicht aber m.M. nicht. Kondome können reissen. Daher braucht es eine Vorschrift, dass auf Damentoiletten nur Werbung von Freikirchen für "Enthaltsamkeit vor der Ehe" erlaubt ist. Da die Damen ja scheinbar willenlos auf Werbung ansprechen, löst das sämtliche Probleme ungewollter Schwangerschaften...
      20 4 Melden
    • niklausb 25.09.2017 21:05
      Highlight @wehrli das hat nix mit Moral zu tun sondern mit Gesundheit.
      7 9 Melden
    • Wehrli 25.09.2017 21:28
      Highlight Freiheit ist das Recht auf Ungesundheit
      12 3 Melden
    • Truudi 25.09.2017 21:30
      Highlight @Madison Pierce

      Dasselbe ist mir bei der Pille passiert (Habe erbrochen) aber die Apothekerin hat mich nicht verurteilt denke ich. Aber ich kenne auch eine die es sich in der Apotheke wie ein Weggli jeden Morgen holen geht und da hätte ich als Apothekerin wahrscheinlich nicht so Geduld. Bin voll deiner Meinung :)
      6 1 Melden
    • Fabio74 26.09.2017 18:12
      Highlight @Wehrli sie kann es machen aber es gibt neben Kinder auch noch HIV Tripper, Sypgillis et mc und die kriegst nicht einfach mal weg
      0 0 Melden
  • Stachanowist 25.09.2017 16:26
    Highlight Wenn eine 15-Jährige einen iPod in den Ohren hat, hat sie noch ganz andere Probleme.
    66 4 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 25.09.2017 18:17
      Highlight Die muss aber grosse Ohren haben. Und sowieso, wer unter den Jugendlichen hat heute noch einen iPod? Damit kann man ja nicht mal richtig chatten ohne dieses popelige wLAN.
      25 2 Melden
  • Ophelia Sky 25.09.2017 16:18
    Highlight Im Interview steht finanzielle Belastung. Wie viel kostet den die Pille danach?
    29 0 Melden
    • Mia_san_mia 25.09.2017 16:35
      Highlight Ja das habe ich mich auch gefragt...
      10 0 Melden
    • Lunaral 25.09.2017 16:44
      Highlight 50.-
      18 0 Melden
    • Randy Orton 25.09.2017 16:46
      Highlight Die im Text erwähnte EllaOne knapp 40.-
      11 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 25.09.2017 18:18
      Highlight Das ist ja ein Trinkgeld im Vergleich zu den Folgekosten, was so ein unerwünschtes Kind für den Eltern und der Allgemeinheit generiert.

      Fast schon kassenpflichttauglich günstig.
      13 2 Melden
    • chirschi 25.09.2017 18:24
      Highlight Die Apotheken sind frei in der Preisgestaltung, da zur Pille noch eine Beratung durch eine Medizinalperson kommt. Ca. 20 Minuten dauert so ein Gespräch eigentlich immer. Also Pille ca. 35, (integrierte) Beratungsgebühr 5-15 Franken, macht 40-50.-
      6 0 Melden
    • Wehrli 25.09.2017 19:43
      Highlight Kann man die nicht im 10er Pack kaufen? Zusammen mit einem Pack Koks, etwas Gleitmitt und einem Flyer: "Your Life, your Adventure. Good luck and tschüss"
      13 8 Melden
    • JaneSoda 25.09.2017 21:35
      Highlight Ich will aber kein Koks in meiner Tüte!!
      6 3 Melden

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