Aargau
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wildschwein-Drama: Verdächtiger bestreitet «die abscheuliche Tat»

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Mann, der in Böttstein vier Wildschweine auf einem Feld umgefahren haben soll. Nun sichert wertet sie Spuren an seinem Geländewagen aus. Der Verdächtige sagt aber, er sei unschuldig.



Ein 55-jähriger Schweizer soll mit seinem Geländewagen auf einem Feld in Böttstein AG eine Bache und ihre drei Frischlinge auf einem Feld überfahren haben – mit voller Absicht. Die drei Jungtiere waren bereits verendet, als ein Jäger das Massaker entdeckte. Das Muttertier musste vom Jagdaufseher wegen der schweren Verletzungen erlöst werden.

Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach hat nicht nur ein Strafverfahren wegen Tierquälerei gegen den Mann eingeleitet. Er wohnt, wie der «Blick» am Dienstag berichtete, selbst im Ort. Bereits hat sie auch seinen Geländewagen beschlagnahmt.

Wildschwein

Wegen der getöteten Wildschweine wurde ein Verfahren eingeleitet (Symbolbild).
Bild: Shutterstock

«Es liegt ein Tatverdacht vor gegen den Beschuldigten», sagt Fiona Strebel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, gegenüber Tele M1. Die Ermittler werten nun aus, ob am Wagen gesicherte Spuren von den totgefahrenen Tieren stammen. Bereits seien Beweismittel erhoben worden, sagt Strebel. Mehr könne sie aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.

Der Verdächtige bestreitet allerdings die Vorwürfe, wie Fiona Strebel weiter ausführt. «Es gilt die Unschuldsvermutung, solange nicht das Gegenteil bewiesen ist.» Gegenüber Tele M1 verweist der Beschuldigt an seinen Anwalt. Der schickt eine schriftliche Stellungnahme.

In dieser heisst es: «Die Vorwürfe gegen meinen Mandanten sind falsch. Mein Mandant hat die ihm vorgeworfene, abscheuliche Tat nicht begangen. Er verurteilt den Angriff auf die Wildschweinfamilie von vergangener Woche.» Und weiter: «Die laufende Strafuntersuchung wird zeigen, dass mein Mandant unschuldig ist.»

(pz/aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Beifahrer stirbt bei Crash in Villigen AG – Auto komplett zerstört

Bei einem schweren Autounfall in Villigen AG ist am Dienstagabend einer von drei Fahrzeuginsassen ums Leben gekommen. Der Unfallverursacher war ein junger Neulenker.

Bei einem Selbstunfall eines Neulenkers in Villigen AG ist am Dienstagabend ein Mitfahrer auf dem Rücksitz ums Leben gekommen. Ein Helikopter und eine Ambulanz brachten den Lenker und einen weiteren Mitfahrer laut Polizei mit Verletzungen ins Spital.

Auf der Ausserortsstrecke zwischen Mandach und Villigen war der 19-jährige Neulenker in einer Kurve von der Strasse abgekommen, wie die Kantonspolizei Aargau am Mittwoch mitteilte. Das Auto landete in einem Wald und wurde stark beschädigt.

Die …

Artikel lesen
Link zum Artikel