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Autoindustrie: Schweizer Autoverkäufer geben weiterhin Gas

05.08.15, 15:20


Tiefere Preise wegen der Euroschwäche befeuern weiterhin die Autoverkäufe in der Schweiz und in Liechtenstein: Im Juli rollten 30'228 neue Fahrzeuge auf die Strassen - so viele Neuimmatrikulierungen in einem Juli gab es zuletzt vor 16 Jahren.

Gegenüber dem Vorjahr bedeutet die Anzahl neu zugelassener Autos ein Plus von 9.6 Prozent, wie der Verband Auto-Schweiz am Mittwoch mitteilte. Seit Anfang Jahr haben die Verkäufe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8.2 Prozent zugelegt. Zuvor hatten sich die Verkäufe rückläufig entwickelt.

Grund für die Zuwächse seien der starke Franken und Preissenkungen, schrieb Auto-Schweiz. Während die Eurorabatte die Käufer freuen, klagen Importeure und Händler auch über den dadurch ausgelösten Margendruck.

Alternative Antriebe und Diesel legen zu

Die gestiegene Nachfrage nach neuen Autos bezieht sich auch auf Hybrid- und Elektroautos sowie Dieselmotoren. Alternative Antriebe stünden mit einem Marktanteil von 4.1 Prozent dieses Jahr höher im Kurs als noch im Vorjahr, schrieb Auto-Schweiz. 2014 verfügten nur 3 Prozent aller neu immatrikulierten Autos über einen alternativen Antrieb.

Bei den herkömmlichen Motorisierungen gewann der Diesel-Antrieb wieder an Beliebtheit. Während dreier Jahre verharrte der Marktanteil bei 37 Prozent - den Marktanteil steigerten die Selbstzünder nun um rund einen Prozentpunkt.

Auto-Schweiz nennt zwei Gründe dafür: Einerseits seien Diesel-Motoren sparsamer und emmisionsärmer als ihre Benziner-Pendants. «Beide Attribute werden im Auto-Markt immer wichtiger», liess sich Auto-Schweiz-Direktor Andreas Burgener in der Mitteilung zitieren.

Andererseits sei der Preis für Diesel-Treibstoff stark gefallen und habe laut dem Touring Club Schweiz (TCS) Ende Juli sogar weniger als normales Benzin gekostet - was in der Schweiz unüblich ist. (sda)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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