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Grosseinsatz: Einer von drei mutmasslichen Dschihadisten wird abgeführt.<br data-editable="remove">
Grosseinsatz: Einer von drei mutmasslichen Dschihadisten wird abgeführt.
Bild: EPA/EFE

«Sie waren zur Attacke bereit»: Polizei in Madrid zerschlägt Dschihadisten-Zelle 

03.11.2015, 15:2603.11.2015, 19:17

Die spanische Polizei hat in einem Schlag gegen eine mutmassliche Dschihadisten-Zelle drei Männer verhaftet. Die Männer seien kurz davor gewesen, einen Terrorakt in der Hauptstadt Madrid auszuführen. Das teilte das spanische Innenministerium mit. «Sie waren jederzeit bereit, zuzuschlagen. Und zwar in der Art und Weise, wie wir sie zuletzt in Nachbarländern haben beobachten können», hiess es.

Nach ersten Angaben sollen die drei Marokkaner Teil einer IS-affiliierten Dschihadisten-Zelle gewesen sein und seit mehreren Jahren in Spanien gelebt haben. Sie wurden in den vergangenen Monaten überwacht und hätten zuletzt «die Anweisung zum Terror-Akt erhalten», sagte Innenminister Jose Fernández Díaz. Im Gegensatz zu anderen, jüngst verhafteten Dschihadisten, hätten die drei Männer im Alter zwischen 26 und 29 Jahren Zugang zu Waffen gehabt.

Die Wohnhäuser der Verdächtigen wurden stundenlang durchsucht.<br data-editable="remove">
Die Wohnhäuser der Verdächtigen wurden stundenlang durchsucht.
Bild: EPA/EFE

Die spanische Polizei hat seit Anfang Jahr 60 Terror-Verdächtige festgenommen. (tat)

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23 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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ferox77
03.11.2015 16:08registriert Oktober 2015
Die islamische Welt hat dem Westen längst den Krieg bzw. den Jihad erklärt, ganz laut und ganz offen.
Und das wird man nicht einfach aussitzen können, da die Jihadisten äusserst Perfide vorgehen.
Europa und die USA führen daher einen präventiven Verteidigungskrieg. Und so wie man 1940 in England Nazi-Sympathisanten überwachen liess, muss man es heute ebend mit den Islamisten machen.
Jeder darf in Europa demonstrieren, sagen und schreiben was er möchte.
Bei den Verfechtern des Heiligen Krieges ist das nicht der Fall, ein falsches Wort, und man stirbt.
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足利 義明 Oyumi Kubo
03.11.2015 16:07registriert August 2014
..."seit mehreren Jahren in Spanien gelebt haben". Offensichtlich erfolgreiche Integration.

Jetzt sind es dann bald 1000de, nicht nur einzelne.
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Wohl über 100 ehemalige Staatsangestellte in Afghanistan getötet – durch Taliban und IS

Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan hat es in dem Land nach UN-Angaben wohl mehr als 100 aussergerichtliche Tötungen von ehemaligen staatlichen Angestellten gegeben. «Mehr als zwei Drittel dieser aussergerichtlichen Tötungen sollen von den De-facto-Machthabern oder ihren Unterorganisationen begangen worden sein», heisst es in einem internen Bericht von Generalsekretär António Guterres an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Er liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Bei mehr als 50 Tötungen stünden Dschihadisten mit Verbindungen zum Islamischen Staat unter Verdacht.

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