DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wildschwein-Drama: Verdächtiger bestreitet «die abscheuliche Tat»

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Mann, der in Böttstein vier Wildschweine auf einem Feld umgefahren haben soll. Nun sichert wertet sie Spuren an seinem Geländewagen aus. Der Verdächtige sagt aber, er sei unschuldig.
13.10.2015, 20:49

Ein 55-jähriger Schweizer soll mit seinem Geländewagen auf einem Feld in Böttstein AG eine Bache und ihre drei Frischlinge auf einem Feld überfahren haben – mit voller Absicht. Die drei Jungtiere waren bereits verendet, als ein Jäger das Massaker entdeckte. Das Muttertier musste vom Jagdaufseher wegen der schweren Verletzungen erlöst werden.

Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach hat nicht nur ein Strafverfahren wegen Tierquälerei gegen den Mann eingeleitet. Er wohnt, wie der «Blick» am Dienstag berichtete, selbst im Ort. Bereits hat sie auch seinen Geländewagen beschlagnahmt.

Wegen der getöteten Wildschweine wurde ein Verfahren eingeleitet (Symbolbild).<br data-editable="remove">
Wegen der getöteten Wildschweine wurde ein Verfahren eingeleitet (Symbolbild).
Bild: Shutterstock

«Es liegt ein Tatverdacht vor gegen den Beschuldigten», sagt Fiona Strebel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, gegenüber Tele M1. Die Ermittler werten nun aus, ob am Wagen gesicherte Spuren von den totgefahrenen Tieren stammen. Bereits seien Beweismittel erhoben worden, sagt Strebel. Mehr könne sie aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.

Der Verdächtige bestreitet allerdings die Vorwürfe, wie Fiona Strebel weiter ausführt. «Es gilt die Unschuldsvermutung, solange nicht das Gegenteil bewiesen ist.» Gegenüber Tele M1 verweist der Beschuldigt an seinen Anwalt. Der schickt eine schriftliche Stellungnahme.

Jetzt auf

In dieser heisst es: «Die Vorwürfe gegen meinen Mandanten sind falsch. Mein Mandant hat die ihm vorgeworfene, abscheuliche Tat nicht begangen. Er verurteilt den Angriff auf die Wildschweinfamilie von vergangener Woche.» Und weiter: «Die laufende Strafuntersuchung wird zeigen, dass mein Mandant unschuldig ist.»

(pz/aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

1300 Berner Armeeangehörige hängen den Taz an den Haken

Auf Ende Jahr werden im Kanton Bern rund 1300 Männer und Frauen aus dem Militärdienst entlassen. Wer seine Dienstwaffe behalten will, muss mehrere Nachweise erbringen.

Dazu gehört zuallererst ein gültiger Waffenschein, wie aus einer Mitteilung der bernischen Sicherheitsdirektion vom Montag hervorgeht. Ausserdem müssen die Bewerbenden nachweisen, dass sie in den vergangenen drei Jahren mindestens zweimal je das «Obligatorische» und das Feldschiessen absolviert haben.

Die Militärangehörigen aus …

Artikel lesen
Link zum Artikel