DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
SYDNEY, AUSTRALIA - MAY 31:  Chelsea FC Manager Jose Mourinho speaks to the media during a press conference at the Park Hyatt Hotel on May 31, 2015 in Sydney, Australia.  (Photo by Matt King/Getty Images)

Hat Mühe mit den englischen Transfers: José Mourinho. Bild: Getty Images AsiaPac

Trotz Chelsea-Transfers für mehr als eine Milliarde Euro – Heulsuse Mourinho ist ab Mega-Ablösesummen in England irritiert

Der Trainer des FC Chelsea äussert sich in einem Interview kritisch über die gewaltigen Transfersummen, die in der Premier League die Kassen klingeln lassen. Sein Verein könne mit Deals in der Grössenordnung von Raheem Sterling nicht mithalten.



New Manchester City signing Raheem Sterling poses with a club scarf as he leaves the club's Etihad Stadium in Manchester, Britain, July 14, 2015. Manchester City made Raheem Sterling the most expensive English player in history when they completed a deal for the 20-year-old forward on Tuesday, rubber-stamping an acrimonious end to his Liverpool career. City paid 49 million pounds for Sterling, according to media reports, with the England international signing a five-year contract at the Etihad Stadium. REUTERS/Andrew Yates

Der teuerste Transfer innerhalb der Premier League aller Zeiten: Raheem Sterling ist in diesem Sommer für 62,5 Millionen Euro von Liverpool zu Manchester City gewechselt.  Bild: ANDREW YATES/REUTERS

«Jedes Jahr denkt man, der Transfermarkt wäre total überzogen, und im nächsten Jahr werden die Preise dann doch noch weiter in die Höhe getrieben.»

José Mourinho in der «SportBild»

Natürlich hat Chelsea-Coach José Mourinho mit seinen Aussagen gegenüber der «SportBild» recht. Was in Sachen Transfers in der englischen Premier League im Moment abgeht, sprengt jeden erdenklichen Rahmen. Grossklubs wie Manchester City oder Liverpool schmeissen mit Millionen nur so um sich, völlig überteuerte Transfers sind trotz Financial Fairplay an der Tagesordnung.

Brazil's soccer player Roberto Firmino arrives at a news conference in Santiago, Chile, June 23, 2015. Brazil will face Paraguay in their Copa America quarter-finals soccer match on Saturday. REUTERS/Ricardo Moraes

Wahnsinn: Für 41 Millionen Euro wechselt Firmino von Hoffenheim zu Liverpool. Der Transfer von Christian Benteke für 46,5 Millionen Euro ist so gut wie fix. Bild: RICARDO MORAES/REUTERS

Mourinho macht sich Sorgen, dass sein Chelsea in diesem Transferwahnsinn nicht mithalten kann. Er sagt in der «SportBild»: «Die anderen hauen das Geld raus, kaufen und kaufen, damit sie besser sind als wir. Aber wir sind noch dieselben.»

«Ich denke, jeder ist an Pogba interessiert. Aber es gibt Dinge, die kann man machen, und Dinge, die man nicht machen kann. Ich liebe den Eiffelturm, aber ich kann mir den Eiffelturm nicht in meinen Garten stellen. Nicht einmal den Eiffelturm von Las Vegas.»

José Mourinho in der «SportBild» zum Kampf um den französischen Nationalspieler Paul Pogba

Die Frage, die sich bei aller Demut Mourinhos stellt: Ist der Portugiese als Trainer des FC Chelsea in einer Position, in welcher man solche Aussagen tätigen kann? Soll man seine öffentliche Heulattacke ernst nehmen oder nur darüber lachen? Zur Erinnerung: 2003 hat der russische Milliardär Roman Abramowitsch Chelsea aufgekauft. Bis heute ist über eine Milliarde Euro in Transfers investiert worden, weitere 1,5 Milliarden Euro gingen für Gehälter drauf.

Manchester United introduces three new signings: Morgan Schneiderlin (L-R), Bastian Schweinsteiger , and Matteo Darmian, at a news conference in Bellevue, Washington July 15, 2015.  REUTERS/Jason Redmond

Manchester investiert für Schneiderlin, Schweinsteiger, Darmian (v.l.n.r.) und Depay (nicht im Bild) um die 100 Millionen Euro. Bild: JASON REDMOND/REUTERS

«Ich bin glücklich mit der Art und Weise, wie es bei uns läuft. Ich bin glücklich damit, wie wir die Herausforderung annehmen, gegen diese Kräfte anzukämpfen.»

José Mourinho in der «SportBild» zu den Transfers der Konkurrenz

In Europa können bis zum 31. August Transfers getätigt werden. Fakt ist: In diesem Sommer hat Chelsea bis jetzt drei Spieler verpflichtet und dabei noch keine 30 Millionen Euro bezahlt. Ein Klecks, vergleicht man die «Blues» mit ManCity, ManUnited oder Liverpool. Sollte Roman Abramowitsch einen Sinneswandel vollzogen haben, dann nehmen wir José Mourinhos Aussagen zu 100 Prozent ab. Aber nur dann ...

Die wichtigsten Transfers im Sommer 2015

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

In Brasiliens erstem Länderspiel werden dem Superstar zwei Zähne ausgeschlagen

21. Juli 1914: In Rio de Janeiro beginnt die Geschichte der mit fünf WM-Titeln erfolgreichsten Fussballnation der Welt. Brasilien bestreitet gegen Exeter City sein erstes Länderspiel. Der grosse Star: Arthur Friedenreich.

Von Arthur Friedenreich wird gemeinhin behauptet, er sei einer der besten Fussballer aller Zeiten. Aber wer kann schon glaubwürdig mitdiskutieren? Schliesslich war Friedenreich vor hundert Jahren aktiv.

Unbestritten ist jedoch, dass «El Tigre» einer der besten Fussballspieler seiner Zeit ist. Und dennoch ist es keine Selbstverständlichkeit, dass der Stürmer im ersten Länderspiel in der Geschichte des brasilianischen Verbands dabei ist. Denn als Sohn eines deutschen Auswanderers und einer …

Artikel lesen
Link zum Artikel