USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
President Donald Trump listens to Vice President Mike Pence speak before signing a policy directive to send American astronauts back to the moon, and eventually Mars, in the Roosevelt Room of the White House, Monday, Dec. 11, 2017, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)

Bad News für Trump: Die Geschichte um die Sex-Vorwürfe ist für Trump nicht ausgestanden. Bild: AP/AP

Sex-Vorwürfe reloaded – Ein altes Problem holt Trump ein

In der Debatte über sexuelle Belästigung gerät der US-Präsident immer stärker unter Druck: Drei Frauen erneuern ihre Anschuldigungen aus dem Wahlkampf. Im Kongress rumort es.

12.12.17, 08:51

Roland Nelles, Washington



Ein Artikel von

Es war so ein typischer Donald-Trump-Moment. Als er im Wahlkampf von einer ganzen Reihe von Frauen beschuldigt wurde, sie sexuell belästigt zu haben, schlug Trump mit Härte zurück. Er beschimpfte die Frauen als «Lügnerinnen», nichts an den Geschichten sei wahr. Zugleich kündigte er an, die Frauen wegen Rufschädigung zu verklagen. Ganz bestimmt. Gleich nach der Wahl.

Tatsächlich hat Trump nicht eine einzige Klage angestrengt. Offenbar hoffte er darauf, die Sache würde sich durch seinen Wahlsieg in Luft auflösen. Doch nun holen ihn die Anschuldigungen mit Macht wieder ein. Die Affäre um den Film-Produzenten Harvey Weinstein, die #Metoo-Debatte, der Streit um den Senatskandidaten Roy Moore in Alabama, die Rücktritte von führenden Politikern und TV-Stars setzen den Präsidenten unter Druck. Immer mehr Amerikaner fragen: Und was ist mit Trump?

Wie so oft hat er die Sache durch eigenes Zutun womöglich nur noch schlimmer gemacht. Seit Tagen unterstützt er vehement den Wahlkampf des stramm rechten Richters Moore in Alabama. Der wird von mehreren Frauen glaubhaft beschuldigt, sie als Teenager sexuell belästigt zu haben. Statt Moore zum Rücktritt aufzufordern, nimmt Trump ihn in Schutz und stellt ihn als prima Kerl dar. Seiner Basis mag das gefallen, aber zugleich heizt Trump damit im ganzen Land die Kontroverse über das Thema an. Jedenfalls dürfte sich die Sache auch nach der für heute geplanten Wahl in Alabama nicht erledigt haben. Ganz gleich, ob Moore gewinnt oder verliert.

Verleumdungsklage gegen Trump

Denn fast täglich werden jetzt in den grossen TV-Sendern und Zeitungen die bekannten Vorwürfe gegen den Präsidenten wiederholt: Ein gutes Dutzend Frauen beschuldigt Trump, sie in den vergangenen Jahren begrapscht, geküsst und zum Sex aufgefordert zu haben. Auch das alte Video-Band aus der Sendung «Access Hollywood» ist wieder da. Auf dem Mitschnitt ist Trump zu hören, wie er damit prahlt, dass er Frauen ohne ihr Einverständnis küsst und in den Schritt fasst.

Rachel Crooks, left, Jessica Leeds, center, and Samantha Holvey attend a news conference, Monday, Dec. 11, 2017, in New York to discuss their accusations of sexual misconduct against Donald Trump. The women, who first shared their stories before the November 2016 election, called for a congressional investigation into Trump's alleged behavior. (AP Photo/Mark Lennihan)

Trump-Anklägerinnen bei Pressekonferenz Bild: AP/AP

Besonders unangenehm für Trump: Drei der Frauen, die ihn seit Monaten glaubhaft beschuldigen, haben ihre Vorwürfe am Montag erneuert und eine parlamentarische Untersuchung gefordert. Offenbar fühlen sie sich durch die #Metoo-Debatte und durch Trumps Engagement für Moore darin bestärkt, den Kampf wieder aufzunehmen.

Weitere Auftritte dieser Art könnten folgen. In New York klagt eine ehemalige Kandidatin von Trumps alter TV-Sendung «The Apprentice» wegen Verleumdung gegen den Präsidenten. Er soll sie vor zehn Jahren in einem Hotel in Los Angeles begrapscht haben. Als sie die Sache im Wahlkampf öffentlich machte, bezichtigte Trump sie wie andere Frauen einfach der Lüge. Nun muss das Gericht entscheiden, ob die Klage der Frau berechtigt ist, dann könnte der Fall en détail verhandelt werden -Zeugenbefragungen inklusive.

Demokratische Senatorin fordert Trumps Rücktritt

Auch die oppositionellen Demokraten sehen ihre Chance gekommen, Trump anzugreifen. Vier prominente Senatoren der Partei haben Trump bereits zum Rücktritt aufgefordert, darunter Kirsten Gillibrand, eine mögliche Kandidatin für die nächste Präsidentenwahl. «Die Anschuldigungen der Frauen gegen Trump sind glaubwürdig», sagt sie. «Er muss gehen.»

Bis vor wenigen Tagen hielten sich die Demokraten in der Sache noch bedeckt, da sie in den eigenen Reihen ähnliche Fälle zu bewältigen hatten, zum Beispiel die Anschuldigungen gegen Senator Al Franken. Doch seitdem Franken in der vorigen Woche zurücktreten musste und Moore und Trump weiter die Unschuldslämmer spielen, sehen sich die Demokraten in einer moralisch überlegenen Position. Nun wollen sie Trump und die Republikaner täglich vorführen. Am liebsten würden sie das Thema bis in das kommende Jahr verlängern, zum Beispiel mit Anhörungen im Kongress, bei denen Trumps mutmassliche Missetaten ausführlich zur Sprache kommen könnten.

«Grab her Pussy:» Trumps Skandal-Video

Video: YouTube/Alex Garcia

Alarmsignal aus Trumps eigener Partei

Auch wenn Trump wohl kaum einen Gedanken an Rücktritt verschwenden wird, ist die Sache für ihn trotzdem heikel. Er ist in einer Position, die er gar nicht mag - in der Defensive. Sollte ihn das Thema bis in das nächste Jahr verfolgen, wäre das erst recht ärgerlich für ihn. Im Herbst stehen Kongresswahlen an, das Thema könnte den Demokraten dabei helfen, die eigenen Leute gegen Trump und die Republikaner zu mobilisieren.

Das dürfte auch in den Reihen der Republikaner für Nervosität sorgen. Die Interview-Äusserung seiner eigenen Uno-Botschafterin Nikki Haley muss Trump als Alarmsignal dafür sehen, dass sich womöglich in der Partei etwas gegen ihn zusammenbraut. In einem TV-Interview erklärte sie, die Frauen, die Trump beschuldigten, hätten ein Recht, «gehört zu werden». Damit weicht sie von der offiziellen Position des Weissen Hauses ab, dessen Sprecher die Aussagen der Frauen stets schlicht als unwahr und falsch gebrandmarkt hatten.

Star-Fotograf Marco Grob über Trump: «Er trat sehr vulgär auf»

Trump wird das Zeichen zu deuten wissen. Haley ist bei den Republikanern hoch angesehen. Sicherlich hat sie etwas ausgesprochen, was viele moderate Republikaner genauso sehen, aber nicht zu sagen wagen. Noch nicht.

Das könnte dich auch interessieren:

«Die Avocado ist keineswegs böse» – Experte räumt mit Mythen um die Teufelsfrucht auf

Simuliertes Wohnen – die Influencer-Welt ist um eine bizarre Geschäftsidee reicher

Schweizer Gerichte, die die Welt nicht versteht

So verteidigt der Vater der Selbstbestimmungs-Initiative sein «Kind»

Der Küsche, der in den Tee pisste – und andere Militärerlebnisse der watson-User

Das musst du über die von Russland finanzierten Propaganda-Kanäle Redfish und Co. wissen

Mit dem Laser gegen Jugendsünden: Tattoo-Entfernung boomt – es gibt nur ein Problem

Willkommen im Dschungel der Weltpolitik

Mann beleidigt schwarze Frau im Ryanair-Flieger rassistisch – Airline sinkt in PR-Krise

Diese Frauen haben etwas zu sagen – und der SVP wird dies nicht gefallen

Wieso, verdammt, find ich mich ein Leben lang hässlich?

«Dünne Menschen sind Arschlöcher»

Norilsk no fun? «Im Gegenteil», sagt Fotografin Elena Chernyshova

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

27
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Vanessa_2107 12.12.2017 17:54
    Highlight Ich denke, wichtig wird nun auch der Ausgang der heutigen Wahl dieses Roy Moore sein. Falls er gewählt wird wird er in Washington als Senator vor der Ethikkommission antraben müssen. Allerdings von mir aus ist er ein ebenso guter Lügner wie Trump. beiden traue ich zu, auch unter Eid und vor Pulikum zu lügen oder, das habe ich nun gelernt, bei kritischen Fragen erinnert man sich einfach nicht mehr. Hat Sessions gemacht, letzte Woche anscheinend auch Trump jun. Was man aber auch feststellen konnte, mit Lügen kommt man nicht ewigs durch, auch ein Viellügner wie Donald Trump nicht.
    6 0 Melden
    • Haiderfroh 13.12.2017 14:51
      Highlight Doch, doch! Mit Lügen kommt man ewig durch, wenn man es nicht gerade blöd anstellt.
      Denn es gibt keine Wahrheit. Es gibt immer nur die vorläufig gültig Lüge, ganz unabhängig davon, ob sie ein Subjekt glaubt, oder ob sie den Tatsachen entspricht.
      Wem es gelingt, die vorläufig gültige Lüge zu bestimmen, der ist der der momentane Hüter der Wahrheit.
      Und keiner hat ein Problem damit, wenn von heute auf morgen eine neue Lüge gilt. Alle ziehen sofort mit, und machen alle nieder, die die Gültigkeit der neuen Lüge nicht akzeptieren, oder der alten Lüge huldigten.
      0 0 Melden
  • Mr. Raclette 12.12.2017 12:12
    Highlight Auch das wird Trump ohne Probleme überstehen. Bei ihm ist mittlerweile nichts mehr aussergewöhnlich und nichts kann mehr überraschen. Ist dein Ruf einmal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.
    12 1 Melden
  • Gregor Hast 12.12.2017 11:00
    Highlight Jetzt kommt ihr wieder mit diesr alten- längst vergessenen Geschichte! Habt ihr noch nicht gemerkt, dass die Anschuldigungen wohl alle haltlos sind und wahrscheinlich gar frei erfunden?!
    12 57 Melden
    • α Virginis 12.12.2017 11:09
      Highlight Wie kommst Du darauf?? Diese Fälle wurden nie untersucht, was dazu führt, dass sie eben NICHT als haltlos oder gar frei erfunden bezeichnet werden können.
      Hast Du denn immer noch nicht begriffen, was Trump da macht? Viel Spass in der zukünftigen Idiokratie.
      15 4 Melden
    • phreko 12.12.2017 11:47
      Highlight Trump würde ja niemals Lügen...
      15 2 Melden
    • Iko5566 12.12.2017 12:45
      Highlight Nicht so hastig Herr Hast. Das Video beweist ja die Einstellung von Herr Trump gegenüber Frauen. Demnach ist es wahrscheinlicher, dass es wahr ist als nicht. Wissen können wir es jedoch zur Zeit beide noch nicht.
      8 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • α Virginis 12.12.2017 11:00
    Highlight Unter Trump scheint das Weisse Haus zum Bordell zu werden, mit Trump als Chefzuhälter. Jetzt kommen siche rinige, die da sagen: "Aber Clinton hat doch auch!". Hmm... Ich denke nicht, dass sich Clinton durch Frauenverachtende Sprüche in aller Öffentlichkeit profiliert hat. Im Gegenteil, wenn auch Zähneknirschend, er hatte genug Rückgrat um es zuzugeben und was er mit der Monika hatte, war eine Affäre, keine Nötigung oder versuchte Vergewaltigung.

    Der Typ ist ja echt unterirdisch, in jeglicher Hinsicht.
    33 32 Melden
    • α Virginis 12.12.2017 13:44
      Highlight @Hosch: Na denn, ich bin mal gespannt, wieviele Lügen und Meineide uns der Potus präsentiert, wenn es zu offiziellen Untersuchungen kommen sollte. Ich denke, da wird sogar der Baron Münchhausen blass...
      8 8 Melden
    • α Virginis 12.12.2017 13:50
      Highlight Gegen Trump läuft ja _noch_ keine offizielle Untersuchung. Es wird spannend, all die Trump'schen Märchen zu lesen, sollte es dazu kommen.
      Trump hatte noch keine Möglichkeit, in dieser Sache unter Eid auszusagen...

      Deshalb bin ich der Meinung, dass ein Untersuchungsausschuss zu diesem Thema aktiv werden müsste.
      5 5 Melden
  • Sheldon 12.12.2017 11:00
    Highlight Bei Bill Clinton war es noch so, dass dieser allein wegen seinem schwanzgesteuerten Privatleben fast aus dem Amt gekippt worden wäre. Dies zeigt: die moralinsauren Evangelikalen sind eine Macht. Bei Trump sieht man nun aber, wie wichtig ihnen ihre Moral wirklich ist: Sie dient nur als Vorwand zur Machterlangung resp. -erhaltung. Dafür werfen sie alle Prinzipien über den Haufen und darum wird Trump das auch locker überstehen.
    39 8 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 12.12.2017 19:21
      Highlight Wurde er geschmissen oder nicht? Nein wurde er nicht. Merkst du nichtmal dass deine Aussage eher die Heuchelei der Demokraten offenbart?
      Und die Frau dieses Typen war sogar die Präsidentschaftskandidatin der Dems die sich jetzt als Verteidigerin der Opfer sexueller Übergriffe aufspielt? Ihren Mann hat sie aber gedeckt? Muss ich noch weiter schreiben oder merkst du's auch?
      0 2 Melden
    • Sheldon 13.12.2017 06:34
      Highlight @Nachgerichtet: ja du musst weiterschreiben, weil du offenbar den Unterschied zwischen sexueller Belästigung und einvernehmlichem Sex nicht kennst.
      2 2 Melden
    • Valon Behrami 13.12.2017 10:58
      Highlight Besser vorbereitet als "nachgerichtet".
      1 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Haiderfroh 12.12.2017 10:10
    Highlight Ein durchsichtiger Mini-Komplott der Demokraten.
    Vermutlich kommt es noch nicht einmal zu einer Klage, und wenn, dann wird das Verfahren eingestellt werden mangels Beweisen. Auch in den USA kann das Recht nicht beliebig gebeugt werden zugunsten von billigen Machtspielen.
    12 52 Melden
    • α Virginis 12.12.2017 10:46
      Highlight Trump hat ja nicht geklat (er weiss wohl warum...)

      Und ich zitiere Haide jetzt mal:
      "Auch in den USA kann das Recht nicht beliebig gebeugt werden zugunsten von billigen Machtspielen"

      Genau darum geht es. Der Potus kann nicht einfach Leute der Lüge bezichtigen und damit hat sichs, er muss vielmehr, wenn er denn unschuldig ist, alles zur Klärung beitragen. Das ist das Niveau von Erdogan oder Kim Jong-un. Und dass die Frauen nun in der Lage sind, so auf Trump zu "schiessen" hat er wohl sich selbst zu verdanken.
      27 6 Melden
    • tomdance 12.12.2017 10:59
      Highlight Völlig richtig, @Haiderfroh. Das Recht kann auch in den US of A nicht beliebig gebeugt werden. Deshalb wird es jetzt für Trump so richtig eng und er muss endlich für all seine Schweinereien und Ausfälligkeiten geradestehen.
      25 7 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 12.12.2017 09:47
    Highlight Das "Trump" wird auch das politisch problemlos überleben. Mittlerweile glaub ich, es könnte sich fast noch einen Mord erlauben und würde damit davonkommen... fake news!
    25 7 Melden
    • Snowy 12.12.2017 10:50
      Highlight Das ist genau das Problem.

      Mittlwerweile hat er seine Anhängerschaft so weit, dass er selbt vor laufender Kamera eine Frau vergewaltigen könnte ...

      Er müsste lediglich danach behaupten Computerspezialisten der Demokraten hätten die Aufnahmen gefaked - er würde damit durchkommen bei seiner Basis.

      wers nicht glaubt. schaue sisch bitte ein paar seiner Reden auf Youtube an...
      31 6 Melden
  • m:k: 12.12.2017 09:44
    Highlight Wer das Gefühl hat dies würde Trump schaden, hat wohl die letzten 2 Jahre geschlafen. Die Republikaner werden gar nichts tun. Sie schaffen es ja nicht einmal sich gegen einen mutmasslichen Pädophilen zu stellen, aus Angst einen Sitz an die Demokraten zu verlieren. Und seine Fans stören sich weder daran, wenn er sich über Behinderte lustig macht, wenn er Kriegsgefangene beleidigt, noch wenn er Nazis als "good people" bezeichnet.
    45 8 Melden
  • cheko 12.12.2017 09:08
    Highlight Ich befürchte leider, dass dieser Trampel (oder Trumpel?!) auch diesen Skandal überstehen wird..
    20 4 Melden
  • rodolofo 12.12.2017 09:06
    Highlight Jeder zweite Wähler ist eine WählerIN!
    Die Frauen hätten es also in ihrer Hand, das Kreuzchen am richtigen Ort zu machen und vielleicht -man wird doch wohl noch träumen dürfen!- sogar... EINE FRAU zur nächsten Präsidentin zu wählen!
    Warum tun sie's denn nicht?
    Wer kann dieses "Ewige Mysterium Frau" verstehen?
    28 9 Melden

Überwachungsvideo zeigt: So haben die Saudis Khashoggis Kleider verschwinden lassen

Im Fall Kashoggi vergeht zurzeit kein Tag ohne neue Entwicklungen. Heute haben die türkischen Behörden ein Video veröffentlicht, welches darauf schliessen lässt, wie die Kleidung des getöteten Journalisten entsorgt wurde. Im Zentrum der Aufnahmen steht ein gewisser Mustafa al-Madani.

Und das ist auf dem Video zu sehen:

Um etwa 11 Uhr betritt ein Mann das saudische Konsulat in Istanbul. Laut türkischen Sicherheitskreisen heisst er Mustafa al-Madani und ist Teil eines 15-köpfigen Teams, …

Artikel lesen