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Die Rakete vom Typ «Simorgh» beim Start im neuen iranischen Raumfahrtzentrum.
Die Rakete vom Typ «Simorgh» beim Start im neuen iranischen Raumfahrtzentrum.
Bild: EPA/DEFENCE MINISTRY OFFICIAL WEBSIT

Ayatollahs provozieren wieder: Iran testet neue Trägerrakete

28.07.2017, 00:15

Der Iran hat nach eigenen Angaben eine Trägerrakete für Satelliten getestet. Das Staatsfernsehen zeigte am Donnerstag Aufnahmen des Starts in der Provinz Semnan.

Demnach ist die Rakete vom Typ «Simorgh» (Phönix) in der Lage, Satelliten mit einem Gewicht von 250 Kilogramm in eine Höhe von bis zu 500 Kilometern ins All zu befördern.

Der Raketenstart markierte die offizielle Eröffnung eines Raumfahrtzentrums, das nach dem Gründer der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Chomeini, benannt wurde.

Die Rakete kann einen 250 Kilo schweren Satelliten ins All befördern. 
Die Rakete kann einen 250 Kilo schweren Satelliten ins All befördern. 
Bild: EPA/DEFENCE MINISTRY OFFICIAL WEBSIT

Das US-Repräsentantenhaus hatte am Dienstag wegen des Raketenprogramms der iranischen Revolutionsgarden neue Sanktionen gegen Teheran beschlossen. Die iranische Regierung warnte Washington daraufhin vor einem Verstoss gegen das internationale Atomabkommen.

Der Westen wirft dem Iran vor, mit seinen Raketentests atomare Ziele zu verfolgen. Teheran weist dies zurück. Das Atomabkommen mit dem Iran war 2015 nach jahrelangen Verhandlungen unterzeichnet worden.

Trägerrakete als weitere Provokation

Die USA verurteilten derweil den Test einer iranischen Trägerrakete scharf. Teheran setze damit seine «Entwicklung ballistischer Raketen» fort, sagte die Sprecherin des US-Aussenministeriums, Heather Nauert, am Donnerstag in Washington. «Wir betrachten dies als provokative Aktion.» Es handle sich mutmasslich um einen Verstoss gegen UNO-Resolutionen, hiess es weiter. (sda/afp/dpa)

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Iran testet zwei weitere Langstreckenraketen
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