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Trump macht Rückzieher bei Einfuhr von Grosswild-Trophäen – was wohl seine Söhne denken?



Nach massiven Protesten von Naturschützern hat US-Präsident Donald Trump die Erlaubnis zur Einfuhr von Trophäen von Grosswildjägern wieder auf Eis gelegt. Das twitterte Trump am späten Freitagabend (Ortszeit).

«Habe die Entscheidung zu Grosswild-Trophäen auf Eis gelegt bis ich alle Naturschutz-Fakten studiert habe. Das Thema wird schon seit Jahren erörtert. Werde es demnächst mit Minister Zinke aktualisieren. Danke!» schrieb der US-Präsident.

Die Trump-Regierung hatte erst tags zuvor eine Regelung von Trumps Vorgänger Barack Obama aufgehoben, die amerikanischen Grosswildjägern verboten hatte, Trophäen der von ihnen in Sambia und Simbabwe erlegten Elefanten in die USA einzuführen. Die legale und regulierte Jagd könne helfen, bestimmte Tierbestände zu erhalten, erklärte die US-Naturschutzbehörde FWS dazu.

Naturschützer waren dagegen auf die Barrikaden gegangen. «Amerikanische Trophäenjäger sollten keine Elefanten töten, wenn ihre Population schrumpft. Das hat nichts mit Naturschutz zu tun», erklärte etwa das Organisation Center for Biological Diversity.

Auch in den sozialen Medien war die Empörung gross. Dort kursierten Bilder, die die beiden Trump-Söhne Donald Trump Jr. und Eric zeigen, wie sie mir Grosswild-Trophäen posieren. Die Aufnahmen entstanden vor fünf Jahren und wurden vom Magazin «TMZ» veröffentlicht. 

Trump Jr. mit abgeschnittenem Elefantenschwanz

Checks hatten laut dem Weissen Haus ergeben, dass sich die beiden afrikanischen Länder jetzt an strenge Naturschutzvorgaben hielten. «Deshalb dürfen Amerikaner dort wieder jagen», hatte Trumps Sprecherin Sanders am Freitag gesagt.

Befürworter der neuen Regelung hatten zudem angeführt, dass Einnahmen aus offiziell organisierten Jagden in den afrikanischen Ländern für den Schutz von Wildtieren eingesetzt werden könnten. Die Gegner kritisieren wiederum, dass dieses Geld angesichts weit verbreiteter Korruption eher in den Taschen von Wilderern und Betrügern lande. (sda/dpa/reu)

100 Elefanten werden täglich für Elfenbein getötet

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Video: srf

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«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

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