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Nach einem Bootsunglück vor der Küste Tunesiens befürchten Helfer den Tod von Dutzenden Flüchtlingen. (Symbolbild)

Flüchtlingsboot auf offenem Meer (Archivbild). Bild: AP

72 Leichen nach Bootsunglück im Mittelmeer geborgen

Die Zahl der Opfer beim Untergang eines Flüchtlingsbootes vor der tunesischen Küste ist auf 72 gestiegen. Insgesamt seien 82 Menschen vermisst worden, teilte der Leiter des Tunesischen Roten Halbmondes in Medenine, Mongi Slim, am Freitag mit.

Die tunesische Küstenwache habe Dutzende Leichen aus dem Mittelmeer geborgen, zwei Leichen seien an der Küste angespült worden. In der vergangenen Woche war ein Boot mit 86 Migranten an Bord vor der tunesischen Küste untergegangen. Drei Menschen überlebten das Unglück. Das Boot hatte sich von Libyen aus auf den Weg in Richtung Europa gemacht. (mim/sda/dpa)



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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • critico 13.07.2019 19:03
    Highlight Highlight sind ja im eigentlichen sinn keine schiffbrüchigen. die "paddeln" raus, weil man ihnen sagt, dass draussen ein schiff auf sie wartet. und dafür bezahlen sie noch für sie horrende summen. die leute tun mir ja auch leid, wenn man ihnen aber klarmachen würde, dass da draussen niemand mehr wartet, würden es sicher nicht mehr so viele riskieren und es gäbe sicher auch weniger tote.
    • wasps 14.07.2019 06:16
      Highlight Highlight Naive Vorstellungen! Warum wohl sind die Leute auf der Flucht und tun sich all das an? Weil sie blöd sind?
  • Amenokal 12.07.2019 19:09
    Highlight Highlight Unterlassene Hilfeleistung!
    RIP
  • baila 12.07.2019 19:05
    Highlight Highlight Es ist einfach nur unfassbar schrecklich. Mögen auch diese 72 unbekannten Menschen in Frieden ruhen...
  • Magnum 12.07.2019 18:37
    Highlight Highlight Ein Hoch auf Salvini, der die Rettung von in Seenot geratenen Flüchtlingen mit allen Mitteln zu erschweren sucht. Und dem hochgradig zynische, rechtslastige Kommentatoren bescheinigen, dass seine Politik zu weniger Toten im Mittelmeer geführt habe.

    Wille und Wahn, im Konflikt mit der Europäischen Menschenrechtskonvention und dem Seerecht, das die Rettung von Schiffbrüchigen zur Pflicht macht. Interessiert diese Sockenpuppe von Putin keine Sekunde, der markiert lieber den harten Hund und geht dabei über Leichen. Sind ja nur Flüchtlinge.
  • Gawayn 12.07.2019 18:26
    Highlight Highlight Ja wieder ein Boot gesunken, wieder viele Dutzend Tote.

    Doch eines ist genauso furchtbar.

    NIEMAND, geht aufs Wasser, wenn er denkt, auf dem Land wäre es sicherer.

    Was für ein schreckliches Schicksal, müssen diese Menschen wohl flüchten wollen, wenn die ein solches Risiko auf sich nehmen.

    Einfach nur grauenhaft!
  • wasps 12.07.2019 16:37
    Highlight Highlight Schrecklich.
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 12.07.2019 16:36
    Highlight Highlight ... who cares. Aber auf Menschen wie die Rackete rumhacken und munter weiter Kriegsexporte betreibe und! Das können wir Europäer saugut :)
  • Lowend 12.07.2019 16:26
    Highlight Highlight Mich erschüttern solche Nachrichten immer wieder und mir tun die Familien leid, die derart unnötige Verluste von geliebten Menschen ertragen müssen.

    Vernünftige, menschenwürdige Lösungen für diese skandalösen Zustände, die von der europäischen und auch der schweizerischen Abschottungspolitik erzeugt werden, wären dringlich erforderlich!
    • Hans007 13.07.2019 12:51
      Highlight Highlight Es ist nicht die Abschottungspolitik der europäischen Länder, es sind die kriminellen Verbrechen der Schlepper. Boote versenken und Schlepper für immer und ewig in den Knast, und das Problem wäre gelöst.
    • Lowend 13.07.2019 13:41
      Highlight Highlight Schwachsinn! Sie belügen sich selber mit ihren einfachen populistischen "Wahrheiten"!

      Diese Schlepper sind etwa vergleichbar mit der Mafia. Die wurde in Amerika erst gross, nachdem die USA ihre idiotische Prohibition einführte! Auch bei uns hätten die ohne die Drogengesetzgebung keine Geschäftsgrundlage!

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