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So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2018

Bild: KEYSTONE

In vielen Kantonen beginnt heute für die Schüler das neue Schuljahr. Ihre Lehrer verdienen nicht nur nach Schulstufe massiv unterschiedlich, eindrücklich sind auch die Differenzen zwischen den Kantonen.

20.08.18, 09:30 21.08.18, 06:18


Der Lehrermangel bleibt schweizweit ein Problem – und er dürfte sich bis 2025 verschärfen. Dass viele Lehrer Teilzeit arbeiten, ist dafür nur ein Grund. Die Zunahme der Schülerzahlen, die Pensionierung der Babyboomer und eine hohe Fluktuation tragen ihren Teil dazu bei. Und oft auch der Lohn.

Denn insbesondere auf den unteren Stufen sind die Entschädigungen nicht gerade rosig – gemessen an der Ausbildung und der gesellschaftlichen Verantwortung. Dazu kommen massive Unterschiede zwischen den Kantonen.

Wir zeigen die Differenzen in vier Kategorien.

Löhne im Kindergarten

Kindergarten-Lehrpersonen im Kanton Genf verdienen im ersten Jahr mit rund 97'000 Franken schweizweit mit Abstand am meisten. Fast 40'000 Franken weniger erhält dagegen, wer im Kanton Graubünden auf der untersten Stufe unterrichtet.

Im Bündnerland, Neuenburg und dem Tessin liegen selbst die Maximallöhne noch unter dem Genfer Einstiegssalär.

Jahreslöhne bei Kindergarten-Lehrern

Die Karte ist nach Höhe der Anfangslöhne eingefärbt. Verdienste im 11. Dienstjahr und die Maximallöhne findest du in der jeweiligen Kantonsbox.

In den meisten Kantone haben die Löhne in den letzten sechs Jahren zugenommen – wie ein Blick auf die Anfangslöhne im Jahr 2012 zeigt. An der Spitze: der Kanton St.Gallen. Er bezahlt heute jährlich über 20'000 Franken mehr. Der grosse Sprung ereignete sich dabei in den Jahren 2016 (+13'130) und 2017 (+6961). Damals beschloss die Kantonale Regierung die Anhebung, um Lehrermangel vorzubeugen und die Schulqualität zu sichern. 

Bitter sieht es dagegen für Kindergarten-Lehrer im Kanton Schaffhausen aus. Sie verdienen 3612 Franken weniger als noch 2012, liegen mit 72'241 Franken aber immerhin noch im Mittelfeld im Kantonsvergleich.

Veränderung der Jahreslöhne im ersten Jahr seit 2012:

Die Teuerung seit 2012 ist so klein, dass wir diese hier vernachlässigt haben.

Daten und Quellen

Die Daten der Deutschschweizer Kantone stammen von der Lohndatenerhebung der Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz (D-EDK). Die Auswertung wird jährlich durchgeführt. Da weder das Syndicat des enseignants romands (SER) noch die Conférence intercantonale de l'instruction publique de la Suisse Romande et du Tessin (CIIP) die Erhebung jährlich durchführen, stammen die Angaben für das Tessin und die Westschweizer Kantone direkt von den entsprechenden kantonalen Bildungsdepartementen.

Obwohl in den Kantonen genaue Einteilungen nach Lohnklassen bestehen (Ausbildung, Stufe und Dienstjahre), kann das tatsächliche Salär abweichen. Im Kanton Waadt beispielsweise werden manchmal auch Erfahrungen in vorherigen Berufen angerechnet. Die angegebenen Maximallöhne sind teils theoretischer Natur und ohne Zusatzämter und Höchstqualifikation nicht zu erreichen.

Löhne auf Primarstufe

Auch auf Primarstufe liegt der Kanton Genf vorne. Hier erhalten Primarlehrer und -lehrerinnen allerdings gleich viel wie die Lehrpersonen auf Stufe Kindergarten. In den allermeisten Kantonen ist dies nicht der Fall. 

Schlusslicht auf Primarstufe bildet das Tessin, wo ebenfalls die gleichen Löhne wie im Kindergarten bezahlt werden.

Während das Tessin auch bei den Maximallöhnen die rote Laterne behält, liegt hier Zürich mit über 140'000 Franken klar an der Spitze.

Jahreslöhne bei Primarschul-Lehrern

Die Karte ist nach Höhe der Anfangslöhne eingefärbt. Verdienste im 11. Dienstjahr und die Maximallöhne findest du in der jeweiligen Kantonsbox.

Die höchste Zunahme bei den Anfangslöhnen erlebte hier nicht St.Gallen, sondern der Kanton Jura mit 9256 Franken. Das Armenhaus der Schweiz rückte damit ins vordere Mittelfeld des landesweiten Vergleichs auf.

Nur drei Kantone bezahlen weniger als 2012. Einmal mehr trifft es die Lehrer aus Schaffhausen mit einer Einbusse von 6566 Franken am härtesten. Aber auch hier muss gesagt werden: Primarlehrer- und -lehrerinnen im nördlichsten Kanton verdienen immerhin noch am achtmeisten.

Veränderung der Jahreslöhne im ersten Jahr seit 2012:

Löhne auf Sekundarstufe

Die dritte Kategorie – und zum dritten Mal schwingt Genf oben aus: Lehrerinnen und Lehrer verdienen im Stadtkanton schon im ersten Jahr über 100'000 Franken. Dahinter folgen Zürich und überraschenderweise Neuenburg, das auf Kindergartenstufe weit hinten und in der Primarschule im Mittelfeld liegt. 

Schlusslicht bildet für einmal Schaffhausen, das auch hier die Löhne seit 2012 massiv gekürzt hat – wir werden es unten sehen.

Jahreslöhne bei Sekundarschul-Lehrern

Die Karte ist nach Höhe der Anfangslöhne eingefärbt. Verdienste im 11. Dienstjahr und die Maximallöhne findest du in der jeweiligen Kantonsbox.

Während der Jura im Vergleich zu 2012 erneut eine massive Lohnerhöhung ausweist, kassieren Lehrer im Kanton Neuenburg im Gegensatz zu vor sechs Jahren rund 8'000 Franken weniger. Trotzdem belegt der Kanton noch immer Rang 3 im Gesamtvergleich.

Veränderung der Jahreslöhne im ersten Jahr seit 2012:

Löhne am Gymnasium

Jetzt steht Genf nicht mehr zuoberst: Im ersten Jahr verdienen Gymi-Lehrer in Zug am meisten. Dahinter folgen die Kantone Thurgau und Zürich, dann erst Genf.

Schlusslicht ist hier Neuenburg, das deutlich hinter dem Tessin liegt. Immerhin können die Neuenburger den letzten Platz im Maximallohn den italienischsprechenden Kollegen abtreten.

Jahreslöhne bei Gymnasiums-Lehrern

Die Karte ist nach Höhe der Anfangslöhne eingefärbt. Verdienste im 11. Dienstjahr und die Maximallöhne findest du in der jeweiligen Kantonsbox.

Der letzte Platz von Neuenburg beim Einstiegslohn kommt nicht von ungefähr: Die Löhne wurden seit 2012 um fast 6000 Franken gekürzt. 

Besser haben es die Lehrpersonen im Kanton Glarus: Dank einer Zunahme von 7377 Franken liegen jetzt ihre Löhne im schweizweiten Vergleich an der Grenze zum ersten Drittel.

Veränderung der Jahreslöhne im ersten Jahr seit 2012:

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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136Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 21.08.2018 06:27
    Highlight Löhne der Lehrkräfte: Der Markt ist das beste Kriterium!

    Um das optimale Niveau der Löhne der Lehrkräfte festzulegen, gibt es nur ein vernünftiges Kriterium: der Markt! Gibt es zu wenige Stellenbewerbungen respektive Pädagogikstudentinnen und –studenten in der Schweiz, ist das Lohnniveau zu tief. Gibt es davon zu viele, ist es zu hoch.
    2 2 Melden
  • Bowell 20.08.2018 18:45
    Highlight Ich dachte bei der Bildung wird gespart. Anscheinend nicht bei den Lehrerlöhnen.
    34 113 Melden
  • Mélisande 20.08.2018 16:24
    Highlight Die Löhne zeigen ein 100%-Pensum. Realität ist aber, dass viele Lehrpersonen Teilzeit arbeiten, wollen sie gesund bleiben und auch noch ein Privatleben haben.
    Dann sehen die Löhne wieder anders aus.
    105 57 Melden
    • R. Peter 20.08.2018 22:16
      Highlight Gleiches gilt für den Pflegeberuf...
      23 0 Melden
    • nele 20.08.2018 22:27
      Highlight Kommt dazu dass die Anfangslöhne zt angestiegen sind in den letzten Jahren. Diese sind in den Statistiken sichtbar. Die Löhne der Lehrpersonen in den mittleren Berufsjahren (Zb Stufe Kindergarten) sind alles andere als rosig.
      6 1 Melden
  • DomKi 20.08.2018 14:25
    Highlight Kann mir jemand erklären wie man solche hohen Lohnzunahmen rechtfertigen kann? Es steht ja dass die Teuerung nicht drin ist weil die minim war.
    29 107 Melden
    • HabbyHab 20.08.2018 18:11
      Highlight Lehrermangel, Erkenntnis, dass Bildung wichtig ist, mehr Weiterbildungen usw nötig? Irgendwas davon..
      76 10 Melden
    • R. Peter 20.08.2018 22:17
      Highlight HabbyHab, gilt auch für die pflege, nir der Lohn ost viel tiefer...
      8 2 Melden
    • Fabio74 21.08.2018 13:30
      Highlight Was stört denn an diesen Löhnen?
      1 0 Melden
  • Booker 20.08.2018 12:18
    Highlight Anzumerken ist noch dass die meisten Saläre auf Sinkflug sind. Dank PFZ und vielen Grenzgängern ändert sich nun alles. Kein 20-jährige Schulabgänger wird in 30 Jahren je das Salär eines heute 50-jährigem erreichen können. Reduktionen bei PK AHV etc werden dazu kommen. Nur traut sich heute niemand ehrlich zu sein und den Jugendlichen die Wahrheit aufzutischen.
    91 47 Melden
    • neutrino 20.08.2018 13:12
      Highlight In welcher Branche sind die Löhne tiefer als vor 10 Jahren (PFZ gabs schon damals)?
      57 27 Melden
    • KenGuru 20.08.2018 16:40
      Highlight Quelle für den angeblichen Sinkflug?
      38 7 Melden
    • FrancoL 20.08.2018 17:51
      Highlight Hoffentlich bist Du nicht Pilot, denn Sinkflug scheint bei Dir eher falsch interpretiert zu werden.
      27 3 Melden
    • Ton 20.08.2018 21:50
      Highlight Pilot ist ein gutes Beispiel: Copilot auf A320, Anfangslohn 3400 Fr. pro Monat. Das war früher noch viel mehr.
      4 6 Melden
  • Carlo Meyer 20.08.2018 12:15
    Highlight Wer den anspruchvollsten Job hat, Kindergartenlehrpersonen, kriegt am wenigsten?
    53 144 Melden
    • Shura 20.08.2018 13:05
      Highlight Wie genau kannst du beurteilen, welcher Beruf der anspruchvollste ist? Ganz abgesehen davon werden in der Schweiz die Berufe unter anderem gemäss des Ausbildungsgrades entlöhnt.
      76 21 Melden
    • evand 20.08.2018 22:14
      Highlight Shura. Ich als oberstufenlehrer habe viel mehr aufwand z.b. zum korrigieren Aufsätzen. Mein jüngster ist im kiga; den aufwand den kindergärtnerinnen betreiben mit basteln (muss man vorher organiesieren und ein bespiel herstellen), lieder vorher selbst einüben, etc, würde ich nicht betreiben wollen. Dazu kommt die verantwortung. Wenn ein kind schon im kindergarten oder in der ersten klasse den „läckmer“ hat, wird es schwierig, das wieder umzukehrern. Diese stufe legt den grundstein für den beruflichen werdegang eines kindes. Meine höchstachtung an alle kindergärtnerinnen/basisstufenlehrerinnen!
      34 4 Melden
    • Carlo Meyer 21.08.2018 18:15
      Highlight Ein Gymilehrer hätte im Kindergarten wahrscheinlich nach einer Woche ein Burnout.
      Kriegt aber fürs ruhige Kugel schieben mit selbständigen Fasterwachsenen fast das Doppelte.
      3 0 Melden
  • andrew1 20.08.2018 11:52
    Highlight Als ingenieur verdien ich auch nicht mehr als ein sekundarstufelehrer, eher weniger. Die lehrer haben wirklich keine schlechten löhne. Man muss sich halt auch nicht mit der GL privater unternehmen vergleichen sondern eher mit stufe fachspezialisten, dort wo die meisten bachelor- und masterabsolventen angesiedelt sind. Schlechte löhne hat man bei floristen, coiffeusen, im detailhandel - dort wo löhne von 3600x12 üblich sind. Widermal jammern auf hohem niveau.
    204 83 Melden
    • mostindianer 20.08.2018 13:19
      Highlight Wer jammert denn?
      Gewisse Berufsgruppen (z.B. Lehrpersonen oder auch Landwirte, Bauern) werden automatisch als Jammerer hingestellt, sobald sie erklären, was sie tun, wie viel sie verdienen oder welche Schwierigkeiten sie haben.
      Verstehe diese Neid-Haltung nicht.
      132 35 Melden
    • Gähn on the rocks 20.08.2018 17:45
      Highlight ach, andrew1.
      ingenieur ist bestimmt der richtige beruf für dich.
      15 21 Melden
    • TJ Müller 20.08.2018 21:09
      Highlight Also andrew1, ich verstehe nicht ganz wie du nicht mehr, aber eher weniger verdienst. Also entweder verdienst du mehr oder weniger, beides geht nicht. Ich bin ebenfalls Ingenieur FH, und verdiene grad knapp 100'000 und das als relativ junger Mensch. Da ist also in Zukunft noch viel Raum nach oben, auch wenn ich das mit anderen Ehemaligen Mitstundenten vergleicht. Bei diesen Löhnen der Lehere hingegen ist der Lohnzuwachs über das ganze Berufsleben hinweg gegeben. Zudem denke ich, die Lehrer haben einen viel wichtigeren Job, denn sie bilden die Grundlage für alle weiteren Generationen!
      11 2 Melden
    • evand 20.08.2018 22:02
      Highlight Andrew1, werde Berufsschullehrer.
      2 1 Melden
  • Aussensicht 20.08.2018 11:49
    Highlight Muss man eine Frau sein um die Farbnuancen in den Grafiken auseinander halten zu können. Für mich aufjedenfall zumindest auf dem Handy nicht sehr betrachterfreundlich.
    Verschiedene Farben, anstatt Abstufungen wären besser.
    28 111 Melden
    • The IT Guy 20.08.2018 12:43
      Highlight Können Frauen etwa Farben besser voneinander unterscheiden? 🙄

      Ich habe (als Mann) jedenfalls keine Probleme auf meinem Samsung.
      54 14 Melden
    • Mr. Kr 20.08.2018 14:34
      Highlight Ja Frauen können mehr Farben und Nuancen wahrnehmen als Männer. Auch die Farbenblindheit tritt bei Männern viel öfters auf als bei Frauen. Also den Kommentar nicht gleich als sexisstisch empfinden😅
      57 8 Melden
  • Matthiah Süppi 20.08.2018 11:32
    Highlight Intressant ist, dass die St.Galler Oberstufenlehrer weniger verdienen als 2012, während die Unterstufenlöhne stark angestiegen sind.
    33 4 Melden
  • Mehmed 20.08.2018 11:30
    Highlight Ich nehme an, die Negativ-Entwicklungen in den grenznahen Kantonen wurden durch den Lohndruck aus dem Ausland begünstigt.
    25 42 Melden
    • loquito 20.08.2018 12:13
      Highlight Sicher sldovh, denn wie wir alle wissen, machen alle Franzosen und Deitsche an der Grenze die Schweizer PH... Sry aber deine Annahme ist mE einfach falsch
      25 27 Melden
    • Lukas Figliuolo 20.08.2018 17:03
      Highlight Lehrer die in Österreich oder Deutschland ausgebildet werden müssen zumindest im Kanton St.Gallen nochmals an die PH. Ausserdem kenne ich kaum deutsche oder österreichische Lehrpersonen. Zur Aufwertung der Löhne im Kanton St.Gallen auf der Stufe der Primarlehrperson, kann ich Ihnen sagen, das sie nun höher sind, da die meisten in St. Gallen ausgebildeten, und mit St. Galler Steurergelder mitfinanzierten Lehrpersonen vor ein paar Jahren in die umliegenden Kantone und vor allem nach zürich abgewandert sind. Aus dieser Sicht eine gute Sache.
      19 0 Melden
    • loquito 20.08.2018 18:38
      Highlight Entweder verstanden die Leute meinen sarkasmus nicht wegen vertipper... Oder sie glauben echt, dass die PHs von ausländern überrannt werden...
      5 2 Melden
  • walsi 20.08.2018 11:18
    Highlight Eine interessante Zahl um die Gehälter der Lehrer richtig einzuordnen können ist der Medianlohn in der Schweiz, nicht der Durchschnitt. Der beträgt aktuell CHF 78'024.--/Jahr. Ein Primarlehrer mit anfangs 20 ist im Durchschnitt schon fast auf diesem Niveau. Viele sind darüber. 10% der am schlechtesten bezahlten Arbeitnehmer verdienen CHF 51'756.--/Jahr oder weniger.

    Wenn Lehrer der Meinung sind, dass sie zu weing verdienen, ist das jammern auf hohem Niveau.
    109 163 Melden
    • satyros 20.08.2018 12:12
      Highlight Da Lehrer zur besser ausgebildeten Hälfte der Bevölkerung gehören, erstaunt es auch nicht, dass sie mehr als den Medianlohn verdienen.
      183 32 Melden
    • dini Mueter 20.08.2018 12:21
      Highlight Meine Worte.
      25 11 Melden
    • walsi 20.08.2018 13:18
      Highlight Satyros, aber nicht direkt nach der Ausbildung.
      21 13 Melden
    • screnbrake 20.08.2018 16:16
      Highlight Nun ja, als Lehrer hat man auch nicht die gleichen Aufstiegschancen und Karrieremöglichkeiten wie in anderen Berufen. Da macht es Sinn, dass man zu Beginn schon verhältnismässig viel verdient.
      64 9 Melden
  • blaubar 20.08.2018 11:11
    Highlight Was mir noch fehlt in der Statistik sind die schweizweiten Mindestlöhne. Im Kt. Bern. starten Primarlehrer bei 100% mit ca. 6000.- Der Aufwand ist beträchtlich (doch, ist er!).
    Das ist lächerlich wenig bei der Verantwortung und dem Zeitaufwand.
    91 54 Melden
    • mia18 20.08.2018 12:26
      Highlight Leider nicht einmal 6000, bin selbst davon betroffen als neue Lehrperson
      48 18 Melden
    • ingmarbergman 20.08.2018 21:07
      Highlight Mit Master 3500.- für ein 100% Studium? dann hast du dich a) massiv unter deinem Wert verkauft oder du hast den Master zum Spass gemacht und dann in einem fachfremden Beruf von vorne angefangen..
      Auf jeden Fall hast du null Argumente auf andere zu schiessen. In der Region Basel mit einer Hochschulbildung darf man mindestens 6000.- erwarten..
      6 5 Melden
  • LubiM 20.08.2018 11:08
    Highlight Interessanter wäre wieviel die Lehrer in Abhängigkeit ihrer Lektionen erhalten. Trotz Harmos gibt es da nach wie vor Unterschiede von bis zu 5h pro Woche
    26 4 Melden
    • esmereldat 20.08.2018 11:51
      Highlight Das ist nicht wirklich interessant, weil die Lektionen vielleicht die Hälfte des Gesamtaufwands ausmachen. Sonst kann man auch noch ausrechnen, wie viel sie pro ausgestelltem Zeugnis oder pro Elterngespräch erhalten.
      33 20 Melden
    • Merida 20.08.2018 17:24
      Highlight Man müsste die ausgewiesene Jahresarbeitszeit vergleichen.
      Bsp. Sek 1 Aargau: 1923.6 h bei 100%
      Das sind 28 Wochenlektionen Unterricht. 85% der JaHresarbeitszeit sind für Klasse und Unterricht (unterrichten, vorbereiten, reflektieren, korrigieren etc) und je 5% für Schüler- und Elternarbeit (Berufsfeld Schülerinnen und Schüler), individuelle Weiterbildung, Absprachen mit Fachlehrern und Fachpersonen, Evaluation etc. (Berufsfeld Lehrpersonen) und Schulinterne Weiterbildung, Schulanlässe, Zusammenarbeit im Kollegium, Schulentwicklung etc. (Berufsfeld Schule)
      11 0 Melden
  • blaubar 20.08.2018 11:07
    Highlight Ich habe ein Jahr (befristet) lang als ausgebildeter Primlehrer (mache eigentlich was anderes..) ein Teilpensum Primarstufe gehabt. 15 Jahre Berufserfahrung. 30% Anstellung. Pro Monat gab das hier netto 1500.- Nervlich extrem anstrengend. Habe nicht verlängert, da unbefriedigend und viel schlecht bezahlt.
    Soll jemand anderes machen.
    68 14 Melden
  • Shwarms 20.08.2018 11:00
    Highlight Schön zu sehen, dass Lehrpersonen vernünftig entschädigt werden. Die Bildung künftiger Generationen ist immens wichtig. Man darf dabei auch nicht die emotionale Belastung der Lehrpersonen ausser Acht lassen, die mit den immer anspruchsvolleren Eltern zunimmt.
    Währenddessen muss man sich fragen weshalb dann Banker so übertrieben hohe Löhne verdienen.
    Gleichzeitig verdienen Assistenzärzte mit 80h/Wochen-Pensen etwa so viel wie Primarlehrer.
    Ist das gerecht?
    97 13 Melden
    • Selfizz 20.08.2018 14:45
      Highlight So funktioniert Kapitalismus in der Privatwirtschaft. Es ist logisch, dass in Branchen wo mehr Geld vorhanden ist höhere Löhne bezahlt werden können.
      Angenommen Lehrer oder Assistenzärzte würden mehr verdienen, so steigen Steuern bzw. Krankenkassenprämien entsprechend an. Da ist das Geschrei dann auch wieder gross. In der Privatwirtschaft kann auch nur gut verdient werden wenn entsprechend Geld eingenommen wird.
      Ich denke wenn Sie Löhne von Lehrern an Privatschulen mit öffentlichen Schulen vergleichen wird es da auch Unterschiede geben.
      7 1 Melden
    • evand 20.08.2018 21:55
      Highlight Selfizz, ohja. Ich arbeite an einer privatschule und verdiene, wie ich im artikel gelesen habe, gute 15000 weniger im jahr. Dafür ist das team sensationell, ein schulleiter, der entscheiden kann und einem den rücken stärkt (ich habe zuvor an vielen öffentlichen schulen gearbeitet, wenige davon hatten teams oder schulleiter, in denen ich mich wohl fühlte)und spannedne (wenn auch nicht immer einfache) schüler und eltern.
      3 0 Melden
  • Redly 20.08.2018 10:37
    Highlight PrimarlehrerInnen und KindegärtnerInnen sind extrem wichtig und wertvoll.
    Ihre Löhne sind viel zu tief!
    74 78 Melden
    • dini Mueter 20.08.2018 12:23
      Highlight Servicetechniker, Ärzte, Lokführer, Maurer etc sind extrem wichtig und wertvoll. Ihre Löhne sind viel zu tief...
      98 18 Melden
    • Duscholux 20.08.2018 12:27
      Highlight Hier im Wallis hat eine Kindergärtnerin im ersten Jahr bereits einen Lohn von 75000. Das soll zu tief sein?
      55 11 Melden
    • blaubar 20.08.2018 12:55
      Highlight da bleiben netto 5000.- pro Monat. Finde ich jetzt eher knapp um eine Familie durchzubringen.
      22 43 Melden
    • Brasser 20.08.2018 13:13
      Highlight @Redly
      Dann wünschte ich mir aber auch, dass damals die Kindergärtnerin und heute die Primarlehrerin meines Sohnes besseren (und strukturierteren, und vorbereiteten, etc.) Unterricht durchführen würde , als dies effektiv der Fall war/ist!
      11 25 Melden
    • dini Mueter 20.08.2018 15:25
      Highlight blaubar, selber schuld wenn jede Familie meint sie müsse im Zentrum in einem modernen Minergiehaus wohnen und 2 Autos in der Garage haben. Gian Luca ins Kinderyoga schicken etc. 5000 sind viel Geld wenn man mit Geld umzugehen vermag.
      35 5 Melden
    • Redly 20.08.2018 16:58
      Highlight Noch etwas Vergleichsfakten: Medianlohn CH ist 6‘500 pro Monat.
      7 1 Melden
    • Redly 20.08.2018 16:58
      2 1 Melden
  • Corahund 20.08.2018 10:27
    Highlight Die Frage ist falsch gestellt.
    „Wieviel bekommt dein Lehrer? „
    wäre richtig. Ob er es verdient, kann
    man die Schüler fragen
    56 147 Melden
    • Money Matter 20.08.2018 10:34
      Highlight Die Frage ist auch jeweils ob er/sie mehr verdienen würde.
      20 3 Melden
    • Elfranone 20.08.2018 10:55
      Highlight 😂😂👍🏼
      10 11 Melden
    • Fabio74 21.08.2018 13:34
      Highlight Die Frage ist falsch.
      1 0 Melden
  • Teslanaut 20.08.2018 10:16
    Highlight Ist das Sommerloch noch nicht zu Ende? Wie wäre es noch mit einer Lohnstatistik der Journalisten?
    253 82 Melden
  • JayPi 20.08.2018 10:16
    Highlight Es wird zwar immer von Lehrermangel gesprochen aber nie davon wie übertrieben umständlich es ist überhaupt zu studieren. Eine Bekannte von mir musste nicht nur einen Strafregisterauszug bringen sondern sogar noch eine ärztliche Gesundheitsbescheinigung. Dazu kommt, dass der Vorkurs zum Studium Im Dezember oder Januar beginnt und sie ihr erst im Oktober bescheid geben können ob sie dabei ist. Als sie anmerkte, dass das mit 3 Mt Kündigungsfrist nicht reicht sagten sie "sie versuchen bereits im September bescheid zu geben aber jüngere werden bevorzugt." Sie ist 22, ist das nun alt oder nicht?
    58 26 Melden
    • StillerLeser 20.08.2018 10:40
      Highlight Ich bin auch der Meinung, dass der grösste Teil des Problems (zumindest im Kt ZH) die Lehrerbildung ist.
      Formal extrem umständlich, unflexibel und aus weiteren Gründen abschreckend. Inhaltlich läuft dafür viel schief, grad auch bei der Auswahl der Studierenden, mMn.
      41 4 Melden
    • fotzelschnitte 20.08.2018 11:01
      Highlight Was soll da übertrieben umständlich sein ? Jeder der im öffentlichen Dienst arbeitet z.B. als Betreuer, muss einen Nachweis erbringen (Strafregisterauszug) dass er nicht einschlägig vorbestraft ist. Ich musste bei meinem Jobwechsel sogar beide erbringen (Privat und Sonderprivatauszug). Wo ist da das Problem.
      Das ist doch nicht ernsthaft schon zu viel Aufwand...
      40 3 Melden
    • blaubar 20.08.2018 11:13
      Highlight „noch eine ärztliche Gesundheitsbescheinigung.“

      Sehr wichtig bei der Belastung. Die Burnoutgefahr ist erheblich. Ein Lehrer bleibt durchschnittlich nur 5 Jahre auf seinem Beruf!
      37 12 Melden
    • DerMeiner 20.08.2018 11:54
      Highlight Das PH-Studium ist, im Vergleich zu anderen Studiengängen, vom Inhalt und den Aufnahmekriterien her also wirklich nicht als schwer oder umständlich einzuordnen.
      49 14 Melden
    • JayPi 20.08.2018 12:33
      Highlight @fotzelschnitte: ja aber das ist zum Vorkurs des Studiums. Da hat man noch keine Arbeit begonnen.

      @DerMeiner: kann mich nicht zum Inhalt äussern aber nur um den Vorkurs des Studiums (bzw das Studium selber) zu beginnen finde ich das nicht nur ziemlich mühsam (nicht einmal zwei Monate vorher kriegt man bescheid) sondern auch relativ unnötig. Ich kann nur für mich sprechen aber mich hätte insbesondere die Situation mit der Kündigungsfrist und dem Alter ziemlich abgeschreckt.
      8 7 Melden
    • StillerLeser 20.08.2018 15:16
      Highlight Keine Angst @derMeiner, niemand käme auf die Idee, dass ein PH-Studium anspruchsvoll wäre, schon gar nicht die PHler selber.
      Meiner Meinung nach eines der grösseren Probleme underer Bildung, das Ansehen des Lehrerberufs, vA der Ausbildung...
      8 5 Melden
    • DerMeiner 20.08.2018 15:45
      Highlight @StillerLeser Es geht hier rein ums Studium und den dazugehörigen Aufnahmebedingungen. Und dass das PH-Studium gegen bspw. die Medizinstudiengänge nicht wirklich ein Massstab ist, dafür kann ich nichts.

      3 0 Melden
    • StillerLeser 20.08.2018 16:23
      Highlight @derMeiner "....vom Inhalt und den Aufnahmebedingungen her..."?

      Ausserdem macht es wenig Sinn, ein Unistudium mit dem PH-Studium zu vergleichen, an Fachhochschulen gibt es aber vergleichbare oder umständlichere Aufnahmeverfahren, klar.

      War jetzt auch nicht voll als Kritik gemeint, finde solche Kommentare nur jeweils interessant, aber vielleicht hast du es auch anders gemeint.;)
      ✌🏻
      2 0 Melden
    • DerMeiner 20.08.2018 17:06
      Highlight @StillerLeser nein nein, das war gar nicht als Angriff auf Lehrpersonen, oder dich, gemeint.

      Ich fand lediglich die Aussage von JayPi zu den hohen Hürden, welche die PH stelle, etwas merkwürdig.

      Prinzipiell kann man Studiengänge, ob FH, Uni oder PH schlecht miteinander vergleichen. Einige stellen die Hürden schon vor der Aufnahme, andere filtern während der ersten Semester rigoros und wieder andere machen beides.
      3 0 Melden
    • evand 20.08.2018 21:41
      Highlight Ich habe noch das lehrerseminar gemacht. Schon damals habe ich viel unnötiges lernen müssen und war auf die realität (elterngespräche, skilagerplanung, etc...) wenig vorbereitet.
      Vor den sommerferien hatte ich eine PH-studentin, ich war ihr Mentor. Was die heutzutage alles unnötiges lernen müssen, noch viel praxisferner, als damals bei mir. Die berufseignung selbst findet allerding in nur einer (!) praktikumslektion statt.
      0 0 Melden
  • Addidi 20.08.2018 09:56
    Highlight Wo sind die Löhne der Berufsschullehrer? Die fehlen hier leider
    244 19 Melden
    • Zwerg Zwack 20.08.2018 10:34
      Highlight Die fehlen wirklich. Generell wird dem Bildungsweg Lehre / Berufsschule / Berufsmatur / Fachhochschule viel zu wenig Beachtung geschenkt, obwohl dieser Weg oft sinnvoller ist als Gymi / Hochschule.
      32 7 Melden
    • Gubbe 20.08.2018 11:53
      Highlight Zwerg Zwack: Der Erste ist der bessere Weg. Da kommt doch schon ein wenig Berufserfahrung mit. Der Zweite ist nur hirnlastig und erzeugt Theoretiker.
      10 35 Melden
    • SeineEminenz 20.08.2018 12:23
      Highlight Die haben das gleiche niveau und ausbildung wie die SEK 2 Lehrer
      7 2 Melden
    • Sarah Lim 20.08.2018 23:57
      Highlight Hallo Addidi! So weit ich weiss, erhalten Berufsschullehrer gleichviel wie Gymnasiumlehrer.
      0 0 Melden
  • mostindianer 20.08.2018 09:54
    Highlight Lehrerbashing in 3..2..1..
    44 55 Melden
  • Watson The Fake News Whores 20.08.2018 09:50
    Highlight Also Lehrer müssen sich echt nicht beklagen über "zu tiefe Löhne"...
    99 184 Melden
    • aglio e olio 20.08.2018 10:00
      Highlight Weniger als 60000CHF (<5000/Monat) für diesen anspruchsvollen Beruf sind nicht zu wenig?
      Das sehe ich anders.
      158 31 Melden
    • Nick Name 20.08.2018 10:08
      Highlight Es kommt ganz drauf: welche Stufe und wo. DAS ist der Punkt, wo es schief läuft.
      66 7 Melden
    • Watson The Fake News Whores 20.08.2018 10:24
      Highlight Ja dann musst du halt nicht in GR anfangen, wenn dir das zu wenig ist ;)
      85'000 und mehr wie im Kt ZH zum Beispiel das sind schon richtig gute Löhne von denen die meisten Steurzahler (die bezahlen diejenigen die beim Staat angestellt sind die Löhne) nur davon träumen können.
      54 106 Melden
    • Garp 20.08.2018 10:46
      Highlight Auch die andern Löhne werden von allen bezahlt oder glaubst Du Dein Lohn wächst auf den Bäumen? Und nein, das ist für den stressigen Job mit sehr viel Verantwortung kein guter Lohn.
      51 22 Melden
    • dini Mueter 20.08.2018 12:26
      Highlight Watson scheint sehe viele Leser zu haben welche als Lehrer arbeiten.
      30 27 Melden
    • waschbär 20.08.2018 12:32
      Highlight ich bin nicjt erst seit gestern lehrerin - und habe noch nie jemanden in meinem berufsfeld über den lohn jammern hören! ich frage mich, woher die idee, dass wir über geld würden, eigentlich kommt..
      40 4 Melden
    • aglio e olio 20.08.2018 13:50
      Highlight "Watson scheint sehe viele Leser zu haben welche als Lehrer arbeiten."

      Wieso denkst du das? Vielleicht weil dir nicht in den Sinn käme, dich für die Belange von "anderen" zu interessieren?
      19 4 Melden
    • dini Mueter 20.08.2018 15:21
      Highlight Aglio, ich bin Aktivmitglied einer Gewerkschaft 😉. Und ich denke so weit entfernt bin ich nicht mit meiner Vermutung. Umfrage machen?
      5 3 Melden
    • aglio e olio 20.08.2018 15:53
      Highlight Dini Mueter, gerne. Würde mich auch mal interessieren.
      Ich denke aber auch dass viele einfach wollen, dass Lehrer angemessen bezahlt werden. Sozusagen als Investition in unsere Kinder/Zukunft.
      12 2 Melden
  • Nick Name 20.08.2018 09:50
    Highlight Was ist für die Entwicklung eines Kindes wichtiger: eine gute Kindergarten- oder gymnasiale Lehrperson?
    Warum verdienen Letztere so viel mehr? Bitte nicht die Ausbildung als Grund anführen; für zwei, drei Jahre länger studieren dann ein ganzes Leben zehntausende Franken mehr verdienen, geht wohl irgendwie nicht ganz auf.
    81 133 Melden
    • Radesch 20.08.2018 10:01
      Highlight Natürlich geht das auf.

      Vergleiche mal den Lohn eines nicht studierten mit dem eines Studierten Arbeiters... So funktioniert das schon seit eh und jeh.
      Warum sollte jemand mehr in seine Ausbildung investieren, wenn dieser dann nicht auch mehr Rendite daraus erhält?
      100 25 Melden
    • Nick Name 20.08.2018 10:26
      Highlight Wenn das der Grund ist, statt Kindergärtner Gymer-/Kantilehrer zu werden, ist es gerade ein Argument, die Löhne endlich anzugleichen...
      Was soll das bedeuten, wenn es «seit eh und je funktioniert»? Dann ist es für ewig gerecht und gut?
      Und noch einmal, etwas anders formuliert: Die Verantwortung für die Bildung eines Menschen und seiner Persönlichkeit ist in den Kinderjahren wohl mindestens so gross wie um die Pubertät. Dass die Lehrerschaft dabei nicht die einzigen Beteiligten sind, ist mir klar. Aber sie können einen starken Einfluss haben.
      58 29 Melden
    • Attilaquetzal 20.08.2018 10:42
      Highlight Die Verantwortung ist vielleicht ein Argument, inhatliche, fachliche Tiefe ein anderes. Während KindergärtnerInnen sehr viele disziplinarische und erzieherische Aufgaben übernehmen, sind an den Gymis Lehrpersonen angestellt, die jeweils Experten in ihrem Fachbereich sind. Rein vom intellektuellen Anspruch her ist da ein klarer Unterschied auszumachen, ohne wertend sein zu wollen!
      51 5 Melden
    • Nick Name 20.08.2018 10:56
      Highlight ... und das erste Argument ist ebenfalls nicht stichhaltig: Heute müssen alle Lehrpersonen «studieren».

      (Über den Sinn davon kann man auch wieder streiten.)
      27 9 Melden
    • DerMeiner 20.08.2018 11:59
      Highlight Nick Name ich bezweifle sehr stark, dass ein Kindergärtner mehr fachliche Tiefe mitbingt, als bspw. ein Gymnasiallehrer.

      Auch ein solcher hat grosse Verantwortung. Immerhin legt er den Grundstein, für eine später gut ausgebildete neue Garde an bspw. Lehrfachkräften. Zudem liegt die Hauptverantwortung bei der Erziehung immer noch bei den Eltern. Ansonsten kannst auch Krippenmitarbeitenden Lehrer-Löhne zahlen...
      13 10 Melden
    • dini Mueter 20.08.2018 12:28
      Highlight Das ist doch das selbe bei den Handwerkern. Wenn man einen angemessen Lohn bekommen möchte muss man sich weiterbilden. Schlussendlich bringt das aber ausser mehr Geld keinen Mehrwert, da die Studierten leider oft unbrauchbar weil theoretisch werden.
      6 16 Melden
    • Selfizz 20.08.2018 14:59
      Highlight Wenn Kindergarten-Lehrer gleichviel verdienen sollen wie Gymi-Leher muss die Ausbildung auf die gleiche Länge angepasst werden.
      Niemand studiert zwei Jahre länger um weniger zu verdienen. Die einzige Motivation die es für die zwei zusätzlichen Jahre dann noch geben würde, wäre der eigene Wunsch Gymi-Lehrer zu werden um beispielsweise nicht mit Kindern von 4-6 sondern Jugendlichen im Alter zwischen 10-16 Jahren zu arbeiten. Und auch dann muss ein Gymi-Lehrer noch deutlich komplexeres Fachwissen mitbringen und weitergeben können. Lehrer sind in erster Linie immer noch Lehrer und nicht Erzieher.
      9 7 Melden
    • Nick Name 20.08.2018 15:19
      Highlight Warum hier plötzlich vom Erziehen geschrieben wird, ist mir unklar. Darum geht es nicht.

      Hingegen werde ich nun weitere Blitze sammeln mit allgemeineren und – wie ich schon ein paar Mal beobachtet habe – offenbar an Grundfesten rüttelnden Fragen: Weshalb sollen «intellektuell» reichere Personen mehr verdienen als ungebildetere, «dümmere»?
      Und dass man beispielsweise in der Pflege und in der Gastronomie, die Grundbedürfnisse von uns Menschen bedienen, so viel schlechtere Arbeitsbedingungen (und Löhne) hat als etwa im Finanz- und Versicherungswesen, ist auch richtig? ... weil schon immer so?...
      20 2 Melden
    • exeswiss 21.08.2018 02:10
      Highlight "Und dass man beispielsweise in der Pflege und in der Gastronomie, die Grundbedürfnisse von uns Menschen bedienen, so viel schlechtere Arbeitsbedingungen (und Löhne) hat als etwa im Finanz- und Versicherungswesen, ist auch richtig? ... weil schon immer so?..."

      angebot und nachfrage. der gute alte kapitalismus.
      0 1 Melden
  • Ridcully 20.08.2018 09:46
    Highlight Bevor jetzt wieder diese Polemik los geht und sich die Leserbriefschreiber über 13 Wochen Ferien und so aufregen: In unserer Firma verdient ein simpler IT-Supporter über 120'000.- (!!)
    Von der Verantwortung her absolut kein Vergleich zum Lehrerberuf.
    744 139 Melden
    • Watson The Fake News Whores 20.08.2018 09:57
      Highlight " In unserer Firma verdient ein simpler IT-Supporter über 120'000"
      Das würde ich dann aber nicht unbedingt als Masstab nehmen ;)
      96 8 Melden
    • stereo 20.08.2018 10:00
      Highlight wo arbeitest du??? braucht ihr noch einen supporter, systemtechniker?😏
      130 0 Melden
    • Tool 20.08.2018 10:02
      Highlight In deiner Firma möchte ich auch arbeiten..
      81 2 Melden
    • BossAC 20.08.2018 10:05
      Highlight Wo arbeitest du? ;)
      58 0 Melden
    • royal 20.08.2018 10:06
      Highlight Wo kann man sich bewerben?
      61 0 Melden
    • JayPi 20.08.2018 10:10
      Highlight Sucht ihr gerade noch ITler? Aber ernsthaft, IT Supporter mit 120'000 da müsst ihr wohl die bestbezahlenden in der Branche sein.
      103 0 Melden
    • HPOfficejet3650 20.08.2018 10:16
      Highlight Darfst du die Firma Nennen? Wäre noch Interessant 😅
      47 0 Melden
    • cyrill_10 20.08.2018 10:21
      Highlight Würde mich schon interessieren wo ein "simpler" IT-Supporter über 120'000 verdienen soll.

      Zum Thema selbst gebe ich Ihnen absolut recht, dass diese Löhne gerchtfertigt sind, und 13 Ferien haben ja nur die Schüler.
      69 7 Melden
    • Gubbe 20.08.2018 10:24
      Highlight Verantwortung ist gut, aber in Verantwortung gezogen werden, wollen die wenigsten.
      11 15 Melden
    • Hierundjetzt 20.08.2018 10:29
      Highlight Aus der Reihe: Geschichten die nie passiert sind.

      Oder ist er 65 und arbeitet seit 45 Jahre im Betrieb? Hats Dir ein Kollege erzählt der „drauskommt“? 🤔Eben... 😏
      33 6 Melden
    • fifiquatro 20.08.2018 10:36
      Highlight reicht ein IT Kaffeebringer? 100K im Jahr genügen mir auch :-)
      17 1 Melden
    • Ridcully 20.08.2018 10:38
      Highlight Nein, Firma darf ich leider nicht nennen, ist aber weder in Zürich noch Finanzbranche. Ich als CIO verdiene noch 20'000 obendrauf, habe aber auch ein paar Ausbildungen und Spezialitäten mehr.
      Fragt mich nicht, wie das mit den 120'000 gekommen ist (historisch) ich kenne aber noch zwei, drei weiter Firmen, die Supporter in dieser abartigen Höhe entlöhnt. Ich kann es mir nur erklären, dass die meisten Firmen eben keine Ahnung von IT und deren Berufsbilder haben. Aus Sicht eines CEO ist möglicherweise der Supporter der wichtigste IT'ler, weil der ja alle Probleme löst...
      20 19 Melden
    • tomygun66 20.08.2018 11:09
      Highlight Wo arbeitest du genau und in welchem Kanton? Bei einer Bank? Ich kann mir das kaum vorstellen. Ich arbeite auch in einem IT-Unternehmen im Kanton SG, dort sind die Support-Löhne aber deutlich tiefer.
      15 1 Melden
    • AskMe 20.08.2018 11:19
      Highlight Wo kann ich mich bewerben?
      3 2 Melden
    • Diese Nüsse 20.08.2018 11:52
      Highlight Danke!
      0 1 Melden
    • Hierundjetzt 20.08.2018 12:15
      Highlight „CIO“ der auf Watson kommentiert? Das muss aber eine sehr kleine Firma sein und Du extrem jung. Englische Chef-Akronyme werden selten in Tech-Konzernen gebraucht und sind Kleinstfirmen vorbehalten, die sich so den Anstrich von „gross“ geben möchten.

      Gibts den einen „CIO“ bei Swisscom? dem BIT? Siemens? UBS? Noser? Das heisst dort ganz anders.

      Ich mag Dir Dein Lohn gönnen, keine Frage aber das mit dem CIO ist jetzt wohl ein bisschen gaaaaaaar hoch gegriffen😉
      20 6 Melden
    • p4trick 20.08.2018 12:18
      Highlight Die Frage ist was die Definition von IT Supporter in dieser Firma sind und welches Anforderungs Profil. Als Supporter versteht die Allgemeinheit so ein IT Supporter ala IT Crowd oder normale Windows Client Supporter. Das ist aber in der Praxis total anders.
      Ich kenne Firmen die habens echt schwer qualifiziertes IT Personal zu bekommen. IT Generalisten die wirklich gut sind verdienen auch sehr gut weil sie rar sind. Alle Uni Abgänger haben vielfach ein Manko am Grundwissen oder Lehrabgänger sind wenig ambitioniert.
      5 2 Melden
    • Havelock Vetinari 20.08.2018 12:53
      Highlight 🤔Bei welcher Firma darf ich mich bewerben? 😉
      2 0 Melden
    • techniker 20.08.2018 13:20
      Highlight Danke für den sehr unspezifischen Vergleich.
      Sich stets mit anderen zu vergleichen ist eine todsichere Strategie für totale Unzufriedenheit mit dir und deinem Leben.
      10 1 Melden
    • Phiilofofi 20.08.2018 13:32
      Highlight Danke <3
      1 1 Melden
    • Ridcully 20.08.2018 13:54
      Highlight @ Hierundjetzt
      Willst Du mich dissen, bist Du auf einen Schw...vergleich aus? Ist doch total am Thema vorbei. Es geht darum, dass es bei der Diskussion um Lehrerlöhne immer um absolute Zahlen geht, was Schwachsinn ist. Was mein eingebrachtes Beispiel zeigen soll, ist, dass es locker stossendere Beispiele für Lohnhöhe vs. Leistung gibt.
      8 11 Melden
    • p4trick 20.08.2018 14:06
      Highlight @Hierundjetzt von Wikipedia: "Der Chief Information Officer (CIO) bzw. IT-Leiter (= Leiter Informationstechnik) nimmt allgemein in einem Unternehmen die Aufgaben der strategischen und operativen Führung der Informationstechnik (IT) wahr."
      Warum sollte der Titel CIO nicht auch in Schweizer Firmen verwendet werden???
      Und zum Thema "der auf Watson kommentiert" Ich sag dir am besten nicht was ich verdiene und Zeit habe zu kommentieren ;-)
      12 4 Melden
    • Der Tom 20.08.2018 14:24
      Highlight Was ist denn eigentlich ein simpler Supporter?
      4 2 Melden
    • fifiquatro 20.08.2018 14:25
      Highlight Ja als CIO verdient man sicher ein gutes gehald.
      2 0 Melden
    • KenGuru 20.08.2018 16:39
      Highlight 120'000 für einen simplen IT Supporter ist aber auch alles andere als normal.
      Normalerweise braucht es einen Studium und einiges an Erfahrung bis man auf dieses Level kommt.
      Übrigens will ich damit nicht sagen dass Lehrer zu viel verdienen!
      2 0 Melden
    • the sense of life 20.08.2018 18:20
      Highlight in Welcher Firma arbeitest du ? :D - ich will auch so viel als IT Supporter verdienen ...
      0 0 Melden
    • bokl 20.08.2018 19:31
      Highlight @HierundJetzt
      Alle Unternehmen mit globalem Anspruch haben in der GL CEO, CFO, CIO, usw.

      0 1 Melden
    • Lolus 20.08.2018 20:19
      Highlight Hmmm ich müsste eventuell mal bei der Geschäftsleitung anklopfen und ihnen mitteilen das ich als CIO ( bei uns Leiter IT) ja weniger verdiene als ein "simpler IT Supporter".
      Nein, sorry im ernst, du bist selbst CIO. Du weist wahrscheinlich selbst wie schwer es ist gute Arbeitskollegen mit entsprechender Ausbildung UND Arbeitserfahrung zu finden. Da bist du schnell bei 120'000 im Jahr. Ich hatte schon oft Leute "unter" meiner Position die mehr verdient haben als ich. Keine Seltenheit in der IT
      1 2 Melden
    • Hierundjetzt 20.08.2018 21:11
      Highlight Ridcully: hahaha nö: Dein Zitat: Der CEO (!) Deiner Firma habe den Lohn des IT-Supporters festgelegt. In welcher Firma ab 50 MA führt ein CEO (!) ein Vorstellungsgespräch mit einem gewöhnlichen Mitarbeiter / IT-Supporter. Das macht die erste Führungsebene, nicht der "CEO". oder hat der CEO eine Leitungsspanne von 50? Come on... Du bist mir ja ein CIO....
      0 1 Melden
    • Marius Suter 20.08.2018 21:26
      Highlight Mags dem IT-ler gönnen auch wenns unglaubwürdig klingt. Ich habe Elektrotechnik und Informatik studiert und arbeite in der Elektronikentwicklung als Projektleiter und so nebenbei noch als Praxisbildner für 8 Lehrlinge. Bin 47 Jahre alt und verdiene 110 kCHF. Ich mache den Job nicht des Geldes wegen sondern weil er mir gefällt. Vielleicht sollten sich die armen Lehrer auch mal überlegen weshalb sie diesen Beruf ausgewählt haben. Übrigens - was da in den letzten paar Jahren an, sagen wirs mal diplomatisch, jungen Leuten mit eher mässigem Wissen auf die Wirtschaft losgelassen wird, ist erschreckend.
      2 0 Melden
    • R. Peter 20.08.2018 22:15
      Highlight Welche FIrma? Ich bewerbe mich sofort. Als Pflegeteamleiter im Spital im Thurgau verdiene ich etwas mehr als die Hälfte...
      1 0 Melden
    • Bosshard Matthias 21.08.2018 06:00
      Highlight Ist natürlich in jeder Firma so "Ironie off"
      Anscheinend lebst du in einer anderen Welt den das ist nicht der Standard und ich sehe in eine Lohnbuchhaltung einer sehr grossen internationalen Firma. Ich sags mal so wenig ist es sicher nicht bei 110'000 und das mit der Verantwortung kannst du dir sparen da hat jeder Elektriker schon die grössere.
      0 1 Melden
    • Der Tom 21.08.2018 12:02
      Highlight Wo kann man das lernen? Simpler Supporter?
      0 1 Melden
    • p4trick 21.08.2018 14:35
      Highlight @Lolus: Die IT Spezialisten die technisch die besten sind, werden ja auch nicht CIO das wäre ja eine Vergeudung der Talente ;-)
      Nicht böse gemeint aber in der IT bist du entweder technisch sehr versiert oder du hast einen guten Überblick und kannst auch noch ein wenig mit Menschen also wirst du IT Leiter
      1 0 Melden

Hinrichtungen nach dem Bauernkrieg: Das letzte Wort hat «der uf der blauwen dillen»!

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