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Interview

Harvard-Professor Cornel West: «Biden hat sich schuldig gemacht, aber …»

Ein gerechter Zorn gegen Rassismus bricht über die USA herein, sagt der Harvard-Professor Cornel West. In der Vergangenheit habe sich auch Joe Biden schuldig gemacht.
03.05.2021, 09:2703.05.2021, 09:56
Johanna Roth / Zeit Online
Ein Artikel von
Zeit Online

Cornel West gilt als einer der einflussreichen Intellektuellen der USA. Der 67-Jährige lehrte Philosophie, Theologie sowie African American Studies in Princeton, Yale und an der Sorbonne in Paris. Gerade ist er noch Professor in Harvard, im Sommer wird er von dort an eine frühere Wirkungsstätte zurückkehren, an das traditionsreiche Union Theological Seminary in New York City.

West trat häufig als Gast in Filmen und Musikproduktionen auf und versteht sich auch als Aktivist. Jürgen Habermas soll nach einem Vortrag Wests gesagt haben: «Man hat das Gefühl, dass jeglicher akademische Diskurs albern ist und man sofort auf die Strasse gehen sollte.»

Cornel West setzte sich 2016 im Vorwahlkampf der Demokraten für Bernie Sanders ein.
Cornel West setzte sich 2016 im Vorwahlkampf der Demokraten für Bernie Sanders ein.
Bild: EPA/EPA

Eigentlich waren wir zum Video-Gespräch verabredet, aber in Wests Wohnort Cambridge, Massachusetts, ist gerade der Strom ausgefallen, deshalb muss es per Telefon gehen. Er klingt konzentriert und neugierig auf die Fragen.

Professor West, in Minneapolis ist gerade der Prozess gegen den ehemaligen Polizisten Derek Chauvin zu Ende gegangen, der im vergangenen Jahr George Floyd getötet hatte, indem er minutenlang auf dessen Nacken kniete. Vor wenigen Wochen starb nur wenige Meilen entfernt vom Gericht der junge Afroamerikaner Daunte Wright durch eine Polizeikugel. Was passiert da in den USA?
Cornel West:
Wir sehen das Versagen des amerikanischen Rechtsstaats. Und das nicht erst seit einigen Jahren, sondern seit der Gründung dieses Landes. Es gab einige Fortschritte und Durchbrüche, aber sie haben nicht zu dem tief greifenden Strukturwandel geführt, der dieses Versagen beenden würde. Solange ein Schwarzes Leben noch immer weniger gilt als ein weisses, wird jede Polizeireform zu kurz greifen.

Sie meinen, nicht nur die Polizei braucht eine Reform, sondern die ganze Gesellschaft?
Absolut. Zwei Dinge sind wichtig. Erstens: ein moralisches und spirituelles Aufbegehren gegen das weisse Überlegenheitsgefühl. Teilweise haben wir das ja schon gesehen, wenn wir auf die Strassen von Minneapolis blicken oder in andere Städte, in denen im vergangenen Sommer demonstriert wurde: Ein grosser Teil der jungen Menschen, die dort für Gerechtigkeit protestiert haben, war weiss. Diese Generation positioniert sich viel stärker gegen Rassismus als ihre Eltern. Das liegt auch daran, dass dieses Aufbegehren wie schon bei der Bürgerrechtsbewegung in der Popkultur vorgelebt wird, besonders in der Musik. Das Zweite ist, endlich die massive soziale Ungleichheit in diesem Land anzupacken, die heruntergekommenen Schulen, die völlig unzureichende Gesundheitsversorgung.

«Ich glaube, es gibt einen Unterschied zwischen simpler Wut und gerechtem Zorn»

Schon die Eltern- und Grosselterngeneration vieler, die heute auf die Strassen gehen, hat gegen strukturellen Rassismus und soziale Ungerechtigkeit protestiert. Wie vermitteln Sie ihnen Hoffnung, dass sich etwas ändern wird?
Hoffen ist kein Gefühl, keine Stimmung. Es ist ein Tuwort. Solange man in Bewegung bleibt, ist man die Hoffnung. Das ist etwas anderes, als nur Hoffnung zu haben. Und auch hier kann man die Rolle der Künste und speziell der Musik gar nicht genug betonen. Wir können viel über Hoffnung sprechen, aber Musik hält uns in Bewegung, mit Melodien, Harmonien, aber auch Dissonanzen. Sie bewahrt die Dinge in der Zeit, durch alle Zeiten.​

In vielen Momenten des vergangenen Jahres schien es auch, als sei die Hoffnung verloren. Die Proteste waren wütend, teils gab es Brände und Zerstörungen.
Ich glaube, es gibt einen Unterschied zwischen simpler Wut und gerechtem Zorn, wie ihn auch Martin Luther King vertrat. Denken Sie an Jesus, der die Geldwechsler aus dem Tempel vertrieb. War das einfach nur ein Wutausbruch? Nein, es war mehr als das – ein Zeichen für das tiefe Unrechtsbewusstsein Jesu, für den Systemkampf, den er führte. Es waren ja nicht nur die Geldwechsler, sondern draussen standen Hunderte römische Soldaten, dazu kamen die Gelehrten, mit denen Jesus sich anlegte. Er kämpfte für Gerechtigkeit, für die Armen. Ja, ein solcher Zorn kann auch überlaufen, aber darunter liegt ein sehr wichtiger Impuls.

«Biden hat sich schuldig gemacht, was die Nichtachtung Schwarzer Leben in Strafverfolgung und Justiz betrifft.»

Präsident Joe Biden sieht das anders. Er hat immer wieder dazu ermahnt, friedlich zu protestieren.
Mir machen die Ausschreitungen weniger Sorgen. Sie zeigen, dass dieses System unfähig ist, für Gerechtigkeit zu sorgen, und wie sehr das die Menschen beschäftigt. Was für mich zählt, ist, ob Liebe und Gerechtigkeit im Zentrum des eigenen Handelns stehen.

Sie haben zur Wahl Bidens aufgerufen, aber ihn immer wieder harsch kritisiert, ebenso wie Barack Obama. Beide seien Neoliberale und Teil genau jenes Systems. Wie denken Sie über Bidens erste hundert Tage im Amt? Für seine Konjunkturpakete hat er schon viel Applaus bekommen.
Oh, da schliesse ich mich durchaus an. Seine Pläne für wirtschaftlichen Wiederaufbau und eine verbesserte Infrastruktur erinnern an Franklin D. Roosevelt, und ich finde es lobenswert, dass er den Krieg in Afghanistan ebenso beenden will wie die Unterstützung für die saudi-arabische Kriegführung im Jemen. Was allerdings nicht aus dem Blick geraten darf, ist: Biden hat sich schuldig gemacht, was die Nichtachtung Schwarzer Leben in Strafverfolgung und Justiz betrifft.

Sie spielen auf die Strafrechtsreform von 1994 an. Biden war damals Senator und legte ein Null-Toleranz-Gesetz vor, welches für die überproportional häufige Inhaftierung von Afroamerikanern verantwortlich gemacht wird.
Biden hat bei diesem Thema auch schon in den Achtzigerjahren mit Segregationisten aus den Südstaaten paktiert. Aber ja, 1994 stand er vor dem Senat, sprach von «Raubtieren in den Strassen» und sagte Dinge wie: «Sperrt sie ein und werft den Schlüssel weg!» Wir sehen immer noch die Auswirkungen dieser unmenschlichen Politik. Aber ich will ihm nicht unterstellen, nicht dazugelernt zu haben. Jedenfalls wird unser Druck auf ihn nicht nachlassen.

Biden hat sich sehr für einen Schuldspruch im Fall George Floyd ausgesprochen und regelmässig mit der Familie Kontakt gesucht. Ist das nur Symbolpolitik?
Das gehört auch dazu, klar. Aber er sollte nicht nur mit den Angehörigen sprechen, sondern vor allem mit der Polizei. Dort gibt es eine Kultur des Schweigens, viele haben Angst davor, brutale Kollegen zu kritisieren. Diese Strukturen müssen durchbrochen werden. Biden muss klarstellen, dass jeder Gewaltakt seitens eines Polizisten, insbesondere auf einen Schwarzen Mitbürger, nicht ungesühnt bleiben kann. Das bedeutet, dass er vor allem die Polizeigewerkschaften konfrontieren muss.​

«Wenn wir wirklichen Wandel wollen, müssen wir nichts Geringeres tun, als die Armut abzuschaffen»

Es geht nicht nur um die Strafjustiz. Im vergangenen Jahr, als nach dem gewaltsamen Tod George Floyds überall im Land demonstriert wurde, haben Sie die USA als gescheitertes soziales Experiment bezeichnet. Was meinten Sie damit?
Wenn wir wirklichen Wandel wollen, müssen wir nichts Geringeres tun, als die Armut abzuschaffen. Das umfasst auch die Gier der Wall Street und von Konzernen wie Amazon. Es bedeutet, arme und arbeitende Menschen ins Zentrum der Politik zu rücken.​

Und tut die aktuelle Regierung das?
Nein, noch nicht. Es geht in die richtige Richtung, aber es muss viel weiter gehen. Wir sprechen nicht nur über Repräsentanz. Inklusion und Diversität sind wichtig, aber es geht um grundlegende Solidarität, um die Transformation der Gesellschaft. Nehmen Sie das Beispiel Gesundheitsversorgung: Eine grosse Mehrheit der Bevölkerung der USA wünscht sich «Medicare for all». Aber die Lobby der Pharma- und Versicherungskonzerne hat das bislang verhindert. Und auch Biden hat angedeutet, ein solches Gesetz würde er nicht unterzeichnen. Aber auch hier ist nicht gesagt, dass er sich nicht noch ändern könnte. Ich will ihm eine Chance geben, das möchte ich wirklich.

2014 wird West bei Protesten in Ferguson festgenommen.
2014 wird West bei Protesten in Ferguson festgenommen.
Bild: AP

Wie denken Sie über die ersten 100 Tage von Kamala Harris, der Vizepräsidentin?
Das, was ich über Biden sage, könnte man genauso über Kamala Harris sagen. Sie kommt wie er aus dem wirtschaftsnahen Flügel der Demokraten. Und auch sie muss jetzt beweisen, dass sie den Mut besitzt, besser zu handeln, als sie es früher tat.

Als kalifornische Generalstaatsanwältin hat sie ebenfalls eine Law-and-Order-Politik verfolgt, von der Kritiker sagen, sie habe besonders Schwarze getroffen.
Dennoch verdient sie einen Vertrauensvorschuss, genau wie Biden. Aber am Ende nützt auch das wundervollste Vokabular nichts, wenn der Mut fehlt. Den haben sie ja schon bewiesen, als es darum ging, Trump zu besiegen.

Sprechen wir noch einmal über Black Lives Matter. Anders als in den 1960er-Jahren gibt es bei dieser Bewegung keinen geistigen Anführer, keinen Martin Luther King. Wer entfacht dann das, was Sie selbst mal als «prophetisches Feuer» bezeichnet haben?
Ich glaube, auch hier ist die Rolle der Musik nicht zu unterschätzen. Damals bildeten Künstler wie Curtis Mayfield, Aretha Franklin oder Janis Joplin die popkulturelle Avantgarde dieser Bewegung. Heute ist Hip-Hop die Lingua franca junger Menschen, er bringt ihnen Schwarze Kreativität und Mitmenschlichkeit nahe. Wenn es darum geht, «everyday people» für diese Bewegung zu gewinnen, ist das noch wertvoller als ein zweiter Martin Luther King.

Zumal Religion und Glaube bei Black Lives Matter gar keine so grosse Rolle spielen, oder?
West: Junge Leute in Amerika gehen immer weniger in die Kirche, in die Synagoge oder den Tempel. Institutionelle Religion ist ihnen fremd, was auch daran liegt, dass sie Kirchen mit dem Status quo verbinden, oft auch mit Homophobie und Transfeindlichkeit. Nein, ihre Spiritualität speist sich aus Werten wie Barmherzigkeit und Mitgefühl. Sie glauben an Gemeinschaft, an absolute Solidarität. Natürlich ist auch für sie Martin Luther King ein Held, denn er hat gehandelt. Handeln ist das Einzige, was zählt. Und das sehen wir bei den kirchlichen Institutionen nicht.​

Woran liegt das?
Den Kirchen fehlen die Visionen. Die selbstgefällige Akzeptanz des Status quo ist ihnen so sehr eingeschrieben, dass sie zu stolz sind, Teil des Wandels zu werden. Aber so verlieren sie die Menschen.

Sie übernehmen bald die Dietrich-Bonhoeffer-Professur am Union Theological Seminary in New York, die in Bonhoeffers Gedenken gestiftet wurde. Sein Aufenthalt dort 1930 hat ihn sehr geprägt. Was wollen Sie Ihren Studierenden von Bonhoeffer vermitteln?
Die Liebesbriefe und Aufzeichnungen aus der Haft finde ich sehr bewegend. Ich werde im Herbst ein Seminar über Bonhoeffer und James Baldwin abhalten ...

... den bedeutendsten Schwarzen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, der im Zuge der Black-Lives-Matter-Bewegung neu entdeckt wurde ...
... richtig. Es wird um ihrer beider Liebe zur Kunst gehen, besonders der Musik, und ihr Verständnis eines von Weisheit und Barmherzigkeit geprägten Lebens. Das bietet einen anderen, kritischen Blick auf unsere heutige Gesellschaft. Und dann natürlich Bonhoeffers tiefe Liebe zur Schwarzen Kirche, namentlich der Abyssinian Baptist Church in Harlem. Diese Begegnungen haben ihn bestärkt, als er zurück nach Deutschland ging, um sich den Nazis heldenhaft zu widersetzen. Er und Baldwin sind zwei prophetische Figuren des 20. Jahrhunderts, von denen wir noch heute viel lernen können.

Was zum Beispiel?
Wenn heutzutage über Identität gesprochen wird, über Hautfarbe oder Geschlecht oder Klasse oder Nationalität, wird das nicht zusammen gedacht und vor allem nicht als Kritik des kapitalistischen Systems. Die Menschen denken nur darüber nach, wie Identitäten in dieses System hineinpassen. Bonhoeffer war ein Internationalist, er lebte neben seiner moralischen Integrität auch globale Solidarität.​

Warum ist die Verbindung zwischen Bonhoeffer und der Schwarzen Kirche so stark?
Weil er «the real thing» war. Der Inbegriff dessen, was wir «love warrior» nennen. Ein Kämpfer für die Nächstenliebe. Und er war ein Freiheitskämpfer ebenso wie ein aufrechter Christ.​

«Auch, wenn du ein Gangster bist, bist du ein menschliches Wesen und verdienst es, mit Würde behandelt zu werden.»

«Love warrior», was heisst das? Erzählen Sie mir mehr darüber.
Es bedeutet, sich selbst ein Stück weit leer zu machen, sich herzugeben. So ähnlich wie in einer Beziehung zwischen zwei Menschen. Das war es, was Jesus getan hat – und das ist es auch, was im Herzen des Schwarzen christlichen Glaubens steht. Wie finden wir den Mut, alles zu geben? Da kommt Martin Luther King ins Spiel. Übrigens gilt das auch für die Schwarze Kunst: James Brown verausgabte sich stets völlig, John Coltrane konnte nach seinen Konzerten kaum noch laufen. Baldwin widmete sein Schaffen dem Kampf gegen Rassismus und Ungerechtigkeit. Und er riskierte sein Leben, indem er sich in der Bürgerrechtsbewegung engagierte.

Sie selbst sind dafür bekannt – man könnte sagen, berüchtigt –, mit schärfster Kritik zu provozieren und gleichzeitig zu umarmen. Sie bezeichnen selbst Menschen, die Sie verachten, als «Bruder» und «Schwester». Warum?
Hasse die Sünde, aber versuche, den Sündigen zu lieben. Als Christ glaube ich nun mal, dass jeder Mensch zum einen das Ebenbild Gottes ist und dass er zum anderen die Fähigkeit hat, sich zu ändern, einen anderen, besseren Weg einzuschlagen. Auch, wenn du ein Gangster bist, bist du ein menschliches Wesen und verdienst es, mit Würde behandelt zu werden. Jeder kann Bruder und Schwester sein, jeder hat die Chance verdient, in die Gemeinschaft der Liebe aufgenommen zu werden, denn das ist es doch, worum es im Reich Gottes geht, nicht?​

Ich nehme mal an, damit meinen Sie nicht den Eintritt in die Kirche.
(kichert) Oh nein, das ist bei deren gegenwärtigem Zustand wohl auch besser so. Was ich meine, hat mit Glaubenszugehörigkeit nichts zu tun. Nehmen Sie die Bürgerrechtsbewegung: Malcom X war Muslim. Martin Luther King ein Christ, so wie ich. James Baldwin war Atheist. Rabbi Abraham Joshua Heschel war eine der grössten Stimmen des 20. Jahrhunderts. «Love warriors» kommen in vielen verschiedenen Formen.

Jetzt auf

Ein zentrales Element Ihres Werks ist der «prophetische Pragmatismus». Auf den ersten Blick klingt das wie: das Beste hoffen, aber aufs Schlimmste gefasst sein. Geht es Ihnen eher ums Glauben oder ums Denken?
Um drei Dinge: Klarer sehen, tiefer fühlen, mutiger handeln. Sie verbinden den Glauben mit dem Kognitiven. Es gibt einen schönen Satz in einem Brief von Henry James an Robert Louis Stevenson: «Keine Theorie ist freundlich zu uns, die uns um das Sehen betrügt.» Wenn wir die Realität nicht anerkennen, Institutionen und Strukturen nicht durchdringen, bleibt unser Blickwinkel beschränkt. Wer patriarchalische Strukturen nicht durchblickt, wird immer zulassen, dass Potenzial und Freiheiten von Frauen beschränkt bleiben. Gleiches gilt für den Rassismus. Das ist also die erste Frage: Sehe ich? Die zweite ist: Fühle ich mit den Armen, den Marginalisierten? Empathie ist die Voraussetzung für Nächstenliebe. Und auf einer dritten Ebene muss ich mich fragen: Handle ich entsprechend? Schliesslich kann ich die Welt und ihre Ungerechtigkeiten durchschauen und trotzdem ein Feigling sein, der nichts dagegen tut.

Lässt sich das lernen?
Ja, aber es braucht das, was William James eine «gewohnheitsmässige Vorstellung von Grösse» nannte, spiritueller Grösse, moralischer Grösse, politischer Grösse. Will sagen: Vorbilder sind von unermesslicher Bedeutung. Menschen wie Martin Luther King oder Dietrich Bonhoeffer, die in der Lage waren, diese drei Dinge zu verbinden: den Blick, mit dem wir etwas betrachten, die Tiefe, mit der wir etwas fühlen, und den Willen, mit dem wir handeln.

Dieser Artikel wurde zuerst auf «Zeit online» veröffentlicht. watson hat eventuell Überschriften und Zwischenüberschriften verändert. Hier geht’s zum Original.

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