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Todesstrafe in den USA

Klage von Todeskandidaten in Oklahoma nach qualvoller Hinrichtung

epa04185759 A handout picture dated 29 June 2011 and made available by the Oklahoma Department of Correction, USA, on 29 April 2014 shows Clayton D. Lockett who, along with inmate Charles F. Warner, was scheduled to be executed two hours apart for unrelated murders at the Oklahoma State Penitentiary in McAlester, Oklahoma, USA on 29 April 2014. According to media reports on 29 April 2014, Lockett's execution which began at 6:00pm Central Daylight Time went wrong and was shielded from the witnesses some 15 minutes into it, finally resulting in his death more than 30 minutes later. Warner's execution for later tonight has been halted.  EPA/OKLAHOMA DEPARTMENT OF CORRECTIONS  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

 Clayton D. Lockett starb wegen einer falsch gesetzten Giftspritze einen qualvollen Tod. Bild: EPA/OKLAHOMA DEPARTMENT OF CORRECTIO

Im US-Bundesstaat Oklahoma haben 21 Todeskandidaten Klage gegen die Strafvollzugsbehörde eingereicht. Die Häftlinge kritisieren die Hinrichtungsmethode. Vor zwei Monaten war ein Häftling nach einer falsch gesetzten Giftspritze eines qualvollen Todes gestorben. Die Hinrichtung des Todeskandidaten war damals abgebrochen worden, weil es bei der Injektion mit der Giftspritze Probleme gab. Der Mann wand sich 43 Minuten lang mit Schmerzen im Todeskampf, bis er schliesslich einen tödlichen Herzinfarkt erlitt.

Die 21 Kläger sehen gemäss der am Mittwoch bei einem Bundesgericht in Oklahoma eingereichten Klage «die hohe Gefahr», dass die Strafvollzugsbehörde von Oklahoma bei ihnen «die gleichen oder ähnliche Produkte und Prozeduren anwendet» wie bei der Hinrichtung Ende April. Der Vorfall Ende April hatte in den USA die Debatte über die Todesstrafe neu entfacht, Präsident Barack Obama bezeichnete die Hinrichtung als «zutiefst verstörend».

Nach der Tragödie setzte Oklahoma alle Hinrichtungen für sechs Monate aus, die nächste Vollstreckung einer Todesstrafe in dem Bundesstaat ist aber schon terminiert: Sie soll am 13. November stattfinden. (lhr/sda/afp)



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