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Preisüberwacher sagt Gesundheitskosten den Kampf an

23.02.2018, 10:52

Das ständige Kostenwachstum im Gesundheitsbereich beschäftigt auch den Preisüberwacher. Dieses bereite ihm «die grössten Sorgen», hielt Stefan Meierhans an seiner Jahresmedienkonferenz fest. Er will im laufenden Jahr aktiv zur Kosteneindämmung beitragen.

Seit der Einführung der obligatorischen Krankenpflegeversicherung 1996 seien die Krankenkassenprämien für Erwachsene um durchschnittlich 4.6 Prozent pro Jahr angestiegen, ruft der Preisüberwacher Stefan Meierhans in seiner Medienmitteilung vom Freitag in Erinnerung. Der Anstieg liege damit deutlich über dem Wirtschaftswachstum und der allgemeinen Lohnentwicklung.

Aus diesem Grund werde er am Freitag erstmals eine Internetseite aufschalten, die einen Überblick über die gängigen Tarife für die 20 häufigsten stationären Spitalleistungen erlaube. Die Seite sei unter www.spitaltarife.preisüberwacher.ch aufrufbar und soll jährlich aktualisiert werden.

Er mache bereits seit einigen Jahren systemische Vorschläge zur Eindämmung der Gesundheitskosten, schreibt der Preisüberwacher weiter. Zahlreiche dieser Forderungen seien im vergangenen Jahr in den Bericht der vom Innendepartement eingesetzten Expertengruppe eingeflossen, der 38 Massnahmen zur Kostendämpfung im Gesundheitsbereich anregt. (sda)

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