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Airbnb Teaser

Bild: Airbnb/watson

Versteckte Kosten ade! Airbnb zeigt bald den wahren Gesamtpreis an



Die Wohnungsplattform Airbnb stellt nach Kritik der EU-Kommission die Preise auf der Internet-Seite transparenter dar. Airbnb habe Änderungen bei bestimmten Punkten zugesagt, teilte die EU-Kommission am Donnerstag mit. Die Verbesserungen müssten bis Jahreswechsel umgesetzt werden.

Justizkommissarin Vera Jourova hatte im Juli kritisiert, dass bei Airbnb-Angeboten nicht immer der Gesamtpreis einschliesslich Servicegebühren und möglicher Steuern erkennbar ist.

Zudem sei nicht klar erkennbar, ob es sich um einen privaten oder einen professionellen Anbieter handle – für beide Kategorien gälten unterschiedliche Regeln. Darüber hinaus sei nicht klar ersichtlich, dass Verbraucher das Recht hätten, vor den Gerichten ihres Wohnsitzlandes gegen Airbnb zu klagen.

«Online-Unternehmen haben die Art und Weise revolutioniert, wie wir reisen, Unterkünfte finden und unseren Urlaub verbringen. Aber sie müssen sich auch voll und ganz an die Vorschriften halten und Verantwortung übernehmen, wenn Dinge schiefgehen», sagte Jourova. «Die EU-Konsumentenrechte gelten sowohl offline als auch online.»

Airbnb wurde 2008 als Plattform für Anbieter von Unterkünften gegründet und hat seinen Sitz in San Francisco. Das Unternehmen vermittelt millionenfach private und gewerbliche Unterkünfte, nach eigenen Angaben in 190 Ländern und mehr als 34'000 Städten weltweit.

Kritiker werfen dem US-Konzern vor, in Touristenhochburgen wie Barcelona oder Berlin für die stark steigenden Mietpreise mitverantwortlich zu sein. (sda/reu/dpa)

Das übelste Airbnb der Schweiz

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Video: watson

Die 20 angesagtesten Unterkünfte auf Airbnb

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    Alle Leser-Kommentare
  • Joe Smith 20.09.2018 19:19
    Highlight Highlight Ich staune immer wieder, dass es eine Schlagzeile wert ist, wenn sich eine Internetfirma dazu bequemt, sich ans Gesetz zu halten.
  • Zahlenheini 20.09.2018 16:08
    Highlight Highlight Jaja, die böse EU-Diktatur aus Brüssel mal wieder...
    • sherpa 20.09.2018 16:33
      Highlight Highlight es wurde Zeit, dass die AirBnb Berreiber und ihre Gastrohtrittbrettfahrer endlich alles offen legen müssen und nicht mit Pseudoangeboten die Kunden über den Tisch ziehen können.
    • Zahlenheini 20.09.2018 18:11
      Highlight Highlight Klar wurde es Zeit. Aber bin ja gespannt, wie das ohne eine starke EU jedes Land alleine mit Airbnb geregelt hätte. Gerade kleine Staaten wären wohl gegeinander ausgespielt worden durch Airbnb. Ein Vereintes Europa macht oft mehr Sinn als ein geteiltes.

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