Sektenblog
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Scientologen brachten Totenkopfkleber mit meinem Namen an Zürichs Kandelaber an.

Wie mich Sekten mundtot machen wollten – und was ich daraus gelernt habe

Ein radikaler Glaube engt das Bewusstsein ein und behindert die geistige Freiheit. Doch diese dürfen wir niemals verschachern.

16.07.18, 14:26


In meiner 40-jährigen Berufskarriere war ich Zielscheibe von diversen Angriffen. Mehrere Sekten haben versucht, mich mit Repressionen mundtot zu machen. In der Hoffnung, ich würde mir ein anderes journalistisches Fachgebiet aussuchen und sie in Zukunft in Ruhe lassen.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Im Visier von Sekten und ihren Anhängern: watson-Blogger und langjähriger «Tages-Anzeiger»-Journalist Hugo Stamm bild: zvg

So wurde ich einmal direkt nach einem Vortrag niedergeschlagen, mir wurden Privatdetektive an den Hals gehetzt, morgens um zwei Uhr flog ein Pflasterstein in mein Schlafzimmer, eines Tages zierten leuchtend rote Totenkopfkleber mit meinem Namen an Zürichs Kandelabern, Scientologen veranstalteten ein öffentliches Tribunal gegen mich, ich wurde mehrere Male an Vorträgen niedergeschrien usw.

Bemühend waren auch die über 50 Strafanzeigen und die rund drei Dutzend Klagen, die Hunderte von Stunden Zusatzarbeit bedeuteten und Hunderttausende von Franken kosteten. Das Ziel von Scientology, VPM (Verein zur Förderung der psychologischen Menschenkenntnis) und Co. war klar: Ein «Tages-Anzeiger» frei von Artikeln über sie.

Sektentribunal gegen mich.

Bekehrung statt Prügel

Wenig Freude an meinen kritischen Berichten hatten auch die Freikirchen. Sie wählten eine sanfte pädagogische Methode, um mich auf den rechten Weg zu bringen. Sie wollten mich davon überzeugen, dass wir nur durch Gott und Jesus die Freiheit erlangen können, verbunden natürlich mit der Erlösung. Übersetzt hiess dies: Sie wollten mich bekehren.

So habe ich im Lauf der Jahre mit vielen Gläubigen endlos diskutiert. Wenn ihre Bemühungen nicht fruchteten und ich von meiner skeptischen Haltung nicht abrückte, holten manche den letzten Trumpf aus dem Ärmel. Sie sagten treuherzig und voll Überzeugung, ich solle doch einen taktischen Entscheid treffen.

Ivo Sasek, Führer der christlichen Sekte OCG, wettert über mich. Video: YouTube/bioaktivful

Und der ging so: Auch als Skeptiker könne ich nicht beweisen, dass es Gott nicht gebe und Jesus nicht sein Sohn sei. Deshalb wäre es doch sinnvoll, an die beiden zu glauben. Denn nur so hätte ich am Jüngsten Tag die Chance, zu den Geretteten zu gehören.

Es geht um das Weltbild

Und sollte sich die Sache mit dem christlichen Glauben als Fake erweisen – die Frommen formulierten es natürlich mit einem theologischen Vokabular –, bleibe für mich eh alles beim Alten und ich vermodere nach meinem Tod samt meiner Seele. Eben so, wie ich es mir bisher vorgestellt habe.

Dass ich jeweils nicht auf einen solchen Kuhhandel eintreten wollte, verstanden sie nicht. Auch nicht mein Argument, dass Glaube keine Versicherung sei. Schon gar nicht nachvollziehen konnten sie, dass es mir dabei um mein Weltbild ging.

Hugo Stamm im Visier verschwörungsfreundlicher YouTuber:

Video: YouTube/klagemauerTV

Dieses sieht nämlich vor, dass ich nur Aspekte integriere, die ich geprüft und für plausibel empfunden habe. Das ist eine Frage der intellektuellen Redlichkeit. Ich will mich auch nicht täuschen oder blenden lassen. Denn ich bin überzeugt, dass wir dringend einen nüchternen und möglichst klaren Blick auf die Realität brauchen, um Probleme zu analysieren und zu korrigieren. Und davon gibt es schliesslich genug.

Denn hinter dem Glaube lauert immer auch der Aberglaube. Und wer einen radikalen Glauben verinnerlicht hat, engt zwangsläufig sein Bewusstsein ein. Er gewinnt zwar ein Stück weit (vermeintliche) Geborgenheit, Zuversicht und Hoffnung auf Erlösung, doch er zahlt einen hohen Preis dafür: Der entscheidende Aspekt seines Lebens könnte eine Illusion sein.

Angst vor der geistigen Freiheit

Auch Skeptiker sind nicht davor gefeit, ihr Weltbild mit falschen Vorstellungen und Ideen aufzufüllen, denn es gibt die Wahrheit an sich schlicht nicht. Auch das Bewusstsein von Skeptikern ist geprägt von Sehnsüchten, Unsicherheiten und Ängsten. Doch wir haben heute so viel Wissen und Information zur Verfügung, dass wir unser Bewusstsein von den schlimmsten Fehleinschätzungen entrümpeln könnten.

Doch für viele Menschen ist es schwer, sich von den eigenen «Wahrheiten» und Illusionen zu trennen, weil sie Angst vor der Realität und der geistigen Freiheit haben, dem wohl wichtigsten Gut. Davon profitieren dann die Sekten und andere Glaubensgemeinschaften. Auch deshalb darf man diese Freiheit nicht verschachern.

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Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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215Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Agnos ~ 17.07.2018 16:09
    Highlight Man muss mich zweimal totschlagen, bis mein Mund schweigt, meinte mal ein Gast zu mir im Restaurant. Nun ja Herr Stamm das soll ihnen auch so bleiben, natürlich im positiven Sinn!!
    28 8 Melden
  • COLD AS ICE 16.07.2018 17:26
    Highlight Religionen sind nur dazu da Menschen von dem abzulenken was wirklich passiert auf der Erde. Ich glaube nichts von dem ganzen Mist. Auch die sogenannten heiligen Schriften sind meiner Meinung nach ein Witz. Es ist nicht einmal klar ob Jesus lesen oder schreiben konnte......wie soll man dann den Rest in der Bibel glauben?
    32 11 Melden
  • Hypatia 16.07.2018 16:01
    Highlight Stamms Apologie hängt am hohen Ideal der "geistigen Freiheit". Aber auch die déclaration des droits de l'homme et du citoyen spricht von diesem hohen Ideal, wenn sie sagt: "Nul ne doit être inquiété pour ses opinions, même religieuses, pourvu que leur manifestation ne trouble pas l'ordre public établi par la Loi.".

    5 30 Melden
    • Pasionaria 17.07.2018 19:53
      Highlight Notez bien, Monsieur Hypatia:
      Il n'est pas important de convaincre, mais de donner à réfléchir!
      C'est ce que fait Hugin Tronc!!
      20 2 Melden
  • frnrsch 16.07.2018 10:34
    Highlight Gott ist tot. Es lebe die Dreifaltigkeit: Facebook, Twitter und Instagram. 😬
    43 12 Melden
    • Ataraksia Eudaimonia 16.07.2018 18:45
      Highlight 😁
      13 4 Melden
    • Alienus 16.07.2018 23:28
      Highlight Da dürfte wohl die Benennung „Dreieinfältigkeit“ angebracht sein.
      51 6 Melden
    • The Punisher 18.07.2018 19:08
      Highlight gott ist nicht tot.
      8 8 Melden
    • Alienus 18.07.2018 21:13
      Highlight Punishere

      Hat Gott je gelebt?
      3 5 Melden
    • Güffalla 18.07.2018 21:49
      Highlight Ja und da kann man sich jetzt darüber fragen, ob denn Herr Stamms Aussage, dass genügend Wissen zur Verfügung steht um unser Bewusstsein von den schlimmsten Einschätzungen entrümpeln zu können, auch wirklich umsetzbar ist. Haben wir wirklich Zugang zu all dem Wissen? Wieviele Prozent der Bevölkerung macht sich den Aufwand das Wissen anzuzapfen? Was ist "richtiges/korrektes" Wissen?
      ...oder wir verlassen uns einfach auf die von frnrsch genannte Dreifaltigkeit (welche meiner Meinung nach genau so wenig frei ist wie Religion, Bibel etc.)...
      0 4 Melden
    • rodolofo 19.07.2018 08:23
      Highlight Gott ist nicht nur tot.
      Aber zwischendurch will ES auch mal ausprobieren, wie das so ist, tot zu sein.
      Dann nach einigen Millionen Jahren:
      "Laaangweeiliig!"
      3 5 Melden
  • mikel 16.07.2018 03:04
    Highlight Ich habe grosse Mühe mit Hugo Stamm und die Art wie er mit Meinungen anderer umgeht. Ich bin weder religiös noch sonst irgendwie esoterisch angehaucht, aber es ist auch wichtig, andere Meinungen und Weltbilder zu akzeptieren und respektieren. Sein Vorgehen gegen andersdenkende und andersgläubige ist genauso sektiererisch wie manche seiner erwähnten Gruppen. Schade, zu Beginn bei Scientology hielt ich noch viel von diesem Mann, jetzt nicht mehr.
    54 118 Melden
    • Pasionaria 16.07.2018 17:03
      Highlight Was soll dieser Nonsense?!
      Wenn jemand mit Grund Mühe hat, dann sind wir es, arme Blogleser, und dies, wegen Ihrer nichtsaussagenden Meldung.
      Uebrigens alle die Fundis melden sich wie Sie an " Ich bin weder religiös noch sonst irgendwie esoterisch angehaucht....bla, bla..."

      Bitte unbedingt (!) um Beispiele, wie er "andere Meinungen und Weltbilder NICHT akzeptiert u. respektiert"?
      Auch Beisp., bitte, wie er "gegen andersdenkende und andersgläubige sektiererisch" umgeht.
      Oder reihen Sie sich auch in die grosse Gruppe Kritiker ein, die 'beispiellos' Proleten und Verleumden?

      47 23 Melden
    • Hexentanz 17.07.2018 00:05
      Highlight Andersdenkende und anderst gläubige lol... Der Typ hilft Menschen die anfällig sind dafür ausgenutzt zu werden, erben nicht ausgenutzt zu werden.


      Wenn du Sekten die von ihren Mitgliedern Missionierung und Beiträge verlangst als "andere Meinung" rechtfertigst, liegst du einfach nur falsch. Das ganze ist reines psychospiel und einrichtern einer alternativen, fiktiven Realität.

      Sowas gilt es in einem Zeitalter das INFORMATIONSZEITALTER genannt wird unbedingt zu unterbinden, da es ein Geschwür im Sinne von "Entwicklungsbehinderung" ist.

      Disclaimer: Dies ist meine persönliche Meinung.
      33 8 Melden
    • mikel 17.07.2018 04:45
      Highlight ES IST TATSÄCHLICH SO, dass ich weder relig. noch sonst irgendwie esot. angehaucht bin. Ich habe (früher mehr wie heute) die Texte von H.S. gelesen, weil ich ein interessierter Zeitgenosse bin und mich Themen dieser Art durchaus interessieren. Was mich aber eigentlich am meisten bewegt, ist dass es so viele Leute gibt, die H.S. nacheifern. Ich bin wahrscheinlich mit meiner religiösen Meinung nicht so weit von H.S. entfernt, aber ich lasse andere gewähren, ja finde sogar interessant, dass es auch andere An- und Weltsichten gibt. Doch da ist H.S. genauso verbissen wie die, die er angreift.
      24 34 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 17.07.2018 19:42
      Highlight - Hast du ein Beispiel dafür, wer H.S. nach eifert?
      - Darf man An- und Weltsichten nicht hinterfragen?
      - Warum bezeichnest du wörtliche Kritiken als Angriff?
      20 5 Melden
    • mikel 18.07.2018 04:32
      Highlight @Hexentanz: es ist ja gar keine Frage, dass es zu verhindern gilt, dass Leute von Sekten ausgenutzt werden, finanziell oder wie auch immer. Aber in diesem blog geht es oft darum, Leute und Gruppen zu diffamieren, die einfach einen anderen Zugang zu den Fragen des Lebens haben. Und nicht selten hab ich erlebt, dass eine regelrechte Hexenjagd daraus geworden ist. Z.b. bei der Schulsozialarbeiterin in Wallisellen, das war eine Riesensauerei. Oder die Breitseite gegen das Christentum neulich, das, wenn man es genau anschaut, Inhaltsleer und polemisch war. Die Liste lässt sich verlängern.
      7 11 Melden
    • Hexentanz 18.07.2018 09:22
      Highlight @mikel ja da hast du recht. Natürlich sollte man auch nicht mit sektenmethoden gegen Sekten vorgehen. Ich plädiere einfach für gute Aufklärung schon im Primarschulalter.

      Es gibt viele Dinge die uns zu wenig erklärt werden, die eigentlich lebenswichtig sind.

      Zb Aufklärung übers Rauchen und Alkohol. Ich rauche selbst und wäre froh gewesen, hätten wir das Thema in der primar gehabt.

      Stattdessen weiss ich die 5 größten Flüsse in Italien und sonstige unnütze Dinge.

      Aufklärung ist das A und O, bei allem :)
      10 2 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 18.07.2018 11:42
      Highlight > Z.b. bei der Schulsozialarbeiterin in Wallisellen, das war eine Riesensauerei.

      Du findest also den Text von H.S. zu diesem Thema eine Riesensauerei, aber das Verhalten der Schulsozialarbeiterin bezeichnest du als andere Meinung, die es zu schüzen gilt?

      Obwohl solche 'anderen Meinungen' offensichtlich ganze Kindheiten zerstören können?
      15 2 Melden
  • Alienus 16.07.2018 01:15
    Highlight @Hugo Stamm

    Es ist doch hoffentlich nicht Ihr Schwanengesang?
    6 12 Melden
    • Hugo Stamm 16.07.2018 10:34
      Highlight Nein, lieber Alienus, die Sekten und ihre Anhänger können den Champagner noch nicht kaltstellen. Die Wurzeln des Stammes sorgen weiterhin für gute Bodenhaftung.
      60 6 Melden
    • Pasionaria 16.07.2018 16:49
      Highlight

      Absage an den Schwanengesang
      oder
      'Gott' und Hugo Stamm sei Dank

      Was's los mit Alienus' Gefühlen,
      gar an Schwanengesang zu glauben!
      Dieses Blogger's Lust zum Wühlen
      wird noch nicht so schnell verstauben....

      Noch keine Ruh liegt um ihn her,
      Grund: der waffenreligioese Kreis.
      Ihm ist weder bang noch schwer,
      vor Tatendrang ist er noch heiss.

      Es ruft noch mancher Kampf,
      Scharlatane hier und dort.
      Aufklärung nichts als Krampf
      Stamms brauchts in einem fort!
      17 1 Melden
  • Agnos ~ 15.07.2018 18:51
    Highlight Ein Bravour an Herrn Stamm, er hats gut gemacht, und habe vieles in seinen Seiten gelesen, und ich verstehe was es heisst gestalkt zu werden, und seine Kraft dem Mobb zu wiederstehen.
    39 9 Melden
  • Beteigeuze 15.07.2018 13:24
    Highlight 1.1

    Am Anfang der Vita von Stamm war nicht das Licht, sondern eine brillante Geschäftsidee.

    In seiner Aversion gegen religiöse Gruppierungen legte er sich mit einem ganz grossen Kaliber an. Sein Glück war, dass die sich wehrten und aus allen Rohren schoss.

    Dadurch ergaben sich aber erhebliche Kosten welche er alleine nie gestemmt hätte. Aber der Tagi stand hinter ihm, was auch in ihrem Interesse lag, denn durch die Figur Stamm wurde das Blatt erheblich aufgewertet. Durch Stamm war die Zeitung plötzlich in aller Munde.
    16 78 Melden
    • olive 17.07.2018 08:51
      Highlight Man sagt ja, dass man seine eigenen Eigenschaften oft in andere projiziert..
      17 3 Melden
    • Pasionaria 17.07.2018 12:29
      Highlight olive
      Du sagst es eleganter.....

      Bete....
      durch olive' s berechtigte Aussage hat mir Ihre intellektuelle, völlig zutreffende, nachweislich richtige, glaubwürdige, gegenständliche, wahrhaftige, unbestreitbare, ja intellektuelle Phrase nochmals Uebelkeit verursacht: "Am Anfang der Vita von Stamm war nicht das Licht, sondern eine brillante Geschäftsidee."
      Da hat er doch etwas gemeinsames mit Ihnen, auch da war kein Licht, dafuer geistiger Schrott.
      8 5 Melden
  • Beteigeuze 15.07.2018 13:22
    Highlight 1.2

    Dann schrieb Stamm ein Buch über eine sehr bekannte Aussteigerin dieser berühmten Sekte und das Buch wurde zum Best Seller.

    Damit war die Schlacht geschlagen und wurde zum Sieg auf der ganzen Linie. Dadurch galt Stamm fortan als Sektenspezialist, und immer wenn es etwas zu diesem Thema zu berichten gab war Stamm mit von der Partie. Sei es nun im TV, in Interviews oder Gesprächsrunden. Der Wunderknabe Stamm wurde immer eingeladen.

    Und das bis heute so geblieben. Eine Erfolgsgeschichte, da gibt es nicht zu deuteln.
    18 60 Melden
    • Alienus 16.07.2018 01:12
      Highlight Oh gütiger und allerheiligster Herr!

      Der Wunderstern Beteigeuze ist uns wieder aus den unendlichen Tiefen des Weltenalls erschienen und leuchtet uns in die Irre.
      33 4 Melden
    • Pasionaria 16.07.2018 17:18
      Highlight Alienus
      nicht vergessen - auch das kleinste Beteigeuse Licht hat sein Atmosphärchen.

      Eigentlich mag ich den Glanz der Sterne über uns, grosse Probleme bereitet mir dagegen die Beharrlichkeit der Beteigeusen Einfältigkeit unter uns!


      10 5 Melden
    • Pasionaria 16.07.2018 17:24
      Highlight Betsi - oh Gott!
      "Dann schrieb Stamm ein Buch über eine sehr bekannte Aussteigerin dieser berühmten Sekte und das Buch wurde zum Best Seller....."
      Aha, entweder war das Buch gut verfasst, oder die tragische Geschichte traf mitten in's Leserherz.
      Sie dürfen wählen!
      "Damit war die Schlacht geschlagen" Aha, welche Schlacht?
      "Dadurch galt Stamm fortan als Sektenspezialist.."
      D.h. vor dem Buch (mit all den anderen seiner Sachbücher) galt er über 30 Jahre (+ ./.) nicht als Sektenexperte. Doch, doch, Beteigeuze, eine unterirdische Logik!
      Merken Sie Ihre Albernheit (höflich gesagt) wirklich nicht?
      22 3 Melden
  • Oxymora 15.07.2018 12:52
    Highlight Erlebtes von HS zeigt:

    Religion ist gefährlich.
    Hass auf Ungläubige ist nichts Neues.

    Der Glaube, Religionsterror sei von Irren verursacht, blendet aus – dass das religiöse Bewusstsein, welches Stimmen hört nicht zum Psychiater geht.

    Angeblich gehört Religion sogar zur nationalen Kultur, die Genossen Jesus und Mohammed sind ein Segen für die Politik. Schriften erleichtern das Abwerten der Opposition (Ungläubige, Homosexuelle, Frauen, etc.).
    Beim klammern an Macht und Privilegien ist Religion eine Stütze; Journalisten hingegen stören.

    Schön, dass HS trotzdem über Aberglauben berichtet.
    43 6 Melden
    • Oxymora 17.07.2018 09:25
      Highlight @Amu

      “Immer die gleiche Leier“ seit 2000 Jahren. Da gegen ist der älteste Artikel von HS im noch ganz frisch.

      “Immer sind die Anderen schuld.“
      Ein Glück: so können auch wir, unseren Schuldigern vergeben und beim Wolkenpapa punkten.


      “Wenn dann die Rückmeldungen unter der Gürtellinie sind, sollten sie sich fragen warum es so ist?“

      Sinkt der Intellekt vom Kopf bis unter die G-linie?

      wenn der drückende Heiligenschein übergewichtig ist?
      die frommen Überzeugungen zu viel Realität verdunsten?

      Ob Umkehr/Auftrieb des Intellekt noch möglich ist, solange der Aberglauben nicht ausgehärtet ist?

      10 2 Melden
  • Roland Ruckstuhl 15.07.2018 12:48
    Highlight Er ist einfach überzeugter Atheist. Und will Leute zu seiner Sichtweise überzeugen. Er ist ein Missionar des Atheismus.
    32 97 Melden
    • olive 17.07.2018 08:53
      Highlight Na, Missionare drängen sich den Leuten meist auf, HS sucht man auf, z.B. in diesem Blog.
      Sogar Sie.
      29 6 Melden
  • Michael Bamberger 15.07.2018 11:01
    Highlight Aufklärung ist, neben Bildung, ein unentbehrlicher Grundpfeiler im "Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit", wie es Kant treffend formulierte.

    In diesem Sinne mein Dank an Hugo Stamm.
    40 6 Melden
    • Agnos ~ 15.07.2018 21:23
      Highlight Indirekt ist nicht korrekt, / sondern konkret ist ehrlich, ein Bonus für Herr Stamm.
      22 2 Melden
  • Granini 14.07.2018 20:15
    Highlight Tut mir Leid, dies zu lesen Herr Stamm. Ich hoffe sie sehen trotzdem in religiösen Menschen noch Menschen. Ich wünsche Ihnen in Ihrer beruflichen Zukunft weniger unnötigen Papierkrieg und ruhige Nächte.
    32 16 Melden
  • MadPad 14.07.2018 19:57
    Highlight Danke Hugo Stamm fürs standhaft bleiben und fürs Einstehen und Kämpfen für Fakten und die Wissenschaft.
    52 17 Melden
  • Alienus 14.07.2018 19:32
    Highlight @chrigue: „Ich finde Sie haben einen tollen Namen“. Ich finde er hat den „richtigen" Namen!

    In der Nomoligie meint „Hugo“ (Hugin) denken, sinnen, (Gedanke, Geist). „Stamm“ kommt aus der Bedeutung von „steven“, also hier passend den im Bug vorgezogen Kielteil der Arche Hugos.

    In überhöhter Poetik also ein „denkender Geist als Schiffsbug einer Arche im Meer der Verblendung“!

    Schaut man sich die Politik eines gewissen nordamerikanischen Goldhamsters an, so ist auch dort ein „denkender Bug“ einer Arche im twittrig-verbalen Tsunami der derzeitigen nordamerikanischen Sintflut sehr notwendig.
    19 26 Melden
  • Maracuja 14.07.2018 19:28
    Highlight Herzlichen Dank für Ihr unermüdliches Engagement und die vielen inspirierenden Blogtexte. Bewundernswert, dass Sie angesichts der Widerstände und unfairen Angriffe nie aufgegeben haben und damit sehr vielen Menschen direkt oder indirekt (über Ihre Texte) helfen konnten.
    51 11 Melden
  • Amateurschreiber 14.07.2018 18:28
    Highlight Kennt hier irgendwer das (korrekte) Zitat und dessen Urheber (Bitte mit Quelle):
    Jemand (evtl. Voltaire?) hat mal etwas ähnliches gesagt wie: "Die Christen rufen dann am lautesten "wir werden unterdrückt", wenn man sie am unterdrücken hindert."

    Der Spruch kam mir wieder in den Sinn, als ich den Gesprächsrunden - Flyer sah.
    50 10 Melden
    • Agnos ~ 16.07.2018 13:15
      Highlight Amateurschreiber, wer sich selbst als Märtyrer sieht, da seinen Begehren sich nicht erfüllen, sieht den im andern den Bösen, unter dem zu leiden ist, dem man im Bösen bekämpfen soll.

      "Böses kann böses nicht bekämpfen, sondern das Gute das Böse besiegen."
      14 0 Melden
  • Nominator 14.07.2018 18:18
    Highlight Es ist ja schon nicht lustig, was Herr Stamm alles erleben musste, aber absehbar, dass das Imperium zurückschlägt. Immerhin hat er die 40 Jahre überlebt. Was in anderen Ländern wohl nicht funktioniert hätte, wo man statt mundtot einfach ganz tot gemacht wird. Die Arbeit ist richtig, aber der Fokus sollte darauf liegen, dass gefährdete Menschen nicht in eine Abängigkeit geraten, und die die es schon sind aus den Fängen befreit werden. Ausrotten wird man die Sekten nie können, aber ein Auge darauf haben und informieren darüber, auch von Seiten der Behörden.
    37 3 Melden
  • Share 14.07.2018 15:54
    Highlight Tönt nach psychologischer Kriegsführung. Da fällt mir ein, in Bregenz/A stehen fünfhundert Lastwagen mit Filmequipment und finden keine Brücke um den Rhein zu queren.
    3 30 Melden
  • Elfranone 14.07.2018 15:53
    Highlight vielen dank für das sehr lehrreiche video!
    ach wie kann man verschwörungsvideos nicht lieben?
    😂😂
    6 10 Melden
  • Roman Stanger 14.07.2018 15:12
    Highlight Der Totenkopfkleber ist übrigens eine Kopie eines Anti-Scientology-Kleber, der früher mal recht verbreitet war.
    33 1 Melden
  • bebby 14.07.2018 15:12
    Highlight Der erste Artikel von Herr Stamm seit langem mit viel Substanz. Weiter so! In letzter Zeit war das Niveau nicht mehr so hoch, ich hoffe es bleibt jetzt so gut.
    23 14 Melden
  • MaxHeiri 14.07.2018 13:50
    Highlight Kann man seine eingesparten Kirchensteuern an Hugo Stamm für seine tapfere Arbeit spenden?
    57 14 Melden
    • kleiner_Schurke 14.07.2018 18:00
      Highlight Spenden sie es an Infosekta http://www.infosekta.ch/
      33 6 Melden
    • Spooky 14.07.2018 18:44
      Highlight Nein, bitte nicht, die Kohle ist für Herrn Stamm sicher kein Problem.
      10 42 Melden
    • Pasionaria 16.07.2018 17:34
      Highlight Spooky
      Wie kommst Du denn darauf?
      Schon oft hast Du vom grossen Verdienst von H. Stamm geschrieben.
      Keine Ahnung wie vermögend er ist (ist auch nicht unser Business), aber etwas weiss ich: er verlangt für Auskünfte NULL Franken, auch dass er schon unzähligen, ja sehr, sehr vielen Opfern unentgeltlich stunden-, tage-, wochen-, monate-, ja, jahrelang unentgeltlich zur Verfügung stand und steht!
      Das ist ein überprüfbare Tatsache.
      Er hilft in diesen Angelegenheiten, wo auch immer er kann.
      Hör endlich auf mit Deinem Schmarren!
      14 1 Melden
  • Angelo C. 14.07.2018 13:21
    Highlight Ein vertretbares und gutes statement in eigener Sache von Hugo Stamm 🤔! Kann man so stehen lassen.

    Dass er seinen Job auch gegen manche Bedrohungsszenarien weiter ausübt, werte ich als Zeichen von redlichem Engagement, denn an persönlichem Masochismus wirds wohl kaum liegen.

    Manchmal vielleicht etwas gar konsequent in seinen harten Urteilen, denn niemand (weder Gläubige noch Atheisten) können letzte Fragen verlässlich beantworten, ergo ein Faktum das es zu anerkennen gilt.

    Aber hinterfragende Kritik muss erlaubt sein, denn es ist evident, dass viel Unfug im Namen Gottes verkündet wird.



    58 2 Melden
  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 14.07.2018 13:19
    Highlight Hugo Stamm ist wie Kurt Pelda
    13 37 Melden
    • Nicholas Fliess 14.07.2018 16:37
      Highlight Und wie ist Kurt Pelda? Wie Hugo Stamm?
      45 2 Melden
    • Lichtblau550 14.07.2018 20:49
      Highlight Ich nehme an, das war als Kompliment gemeint. Zu recht, natürlich.
      10 1 Melden
  • blaubar 14.07.2018 13:18
    Highlight Ich halte es mit „Leben und leben lassen“. Damit löst man eine ganze Reihe von Problemen.
    16 38 Melden
    • therealest 14.07.2018 19:22
      Highlight Sicher? Und die Frauen die Saudi-Arabien die bis vor kurzem nicht auto fahren durften? Leben und Leben lassen? Oder in Nigeria, die Kinder die die Finger abgebrannt bekommen weil die gläubige meinen sie seien hexen? Auch leben und leben lassen? Wo von träumst du nachts?
      48 6 Melden
    • blaubar 14.07.2018 22:35
      Highlight @therealist: Du sprichst Ungerechtigkeit in der Welt an. Solche Probleme, die du beschreibst, lassen sich erfahrungsgemäss eben gerade nicht mit Gewalt lösen. (Das wissen wir jetzt langsam). Andere Kulturen würden sich verständlicherweise bevormundet vorkommen. Die Probleme sind leider komplexer als du vermutlich denkst.
      14 15 Melden
  • Patho 14.07.2018 13:10
    Highlight Das Problem ist meiner Meinung nach vor allem finanzieller Natur. Könnten sich die Sektenführer/Gurus/Gesandten/Pfarrer/Päpste nicht mit dem Geld der Gläubigen bereichern, hätten sie auch einen Anreiz weniger solchen Stuss zu verbreiten. Der Staat soll die Pfarrer anerkannter und kontollierter Kirchen direkt bezahlen mit der Kirchensteuer, alles andre Einnehmen von Geld unter religiösen Aspekten (inkl. Spenden/Supportbeiträgen aus dem Ausland) soll verboten werden. Dazu natürlich neben dem Christentum und dem Judentum auch den Islam, den Buddhismus und den Hinduismus anerkennen.
    19 22 Melden
    • Oxymora 15.07.2018 19:05
      Highlight @ Patho
      Mit tiefer Besorgnis haben berufsreligiöse Fachkräfte diese SP-Idee zur Kenntnis genommen.

      Wie soll da verhindert werden, dass sich falsche Religionen auf Kosten der wahren Religion an den Steuern der Ungläubigen bereichern?

      .
      6 1 Melden
    • Agnos ~ 18.07.2018 14:36
      Highlight Eigentlich dürften Einnahmen nur noch quittiert entgegengenommen werden, wie bei den offiziellen Kirchensteuer, und wenn nur noch unter Beglaubigung eines gültigen Hilfswerk-Status.
      5 0 Melden
  • James McNew 14.07.2018 13:06
    Highlight Gemäss dem "Versicherungsgedanke" der Freikirchler müsste man halt sämtliche Religionen der Welt praktizieren, damit man es nach dem Tod schön hat. Nicht, dass man am Ende noch dem falschen Gott gefolgt ist und in die Hölle der wirklich wahren Religion kommt. Das dünkt mich doch etwas übertrieben.
    52 5 Melden
  • wasdroht 14.07.2018 12:41
    Highlight Gott ist das einzige Wesen, das,um zu herrschen noch nicht einmal zu existieren braucht!
    Danke Hugo Stamm.
    55 18 Melden
    • olive 17.07.2018 08:59
      Highlight Für die einen ist dieses Wesen Stab und Stütze, für die anderen unanfechtbare Legitimation um zu herrschen.
      7 0 Melden
  • rodolofo 14.07.2018 11:40
    Highlight Danke, Hugo Stamm, dass Du so viel Ärger und Unannehmlichkeiten auf Dich genommen und ertragen hast!
    Irgendwie erinnert mich das an Jesus, der sein Kreuz trug, auf seinem letzten Gang zum Hügel der Gekreuzigten...
    Wir brauchen solche Kämpfer für die Freiheit, die sich nicht zu schade sind, auch unangenehmste Lebensaufgaben zu übernehmen, mit allen Konsequenzen, die sich aus einem solchen nie endenden Freiheits-Kampf ergeben!
    Der Widerstand sadistischer Klein-, Mittel- und Gross-Herrscher gegen das Freie Denken und -Handeln lässt erst dann nach, wenn genügend freie Menschen aktiv sind.
    70 27 Melden
    • wasdroht 14.07.2018 12:36
      Highlight Bin mit dir voll einverstanden.Aber das Bild mit dem Gekreuzigten ???!!!
      22 6 Melden
    • blaubar 14.07.2018 13:19
      Highlight phahahahaa. Ich glaube nicht, dass Stamm das so hören möchte. Hat aber was.
      24 4 Melden
    • rodolofo 14.07.2018 18:41
      Highlight So wie ich Jesus verstehe, war er der erste Revolutionär und Freiheitskämpfer der "Ur-Ur-Ur-usw.-Grossvater aller Linken" sozusagen.
      Und in diesem Sinne sehe ich IM KERN keinen Widerspruch zwischen Christlichen Wertvorstellungen und freiheitlich-aufklärerischen Wertvorstellungen.
      Die Konflikte entzünden sich an oberflächlichen Dingen und sollen offen ausgetragen werden!
      Das sollte uns aber nicht blind machen für das Verbindende, für das wir aber Kultur-ÜbersetzerInnen brauchen.
      11 10 Melden
    • therealest 14.07.2018 19:24
      Highlight Welche Beweis hat hast du das jesus überhaupt existiert hat? Oder ein Kreuz getragen hat? Bitte hier zitieren... Hoffentlich kommen jetzt nicht Geschichten aus der Bibel..
      10 16 Melden
    • rodolofo 15.07.2018 07:53
      Highlight @ therealest
      Solche Beweise werde ich Dir nicht liefern können.
      Und das weisst Du doch ganz genau!
      Aber draussen im Dschungel wird Dir auch niemand sagen können, wo und wann der nächste Bus zurück in die Stadt fährt!
      Als ich mal vorübergehend einen Psychiater brauchte, sagte dieser an einer der letzten Therapiesitzungen einen bemerkenswerten Satz:
      "Der Erfolg gibt Ihnen Recht!"
      Wenn uns Gedanken zu anhaltendem Wohlsein verhelfen, dann brauchen wir für sie keine amtliche Richtigkeits-Bestätigung!
      Für mich war Jesus also "der Che ohne Gewehr".
      Seine Worte aber schlugen ein wie eine Bombe.
      10 7 Melden
    • therealest 15.07.2018 08:13
      Highlight Hmm, als ich zuletzt nachgeschaut habe, sagte jesus in der Bibel das Sklaven ihre Händler gehorchen sollten wie sie gott gehorchen. Scheint als ob der "gute" jesus nichts gegen day Sklaverei hatte. Und wie viele wurden Dank ihn umgebracht oder gefoltert? Wie viele unschuldige Kinder und Frauen wurden in names jesus getötet? Schlug sie eine Bombe? Nein du meinst hat GETÖTET wie eine Bombe!
      9 4 Melden
    • rodolofo 15.07.2018 09:53
      Highlight Einschlagende Bomben bringen Veränderungen UND Zerstörung!
      Darum sind ja die neuen Gedanken und Lösungen von Jesus und seiner Gefolgschaft auch wie ein "zweischneidiges Schwert"!
      Dass Jesus ein Kind seiner Zeit war, ist doch für jeden vernünftigen Denker so klar, wie dass der nächste Prophet, Mohammed, ein Kind SEINER Zeit und SEINER äusseren Umstände war!
      Nach Mohammed kamen dann eben der Che, Ghandi, Mandela, Cardenal und Obama, um nur einige Wenige der moderneren Propheten (Volksbeweger) heraus zu picken.
      Solche Propheten ähneln übrigens Fruchtkörpern von Pilzgeflechten in Waldböden.
      3 7 Melden
    • therealest 15.07.2018 13:03
      Highlight Jesus war ein Kind seiner Zeit? Wie geht das denn? War jesus night gott? Ist gott denn nicht ZEITLOS? und dazu nicht ALLWISSEND? wie kannst du denn behaupten das jesus von der zeit in der du angeblich gelebt hat, beeinflusst war? Wusste jesus nicht das die Sklaverei GRUNDSÄTZLICH falsch ist??? Wenn wir das wissen, wieso nicht er? Erst ja schließlich gott und allwissend, oder etwa nicht?
      5 2 Melden
    • rodolofo 15.07.2018 16:14
      Highlight Du argumentierst mit Argumenten von Fanatikern in einer Diskussion mit einem einfachen Menschen.
      So wird aber keine Verständigung möglich sein.
      Ich sage Dir jetzt Folgendes:
      Auch wenn Jesus eine sehr beeindruckende Persönlichkeit gewesen sein musste, so ist er MIT SICHERHEIT NICHT Gottes Sohn, sondern ein (aussergewöhnlicher und besonders charakterstarker) Mensch!
      Das sagen übrigens auch die Muslime, die Jesus als Prophet anerkennen, aber nicht als "Gottessohn".
      Aber wenn Du lieber mit einem Christlichen Fanatiker diskutieren willst, dann wirst Du in diesem Blog sicher fündig.
      5 4 Melden
    • therealest 15.07.2018 18:34
      Highlight Wenn jesus überhaupt existiert hatte, war er sicherlich nur ein Mensch. Er war aber nicht der Prediger der die Christen seit Jahrzehnten verkaufen. Seine Zitaten in der Bibel zeigt wie viele falsche und fragwürdige Behauptungen er angeblich gemacht hat.
      1 1 Melden
    • rodolofo 15.07.2018 22:39
      Highlight @ therealest
      Jesus inspiriert offenbar viele Menschen.
      Darüber, was an seinem Leben wirklich real war und was blosse Fiktion, können wir endlos spekulieren.
      Vermutlich ist ein winziger Bruchteil tatsächlich passiert und der grosse Rest entspringt der Phantasie der Bibel-Schreiber.
      Solche Erzählungen lassen vor allem Rückschlüsse zu auf die Erzähler solcher Geschichten und auf deren Befindlichkeiten und Merkwürdigkeiten.
      Die Bibelgeschichten erzählen uns also etwas über diejenigen, welche die Bibelgeschichten erfunden und aufgeschrieben haben.
      Etwa so wie die Legenden von Wilhelm Tell...
      3 2 Melden
    • Oxymora 15.07.2018 22:54
      Highlight @therealest

      Über Jesus weis man einiges.

      Dank der Bibel.

      Dem Buch mit schwangeren Jungfrauen, sprechenden Schlangen und vielen weiteren Märchenfiguren.

      Am meisten mag ich das Märchen von Jonas der von einem Fisch verschluckt wird.


      6 2 Melden
    • Agnos ~ 16.07.2018 12:01
      Highlight Rodolofo, es muss etwas bewegt werden, dass die Welt verändert, nicht gewalttätig sondern besonnen zu handeln und menschenfreundlich leben. Lene dich nie einer geistlichen Bewegung an, sondern sei die Bewegung selbst, die selbst etwas bewegt!
      13 0 Melden
    • rodolofo 16.07.2018 14:18
      Highlight @ pablo'
      Hast Du schon mal etwas von Schwarm-Intelligenz gehört?
      Aber ich bin tatsächlich mehr Individualist und Freidenker, als Herdentier, obwohl ich auch hie und da richtig von etwas schwärmen kann.
      1 1 Melden
    • Agnos ~ 16.07.2018 15:30
      Highlight Mit "Du sollst nicht," oder "Du darfst nicht," werden deine Träume dass es einmal Wirklichkeit wird, dermassen eingeengt, dass durch die ewigen Einbahnstrassen der Grossstadt dich verirrst, dann hast dein Ziel verfehlt. Ob man ein Herdentier sein will, hängt davon ab, ob man Eigenverantwortung für sich übernehmen will, oder gleich einem Pfarrer >ohne Fehl ? gehörig sein will, der entscheidet was recht sein soll. Also kommt jedes eurer braven Herdentiere ohne Fehl in euren Himmel !!! ???
      9 1 Melden
    • rodolofo 16.07.2018 16:31
      Highlight @ pablo
      Du störst Dich natürlich am altmodisch Patriarchalen Befehlston, der in "Heiligen Büchern" vorherrscht.
      Anderer seit geht mir die Sozialarbeiter-Pädagogik mit "Damit habe ich jetzt Mühe...", oder mit "Du kannst tun, was Du willst, musst dann halt die Konsequenzen tragen..." manchmal sogar noch mehr auf den Wecker!
      Erziehung und Menschenführung ist manchmal so unangenehm, wie Aufräumen, oder wie Jäten.
      Am liebsten würden wir Alles einfach wuchern lassen!
      Mit einer Nichtstun-Landwirtschaft hättest Du dann irgendwann mal einen Urwald, der sehr gut ohne Menschen auskommt...
      1 2 Melden
    • Agnos ~ 16.07.2018 17:01
      Highlight rodolofo, > aufräumen jäten ? Das erinnert mich an einen Beitrag von Fachliteratur über Freikirchen unter "Züchtigen im Namen Gottes." Mit Härte Kinder verbessern, und Krankheit als eine Gottesstrafe zu sehen, ist weit verfehlt, denn eurer Gott soll doch ein Gott der Liebe sein!

      Bin ich unangenehm? Wohl kaum, denn das ist Fakt, mehrheitlich vielmals erwiesen-bewiesen.
      8 1 Melden
    • Agnos ~ 16.07.2018 17:56
      Highlight Es braucht keinen Führer der befielt und aufruft; vernichtet alles was nicht arisch ist, und sich in den Weg stellt. Von lauter Geboten und Verboten verirrt in einem Labirynt, wird ein Sünder gesucht, nach dem Motto; alles andere nur nicht der Führer.
      7 2 Melden
    • Agnos ~ 17.07.2018 16:45
      Highlight rodolofo, wie soll ich das verstehen, wenn irgendjemand den ihr einfängt um mitzumachen, dass gleich ihnen den Himmel auf ihn warten!?
      3 1 Melden
    • rodolofo 18.07.2018 07:25
      Highlight @ pablo
      Blas doch nicht jeden kleinen Gärtner, oder Subaltern-Chef gleich zu einem Adolf Hitler auf!
      Hast Du Kinder?
      Vermutlich nicht.
      Denn dann wüsstest Du, dass Du hin und wieder in die undankbare Polizisten-Rolle schlüpfen müsstest, wenn die süssen, kleinen Monster mal wieder überborden.
      Und weisst Du was?
      Die Kleinen wollen das so!
      Streiche spielen, ohne dass "der Alte" richtig lässig wird, würde gar keinen Spass machen!
      In Deinem "Paradies" möchte ich jedenfalls nicht leben, denn da wird überkontrolliert und falsch gelächelt...
      DU bist hier der Evangelikale Christ, nicht ich!
      2 0 Melden
    • Agnos ~ 18.07.2018 12:24
      Highlight Wenn nun mal so, ich bin schon seit über 30 Jahren ein abgefallener Engel, mit ein krizle kleinen Fehlern, weil ein Rassist von mir von der Kanzel verwiesen wurde, und mir dann Anstellung gekündigt wurde. Ich bin nicht bereit einen Nationalsozialisten anzuhören, den sein Judenhass im religiösen, wird ihnen dem Stempel des Verräters aufgesetzt, und das ist unakzeptabel. Ich gehöre weiterhin der Landeskirche an, auch wenn das ihnen nicht passt, und wenn ich wegen meinen kritischen Äusserungen von da weggeschickt werde, so weiss ich das es nicht umsonst war.
      2 1 Melden
    • Agnos ~ 18.07.2018 13:35
      Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
    • rodolofo 19.07.2018 08:16
      Highlight @ pablo
      Ich wollte "hässig" schreiben, aber die Autokorrektur hat daraus "lässig" gemacht.
      Was für eine POSITIV-Christliche Autokorrektur!
      Konstatieren wir einmal ganz nüchtern:
      Du bist weiterhin Mitglied der Reformierten-, oder der Katholischen Kirche.
      Ich bin seit vielen Jahren schon ausgetreten.
      Ich sehe mich nicht als Christen, sondern als Anhänger einer neuen Art von Natur-Religion, zu der "die Ökos" im weitesten Sinn gehören.
      Wir glauben an die Natur als einem SICH SELBST REGULIERENDEM System, und dass die Natur in ihrer ganzen Vielfalt, zu der auch "Fehler" gehören, perfekt ist.
      2 0 Melden
  • dmark 14.07.2018 11:39
    Highlight So einige Glaubensgemeinschaften haben regelrechte mafiöse Anwandlungen angenommen. Denen ist quasi jedes Mittel recht, um ihre Kritiker ruhig zu stellen. Gerade Scientology (ich nenne sie Psychos) hat sich da bereits ein riesiges Netz aufgebaut. Man beachte u.a. auch deren Einfluss in Wirtschaft, Unterhaltung, Medien (Film) oder auch in der Politik. Da geht es um Macht und sehr sehr viel Geld. Da muss man vorsichtig sein. Die sind gefährlich.
    89 5 Melden
    • Agnos ~ 15.07.2018 21:39
      Highlight > ALLES PSYCHOS oder was <

      ???

      Religionsglauben ist gleich einem Rutenbündel, gegen das mit Hass nicht zu entzweien ist, ausser der grössten Waffe, die Freundlichkeit!!!

      11 0 Melden
  • HundBasil 14.07.2018 11:37
    Highlight Es ist gar nicht so kompliziert. Wir leben in einer freien Welt. Jeder so glauben, was er will. Ich glaube an den Schöpfer, die Schöpfung, den auferstanden Jesus, die Gnade und die Liebe. Hugo Stamm glaubt offensichtlich nicht an Gott. Er hat viele zynische und gemeine Artikel verfasst, aber auch viele wichtige und gute. Bis vor kurzem war eine Replik auf seine Artikel so gut wie unmöglich. Aber die Welt ist dank Watson und Co. gerechter geworden. Jeder kann publizieren. Für mich ist Stamm ein religiöser im wahrsten Sinn. Er ist besser im Verurteilen als im Beurteilen.
    55 141 Melden
    • dmark 14.07.2018 12:01
      Highlight Grundsätzlich darfst du glauben, was auch immer du willst und kannst auch deine Hauswand anbeten - kein Problem. Darum geht es ja auch nicht. Wenn aber jemand auf Grund von "religiösem Einfluss" der Allgemeinheit zur Last fällt (weil psychisch überdreht) oder Handlungen begeht, welche nicht den geltenden "irdischen" Gesetzen entsprechen, Kinder in ihrer freien Entwicklung behindern usw., dann ist deine o.g. Hauswand zu hinterfragen oder gar einzureissen.
      116 9 Melden
    • HundBasil 14.07.2018 12:53
      Highlight Hey Junge, ich teile Deine Meinung.
      14 16 Melden
    • Agnos ~ 15.07.2018 22:00
      Highlight dmark, lass dich nicht kreieren, und bleib bei den Schusters Leisten. Vielleicht ermutigt ihr verzweifeltes Bild den Menschen-Fänger, dass er versucht über sie zu herzufallen.
      11 1 Melden
  • zombie woof 14.07.2018 11:25
    Highlight Ich sehe kaum Unterschiede zwischen einem Sektenführer und einem politischen Führer wie Trump, Erdogan, Blocher etc. Sie wollen Macht und Gefolgschaft, und wenn die Kasse auch noch stimmt, umso besser. Die Einen machen es ganz subtil, andere machen es auf die brachiale art, das Resultat ist eine verblendete Glaubensgemeinschaft, die alles glaubt.
    99 13 Melden
  • chrigue 14.07.2018 10:55
    Highlight Ich finde Sie haben einen tollen Namen.
    13 7 Melden
  • DomKi 14.07.2018 10:54
    Highlight Das Problem vieler Christen ist, dass sie die wirkliche biblische Freiheiten nicht zu vermitteln fähig sind. Vergessen wir nie woher die westliche Freiheit kommt: durch Jahrhunderte der Reformation, wenn Sie es nicht akzeptieren wollen, bitte, up to you...
    20 79 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.07.2018 11:27
      Highlight Es gibt keine biblischen Freiheiten. Oder wenn, dann sind diese unfreiwillig und basieren darauf, dass die Bibel verschiedenste Schreiber hatte, die sich nicht selten widersprachen und verschiedene Vorstellungen einbrachten. Eine Folge daraus war die Unterteilung von Staat und Kirche, aber auch die Möglichkeit weitere Schriften zu studieren, wie z.B. die griechischen Philosophen ab dem 12.Jh.
      Es lag aber ganz sicher nicht in der Intention der Religion, dass sich aus diesem Spalt im Chr. Freiheiten wie die Aufklärung ergeben sollten.
      62 12 Melden
    • Energize 14.07.2018 13:38
      Highlight Die abrahamischen Religionen (isöam steht noch aus) haben sich nicht von selbst reformiert. Die zunehmend sekuläre Gesellschaft zwingt die Religionen das zum Teil verschrobene moralische Weltbild immer weiter zu korrigieren. Das hat nichts mit der Religion an sich zu tun.
      33 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.07.2018 14:27
      Highlight Energize
      "Reformiert" ist der falsche Ausdruck, den das haben die Kirchen sehr wohl selber gemacht - und auch der Islam.
      Aber eine Trennung in Staat und privater Religion (Aufklärung), das kam von aussen. Im Fall des Chr. war die Spaltung schon etwas vorgegeben. Im Islam gibt es das nicht, darum wird es im Islam keine Aufklärung geben, oder aber er geht unter.
      12 4 Melden
    • Energize 14.07.2018 19:35
      Highlight @Rabbi: stimmt, da habe ich unsauber argumentiert.
      1 0 Melden
  • Thom Mulder 14.07.2018 10:29
    Highlight So lange es Menschen gibt die versuchen Anderen ihren Glauben aufzubinden, so lange brauchen wir Menschen wie Sie. Bravo Herr Stamm. Dass Sie sich getrauen für Wahrheit und Ehrlichkeit einzustehen, dass Sie zeigen dass es mehr gibt als Glauben, nämlich Wissen und Denken! Dass man Gemeinschaften nie auf Glauben aufbauen sollte, denn damit hat man schon von Anfang an ein morsches Fundament.

    Danke für Ihren Mut und Ihre Beständigkeit!

    Hiermit bete ich alle Angriffe an sie hinweg - Sie sind davon erlöst und gegen alles gefeit ;-)
    87 16 Melden
    • frnrsch 16.07.2018 10:32
      Highlight Ich brauche ihn nicht, kann selbst denken.
      3 2 Melden
  • Echo der Zeit 14.07.2018 10:26
    Highlight Ich Wertschätze ihre Arbeit sehr - Ihre Werte sind Moralisch auf einem sehr Hohem Level - Der Wert ihrer Arbeit für die Gesellschaft sehr Hoch. Vielen Dank !
    80 11 Melden
  • ...nachgedacht... 14.07.2018 10:15
    Highlight Der Mensch neigt zum Festhalten an dem was er einmal als «wahr» empfunden hat, Kritik ist nicht erwünscht.

    Am eigenen Weltbild zu arbeiten scheint zu anstrengend zu sein.

    Das zeigt sich sehr schön in den Kommentarspalten. Am meisten Zustimmung (Likes, Herzen etc.) erhalten Texte ohne klare Aussagen, Worthülsen, Pauschalaussagen, Verallgemeinerungen.
    24 126 Melden
    • kleiner_Schurke 14.07.2018 11:18
      Highlight Ach daher die vielen Blitze unter ihren Posts.
      77 8 Melden
    • Thom Mulder 14.07.2018 11:26
      Highlight Komisch, ich sehe sehr viele fundierte Kommentare. Fehlen Ihnen vielleicht die Fundamentalisierten?
      77 8 Melden
    • mogad 14.07.2018 11:36
      Highlight Abschnitt 1 und 2: Das trifft auf jene zu die ihre Macht erhalten wollen. Nur wer glaubhaft machen kann, im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein kann seinen Machtanspruch durchsetzen. Dann darf diese Wahrheit auch eine Aneinanderreihung von Lügen sein. Die Menschen müssen ja bloss überzeugt werden, siehe Trump. Am nach aussen vertretenen Weltbild arbeiten würde heissen, die eigene Machtposition zu schwächen. Das Fussvolk z.B. der Kirchen hingegen will, dass die Auslegung religiöser Inhalte seiner geistigen Weiterentwicklung angepasst wird. Das beeinhaltet kritisches Denken.
      12 5 Melden
    • Agnos ~ 15.07.2018 22:36
      Highlight Einbildung ist auch eine Bildung, was man im Irrglauben festhält, und nichts hinterfragen lässt, aus Angst etwas zu verlieren, den Stolperstein zu einem glücklichen Leben.
      12 0 Melden
  • Nominator 14.07.2018 10:06
    Highlight Ich kenne Ivo Sasek aus der Zeit als er aus der Bilbelschule in Walzenhausen rausgeschmissen wurde und sich selbständig machte. Bis vor wenigen Jahren kannte ich Mitglieder seiner Gruppierung. Nach meiner Meinung sind sie nicht böse und aggressiv wie andere, sie haben einfach eine Schraube locker. Der Ivo lässt es sich gut gehen auf Kosten seiner Gefolgschaft. Dass das anscheinend immer noch funktioniert wundert mich selber. Gehört habe ich schon lange nichts mehr von ihm in meiner Gegend, wo sich immerhin sein Lebensmittelpunkt befinden soll. Mit Scientology & Co. habe ich mehr Mühe.
    62 5 Melden
    • Echo der Zeit 14.07.2018 10:40
      Highlight Ich habe kürzlich in ein Swisscom Shop ein Kabel holen müssen. Wollte zahlen - da fängt gleich einer neben mir an denn Verkäufer voll zu Quatschen - Kennen sie Ganser, der ist Super und Bla Bla Bla , der Verkäufer ja kenn ich usw... - Ja ich kenn denn Persönlich, aber kennen sie denn Ivo Sasek der wird so als Sektierer Bezeichnet aber ist Super und Bla Bla Bla - Dem Verkäufer wurde es Langsam unwohl und ich Tippte meinen Pin zwei mal Falsch ein, als ich ging hörte ich noch 9/11 und etwas von Juden.
      55 9 Melden
    • blaubar 14.07.2018 13:25
      Highlight Wenn ich Ihren Post richtig interpretiere, wollen Sie beispielhaft suggerieren, dass Sasek, Ganser, Judenverschwörung, 9/11-Hinterfragung alles zusammengehört. Ist das richtig?
      8 14 Melden
    • Echo der Zeit 14.07.2018 14:22
      Highlight blaubar: Waren sie Kürzlich in einem Swisscom Shop ? Mir eigentlich egal wie sie das Interpretieren. Aber allemal verstörend so ein Ganser/Sasek wasweissichwas Anhänger in Aktion zu Erleben. Dachte noch soll ich da mit Diskutieren, entscheidete mich aber innerhalb einer Millisekunde, mich vom Acker zu machen.
      15 4 Melden
    • Nominator 14.07.2018 17:41
      Highlight @blaubar Nein ich wollte nichts suggerieren, sondern einfach sagen, dass die Gruppe nicht aggressiv neue Mitglieder sucht. Auf jeden Fall haben sie mich nicht gewollt. Klar sind die Verschwörungstheorien nicht sauber, aber man muss ja den Quatsch nicht anhören gehen. Es tut ja niemandem weh, wenn der Ivo Showtime macht in irgend einer Halle. Ich find die Videos ganz lustig. Unterhaltender als Uriella. Ein bisschen Narrenfreiheit darf man solchen Leuten schon zugestehen. Hooligans und die Leute die den neuen BLS-Zug besprayt haben, denen sollte man mehr auf die Finger klopfen.
      8 9 Melden
    • Agnos ~ 17.07.2018 02:42
      Highlight Nominator, Sasek = Ss-Predigten, sind schlechte Unterhaltungsthesen, über das man sich nicht freuen kann, und eigentlich von allem ablenkt und wirklich alles zerstreut, und vernichtet.
      3 0 Melden
  • Michael_der_Solothurner 14.07.2018 10:05
    Highlight leider kann man nicht unliken...

    habe mich vertippt aber rückwärts gehts nicht... bitte korrigieren
    4 28 Melden
  • arpa 14.07.2018 09:52
    Highlight Danke Hugo Stamm! Ich feiere dich👌
    59 14 Melden
  • Tomislav Kukalj 14.07.2018 09:30
    Highlight Danke Herr Stamm für Ihre unermüdliche Arbeit und Ihren Mut. Es braucht mehr Leute wie sie.
    827 67 Melden
    • Lichtblau550 14.07.2018 20:33
      Highlight Hugo Stamm hat während seines langjährigen Engagements offenbar viel aushalten müssen. Das weiss ja längst nicht jeder Leser. Auch von mir ein Dank.
      9 4 Melden
  • Boadicea 14.07.2018 09:28
    Highlight Ich bin nicht immer mit allem einverstanden, was Sie sagen Herr Stamm. Aber ich danke Ihnen aufrichtig und herzlich für Ihren wertvollen Beitrag an die Öffentlichkeit und jeden einzelnen vor Sekte Geretteten. Ihre Aufklärungsarbeit macht die Welt ein Stück freier. Danke!

    Da ich mich früher auch mit diversen Sekten angelegt habe (v.a. um Jugendliche rauszuholen), musste ich selbst Erfahrungen dazu machen, wie bösartig diese zum Teil auf Leute mit gegensätzliche Ansichten losgehen. Soviel wie Sie hab ich aber nie gewagt. Ich hoffe, Sie bleiben noch lange am Ball! <3
    141 8 Melden
  • Bynaus 14.07.2018 09:17
    Highlight Ich bin Hugo Stamm dankbar für seine jahrzehntelange Arbeit als Aufklärer und Skeptiker! Als ich diesen Artikel öffnete, hatte ich allerdings ein paar mehr Infos über die wichtigsten Stationen aus diesem jahrzehntelangen Kampf erwartet. Aber vielleicht kommt daa ja noch. ;)
    63 6 Melden
  • Michael_der_Solothurner 14.07.2018 08:57
    Highlight super. Danke Hugo Stamm
    490 43 Melden
    • evand 14.07.2018 10:58
      Highlight Was für klicks 😂😂😂
      40 5 Melden
  • Ökonometriker 14.07.2018 08:55
    Highlight Nunja in der Wissendchaft glauben wir auch noch viel - daher die vielen unbewiesenen Theorien. Der Unterschied ist aber, dass man als Wissenschaftler sein Weltbild den Fakten anpasst - als Fundamentalist passt man jedoch die Fakten seinem Weltbild an.

    Man kann also religiös sein und faktenbasiert denken - das ist sogar eine relativ häufige Kombination und ergab zahlreiche neue philosophische Ansätze.
    Man kann aber nicht faktenresistent sein und wissenschaftlich denken. Sonst gerät man in eine Welt voller Aberglauben.
    71 48 Melden
    • TheDude10 14.07.2018 09:44
      Highlight Glauben an etwas, dass man nicht nachvollziehen kann ist im Gegensatz zum Glauben an eine wissenschaftliche Theorie, welche plausibel ist, purer Schwachsinn.
      51 10 Melden
    • Menel 14.07.2018 09:55
      Highlight Bitte wissenschaftliche Theorien und Glaube nicht in einen Topf werfen! Zwischen den zwei Dingen besteht ein grosser Unterschied.
      Am ehesten könnte man Glaube noch mit einer Hypothese vergleichen, obwohl auch eine Hypothese schon mehr Fundament hat als ein Glaube 😉
      66 7 Melden
    • FrancoL 14.07.2018 10:04
      Highlight @thedude: die Aussage von Oekonometriker wohl nicht verstanden.

      @Oekonometriker, ein mehr als nur guter Kommentar. Gratuliere!
      Dieser Kommentar zeigt eine Haltung auf, die ich immer beherzigt habe. Dieses Glauben und Wissenschaft nebeneinander leben zu lassen auf der Basis Fakten klar als Richtschnur zu haben ist völlig richtig und ermöglicht eine dynamisch Anpassung je nach Faktenlage OHNE gleich alles was wissenschaftlich noch nicht widerlegt ist über Bord zu werfen.
      Nochmals danke.
      20 22 Melden
    • FrancoL 14.07.2018 11:13
      Highlight @GugusGurke; Ich weiss nicht ob Du Wissenschaftler bist, aber als ich 1 Jahr in Pisa die Enrico Fermi besucht habe , habe ich etliche junge und alte Wissenschaftler kennengelernt die bestens Wissenschaft und Glauben vereint haben. Gerade die sehr weit in die Wissenschaft eingetaucht waren und viel mehr Fakten auf dem Tisch hatten als zB ich als Grünschnabel, hatten einen festen Glauben, dass es eine höhere Macht geben könne. War faszinierend zu sehen dass der Ursprung für viele trotz viele, vielen Fakten ein Rest-Rätsel bleibt. Gleiches habe ich auch mit Leuten vom CERN erfahren dürfen.
      24 30 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 14.07.2018 12:52
      Highlight Mit einem 'festen Glauben, dass es etwas geben könne' haben sie in der Physik nicht argumentiert und damit werden sie in der Philosophie nicht ernst genommen.
      18 1 Melden
    • AdiB 14.07.2018 15:24
      Highlight ich habe die bibel und auch den koran gelesen und muss sagen, der grund kern der bücher ist zeitlos. sie animieren eigendlich zur wiessenschaft und bildung. auch thesen die gegen den glauben sprechen sollte man erforschen, den nur so kann man gott beweisen, in dem man sie mit den schrieften/gott wiederlegt. diese schrieften belegen ja auch ereignisse mit wiessenschaft. es wird einfach damit begründet dass es von gott so gewollt ist um seiner inteligenz zu huldigen. nur fundementalisten die das leben nach dem vorbild ihrer propheten anstreben, haben angst vor bildung.
      1 10 Melden
    • Nominator 14.07.2018 18:37
      Highlight @Menel Glaube ist eine ganz persönliche, selbstgemachte Wahrheit die von der Aussenwelt nicht nachvollzogen werden kann. Ähnlich wie die bedingungslose Liebe.
      2 3 Melden
    • FrancoL 15.07.2018 19:50
      Highlight @Gugus; Ein weiter Bogen denn Du da bis hin zur Pädophilie zu spannen versuchst. Macht keinen grossen Sinn da auch Atheisten pädophil sein können.
      ES ist kein naiver Glaube bei der Evolutionstheorie den Anfang zu hinterfragen und für sich da eine stimmige Lösung zu finden.
      Übrigens da anzunehmen es sei nichts ist ja auch ein Stück glauben, denn die Wissenschaft hat über Jahrhunderte gezeigt dass man immer weiter vordringt immer mehr weiss und somit wir heute nicht on Top angekommen sind. Wir werden in 20-30 Jahren wieder weiter sein, was uns erwartet weiss niemand, nichts auszuschliessen.
      0 7 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 16.07.2018 09:05
      Highlight FrancoL: Wie kommst du darauf, dass er jemanden der Pädophilie beschuldigt? Das Argument ist, dass ein Mensch unterschiedliche Denkweisen vereinen kann.

      Er sagt er weiss es nicht und nicht er nimmt an, es sei nichts. Dieses 'Stück glauben' ist daher ein Strohmann.

      Gib dir ein wenig Mühe. Denn so bleibt nur die Behauptung, dass 'für sich da eine stimmige Lösung zu finden' kein naiver Glaube sei. Da fragt man sich, was das denn sonst sein soll?
      6 0 Melden
  • mogad 14.07.2018 08:52
    Highlight "Auch als Skeptiker könne ich nicht beweisen, dass es Gott nicht gebe....Deshalb wär es doch sinnvoll, an die beiden zu glauben." Oder: Aufhören mit dem Hinterfragen von Glaubensinhalten. Warum soll man sich mit etwas herumschlagen, das für einen selber nicht existiert! Hingegen werden religiöse Inhalte missbraucht um Menschen zu manipulieren, gefügig zu machen, in ein seelisches Abhängigkeitsverhältnis zu bringen, zu missbrauchen. Durch Vertreter von Institutionen oder herrschsüchtige Psychopathen. Dafür gab und gibt es unzählige Beispiele. Die anzuprangern ist doch genug Arbeit.
    543 29 Melden
    • zeusli 14.07.2018 09:12
      Highlight Im Unterschied zu Peitschen hinterlassen Religionen keine blutigen Wunden am Körper der Sklaven...
      12 164 Melden
    • Gähn 14.07.2018 09:26
      Highlight @Zeusli
      Dafür auf deren Seelen....
      104 5 Melden
    • Mutzli 14.07.2018 09:33
      Highlight @zeusli bisschen bizarr ihr kommentar, wenn man daran denkt, dass die sklaverei in den usa zig mal als religiöse notwendigkeit verkauft wurde. Nämlich um die angeblich “wilden“ afro-amerikaner zu zivilisieren d.h. christianisieren. Lässt sich ziemlich beliebig mit zig beispielen von buddhismus bis was-auch-immer-ismus erweitern.
      97 5 Melden
    • Boadicea 14.07.2018 09:47
      Highlight zeusli

      Grad gestern sprach ich mit einer Mutter, die mit ihren beiden Kindern den Absprung aus einer Sekte geschafft hat. Der Vater, der sie reingeholt hatte, blieb drin.
      Das Mäitli ist voll Narben; Wunden, die sich selbst zufügte, weil man ihr immer sagte, wie wertlos Frauen sind.
      Der Junge schläft nachts nur, wenn der grosse Hund auf seinem Bett liegt. Ohne Hund ist die Angst zu gross, geholt zu werden, um dem Sektenanführer "mit seiner Wärme zu dienen".

      Sprüche wie deine helfen nicht, sie vergrössern den Schmerz bei den Verletzten. Kinder sind unschuldig. Denk nochmal drüber nach!
      106 3 Melden
    • Echo der Zeit 14.07.2018 10:04
      Highlight @Zeusli: Ja was für ein Quark - Was wurde schon im Namen von Religionen Versklavt, Gefoltert und Krieg geführt. Und denn Geschändeten Offenbart das sie Dankbar sein sollen von der Barmherzigkeit des Herrn.
      52 4 Melden
    • Thom Mulder 14.07.2018 10:36
      Highlight Zeusli meint "Religionen hinterlassen im Gegensatz zu Peitschen keine blutigen Wunden am Sklaven". Also Zeusli: Du hattest vermutlich im Geschichtsunterricht einen Fensterplatz. Sklaverei wurde durch Religionen gefördert und gerechtfertigt. Die blutigen Wunden sind also sehr wohl die Hinterlassenschaft von Religionen!
      53 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.07.2018 11:36
      Highlight Da muss ich doch einen Einwand bringen: Die Sklaverei in Amerika wurde nicht zuletzt durch religiöse Agitatoren abgeschafft.
      > Abolitionismus
      19 3 Melden
    • zsalizäme 19.07.2018 13:53
      Highlight "Auch als Skeptiker können Sie nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt....Deshalb wär es doch sinnvoll, an die beiden zu glauben." Diese Aussage finde ich genial. Genial daneben... Einfach den Spiess umdrehen und folgendes sagen: "Auch als Christ können Sie nicht beweisen, dass es Allah nicht gibt.... Deshalb wäre es doch sinnvoll, auch an ihn zu glauben." Dann einfach die Reaktion abwarten und geniessen.
      4 0 Melden
  • Tan Long 14.07.2018 08:24
    Highlight Wie frei ist man wenn man nicht gläubig sein darf?
    33 161 Melden
    • Butschina 14.07.2018 09:07
      Highlight PERFEKT auf den Punkt gebracht.
      17 123 Melden
    • Regas 14.07.2018 09:12
      Highlight Ist man gläubig ist man automatisch unfrei mit allem was diesem Glauben widerspricht!
      117 20 Melden
    • DonChaote 14.07.2018 09:22
      Highlight Frei ist, wer nach freiem willen gläubig sein kann. Dazu braucht es weder sekten, kirchen, päpste, bischöfe, alte bücher, vorbeter oder sonst jemanden, der behauptet, die einzige „wahrheit“ zu kennen und zu verkünden.
      Wie frei ist man, wenn man sich „freiwillig“ in eine so unfreie struktur einordnet? (Meist aus angst vor der gegenwart oder der zukunft)
      91 5 Melden
    • wasps 14.07.2018 09:23
      Highlight Jeder ist frei, zu glauben, was er will. Nur dann bitte die Mitmenschen damit in Ruhe lassen.
      97 2 Melden
    • Tan Long 14.07.2018 09:26
      Highlight @Regas: Können sie diesen Zusammenhang erläutern oder glauben sie das einfach?
      10 50 Melden
    • Tan Long 14.07.2018 09:33
      Highlight @Regas: vielleicht sollten sie noch mal über die Bücher und den Freiheitsbegriff nochmal eingehend untersuchen. Ihre Aussage als Antwort ist unlogisch und viele finden das noch gut.
      Ich bezeichne mich übrigens als wirklich ungläubig.
      10 52 Melden
    • Tan Long 14.07.2018 09:36
      Highlight @Regas. Diese faschistoidische Interpretation von Freiheit geht mir gegen den Strich und wird meistens von Unfreien vertreten.
      12 60 Melden
    • Regas 14.07.2018 09:39
      Highlight @dondor: Beispiel: Ein gläubiger Christ hat nicht die Freiheit zu glauben das es diesen Jesus gar nie gegeben hat.
      52 10 Melden
    • Pierre Beauregard 14.07.2018 09:40
      Highlight Der "Glaube" als solches steht auch gar nicht zur Diskussion. Sie sind frei an alles zu glauben was Ihnen lustig ist. Der Glaube als Vehikel für Machtausübung, Unterwerfung und Ausbeutung hingegen sollte aber sehr wohl zur Diskussion stehen.
      43 0 Melden
    • FrancoL 14.07.2018 10:08
      Highlight @regas; ein gläubiger Christ kann sehr wohl in Jesus eine Haltung dargestellt zu sehen und nicht eine 1 zu 1 Handlung.
      Diese breitere Fassung der Narrative ist eine Möglichkeit.
      10 9 Melden
    • Regas 14.07.2018 10:38
      Highlight Es muss unterschieden werden zwischen der vom Staat garantierten Religionsfreiheit und der Unfreiheit welcher sich ein Gläubiger unterwirft, um seinen eigenen Glauben aufrecht zu erhalten. Einer Religion irgendwelcher Art anzugehören bedeutet immer Unterwerfung in die Unfreiheit. Und das obwohl viele Glaubensgenossen behaupten ihr Glaube bedeute Freiheit.
      19 3 Melden
    • mad_aleister 14.07.2018 11:05
      Highlight @regas: Also hat ein "Ungläubiger" nicht die Freiheit zu glauben, dass es diesen Jesus wirklich gegeben hat. nicht? Weil er sich mit seinem Weltbild ebenfalls einschränkt.

      Solange Menschen nicht kriminell sind und den Glauben für sich selbst ausleben und niemanden dazu überreden möchten (Zeugenarbeit), soll jeder glauben und machen was er will. Und wenn wir gläubige Menschen zur Ungläubigkeit bekehren möchten, sind wir nicht besser als die Menschen, welche an unserer Haustüre klopfen und uns zu irgendeiner Kirche einladen möchten...

      leben und leben lassen.

      19 5 Melden
    • Regas 14.07.2018 11:21
      Highlight @mad_aleister:
      1. Doch hat er, er kann sich zurück lehnen und sagen vielleicht oder vielleicht auch nicht.
      2. Wenn er dummerweise an einen Quacksalber glaubt der seinen Krebs heilen kann, und die Schulmedizin ablehnt wird er voraussichtlich Sterben. Er hinterlässt unter Umständen eine unglückliche Familie......
      Leben oder Sterben.
      5 3 Melden
    • wasps 14.07.2018 11:31
      Highlight @dondor. Regen Sie sich ab. Ich teile Regas Ansicht durchaus, und finde es eine Frechheit, ihm faschistiodisches Gedankengut zu unterstellen! Wo sind wir denn?
      9 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.07.2018 11:42
      Highlight Regas
      "Beispiel: Ein gläubiger Christ hat nicht die Freiheit zu glauben das es diesen Jesus gar nie gegeben hat."
      Von diesen Christen gibt es tatsächlich nicht wenige! Vor allem bei den Reformierten.
      Ist mir absolut unverständlich, wie man glauben kann, dass es den biblischen Jesus nicht gegeben hat, aber trotzdem an Jesus Christus glaubt.
      8 1 Melden
    • amRhein 14.07.2018 12:01
      Highlight @mad_aleister: unvernünftige Vorstellungen zu hinterfragen, hat mit Bekehrung gar nichts zu tun.
      4 1 Melden
    • Tan Long 14.07.2018 12:33
      Highlight @wasps: Offensichtlich unter Menschen die anderen sagen müssen was sie zu glauben haben und vor allem Leute die "wissen" was glauben für andere Bedeutet.
      Kurz gesagt unter Menschen die Wissen und richtiges Meinen vertauschen.
      Lesen sie eigentlich was da geschrieben steht?
      3 10 Melden
    • Tan Long 14.07.2018 12:36
      Highlight @wasps: suchen sie noch ein wenig nach dem Fehler in Regas Ausführungen, dann werden auch sie einordnen und verstehen.
      So als Wegleitung: Zuerst gut lesen, dann noch mal gut lesen, dann denken, nochmal denken und dann schreiben.
      2 10 Melden
    • wasps 14.07.2018 13:36
      Highlight @dondor: Ach so, Sie sind der Wissende, der sich wasserklar ausdrückt und wem auch immer was auch immer nicht unterstellt? Ziemlich abgehoben.
      9 2 Melden
    • DonChaote 14.07.2018 14:00
      Highlight @rabbi jussuf
      Wie ich die reformierten kennengelernt habe (wurde damals konfirmiert, wegen den geschenken 😉) kann man an die botschaft welche „jesus christus“ transportiert (barmherzigkeit, menschlichkeit, nächstenliebe, frieden usw.) glauben bzw. danach leben, ohne dass man den „geschichtlichen“ hintergrund gutheissen/glauben muss. Auch ohne beten oder vorgegebene rituale, jeder wie ihm beliebt, ohne zwang. Und wenn einer nicht will ist ihm barmherzigkeit und vergebung trotzdem gegeben...
      4 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.07.2018 14:22
      Highlight Don Chaote
      Sehe ich auch so. Bloss hat ein solcher Glaube kein Fundament mehr, er ist wie ein Haus, von dem nur noch die Fassade aus denkmalschützerischen Gründen steht.
      Darum gibt es auch wesentlich mehr Austritte aus der ref. , als aus der kath. Kirche.

      Ich versteh einfach nicht, wie man auf diese Art "glauben" kann.
      5 1 Melden
    • Regas 14.07.2018 14:37
      Highlight @dondor: Ganz einfach, jeder kann glauben was er will solange er die Mitmenschen damit nicht belästigt, auch wenn das geglaubte in meinen Augen dummes Zeug ist. Kritik sollte man aushalten können. Auch wenn es manchmal schwierig wird wenn die Argumente fehlen.
      Heikel wird es jedoch wenn eine Familie wegen des Glaubens auseinander bricht, Kinder Misshandelt oder ausgegrenzt werden, wenn Menschen welche durch Psychoseckten beeinflusst wurden dem Sozialstaat anheimfallen, Medizinische Hilfe abgelehnt wird, Servelats unerwünscht sind..... Die Liste liesse sich beliebig fortsetzen.
      5 1 Melden
    • DonChaote 14.07.2018 16:03
      Highlight @rabbi jussuf
      Ich persönlich sehe das auch nicht mehr als „glaube“ im eigentlichen sinn. Es ist eine weiterentwicklung davon. Eine lebensweise.
      Weg vom „göttlichen“, hin zum menschlichen, humanistischen, irdischen. Es ist ein schon länger währender prozess, seit der aufklärung.
      Wohin der weg führt? Die friedensbewegung finde ich da eine gute entwicklung.
      Meiner persönlichen meinung nach braucht es keine „religionen“ mehr, für ein friedliches miteinander.
      3 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.07.2018 18:45
      Highlight Don
      Nicht nur aus Sicht des Glaubens ist das auch Dekadenz, eine Entkernung des Glaubensinhaltes zu blossen Worthülsen, die jeder für sich ausfüllen kann, wie er möchte. Man kann dem auch "Weiterentwicklung" sagen und vielleicht ist es so, dass gewisse Menschen diesen Übergang brauchen um zu einem "Humanismus" zu kommen.
      Ich sehe eher eine Gefährdung der eigenen Kultur: Alles ist möglich und darum auch alles nicht viel wert, weil ja so subjektiv und tolerant.
      Da hat es eine fremde, glaubensstarke "Kultur" leicht sich einzunisten und die eigenen Regeln zu implementieren.
      1 4 Melden
    • FrancoL 14.07.2018 19:00
      Highlight @Rabbi Du hast Angst um die eigene Kultur.
      Darf ich mich totlachen?
      Wir, die in der ganzen Welt unterwegs sind, unsere Massstäbe dort realisieren, unsere wirtschaftlichen Werte dort feil bieten. Wir, die alles moralisch unterjocht haben, haben nun Angst?
      Wir haben hierzulande unsere Werte verraten, eine Zwei-Klassen-Gesellschaft installiert und diese Zwei-Klassen-Gesellschaft würde auch OHNE "Fremde" an ihren Anschlag kommen. Man kann bei uns Regeln auch ohne Glaubensgemeinschaft bestens "implementieren", Beispiele gibt es zuhauf und die haben nichts mit Religion zu tun.
      8 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.07.2018 19:39
      Highlight FrancoL
      Wieso gleich die Moralkeule hervor holen?
      Zweiklassengesellschaft?
      Wer hat denn davon gesprochen?

      Werte verraten??
      Eben davon spreche ich, wenn ich mir die Reformierten anschaue. Das heisst, sie können eigentlich nichts verraten, da deren Werte ja so subjektiv sind.
      0 0 Melden
    • FrancoL 14.07.2018 19:51
      Highlight @RabbI, Ach soooo jetzt verstehe ich Dich; Du meinst dass es nicht gut ist dass unsere Zwei-Klassen-Gesellschaft durch „Fremde“ gestört wird. Denkst Du nicht dass in unserer doch ordentlich aufgeklärten Gesellschaft die Werte der Zivilgesellschaft nicht durch die Religion, sondern durch Politik und Wirtschaft gefährdet sind?
      Ich habe in meiner Umgebung und die ist nicht gerade klein, viele „Leichen“ der Politik und Wirtschaft gesehen und sehr wenige „Leichen“ der Religion. Wir haben die Religion marginalisiert und ersetzt durch den Glauben an Macht und Gier.
      7 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.07.2018 21:20
      Highlight FrancoL
      "Wir haben die Religion marginalisiert und ersetzt durch den Glauben an Macht und Gier."
      Das kannst besser, oder glaubst du das tatsächlich?

      Zweiklassengesellschaft? Ich weiss nicht wovon du sprichst. Aber egal, darum geht es nicht.
      4 0 Melden
    • Maracuja 14.07.2018 22:42
      Highlight @Rabbi Jussuf: Zweiklassengesellschaft? Ich weiss nicht wovon du sprichst

      Keine Zweiklassengesellschaft? Keine Immigranten, die Arbeiten verrichten, die Schweizer nicht machen möchten? Zum Verrichten der Drecksarbeit sind diese Menschen gut genug (ich kenne vor allem Immigrantinnen, die im Reinigungsbereich tätig sind), aber ihre Religion sollen sie bitte zu Hause lassen? Hat sowas in der Geschichte je funktioniert?
      4 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.07.2018 23:29
      Highlight Maracuja
      Ich weiss nicht, ob FrancoL das mit "Zweiklassengesellschaft" meint. Ich sehe da keine "Zweiklassengesellschaft". Zudem hat das mit dem Thema hier nichts zu tun.

      Ich kenne auch Immigrantinnen. Keine von denen arbeitet im "Reinigungsbereich". Das heisst, doch ich kenne eine. Aber ich kenne auch Schweizerinnen, die da arbeiten. Wo ist jetzt die Zweiklassengesellschaft, die du bei FrancoL hinein interpretierst?
      3 1 Melden
    • FrancoL 14.07.2018 23:32
      Highlight @Rabbi; Soll ich denn nicht an das glauben was mir täglich begegnet? Ich bin Architekt, lebe zwischen verschiedenen Welten. Auf den Baustellen die eine Welt und in den Meetings mit Banken, Investoren, Spekulanten die andere. Welten die klar 2 Klassen darstellen, das auch noch höflich gesagt, denn es sind eher 3 oder 4.
      Und ja es ist mir aufgefallen dass die betuchten Gesellschaften eigentlich mit diesen Klassen rechnen und null und nichts tun wollen um das etwas auszuebnen, nein ganz und gar nicht. Aehnlich wie bei vielen Kirchenvätern sind sie der Meinung dass dies „Gott“gegeben ist.
      5 7 Melden
    • FrancoL 14.07.2018 23:35
      Highlight @Rabbi; Und ja ich bin felsenfest überzeugt dass wir die Religion mitunter auch marginalisiert haben weil sie so ganz und gar nicht zur neuen Religion der Macht und Gier zu passen scheint, dabei wäre sie ganz stimmig zum neuen Credo.
      2 8 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.07.2018 00:27
      Highlight FrancoL
      Deine zweiklassengesellschaft ist etwas willkürlich zusammengestellt. Aber was solls. Es tut rein gar nichts zur Sache.

      "ich bin felsenfest überzeugt dass wir die Religion mitunter auch marginalisiert haben weil sie so ganz und gar nicht zur neuen Religion der Macht und Gier zu passen scheint, dabei wäre sie ganz stimmig zum neuen Credo."
      Es ist ziemlich naiv zu glauben, dass Religion auf der einen Seite und Macht und Gier auf der anderen Seite stünden. Eben da hätte ich schon mehr von dir erwartet.
      Hingegen mit der Marginalisierung hast du recht, wenn auch nicht aus obigem Grund.
      8 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.07.2018 00:32
      Highlight Die Marginalisierung und Subjektivierung hat mehr mit Individualismus zu tun, der einerseits Freiheiten mit sich bringt, andererseits eine extreme Schwachstelle ist, gegenüber einer Gruppenreligion und Weltsicht wie dem Islam, der ja einiges mehr beinhaltet als bloss Religion, wie wir sie gemeinhin verstehen.
      1 0 Melden
    • Butschina 15.07.2018 02:43
      Highlight Jeder soll das glauben dürfen, was er will. Für mich ist klar, dass jeder Mensch an etwas glaubt. Entweder glaubt er an eiben oder mehrere Götter oder er glaubt an keinen, ergo glaubt jeder etwas. Niemand kann definitiv beweisen was davon richtig ist. Für mich ist wichtig die Andersgläubigen zu respektieren. Ich habe mich für meinen Glauben entschieden, dass heisst aber nicht, jeden davon überzeugen zu müssen.
      0 4 Melden
    • Share 15.07.2018 08:37
      Highlight Sicher lässt sich das auf eine Zweiklassengesellschaft reduzieren. Erstens: eine Gang ist eine Gang ist eine Gang. Zweitens: Die Administration ist die Administration ist die Registratur; nicht zu vergessen.
      Und dann stehen da noch Hugo Stamm, ein paar ebenso Kultivierte und meine Wenigkeit.
      1 1 Melden
    • DonChaote 15.07.2018 09:25
      Highlight @rabbi
      „Alles ist möglich und darum auch alles nicht viel wert, weil ja so subjektiv und tolerant“ ausser das „alles nicht viel wert“ ist genau die kultur, in der ich aufgewachsen bin! Die kultur, die wir nicht verlieren dürfen!
      Man darf religion nicht mehr 1:1 mit kultur gleichsetzen, ich verweise nochmal auf die aufklärung.
      In meiner kultur dienen „staatsreligionen“ einzig als lieferant von feier(frei)tagen, oft mit familie
      Und ja, es braucht scheinbar diesen übergang um weg vom vorgebeteten „humanismus“ zum individuell gelebten, verinnerlichten zu kommen, frei von solchen machtstrukturen.
      4 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.07.2018 09:58
      Highlight Don Chaote
      Einverstanden.
      Mir ging es darum aufzuzeigen, dass sich durch das Auflösen eines Sozialverbundes (Religion) hin zu einer Individualisierung auch dessen Werte relativieren (nicht mehr viel Kraft, wäre der bessere Ausdruck). Es braucht in Folge dessen eine neue Verankerung der Werte, die eine Gesellschaft zusammenhalten können. Werte, die nur subjektiv sind, haben keinen Wert.
      Der Individualismus ist die Schwachstelle nach aussen. Das kann und muss aufgefangen werden durch Aufklärung und damit durch ein Staatsverständnis der Demokratie, Gleichberechtigung und Sozialstaat.
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    • FrancoL 15.07.2018 10:00
      Highlight @Rabbi; Die Wirtschaftsentwicklung in unseren Breitengraden mit der Mehrklassengesellschaft zeigt heute klarer den je dass die Wirtschaft mit ihren Axiomen unterwegs ist und diese kaum mit den Religionen teilen mag.
      Nein sie überlässt es den Religionen sich ihre "Kunden" zu suchen und ist, überspitzt gesagt, ganz zufrieden wenn die Religionen ihren Jüngern einreden dass diese Strukturen von Gott gewollt sind.
      Immer mehr verbannen grosse und mächtige Unternehmen die Religionen aus der Arbeitswelt und die Arbeitswelt ist nun mal ein guter Teil unseres Alltagslebens.
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    • Rabbi Jussuf 15.07.2018 10:04
      Highlight Don

      Da ist dann jeder Einzelne gefordert seinen Beitrag dazu zu leisten.
      Des Weiteren sind für das Funktionieren einer solchen Gesellschaft Grenzen unverzichtbar. (Mit ein Grund für das Aufkommen von Nationalstaaten)
      Aber das führt hier zu weit. Bleiben wir bei der Religion...
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    • Maracuja 15.07.2018 12:11
      Highlight @Rabbi Jussuf: Aufklärung und damit durch ein Staatsverständnis der Demokratie, Gleichberechtigung und Sozialstaat

      Solche Appelle werden irgendwann nichts mehr bringen, wenn sich die Oberschicht weiterhin schamlos die Taschen füllt, sich die einheimische Mittelschicht von Abstiegsängste geplagt sieht (ein erheblicher Teil rennt ja bereits nationalistischen Rattenfängern nach) und die zumeist immigrierte Unterschicht sehr prekär lebt (was du in deiner Blase anscheinend nicht mitbekommst). Ob sich das Gärtchen so einfach retten lässt, wenn man nur genug hohe Grenzen zieht?
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    • DonChaote 15.07.2018 15:05
      Highlight @rabbi
      Das ist der punkt. Sie sehen die gegenwart, ich visioniere.
      Die werte (also die religiösen) sind für breite kreise bereits relativiert. Teils durch die religiösen strukturen, die kirchen selbst.
      Was es braucht sind keine neuen werte. Weil in jeder mir bekannten kultur kennt man vergebung, gastfreundschaft, nächstenliebe usw. in einigen halt leider nur für die gleichgesinnten.
      Was wir brauchen ist ein neues bewusstsein, dass es gemeinsam anstatt gegeneinander viel besser geht.
      Grenzen brauchts nur temporär, auf lange sicht fördern sie das gegeneinander.
      I
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    • Rabbi Jussuf 18.07.2018 17:13
      Highlight Don
      Für Gemeinsamkeit braucht es gemeinsame Werte und Abgrenzung nach aussen, also Grenzen. Ohne diese hätte eine Gemeinsamkeit gar keinen Sinn und jeder würde schnellstens wieder seiner Wege gehen.
      Gemeinsam > Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft muss sich aus einer unbestimmten Menge herausheben, durch besondere Werte, durch ein besonderes Gebiet, Kultur oder Religion, was auch immer. Wenn das nicht der Fall ist, gibt es keine Gemeinschaft.Es wäre nur eine unbestimmte Teilmenge einer Ansammlung von Leuten.
      Leider hast du Unrecht, wenn du sagst, dass Religion relativiert sei, sie ist im Vormarsch.
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    • FrancoL 18.07.2018 21:57
      Highlight @Rabbi: Dein Text:
      "Für Gemeinsamkeit braucht es gemeinsame Werte und Abgrenzung nach aussen, also Grenzen. Ohne diese hätte eine Gemeinsamkeit gar keinen Sinn und jeder würde schnellstens wieder seiner Wege gehen.
      Gemeinsam > Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft muss sich aus einer unbestimmten Menge herausheben, durch besondere Werte, durch ein besonderes Gebiet, Kultur oder Religion, was auch immer"
      Ist das nicht genau der Leitfaden jeder Religion?
      "Gemeinsam > Gemeinschaft." Ist das nicht die Voraussetzung bei der Religion?
      So gesehen kann es ja gar nicht sein das Religion relativiert ist.
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    • Rabbi Jussuf 18.07.2018 22:32
      Highlight FrancoL
      Religion ist sicher ein wichtiger Faktor und der beständigste.
      Religion verbildlicht wohl am besten Werte und Ziele einer Gemeinschaft und hebt sie in eine übergeordnete Sphäre. Dadurch werden Werte sakrosankt.
      Aber muss das immer so sein?
      Gut, es gäbe da noch die Ideologien. Die sind aber meist sehr kurzlebig und oft zerstörerischer als alte gewachsene religiöse Strukturen.
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    • FrancoL 19.07.2018 01:16
      Highlight @Rabbi: du bist ein Slalomfahrer, je nach Religion wertest Du Deine Parameter unterschiedlich.
      Ich muss gestehen das finde ich grenzwertig. Du sagst die Religionen sind global gesehen im Vormarsch, ich glaube dies stimmt nur bedingt. Aber wenn sie im Virmarsch sind, sollte Dich das freuen, da bekommst Du Deine Gemeinschft, ausser Du wertest nicht alle Religionen gleich.
      Ich selbst halte nicht viel von Zwangsgemeinschaften ich halte mich lieber an unterschiedliche gesellschaftliche Gemeinschaften, die wenn möglich nicht Realpolitisch noch religiös sind.
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    • Rabbi Jussuf 19.07.2018 08:36
      Highlight FrancoL
      Slalom? Warum?
      Ich habe nur Zusammenhänge beschrieben und das nicht einmal wertend.
      Mein Wunsch ist nicht nach einer religiösen oder ideologischen Gemeinschaft. Bewahre!
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    • FrancoL 19.07.2018 09:47
      Highlight @Rabbi; Slalom ganz einfach wegen den Inhalten und Wertungen in Deinen verschiednen Kommentaren.
      Die Gemeinschaft oder Gemeinschaften (es kann ja nicht nur eine sein) scheinen Dir wichtig zu sein, aber nur wenn sie offensichtlich Deinen Vorstellungen (keine Religion, keine Ideologie) entsprechen und das ist nicht gerade sehr demokratisch.
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    • Rabbi Jussuf 19.07.2018 12:03
      Highlight FrancoL
      Demokratie ist ein Luxus, den man sich nur leisten kann, wenn die Sicherheit gewährleistet ist. D.h. das Gewaltmonopol bei der Gemeinschaft liegt und diese die Gemeinschaftsregeln auch durchsetzen kann. Wenn das nicht der Fall ist, kannst du Demokratie vergessen.

      Nochmal: Ich schildere bloss zwingende Zusammenhänge. Das hat rein gar nichts mit dem zu tun, was ich mir wünsche.
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    • Maracuja 19.07.2018 13:46
      Highlight @Rabbi Jussuf: Mein Wunsch ist nicht nach einer religiösen oder ideologischen Gemeinschaft

      Tja dann musst du dich eben mit einer liberalen Gesellschaft zufrieden geben, die gegen innen pluralistisch bzgl. Werten ist, die nur beschränkt eine Zahl gemeinsamer Werte teilt und die sich gegen aussen nicht streng abgrenzt (keine Pflege von gemeinsamen Feindbildern). Das muss nicht instabil sein, solange nicht grössere Schichten ökomomisch abgehängt werden. Z.Z geht Tendenz aber Richtung Nationalismus mit Pflege von Feindbildern wie Islam (da mischt du mit deinen Kommentaren auch kräftig mit).
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    • Rabbi Jussuf 19.07.2018 14:23
      Highlight In der Schweiz ist es zum Glück noch nicht so weit, aber das hat keine grosse Bedeutung, wenn im Rest von Europa Ghettos wuchern und die angestammte Gesellschaft sich diesen neuen Kulturen unterwürfig anpasst. (Siehe dazu, wie es in Brennpunktschulen zu und her geht.)

      Davon sind nicht nur wir betroffen, sondern auch sehr viele "Muslime", die mit Religon wenig oder nichts am Hut haben. Die werden die ersten sein, die darunter leiden werden.
      Was schreib ich von Zukunft? Das alles kann man in DE, FR, SE und und und schon längst begutachten. Ausser man ist absolut blind, wie so manche hier.
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  • Flötist 14.07.2018 08:09
    Highlight „In meiner 40-jährigen Berufskarriere war ich Zielscheibe von diversen Angriffen.“

    Ja gut, wenn die Karriere per se aus dem Angreifen von anderen besteht, sollte man sich nicht wundern wenn andere sich wehren. Manche zu recht und manche nicht.
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    • roger_dodger 14.07.2018 09:10
      Highlight Ja, aber mit Argumenten und nicht mir Gewalt oder Einschüchterung. So hat Scientology bewiesen das Sie ein absolutistischer Verein sind dem jedes Mittel Recht ist.
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    • Regas 14.07.2018 09:18
      Highlight Richtig! Das der Stamm angegriffen wurde, beweist nur, das seine Kritik Wirkung zeigte.
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    • Flötist 14.07.2018 10:37
      Highlight @roger sagte ich ja.

      @Regas Jeder Angriff ist per se beweis für richtigkeit? Wow!
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    • Thom Mulder 14.07.2018 10:48
      Highlight Flötist: Hast das nicht zu Ende gedacht. Stamm kritisiert Angriffe religiöser Fanatiker auf unsere Freiheit, auf Denken, Ehrlichkeit und Integrität.

      Was Stamm macht ist nicht Angriff sondern Verteidigung.

      Für die Religiösen ist das ungewohnt, denn Atheisten waren in der Geschichte (jedenfalls seit den antiken Griechen) bisher nahezu nicht präsent mit ihrer Meinung sondern liessen die ewigen Bekehrungsversuche und Gottesbekundungen stumm über sich ergehen - zu schwerwiegend wären früher die gesellschaftlichen Konsequenzen gewesen.
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