Eismeister Zaugg
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Zuschauer in der Swiss Arena waehrend dem Eishockey-Meisterschaftspiel der Swiss League zwischen dem EHC Kloten und dem HC Thurgau, am Samstag, 22. September 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

4496 kommen im Schnitt – die Fans sind dem EHC Kloten auch nach dem Abstieg treu geblieben. Bild: KEYSTONE

Ein paar Handgriffe und schon ist Kloten wieder ein Aufstiegsteam

Die 1:4-Heimpleite gegen Winterthur – Winterthur! – ist für Kloten die Mutter aller Niederlagen. Krise? Nein. Es gibt eigentlich nur ein Problem: Sportchef Felix Hollenstein ist mit seinem Trainer André Rötheli befreundet.



Nach dem Abstieg ist vor dem Aufstieg. Auf den ersten Blick ist es für einen Sportchef schier unmöglich, nach einem Abstieg ein konkurrenzfähiges Team zusammenzustellen. Alle Verträge sind nichtig. Er sitzt in seinem Büro vor einem weissen Blatt Papier. Aber es ist die einmalige Chance zum Neuanfang, zur sportlichen Läuterung und Erneuerung ohne Rücksicht auf Verträge und Verdienste.

Die SCL Tigers und Rapperswil-Jona haben diese Chance genutzt und nach dem Abstieg «auf der grünen Wiese» gleich ein Spitzenteam zusammengestellt. Langnau kam in der ersten NLB-Saison bis ins Finale und stieg in der zweiten wieder auf. Rappi hat zweimal den Final verloren und ist im dritten Anlauf in die höchste Liga zurückgekehrt. Warum funktioniert es nicht auch beim EHC Kloten so? Wie kann es sein, dass der Absteiger viermal hintereinander verliert, auch noch auf eigenem Eis gegen das Schlusslicht Winterthur?

Für einmal ist eine Krise keine Krise. Der EHC Kloten ist eine intakte Hockeyfirma. Mit einer starken Kultur und Identität. Mit einer exzellenten Nachwuchsorganisation. Mit treuen Fans. Nach dem Abstieg kommen nicht weniger Zuschauer als zuvor in der höchsten Spielklasse. Und das ist besonders wichtig: Der tüchtige Sportchef Felix Hollenstein hat, wie seine Vorgänger zuvor in Langnau und Rapperswil-Jona, nach dem Abstieg ein Aufstiegsteam zusammengestellt.

Verstärkung ist da:

Aufstieg mit Abstiegstrainer?

Aber es funktioniert noch nicht. Logisch. Felix Hollenstein hat ein Problem, das ihn ehrt: Er ist seit Jahren mit seinem Trainer André Rötheli befreundet. Diese Freundschaft macht es ihm unmöglich, seinen Trainer «gnadenlos» zu beurteilen. Deshalb hat er ihn nach dem Abstieg im Amt belassen. Mit dem Abstiegstrainer den Wiederaufstieg anstreben – dieses Experiment hat in der Neuzeit noch niemand gewagt. Weil es absurd ist. Die Wunden eines Abstieges heilen bei einem Trainer nicht mehr. Kloten hat nun ein Aufstiegsteam mit einem Abstiegstrainer.

Ist es tatsächlich ein Aufstiegsteam? Ja. Zumindest auf dem Papier. Und wer sorgt dafür, dass eine Mannschaft, die auf dem Papier so schön aussieht, auf dem Eis funktioniert? Richtig: der Trainer.

Kloten's Cheftrainer Andre Roetheli, im Spiel der Eishockey Swiss League zwischen dem EHC Winterthur und dem EHC Kloten, am Freitag, 21. September 2018, in der Zielbau Arena in Winterthur. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

André Rötheli ist mit Kloten abgestiegen – diesen Makel wird er nicht mehr los. Bild: KEYSTONE

Allerdings braucht es noch zwei Änderungen, bis aus Klotens Swiss-League-Spitzenteam eine echte Aufstiegsmannschaft wird. Erstens einen Schweizer Torhüter und zweitens zwei ausländische Feldspieler.

Felix Hollenstein hatte bei der Besetzung seiner Goalieposition unverdientes Pech. Ajoie hat Dominic Nyffeler, den Bruder von Rappis Aufstiegsheld Melvin Nyffeler, nicht aus einem laufenden Vertrag freigegeben. Wohl wissend, wie wichtig die Goalieposition ist, hat Klotens Sportchef in der Not einen ausländischen Torhüter verpflichtet. Den Österreicher Bernhard Starkbaum. Eigentlich ein Titan. Mit Erfahrung aus der höchsten schwedischen Liga. Und im letzten Frühjahr ein WM-Held mit einer Fangquote von über 91 Prozent.

Wann kommt van Pottelberghe?

Hinter einer Lotter-Verteidigung ist er allerdings nicht mehr in der Lage, wenigstens 90 Prozent der Schüsse abzuwehren. Wer ist dafür verantwortlich, dass die Verteidigung nicht lottert? Richtig: der Trainer.

Ein ausländischer Torhüter ist in der Swiss League ein Problem, weil dann nur noch eine Lizenz für ausländische Feldspieler bleibt. Die Ausländer sind in der zweithöchsten Liga noch wichtiger als in der National League. Mit ihnen steht und fällt das Powerplay. In entscheidenden Spielen machen sie die Differenz. Weil der Unterschied zwischen dem heimischen und dem ausländischen Personal in der Swiss League eben grösser ist als in der National League.

Klotens Torhuether Bernhard Starkbaum, links, macht sich im Tor gross vor dem anstuermenden Winterthurer Ron Martikainen, rechts, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der Swiss League zwischen dem EHC Winterthur und dem EHC Kloten am Freitag, 21. September 2018, in Winterthur. (KEYSTONE/Petra Orosz)

Bernhard Starkbaum ist bislang noch nicht der erhoffte Top-Goalie. Bild: KEYSTONE

Es war wirklich Pech, dass Arno Del Curto seinen Freund Felix Hollenstein erst eine Woche vor Meisterschaftsbeginn angerufen und gefragt hat, ob er einen seiner zwei Torhüter (Joren van Pottelberghe oder Gilles Senn) haben wolle. Zu diesem Zeitpunkt hatte Klotens Sportchef den Vertrag mit seinem österreichischen Nationalgoalie längst gemacht. Hätte Arno Del Curto im Mai oder im Juni angerufen, dann wäre jetzt einer der beiden HCD-Goalies schon in Kloten.

Was nun? Entweder finden die Klotener, so wie sie jetzt sind, wieder den Tritt. Wenn nicht, ist es ganz einfach, die Krise zu lösen. Felix Hollenstein hat im Falle eines Falles kein Problem, für Bernhard Starkbaum einen neuen Arbeitgeber in Österreich oder Deutschland zu finden. Wer wettet, dass Joren van Pottelberghe noch vor der November-Länderspielpause in Kloten die Nummer eins wird, hat gute Gewinnchancen. Dann ist der Weg aufch frei für zwei ausländische Feldspieler.

Nur eine «Unterhaltungskrise»?

Ein Trainerwechsel ist auch kein Problem. Natürlich drücken wir André Rötheli die Daumen. Aber wenn es kommt, wie es halt kommen kann, dann wird Felix Hollenstein seinen tüchtigen Kommunikationschef Beat Equilino ins Büro bitten und ihm folgende Medienmitteilung diktieren:

«Andre Rötheli möchte sich vermehrt der Nachwuchsarbeit widmen und hat den Wunsch geäussert, wieder die Elite-Junioren übernehmen zu dürfen. Nach eingehender Beratung hat sich die Vereinsführung entschlossen, ihm diesen Wunsch zu erfüllen. Ab sofort ist André Rötheli wieder Trainer unserer Elite-Junioren und wir freuen uns, diesen kompetenten, engagierten Hockeyfachmann in unserer Nachwuchsabteilung zu wissen. Der Kanadier Bob Mongrain, bisher Headcoach der Elite-Junioren, übernimmt bis Saisonende die erste Mannschaft. Waltteri Immonen behält seine Position als Assistent des Trainers der ersten Mannschaft.»

Klotens Assistent Waltteri Immonen waehrend dem Eishockey-Meisterschaftspiel der Swiss League zwischen dem EHC Kloten und dem HC Thurgau, am Samstag, 22. September 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Aissistent Waltteri Immonen gibt den Antreiber. Bild: KEYSTONE

Und diese Lösung kostet nichts! Das ist für Präsident Hans-Ueli Lehmann auch wichtig. Wahrscheinlich war es noch nie seit der Einführung der Playoffs (1985/86) so einfach in einer der beiden höchsten Ligen den Trainer zu wechseln.

Klotens Krise ist im Grunde eine «Unterhaltungskrise»: Sie fördert das öffentliche Interesse an dieser grossartigen Hockeyfirma, gefährdet aber weder das sportliche noch das wirtschaftliche Wohlergehen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Marius Künzli (1) 16.10.2018 09:05
    Highlight Highlight Zaugg hat bereits vor Monaten beschlossen, dass Kloten ein Aufstiegsteam ist. Er wird diese Meinung nicht mehr ändern. Auf dem Papier ist Kloten definitiv kein Aufstiegsteam. Zu alte Routiniers (Monnet, Sutter, Back) und noch zu unerfahrene Nachwuchsspieler.
  • Ah-Jah 15.10.2018 20:50
    Highlight Highlight Was haben die Verantwortlichen in Kloten gesagt als man den Abstieg mit Ansage fertig gebracht hatte? Wir beginnen mit einem Neuanfang!!! Man "gfäterelet" im gleichen Stil weiter,keinen Schritt von einem Neuanfang!!! Wacht auf der Fisch stinkt am Kopf und nicht am Schwanz!!!
  • Tugium 15.10.2018 19:36
    Highlight Highlight Grossartige Hockeyfirma🙄😂🤦🏻‍♂️ Wären sie so grossartig hätten sie nicht versucht mit Geld, welches sie nicht hatten den Titel zu kaufen. Was danach passiert ist, ist bekannt.
  • super_silv 15.10.2018 19:16
    Highlight Highlight Ist halt schon speziell, der Abstieg von Kloten. Das spüren jetzt Rappi und Kloten. Im normalfall übernimmt der Aufsteiger die brauchbaren A Spieler. Und der Absteiger übernimmt oder behält seine eigenen guten Spieler welche knapp nicht ins A team passen. Das Problem bei Kloten war das die guten eigentlich so gut sind, dass sie alle schon bei anderen Klubs unterschrieben haben. Daher konnte Rappi auch keine Spieler von Kloten übernehmen. Daher musste man die eigenen behalten und somit konnte Kloten keine von Rappi übernehmen. Das Resultat sehen wir (leider) bei beiden Teams.
  • magnet1c 15.10.2018 17:51
    Highlight Highlight Die Klotener haben wohl eingesehen, dass auch die NLB kein Zuckerschlecken ist. Das musste auch der SCRJ schmerzlich lernen. Das grösste Kapital dass der EHC aber hat, sind seine Zuschauer und die damit verbundenen Einnahmen. Gelingt es der Führung, den EHC sportlich attraktiv zu machen, so werden die Einnahmen im B steigen, was wiederum in gutes Spielermaterial investiert werden kann. Dann ist die Liga-Quali eine Frage von 1-3 Jahren. Gruss aus Rappi.
    • Clark Kent 15.10.2018 18:19
      Highlight Highlight was redest du von rappi und "schmerzlich lernen"? rappi hat von anfang an, gleich nach dem abstieg geplant, erst in 3 jahren wieder aufzusteigen. mit der begründung, dass man zuerst ausmisten, konsolidieren und neu aufbauen muss. genauso ist es gekommen. und genau das ist der springende punkt. kloten macht das falsch.
    • magnet1c 15.10.2018 18:37
      Highlight Highlight Richtig und dies wurde auch zum Grundstein des Wideraufstieges. Aber zuvor und auch direkt nach dem Abstieg hat sich das noch ganz anders angehört. Oft habe ich dies selbst miterlebt. Zum Glück hat man es dann germerkt.
    • Pat the Rat (der Echte) 16.10.2018 12:53
      Highlight Highlight @ magnet1c & Clark Kent:

      Der Klub hat vom ersten Moment nach dem Abstieg an von einem 1000-Tage-Plan zum Wiederaufstieg gesprochen.
      Das sind nach meiner Rechnung ungefähr 2.74 Jahre oder 32.8 Monate. Ergibt bei Saisonbeginn im September 2018 einen Aufstieg im Mai 2021, also nach 3 Saisons.
      Von einem sofortigen Wiederaufstieg fabulieren nur die Medien und sehr optimistische Fans oder Chronisten.
  • IKEA Kundendienst 15.10.2018 17:35
    Highlight Highlight Zuviel Röteli gibt Kopfschmerzen.........
  • Bruno Wüthrich 15.10.2018 17:06
    Highlight Highlight Kloten hat kein Aufstiegsteam. Es fehlen dazu nicht nur Retochen. KZ sagt ja zurecht, dass Kloten über eine Lotterabwehr verfügt. Mit einer Lotterabwehr ist ein Aufstieg nicht realisierbar.

    Wieso soll es Felix Hollenstein "ehren", dass es seinen Freund André Rötheli trotz des Abstiegs im Amt behalten hat? Ehren würde ihn dies dann, wenn er selbst die Löhne bezahlen würde. So aber erweist er den "Freundschaftsdienst" auf Kosten anderer. Gemunkelt wird zudem, Hollenstein habe letzte Saison gegen den damaligen Coach Kevin Schläpfer gearbeitet, und sei so mit verantwortlich für den Abstieg.
  • superzonk 15.10.2018 16:30
    Highlight Highlight Diese Rochade drängt sich alternativlos auf. Zumal Kloten sehr gut gestartet ist und damit in den Köpfen nach drei Spielen klar war, dass es also doch recht locker geht. Schon reicht es nicht mehr, da die Demut vor der Liga fehlt. Dann den Hebel wieder umzudrehen und bedingungslos mehr zu arbeiten als jede andere Mannschaft in der Liga wird nur mit einem anderen Chef funktionieren. Und das ist der legendäre Boby Mongrain.
  • Sallenbach 15.10.2018 16:25
    Highlight Highlight Ein echter Zürcher will die Klotener eh nicht mehr in der obersten Liga. Mit dem Möchtegern-Präsident bis zum Zufallstrainer geht da eh nichts. Mag eigentlich Fige, aber ev. sollte er sich doch lieber um seine Schäferhunde kümmern.
    • kupus@kombajn 15.10.2018 17:02
      Highlight Highlight Wie definiert sich ein echter Zürcher?
    • Redez 15.10.2018 18:03
      Highlight Highlight Was wäre der Zsc ohne die ehemaligen Klotener?
      ....noch tiefer in der Tabelle...
    • MARC AUREL 15.10.2018 21:34
      Highlight Highlight Und ohne Herr Frey???
    Weitere Antworten anzeigen
  • bullygoal45 15.10.2018 16:16
    Highlight Highlight - J.V.Pottelberghe zu Kloten
    - Starkbaum ins Ausland
    - Knelsen & Aulin nach Kloten (2. und 3. Ausländer)
    - 1 Center und 1 Flüger aus dem Ausland nach Rappi um das Offensivproblem zu lösen

    Problem: Ligaquali gegen Kloten wäre kacke, da die Ausländer noch halb Rapperswiler sind.. 😶
  • Lumina 15.10.2018 16:14
    Highlight Highlight Der Klausi mag es halt einfach nicht verputzen, dass der einst so tolle EHC Kloten, nun eben gar nicht mehr so toll ist - auch auf seinem angesprochenen Papier nicht.

    Kloten hat bisher nämlich nur gegen die kleinen Farmteams im B überzeugen können, aber sobald auch nur ein halbgrosser um die Ecke kam, sind sie mehrmals klar u. deutlich auf die Suppenschublade geflogen.

    Aber klar, man redet immer noch von Topteam und sofortigem Wiederaufstieg - ich lach mich krank!

    Mark my words, vor 2024 werden wir Kloten garantiert nicht mehr im A sehen, ganz egal wie sich die Kellerkinder da oben metzgen.
  • sherpa 15.10.2018 16:02
    Highlight Highlight "Ein paar Handgriffe und schon ist Kloten wieder ein Aufstiegsteam". Träumen darf man immer, ob sie aber auch Wirklichkeit werden sei mal dahin gestellt.
    • Hayek1902 16.10.2018 09:35
      Highlight Highlight "Ups Schatz, ich habe aus Versehen gestern Abend schnell alle Probleme beim EHC Kloten gelöst. Jetzt weiss ich nicht mehr, was ich heute Abend machen könnte. Hast du Zeit zum auswärts Essen zu gehen und einen Film zu schauen?"
  • olllli 15.10.2018 16:02
    Highlight Highlight Es kann einfach nicht sein das ein mehr oder weniger unerfahrene Trainer wie Rötheli die erste Mannschaft trainiert und der erfahrene Nati B Trainer Mongrain (B Meister mit Visp 2011) die Elite in Kloten trainiert. Sowas kann nicht gutgehen und sowas bringt nur Kloten fertig. Einmal mehr wird in der Teppichetage schlecht gearbeitet....
    • Hockey-Fan 17.10.2018 17:13
      Highlight Highlight Bob ist ein ausgezeichneter Ausbildner und deshalb im Nachwuchs exakt am richtigen Ort! Der EHC Kloten will wieder zu einer Talentschmiede werden und ist mindestens dort auf gutem Weg (Elite A als absolut jüngstes Team der Liga auf dem 2. Tabellenrang!). Es wäre fatal, dort nun erneut einen Wechsel vorzunehmen. Ausserdem bin ich überzeugt, dass die Probleme in der 1. Mannschaft längst nicht nur an der Trainerposition festzumachen sind. Und solange das so ist, sollte man mit einem erneuten Trainerwechsel seeehr zurückhaltend sein ...
  • kupus@kombajn 15.10.2018 15:58
    Highlight Highlight Kloten ist nur noch ein grosser Name, kein grosses Team mehr. Deshalb muss Kloten auch nicht in einem Jahr gleich wieder aufsteigen. Aber sie müssen in dieser Saison zeigen, dass sie bald wieder aufsteigen können, und sich teuer verkaufen, denn wenn das so weitergeht, werden sie nächste Saison nur noch halb so viele Saisonkarten verkaufen wie dieses Jahr, und dann können sie sich den Aufstieg für längere Zeit abschminken.
  • Steven86 15.10.2018 15:53
    Highlight Highlight Man unterschätz die NLB. Teams wie Olten, Ajoie, La Chaux de Fonds und Langenthal sind genau so gut wie Kloten. Es braucht sehr viel zum wieder Aufzusteigen, das mussten wir auch kennen lernen.
  • Pegi9999 15.10.2018 15:49
    Highlight Highlight Will Kloten irgendwann wieder ins Oberhaus muss fige platz machen und seinen Kumpel mitnehmen.
  • Couleur 15.10.2018 15:47
    Highlight Highlight "Hollenstein war ein erstklassiger Stürmer". Die Aussage des FC St. Pauli Geschäftsführers zu Rummenigge lässt sich 1:1 auf Hollenstein übertragen. Kloten hat sich über Jahrzehnte nicht von Hollenstein emanzipieren können. Erst als Berater und nun auch als Sportchef hat er merklich schlechte Entscheidungen getroffen. So gross seine Erfolge als Spieler waren so überschaubar ist sein Leistungsausweis ausserhalb des Eises. Ich glaube, dass es mit Kloten erst wieder aufwärts geht, wenn eine neue Führung und ein neuer Sportchef das Zepter übernimmt.
  • MyPersonalSenf 15.10.2018 15:41
    Highlight Highlight Wenn ich so die bissherigen Absteiger durgehe bin ich einfach immer wieder überrascht, dass Ambrí nicht dazu gehört und dies obwohl jeder “Experte” Ambrí fast jedes Jahr in die zweite (wenn nicht sogar dritte) Liga zurückgesetzt hat.

    Es ist und bleibt ein sportliches Wunder..
    • Sloping 15.10.2018 16:31
      Highlight Highlight Kein Wunder bei Ambri sondern das Resultat einer realistischen Clubstrategie und die hervorragende Arbeit des Sportchefs inklusive der Scoutingabteilung. Dazu ein äusserst fähiger Trainer, der seine Karriere behutsam über die verschiedenen Stufen aufgebaut hat. Alle diese erwähnten Punkte fehlten bei Kloten.
    • MyPersonalSenf 15.10.2018 17:56
      Highlight Highlight Ja.. das gilt aber auch nur für die letzten zwei Jahre.. was war in den 10 davor?! Manchmal das boanke Chaos, aber irgendwie war doch immer noch eine andere Mannschaft schlehter dran!
    • Hochen 15.10.2018 18:48
      Highlight Highlight Das ist teils auch dem unfairen Auf und Abstiegsmodus zu schuden!
  • kupus@kombajn 15.10.2018 15:40
    Highlight Highlight Rötheli für mich kein Abstiegstrainer. Zumindest nicht so richtig. Als Rötheli die ausserordentlich undankbare Aufgabe übernahm, war Kloten mental am Ende. Dass Kloten unter ihm - kaum das Amt übernommen - die ersten beiden Spiele gegen SCRJ verloren hat, ist ihm kaum anzukreiden. Immerhin hat Kloten es mit ihm an der Bande geschafft, die Serie vorerst zu wenden. Der Hauptgrund für das Scheitern ist wohl in den Köpfen der Spieler, die sich nach der Wende bereits als Sieger der Serie wähnten, zu suchen.

    Zum Thema Goalie bin ich derselben Meinung. Da boten sich schlichtweg keine Alternativen.
    • bullygoal45 15.10.2018 16:20
      Highlight Highlight Man darf aber auch sagen das die Best of Seven Serie auf dem Papier für Kloten besser aussieht als sie war.

      Kloten gewann nur 1 Spiel in Rappi dominant. 1 Sieg mit dem lucky shot von Bader und 1 Sieg ein lucky Eigentor von Mason.

    • Sloping 15.10.2018 16:21
      Highlight Highlight Rötheli hätte man gar nie anstellen dürfen, weder im Abstiegskampf noch jetzt. Dem Mann fehlt schlicht die Erfahrung auf dieser Stufe. Kloten hätte klar kommunizieren sollen, dass der Aufstieg im ersten Jahr nicht primäres Ziel ist und erst im zweiten angestrebt wird. So hätten sie Zeit gewonnen und Druck abgegeben. Dann hätte man auch einem jungen Schweizer Torhüter wie Andrin Seifert, Akira Schmid, Tim Guggisberg etc. die Chance zur Nr. 1 geben können.
    • bullygoal45 15.10.2018 16:56
      Highlight Highlight Silas Matthys - 5 x MVP in der kanadischen BCIHL und jetzt beim HC Lugano/Biasca unter Vertrag.

      Hat bis jetzt 4 mal gespielt und eine Quote von 92.2%...TOP!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sloping 15.10.2018 15:33
    Highlight Highlight Hollenstein kommt in diesem Bericht viel zu gut weg. Er ist der Hauptverantwortliche für all diese Personalentscheidungen: Einen Trainer, der den Abstieg nicht verhinderte und keine Erfahrung als Head Coach im A oder B hatte, stellt man normalerweise für eine solche Aufgabe nicht an. Einen ausländischen Torhüter bei nur zwei ausländischen Spielern ebenso nicht. Dazu die verbleibende Lizenz nicht an einen Erstliniencenter oder polyvalent einsetzbaren Stürmer zu vergeben ist ebenso unlogisch. Plus Auslaufmodelle wie Monnet oder Sutter, die nicht mehr mal im B genügen.
    • kupus@kombajn 15.10.2018 15:52
      Highlight Highlight Vom Sofa aus zu kritisieren, ist immer einfach. Von Null auf ein komplettes Profiteam zusammenstellen, welches dann auch noch ein Spitzenteam sein soll, ist kein Zuckerschlecken. Letztendlich musste Hollenstein nehmen, was zur Verfügung stand, und das war nicht eben viel.
    • Bacchus75 15.10.2018 16:07
      Highlight Highlight @ Kupus
      Ich finde das Team nicht so schlecht zusammen gestellt. Allerdings halte ich es nicht für ein Aufstiegsteam. Rappi war wohl im ersten Jahr stärker als Kloten obwohl man auch ankommen musste.

      Erst im dritten Jahr hat man die entscheidenden Puzzleteile holen können und ist damit aufgestiegen. Kein Aufsteiger ist im ersten Jahr voll Konkurrenzfähig in der NLA (ausser es ist schon ein NLA Team) und kein Absteiger ist im ersten Jahr ein Aufstiegsteam. Dafür ist zu wenig Qualität auf dem Transfermarkt im April/Mai.
    • Sloping 15.10.2018 16:10
      Highlight Highlight Von Null auf war es auch nicht: Bei einigen Spielern war es klar, dass Sie entweder aus Verpflichtung zum Klub und/oder weil Sie kein Team im A mehr fanden bleiben würden. Ein guter Sportchef zeichnet sich eben nicht dadurch aus, indem er einsammelt, was offensichtlich im A oder B zur Verfügung steht und meistens daher nicht die Qualität mehr hat, die man benötigt. Sondern er verfügt über ein hervorragendes Scouting und sucht Lösungen auch ausserhalb dieses Schemas: Ausländer mit Schweizer Lizenz, junge Schweizer im Ausland etc etc. Hollenstein hätte bei Duca abschauen können wie es geht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RedWing19 15.10.2018 15:30
    Highlight Highlight „Ist es tatsächlich ein Aufstiegsteam? Ja. Zumindest auf dem Papier.“

    Für mich ist Kloten auch auf dem Papier kein Aufstiegsteam.
    • DonJuan 15.10.2018 17:26
      Highlight Highlight Cool - sehr wichtig dass wir wissen, dass es für Dich auch auf dem Papier kein Aufstiegsteam ist. Danke für den Beitrag. Weiter so! Aus Dir wird noch mal was.
    • RedWing19 15.10.2018 18:08
      Highlight Highlight Danke, aber aus mir wurde bereits mehr, als es aus dir jemals werden wird. Denn im Gegensatz zu deinem frustrierten Erguss, habe ich lediglich meine Meinung zum Thema kund getan.
    • RedWing19 15.10.2018 18:16
      Highlight Highlight Ach nochwas, bevor du mich falsch verstehst. Meine halbe Verwandtschaft lebt in Kloten. Ich habe zu Kindeszeiten viele Tage und Wochen in Kloten verbracht und jedesmal wenn ich nach Kloten reise, fühle ich mich wie in meinem zweiten Zuhause. Aus der Sicht des Herzens möchte ich nichts mehr, als Kloten baldmöglichst wieder oben zu sehen. Aktuell scheint es aber leider meilenweit davon entfernt zu sein.

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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