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Nur wer im Klub genügend Spielpraxis sammelt, hat an der EM die Chance auf einen Stammplatz.<br data-editable="remove">
Nur wer im Klub genügend Spielpraxis sammelt, hat an der EM die Chance auf einen Stammplatz.
Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Der Nati-Check: Wer an die EM will braucht Spielpraxis. Darum sollten diese Schweizer noch wechseln

Einige Nationalspieler sitzen bei ihren Vereinen nur auf der Bank, andere stehen vor dem Sprung zu einem Grossklub. Wer soll gleich jetzt in der Winterpause wechseln und wer bleibt besser noch ein halbes Jahr? In nicht einmal zwei Wochen schliesst das Transferfenster.
19.01.2016, 18:4820.01.2016, 07:29
Oliver Linow
Oliver Linow
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Sie müssen wechseln:

Gökhan Inler

Der Captain der Schweizer Nationalmannschaft hat die Erwartungen bei Leicester nicht erfüllt. In der Premier League kam er nur in fünf von 20 möglichen Spielen zum Einsatz. Nachdem sich ein Wechsel zu Schalke vor wenigen Tagen zerschlagen hat, scheint ein Transfer in diesem Winter unwahrscheinlich. Trotzdem wäre ein Wechsel wohl die einzige Möglichkeit für den 31-Jährigen, wenn er die Nationalmannschaft in Frankreich an der Euro als Captain anführen will.

Inler kommt bei Leicester nur selten zum Einsatz.<br data-editable="remove">
Inler kommt bei Leicester nur selten zum Einsatz.
Bild: Rui Vieira/AP/KEYSTONE

Valon Berahmi

Er bekommt bei Watford nicht so viel Einsatzzeit, wie er sich das wünscht. Für die Nationalmannschaft ist er als Kämpfer im Mittelfeld aber unverzichtbar. Umso wichtiger ist es deshalb, dass er sich in der Rückrunde einen Stammplatz ergattert. Helfen könnte ein Transfer zu Udinese, das wie Watford der Pozzo-Familie gehört. Watfords Trainer Quique Flores sagt allerdings über den Schweizer: «Er spielt in meinen Plänen eine Rolle.»

Behrami gehört bei Watford nicht zum Stamm.<br data-editable="remove">
Behrami gehört bei Watford nicht zum Stamm.
Bild: Stefan Wermuth/REUTERS

Josip Drmic

In Leverkusen war Drmic nie richtig glücklich. Also wechselte er in diesem Sommer in der Hoffnung auf mehr Spielpraxis zu Mönchengladbach. Dort ist er aber praktisch seit Anfang an nur zweite Wahl und hat in der Hinrunde erst einen Treffer erzielt. Ob seine Einsatzchancen in der Rückrunde steigen ist fraglich, denn Gladbach ist nur noch in einem Wettbewerb vertreten. Ein Wechsel wäre daher ratsam. Immer wieder im Gespräch war der Angreifer bei Hannover. Die 96er wären mit ihrem Konter-Fussball ideal für den schnellen Drmic.

Drmic erzielt gegen Hoffenheim seinen bisher einzigen Treffer für Gladbach.<br data-editable="remove">
Drmic erzielt gegen Hoffenheim seinen bisher einzigen Treffer für Gladbach.
Bild: Bongarts

François Moubandje

Der linke Aussenverteidiger kommt bei Toulouse kaum mehr zum Einsatz. Auch wenn er an der EM hinter Ricardo Rodriguez nur zweite Wahl sein wird, ist es wichtig, dass er in der Rückrunde regelmässig spielen kann. Laut der französischen Sportzeitung L'Equipe ist unter anderem Sion am 25-Jährigen interessiert. Ein Wechsel ins Wallis wäre sicher nicht die schlechteste Idee.

Moubandje hat seinen Stammplatz bei Toulouse verloren.<br data-editable="remove">
Moubandje hat seinen Stammplatz bei Toulouse verloren.
Bild: Presse Sports

Phillipe Senderos

Sein letztes Pflichtspiel für Aston Villa bestritt Senderos am 8. November 2014. Um die Chance auf ein EM-Ticket zu wahren, müsste er in der Rückrunde endlich wieder regelmässig zum Einsatz kommen. Laut 20 Minuten bekundet Lazio Rom Interesse am 30-Jährigen. Ein Wechsel in die Super League zum FC Zürich war ebenfalls ein Thema. Dieser dürfte aber vom Tisch sein, nachdem die Zürcher den argentinischen Innenverteidiger Leonardo Sanchez verpflichtet haben.

Bei Aston Villa hat Senderos keine Chance auf Einsatzzeit.<br data-editable="remove">
Bei Aston Villa hat Senderos keine Chance auf Einsatzzeit.
Bild: Catherine Ivill/freshfocus

Sie sollten trotz Wechsel-Gerüchten bleiben:

Granit Xhaka

Eins ist klar: Granit Xhakas Wechsel zu einem ganz grossen Verein ist nur noch eine Frage der Zeit. Liverpool, Arsenal und auch die Bayern sollen Interesse haben. In der Rückrunde muss Xhaka aber unbedingt bei der Borussia bleiben. Unter André Schubert ist der Schweizer unbestrittener Stammspieler, Leader und eventuell sogar Captain. Diese Stammplatz-Garantie sollte er so kurz vor der EM nicht aufs Spiel setzen.

An Xhaka sind diverse Grossclubs interessiert.<br data-editable="remove">
An Xhaka sind diverse Grossclubs interessiert.
Bild: INA FASSBENDER/REUTERS

Ricardo Rodriguez

Für Rodriguez gilt das Gleiche, wie für Xhaka. Auch er dürfte bald zu einem Topklub wechseln. Mit Real Madrid wird er immer wieder in Verbindung gebracht. Aber auch Rodriguez sollte so kurz vor der EM kein Risiko auf sich nehmen.

Bis im Sommer sollte Rodriguez sicher noch bei Wolfsburg bleiben.<br data-editable="remove">
Bis im Sommer sollte Rodriguez sicher noch bei Wolfsburg bleiben.
Bild: EPA/DPA

Breel Embolo

Der Basler ist mit Sicherheit eines der grössten Talente, das der Schweizer Fussball je hatte. Aber der Schritt ins Ausland käme vor allem im Hinblick auf die Europameisterschaft im Sommer wohl zu früh. Unter Urs Fischer ist er gesetzt und trifft auch regelmässig.

Embolo ist eines der grössten Talente im Schweizer Fussball.<br data-editable="remove">
Embolo ist eines der grössten Talente im Schweizer Fussball.
Bild: KEYSTONE

Bei diesen Spielern ist ein Wechsel kein Thema

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Bei diesen Nationalspielern läuft alles gut
quelle: witters / uwe speck/freshfocus
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9 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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shoerli
19.01.2016 21:54registriert November 2015
Naja, Spielpraxis scheint ja keine grosse Rolle zu spielen, wenn man bedenkt wie viele Spiele zBsp Fabian Lustenberger für die Nati spielen darf. Und das trotz top Resultaten bei der Hertha.
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Clank
19.01.2016 20:36registriert Mai 2015
Rodriguez und Real ist eher Traumgerücht der Schweizer. Dieser Wechsel wird seit gefühlten 2 Jahren angekündigt, was konkretes gab es bis jetzt aber nie.
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Von Bergen wird YB-Sportchef – aber Spycher bleibt an Bord
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Der 44-jährige Spycher, mit dem YB ab 2017/18 viermal Meister und einmal Cupsieger wurde und zweimal die Champions League erreichte, bleibt Gesamtverantwortlicher des Sports. Er gehört künftig als VR-Delegierter Sport sowohl dem Verwaltungsrat als auch der Geschäftsleitung an und wird neu die Sportkommission leiten. Dies gab der Verein bekannt.

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