WhatsApp
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Fribourg verbannt WhatsApp und Co. von den Schulen



epa05287195 (FILE) A file picture dated 07 April 2016 shows the logo of the messaging application WhatsApp on a smartphone in Taipei, Taiwan. For the second time in six months, a Brazilian judge on 02 May 2016 ordered a temporary shutdown of the Facebook-owned WhatsApp messaging service. The ruling requires Brazilian mobile providers to block the service for 72 hours beginning at 1700 GMT on 02 May 2016. The order was issued in response to a motion from the Federal Police, who are seeking to force Facebook to comply with previous court orders requiring the company to reveal the content of texts sent via WhatsApp by the defendants in a drug trafficking case.  EPA/RITCHIE B. TONGO *** Local Caption *** 52688299

Bild: EPA/EPA FILE

Der Kanton Freiburg hat neue Richtlinien über die Internetnutzung und den Gebrauch digitaler Technologien der Freiburger Schulen erlassen. Er will, dass die Schulen bevorzugt die vom Kanton bereitgestellten Plattformen nutzen.

Den Schulen verbietet er, im Namen von Schülern auf anderen Plattformen wie WhatsApp, Facebook oder Instagram Konten zu eröffnen, auch nicht für Lernaktivitäten. Die Schulen haben ein Jahr Zeit, sich den neuen Vorgaben anzupassen, wie der Kanton Freiburg am Freitag mitteilte.

Eine der Kantons-Plattformen heisst «Frischool» und wird ab Ende September bereitstehen. Der Kanton Freiburg spricht von einem «digitalen Ressourcenportal», zu dem die Schüler an der Schule oder zu Hause Zugriff erhalten. Es enthält eine Online-Enzyklopädie, um Dokumentationen zu suchen und Vorträge vorzubereiten.

Auch eine Datenbank mit interaktiven Informationsquellen für wissenschaftliches Lernen wird «Frischool» aufweisen. Zusätzliche Wortschatz-Übungen mit Selbstkorrektur ermöglicht das Portal ebenfalls.

Weniger Schüler, mehr Klassen

Kommende Woche beginnt im Kanton Freiburg für 46'754 Schülerinnen und Schülern der Unterricht. Das sind 735 weniger als vor einem Jahr. Trotz dem leichten Rückgang der Schülerzahl eröffnet der Kanton Freiburg sechzehn zusätzliche Klassen, was ermöglicht, den Klassendurchschnitt stabil zu halten respektive leicht zu senken.

Der Durchschnitt beträgt in der Primarschule 19.3 Kinder pro Klasse und 19.2 auf der Orientierungsstufe.

Im Zeichen von Bundesgerichtsentscheid

Im Kanton Freiburg ist der Schulbeginn auch geprägt vom Bundesgerichtsurteil vom vergangenen Dezember zur grundsätzlichen Unentgeltlichkeit der Volksschule. Bisher konnten die Freiburger Gemeinden ihre Kosten für kulturelle und sportliche Schulaktivitäten sowie für Schulmaterial teilweise den Eltern verrechnen.

Es werden nun Listen erstellt, die aufzeigen, auf welchem Schulniveau die Gemeinden was genau zur Verfügung stellen müssen.

Der Freiburger Staatsrat hat beschlossen, die Hälfte der bisherigen Elternbeiträge, das heisst drei Millionen Franken, zu übernehmen. Damit dieser Entscheid umgesetzt werden kann, muss die Schulgesetzgebung abgeändert werden. (sda)

WhatsApp-Nutzer müssen künftig mindestens 16 Jahre alt sein

Play Icon

Video: srf

Alles, was du über WhatsApp wissen musst

Mit diesen 6 Tricks wird dein WhatsApp besser

Link to Article

7 Tipps und Tricks zu WhatsApp im Web, die nicht nur iPhone-Nutzer kennen müssen

Link to Article

Ab sofort kannst du in WhatsApp deinen Freunden den Stinkefinger zeigen

Link to Article

Die besten Tipps und Tricks zu iOS 9

Link to Article

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

6
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Chääschueche 18.08.2018 21:55
    Highlight Highlight Und das wird kein Kind interessieren. Diese Plattformen werden Floppen.

    Aber jaaa...sind ja nur Steuergelder.


    6 1 Melden
  • c_meier 17.08.2018 21:49
    Highlight Highlight und jetzt muss jeder Kanton eine eigene Software programmieren lassen?
    ich muss wohl umschulen auf Programmierer 😉
    27 0 Melden
  • Illyria & Helvetia 17.08.2018 20:07
    Highlight Highlight Der Staat sollte den Pädagogen und Schulen bloss Empfehlungen geben. Solche Verbotslisten sind niemandem dienlich. Die Schulen sind nicht dämlich; sie werden nach und nach von selber auf Whatsapp und die anderen Facebook-Sparten verzichten.
    8 7 Melden
  • Illyria & Helvetia 17.08.2018 20:05
    Highlight Highlight Sorry, als Klassenlehrer einer 5. und 6. Klasse finde ich diese aktuellen Entwicklungen schlecht. Mir ist Datenschutz wichtig und ich bin ein Befürworter sicherer Netze, sicherer Online-Gruppen, von Anonymisierungen, etc. Aber diese Monopolisierung des Online-Bereichs im Bildungswesen wird wieder zu den typischen Schweizer Problemen führen. Es beginnt langsam mit den sozialen Medien, aber bald werden auch schon andere Apps «aus Datenschutzgründen» verboten sein und dann muss man als Schule Schweizer Apps mit horrenden Preisen kaufen. Wirklich toll, diese Entliberalisierung!
    14 12 Melden
  • Mova 17.08.2018 18:05
    Highlight Highlight Wie machen die das mit den Telefonlisten? Ist doch praktisch.
    4 0 Melden
  • Mirjjrim 17.08.2018 18:05
    Highlight Highlight Und in der Realität sieht das dann so aus...
    5H PS, 26 Schüler
    9H OS, 15 Schüler

    Wäre noch interessant zu wissen, woher die Zahlen kommen und wie es bzgl. D/FR verteilt ist 😉
    0 2 Melden

«Der Fotowahn killt das Reisen, wie wir es früher kannten»

Seit 35 Jahren tourt Globetrotter-Chef André Lüthi um die Welt. Der Traveller der Nation verrät im Interview, wo es auf der Welt noch unentdeckte Flecken gibt, weshalb er Instagram-Influencer verschmäht und welches das mieseste Loch war, in dem er bislang übernachtet hat. 

Reisen statt Ferien: Mit diesem Motto hat André Lüthi das Reiseunternehmen Globetrotter gross gemacht und sich durch seine Inszenierung in den (sozialen) Medien zum Traveller der Nation gemausert.

Braungebrannt und relaxt empfängt der 58-jährige Berner die watson-Reporter in seinem Büro. Und gerät bei einem Thema richtig in Rage.

André Lüthi, Sie sind gerade von einer Südamerika-Reise mit Sohn Levin (18) zurückgekehrt. Haben Sie als Reiseprofi einen unentdeckten Flecken entdeckt?In Bolivien …

Artikel lesen
Link to Article