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Duell im Abstiegskampf: Kloten gegen Ambri.
Duell im Abstiegskampf: Kloten gegen Ambri.Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Aus diesen 7 Gründen werden die letzten zwei National-League-Runden noch spannend

Die SCL Tigers haben mit der gestrigen Pleite gegen Genf wohl die letzten Playoff-Hoffnungen verspielt. Oder doch nicht? Es gibt gute Gründe, weshalb auch die letzten zwei Runden der National League nochmals spannend werden. 
01.03.2018, 12:04

Langnauer Sensation?

Die gestrige Niederlage gegen Genf war natürlich ein herber Dämpfer für die Langnauer Playoff-Hoffnungen. Doch noch dürfen die SCL Tigers träumen. Sechs Punkte sind noch zu holen, deren fünf beträgt der Rückstand auf Genf. Während Servette zwei Mal beim souveränen Leader Bern antreten muss, trifft Langnau zwei Mal auf den desolaten EHC Kloten. Gibt es ein Eishockey-Wunder in den letzten zwei Runden?

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Positionskämpfe

Vorne ist viel bereits entschieden. Der SC Bern wird souveräner Qualifikationssieger, der EV Zug dürfte sich Platz zwei sichern. Doch dahinter wird es nochmals spannend. Biel (83 Punkte) und Lugano (82 Punkte) streiten sich um den dritten Platz.

Die aktuelle Tabelle

Wer wird als achtes Team grün?
Wer wird als achtes Team grün?Bild: teletext

Derweil liefern sich der ZSC, Fribourg und Davos einen Dreikampf um die Ränge 5 bis 7. Gerade mal zwei Punkte trennen die drei Teams. Wer verschafft sich die beste Ausgangslage für die Playoffs?

Topskorer-Rennen

Kann jemand Dustin Jeffrey noch abfangen? Der Lausanne-Stürmer führt die Skorer-Wertung der National League derzeit mit 54 Punkten an. Dahinter liegen Fredrik Pettersson (ZSC) und Viktor Stalberg (Zug) mit fünf Punkten Rückstand. Die beiden bräuchten zwei überragende Spiele, um sich die Krone noch zu holen. 

Stellt ein Playout-Team dieses Jahr den Ligatopskorer?
Stellt ein Playout-Team dieses Jahr den Ligatopskorer?Bild: PPR

Im Rennen der besten Schweizer Punktesammler haben Luca Fazzini (Lugano) und Gaëtan Haas (Bern) mit je 40 Punkten die Nase vorne. Hinter ihnen folgen Vincent Praplan (Kloten), Pius Suter (Zürich), Joel Genazzi (Lausanne) und Tanner Richard (Genf).

Start in den Abstiegskampf

Derweil sich die oberen Teams für die Playoffs rüsten, muss sich der EHC Kloten wohl schon bald mit dem Playout-Final beschäftigen. Aktuell liegen die Zürcher Unterländer 16 Punkte hinter dem zehnten Platz. 24 Punkte gibt es für sie noch zu holen, wenn sie denn die letzten Spiele der Qualifikation und die Spiele der Platzierungsrunde alle gewinnen. 

«Ciao Daniele, freusch di au scho uf de Abstiegskampf?» – Klotens neue Realität. 
«Ciao Daniele, freusch di au scho uf de Abstiegskampf?» – Klotens neue Realität. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Auch Lausanne muss sich ernsthafte Sorgen machen. Der Vorsprung auf das elftplatzierte Ambri ist auf sechs Punkte geschrumpft. Die Waadtländer haben seit sechs Spielen nicht mehr gewonnen, während Ambri vier Siege aneinanderreihte. 

Wer wird bester Goalie?

Wenig überraschend ist hier Leonardo Genoni in der Pole-Position. Doch der Vorsprung des SCB-Goalies ist minim. Schaut man nur auf die Fangquote, folgen dicht hinter ihm Tobias Stephan (Zug) und Barry Brust (Fribourg). Gewichtet man die erhaltenen Tore nach 60 Minuten, ist es jedoch Lukas Flüeler (ZSC), der Genoni auf die Pelle rückt. 

Bild: KEYSTONE

Wie viel Geld kriegt der Nachwuchs?

496 Punkte erzielten die Topskorer der 12 National-League Klubs in den bisherigen 48 Runden. Damit liegen sie noch deutlich hinter den 538 Zählern, die letztes Jahr nach 50 Spielen zusammengekommen waren. Dennoch gibt es in diesem Jahr mehr Geld für den Nachwuchs.

Biels Topskorer Marc-Antoine Pouliot jubelt über einen Treffer.
Biels Topskorer Marc-Antoine Pouliot jubelt über einen Treffer.Bild: PPR

Grund: PostFinance sind Skorerpunkte in der National League seit dieser Saison neu 300 statt 200 Franken wert. Tore und Assists in der Swiss League bringen 200 statt wie bisher 100 Franken ein.

Wer wird Strafenkönig?

Absoluter Spitzenreiter ist Cody Almond. Der Genfer, der auch in der Nati bei Olympia negativ aufgefallen ist, hat es fertiggebracht, in 28 Spielen 100 Strafminuten zu sammeln. Nach dem Check gegen den Deutschen Christian Ehrhoff im Olympia-Achtelfinal musste Almond seine Saison allerdings verletzungsbedingt beenden. Nun bietet sich Biels Marc-Antoine Pouliot (aktuell 89 Strafminuten) die Chance, diese zweifelhafte Ehre zu übernehmen. 

Cody Almond gibt sich nicht nur im Nati-Dress undiszipliniert.
Cody Almond gibt sich nicht nur im Nati-Dress undiszipliniert.Bild: AP/AP

Nicht nur auf dem Eisfeld ist es kalt

Video: watson/Emily Engkent, Angelina Graf

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quelle: watson / lea senn
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