Gesundheit
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Alle 17 Sekunden steckt sich jemand an – und 5 andere Zahlen über HIV



Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. Die lebensbedrohliche Immunschwächekrankheit hat sich seit Anfang der 80er Jahre weltweit ausgebreitet und Millionen Menschen getötet, insbesondere in Afrika.

Allerdings hat sich mittlerweile der Zugang zu Medikamenten verbessert, die bei regelmässiger Einnahme einen Ausbruch von Aids verhindern und auch die Übertragung des HI-Virus von Schwangeren auf ihre ungeborenen Kinder abwenden können. In Zahlen der UNO-Organisation zur Bekämpfung von Aids (UNAIDS) spiegeln sich die Herausforderungen und Erfolge im Kampf gegen Aids:

17 Sekunden

2016 haben sich nach UNO-Angaben weltweit rund 1,8 Millionen Menschen mit dem HI-Virus angesteckt, das Aids auslöst. Umgerechnet ist das eine HIV-Infektion alle 17 Sekunden oder fast 5000 Neuinfektionen pro Tag.

ARCHIVBILD ZUR MK DES BAG UEBER SEXUELL UEBERTRAGBARE INFEKTIONEN, AM MONTAG, 23. OKTOBER 2017 - Packaged condoms, photographed on February 1, 2017. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Verpackte Kondome, aufgenommen am 1. Februar 2017. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Schutz gegen HIV: Kondome. Bild: KEYSTONE

Zwei Drittel

Bei Erwachsenen ist die Zahl der Neuinfektionen weltweit in den vergangenen Jahren kaum zurückgegangen. 2010 waren es 1,9 Millionen, 2016 noch 1,7 Millionen. Zwei Drittel der Neuinfektionen gibt es in Afrika.

Fast 50 Prozent weniger

Die Neuinfektionen bei Kindern sind hingegen deutlich zurückgegangen: Die Zahl halbierte sich nahezu von 300'000 im Jahr 2010 auf 160'000 im Jahr 2016. Entscheidend war dabei die verstärkte Untersuchung von schwangeren Frauen in Afrika und die Behandlung von HIV-infizierten Patientinnen mit anti-retroviralen Medikamenten, die eine Übertragung des Virus auf das ungeborene Kind verhindern können.

36,7 Millionen

Für 2016 gab UNAIDS die Zahl der HIV-Infizierten mit 36,7 Millionen an, seitdem stieg sie aber weiter. 20,9 Millionen Betroffene weltweit haben mittlerweile Zugang zu einer wirksamen Behandlung.

1 Million

Die Todesfälle im Zusammenhang mit Aids sind im vergangenen Jahrzehnt um fast 50 Prozent zurückgegangen. Starben 2005 noch 1,9 Millionen Menschen an Aids, waren es 2016 eine Million.

35 Millionen

Von den 76,1 Millionen Menschen weltweit, die sich seit Ausbruch der Aids-Epidemie 1981 mit HIV ansteckten, starben 35 Millionen an der Krankheit. (sda/afp)

Geschlechtskrankheiten sind auf dem Vormarsch

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Mehr Gesundheit 

Über die Hälfte aller Menschen stirbt an einem dieser vier Faktoren (sie wären vermeidbar)

Link zum Artikel

So soll eine Überteuerung des Gesundheitswesens vermieden werden

Link zum Artikel

Arbeiten gehen oder noch zuhause bleiben? Kommt drauf an, wie lange du ansteckend bleibst

Link zum Artikel

Wenn du im Schweizer Erkältungs-Bullshit-Bingo gewinnst, darfst du nach Hause

Link zum Artikel

Diese junge Frau erkrankte an Brustkrebs – doch die Ärztin nahm den Verdacht nicht ernst

Link zum Artikel

So gesund sind die Schweizer – die 5 wichtigsten Erkenntnisse in Grafiken

Link zum Artikel

Du denkst, ein Hirnschlag trifft nur alte Menschen? Du denkst falsch

Link zum Artikel

Wenn der Grippevirus ein Freund von dir wäre – in 8 Situationen

Link zum Artikel

Heute entscheidet sich das Ärzte-Battle um Sterbehilfe

Link zum Artikel

So verhinderst du, dass der Magen-Darm-Virus die ganze WG / Familie flachlegt 

Link zum Artikel

Du trinkst gerne aus PET-Flaschen? Dann solltest du das hier schnell lesen

Link zum Artikel

Der Hanfkönig und sein braves Leben – auf einen Joint mit Bernard Rappaz 

Link zum Artikel

Mit dem Laser gegen Jugendsünden: Tattoo-Entfernung boomt – es gibt nur ein Problem

Link zum Artikel

Die Kiffer-Weltkarte: So unterschiedlich ist der Umgang mit Cannabis

Link zum Artikel

Schnäuzen, Niesen, Husten: Ein für allemal – diese Regeln solltest du beachten

Link zum Artikel

Bund beunruhigt: Zwei Menschen an Listeriose gestorben

Link zum Artikel

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Link zum Artikel

Wenn die Haut zerreisst – die Geschichte einer Schmetterlingsfrau

Link zum Artikel

Die Schweiz ist im Protein-Wahn

Link zum Artikel

Warum wissen Frauen nicht, wo ihre Vagina liegt? Wir haben eine Gynäkologin gefragt

Link zum Artikel

So steht es um die psychische Gesundheit der Schweizer Bevölkerung

Link zum Artikel

Ein für allemal – so erkennst du, ob du eine Grippe oder nur eine Erkältung hast

Link zum Artikel

Du achtest auf Kalorien? Schön. Möchtest du nun Avocado oder Nutella?

Link zum Artikel

Im Zürcher Triemlispital mussten gerade 16 Leute ihr Blut trinken – das ist der Grund

Link zum Artikel

Der Medizin-Nobelpreis geht an zwei Entdecker einer Krebstherapie

Link zum Artikel

Weisst du, welcher Körperteil beim Sport mit Abstand am meisten verletzt wird?

Link zum Artikel

Dieser Zusammenstoss sollte Ryan Masons Leben für immer verändern

Link zum Artikel

Haarwuchsmittel aus der Migros? Grosser Widerstand gegen Supermarkt-Arznei

Link zum Artikel

Die Welt hat laut WHO ein riesiges Alkoholproblem

Link zum Artikel

SP-Politiker Wermuth fordert Regeln für Schamlippen-OPs

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Warum afrikanische Mütter ihre Töchter «Brustbügeln»

Sie meinen es gut. Die Mütter, Tanten, älteren Schwestern oder Grossmütter, die jungen Mädchen mit heissen Steinen oder Holzspateln die wachsenden Brüste «bügeln», wollen nur das Beste. Doch die Schäden, die sie damit anrichten, bleiben ein Leben lang. 

«Breast Ironing» («Brustbügeln») – so nennen Medien in Grossbritannien die schmerzhafte Prozedur – soll die heranwachsenden Frauen vor Schlimmerem bewahren. Das «Bügeln» hindert die Brüste am Wachsen und «schützt» die Mädchen …

Artikel lesen
Link zum Artikel