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Colin Kaepernick (Mitte) iniziierte 2016 den Protest gegen Rassismus.  Bild: EPA

Sein Kniefall kostete ihn die Sport-Karriere – Jetzt wird US-Footballstar geehrt

Für seinen Protest gegen Rassismus ist der US-Footballspieler Colin Kaepernick mit der höchsten Auszeichnung der Menschenrechtsorganisation Amnesty International geehrt worden. Seine Geste habe eine regelrechte Welle losgetreten.

22.04.18, 04:51 22.04.18, 08:45

US-Footballspieler Colin Kaepernick wurde am Samstagabend in Amsterdam der Titel als «Botschafter des Gewissens» verliehen. Zur Begründung hiess es, der inzwischen vertragslose NFL-Profi habe sich trotz massiver Widerstände gegen Rassismus eingesetzt und damit viele Menschen inspiriert.

Colin Kaepernick am Samstag bei der Amnesty International-Verleihung. Bild: AP/AP

Am 14. August 2016 hatte Kaepernick, damals noch erfolgreicher Quarterback der San Francisco 49ers, als erster NFL-Profi während des Abspielens der US-Nationalhymne gekniet. Er wollte damit ein Zeichen setzen gegen Ungleichheit, Rassismus, Polizeigewalt gegen Schwarze – und trat eine regelrechte Welle los. Viele Sportler auch ausserhalb des American Footballs schlossen sich an, auf dem Höhepunkt der Proteste waren es allein etwa 200 Football-Profis.

Ihre gebeugten Knie spalteten die Liga und Zuschauerschaft – und riefen auch US-Präsident Donald Trump auf den Plan, der die Spieler über Twitter und in Ansprachen beschimpfte und von den Clubbossen ihre Entlassung forderte. Trump rief die Liga dazu auf, die Proteste zu verbieten, die NFL folgte ihm aber nicht.

Derzeit ist Kaepernick vereinslos, und dies sieht er in seiner konsequenten Haltung begründet. (sda/dpa)

Wie Colin Kaepernick eine Welle des Protests auslöste:

Video: Angelina Graf

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DerRaucher 22.04.2018 14:56
    Highlight Ob er seine Angst vor Brüsten mittlerweile abgelegt hat?
    24 2 Melden
  • Radiochopf 22.04.2018 14:28
    Highlight Menschen die sich für Gerechtigkeit, Menschenrechte und Freiheit einsetzen verlieren ihren Job, werden verklagt, werden gejagt und müssen mit lebenslanger Haft rechnen, sei es Kaepernick, Snowden, Manning, Assange und viele weitere US-Whisteblower... etwas läuft da falsch...
    8 19 Melden
  • AlpenMaradona 22.04.2018 13:13
    Highlight Das Beispiel Kaepernick zeigt doch wie quer das ganze Thema "Rasse" in der USA ist. Eine Person die sowohl Europäer als auch Afrikaner als Vorfahren hat und in einer Familie von deutschstämmigen aufwuchs ist aufgrund der "One-Drop-Rule" immer noch "Schwarz".
    21 7 Melden
  • Scrj1945 22.04.2018 10:48
    Highlight Kaeperinick hat mit dem seine karriere an die wand gefahren und sich für was grösseres geopfert. Hätte er seine leistungen weiterhin auf dem feld gezeigt, wär er immer noch in der nfl. Aber spätestens als er teambesitzer vor gericht zerren wollte, war es für ihn vorbei. Denke nicht das er nochmals ein team finden wird
    38 12 Melden
    • Peter von der Flue 22.04.2018 15:05
      Highlight Bei allem Respekt, du hast die letzten Ergebnisse der 49er mit ihm als QB schon noch auf dem Bildschirm. Die ganze Bad hat sich am Sonntag Tod gelacht ab den 49er.
      6 1 Melden
    • Scrj1945 22.04.2018 16:05
      Highlight Da ich niners fan bin, kenn ich die letzten saison zimlich gut. Die schlechten ergebnisse lagen ja nicht nur an ihm, aber als wb bist du halt dann meistens auch verantwortlich wenns nicht läuft. Ab dieser saison gibts hoffentlich nichts mehr zum todlachen bei den niners. Tipe da eher auf die seahawks
      2 0 Melden
  • R10 22.04.2018 08:57
    Highlight Hat er verdient 👏
    Es ist sehr traurig zu sehen, wie kein NFL-Team Rückgrat zeigt und ihm einen Vertrag anbietet...nur aus Angst vor negativer Presse und Trumps Twitter-Account...
    167 34 Melden
    • swisskiss 22.04.2018 11:15
      Highlight Auch wenn der "grösste Präsident aller Zeiten" Kapernick und co. als "Hurensöhne" bezeichnete, ist es in erster Linie eine Angst um die finanziellen Verluste, die die Teambesitzer motivierte, sich negativ über diese Aktion zu äussern und dementsprechend zu handeln.

      Football ist eine heilige Kuh des weissen Amerikas, mit den demensprechenden Umätzen.

      Da lässt man sich nicht in die Suppe spucken.
      30 8 Melden
  • Midnight 22.04.2018 08:15
    Highlight Grossartiger Typ, Gratulation zur Auszeichnung! 👍👏👏
    188 35 Melden

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